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Als sie Robert Mapplethorpe im Sommer '67 kennenlernte, war Patti Smith ein junges, unbedarftes Ding. Auf seinem letzten Foto von ihr, '88 geschossen, hält sie ihre Tochter auf dem Arm und er steht kurz vor seinem Aidstod. Die Geschichte dazwischen erzählt Patti Smith mit poetischer Gewalt und äußerst gefühlvoll, aber zugleich unaufgeregt und uneitel. Es geht mehr um ihn, ihre große Liebe und später besten Freund, den radikalen, homosexuellen Fotografen, als um sie, die zeichnete, Gedichte schrieb und sich langsam an den Rock'n'Roll heranwagte. Und vor allem geht es um die 70er und die vielen schillernden Gestalten, die das Jahrzehnt hervorbrachte und wieder unter sich begrub. Patti hat sie alle überlebt: Morrison, Hendrix, Joplin und schließlich Robert. Was bleibt, ist die Kunst. Und diese schöne Geschichte, von Sophie Rois so gekonnt gelesen, dass man darin versinkt. (kat)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Wunderbares Hörbuch! (5 von 5 Punkten) meint m. Eine ergreifende Geschichte, eine tolle Sprecherin - mehr ist dem nicht hinzuzufügen, außer: kaufen und zuhören!
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Dave Gahan hat heute alle Höhen und Tiefen eines Popstars hinter sich. In dieser spannenden und informativen Biografie geht Autor Trevor Baker alle Stationen des turbulenten und exzessiven Lebens dieses Künstlers durch, analysiert familiäre Probleme, seine Rolle bei Depeche Mode, die Live-Auftritte, seine Solo-Aktivitäten und vor allem auch die zeitweise selbstzerstörerischen Abgründe seiner komplexen Persönlichkeit.Die englische Band Depeche Mode ist mit weltweit über 100 Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten Bands der letzten 30 Jahre. Der Name stammt von einem französischen Modemagazin namens Dépêche Mode, eine Idee des Sängers Dave Gahan. Das Jahr 2009 war (einmal mehr!) ein besonders ereignisreiches der Bandhistorie: Es begann mit der umjubelten Weltpremiere der Single Wrong beim Echo 2009. Dave Gahan musste nur kurze Zeit später ein Tumor an der Blase entfernt werden, die geplante Welttournee wurde abgesagt. Nur wenige Monate später meldeten sich Depeche Mode am 1. Juli 2009 mit einer gigantischen Show vor fast 50 000 Zuschauern in der Hamburger HSH-Nordbankarena wieder zurück. Weitere ausverkaufte Konzerte folgten bei der "Tour Of the Universe" im November 2009. Kein Zweifel: Depeche Mode stehen aktuell auf dem Gipfel ihrer wechselhaften Karriere. David "Dave" Gahan ist Sänger und Frontmann der erfolgreichen Synthie-Pop-Band. Er wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, wurde kriminell, stahl Autos und schloss sich der Graffiti-Szene an. 1980 traf Gahan auf Vince Clarke, der gerade zusammen mit Andrew Fletcher und Martin Gore die Band Composition of Sound gegründet hatte. Kurz darauf benannte sich die Band in Depeche Mode um. Dann ging alles sehr schnell. 1981 erschien das erste Album, die dritte Single-Auskopplung erreichte in Großbritannien bereits Platz 8. Mit der Single People Are People gelang Depeche Mode 1984 der internationale Durchbruch (u.a. Platz 1 in Deutschland). Bereits in den frühen 1990er-Jahren wurde Gahan Heroinund Kokain-abhängig. Gahan rutschte immer tiefer in den Drogensumpf, begleitet von Eheproblemen und gleich zwei Scheidungen. Am 28. Mai 1996 spritzte er sich in einem Hotelzimmer einen Cocktail aus Heroin und Kokain. Er war daraufhin für zwei Minuten klinisch tot, die Notärzte konnten ihn aber wiederbeleben. Auf gerichtliche Anordnung machte er eine Entziehungskur und schaffte den Ausstieg aus dem Drogenmissbrauch. Die Arbeit mit der Band ging weiter, gleichzeitig entdeckte Gahan die Lust am Songschreiben und veröffentlichte ein erstes Solo-Album, dem weitere Solo-Aktivitäten folgten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ziel nicht erreicht (3 von 5 Punkten) meint J.R. aus Cottbus, Brandenburg Schade, es hätte so klasse werden können. Eine Biografie über Dave Gahan, dem einzigartigen und legendären Sänger von Depeche Mode. Problem Nummer eins ist, es gibt bereits 2 sehr gute Band-Biografien. Problem Nummer zwei, der Autor befragt nicht Dave Gahan oder seine Familie/Mitstreiter persönlich, sondern analysiert aus bekannten Zeitungsberichten oder ähnlichen Quellen. Und die Leute welche der Autor persönlich befragte, die waren nie nahe genug an der Person Dave Gahan dran. Problem Nummer drei, ist die teils sehr schludrige Recherche alleine in den Fakten der Bandgeschichte. Zeitliche Abfolgen werden durcheinander gebracht (Exciter kam nicht 5 Jahre nach der Platte SOFAD heraus), Titelplatzierungen werden falsch dargestellt (Enjoy the Silence war leider nur 4 Wochen auf Platz 2 der dt. Charts nach S.o.Connor "Nothing Compare..." und niie auf 1), Titel werden falsch geschrieben (Bullet/Barrel...) und und und.
Ansonsten liest sich das Buch sehr gut, es ist sogar kurzweilig. Aber leider kommt die Person Dave Gahan sehr zu kurz, und das sollte bei einer Biografie doch im Vordergrund stehen, oder? Abgesehen von den kritischen Punkten, gehört es (leider) wieder einmal in jeden Fan-Buchschrank und ist aber vielleicht für Neueinsteiger gut geeignet.
Mal sehen, vielleicht ist ja die Biografie über Martin Gore dieses Jahr besser?! Wünschenswert wäre es. Und dann kann ja der Autor eine Version 2.0 seiner Gahan-Bio veröffentlichen.
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| | Buch: | David Hasselhoff - Die Autobiografie: Wellengang meines Lebens |
| Autor: | David Hasselhoff, Ausgabe vom 6. April 2010, Gebunden, Verkaufsrang 16027 |
| Preis: | 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Sein Leben ist geprägt von fantastischen Erfolgen als Schauspieler und Sänger, aber auch von immer wiederkehrenden Alkoholproblemen. David Hasselhoff ist ein Superstar mit Licht und Schatten. In seiner Autobiografie spricht er ganz offen über seine persönlichen Krisen und gewährt tiefe Einblicke in sein innerstes Seelenleben.Seine erstmals in Großbritannien veröffentlichte Autobiografie Making Waves notierte auf Platz 2 der Jahresbestseller. Die nun vorliegende deutsche Ausgabe wurde von David Hasselhoff persönlich vollständig aktualisiert und überarbeitet.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 10 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Endlich wieder da (5 von 5 Punkten) meint S. aus Bayern Als Hasselhoff Fan ein absolutes MUSS! Erhlich und unterhaltenden Texte über sein Leben und seine Karriere. Sehr interessant!
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| | Buch: | Bekenntnisse |
| Autor: | Nina Hagen, Ausgabe vom 18. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 10636 |
| Preis: | 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Über Nina Hagen existieren 1000 Gerüchte: Nina die "Punkröhre", Nina der "frivole Vamp", Nina "der Bürgerschreck". Wer Nina Hagen wirklich ist, weiß nur sie selbst. Nun schreibt sie ihre "Bekenntnisse" und sie schreibt, wie sie singt: ohne Netz und doppelten Boden, aufregend, provokant, rückhaltlos authentisch. Nina Hagen redet ungeschminkt von sich und ihrem rasanten Leben. Doch sie hat mehr zu erzählen als die übliche Mixtur aus Sex, Drugs & Rock n Roll. Nina erzählt davon, wie sie mitten in einem atheistischen Umfeld bereits sehr früh auf ein verbotenes, aber faszinierendes Wesen namens Gott stieß. Sie nimmt den Leser mit auf ein wildes Roadmovie, in dem sie unter anderem dämonische Erfahrungen in einem indischen Ashram machte. Auf ihrer Reise hat sie der Liebe, den Drogen und dem Tod ins Auge geschaut. Vor allem aber begegnete sie Gott. "Gehst auch du weg wie all die anderen?", hatte sie Jesus einst gefragt, damals in jener Nacht, in der die Geschichte begann. Die Antwort auf diese Frage ist die Lebensgeschichte der Nina Hagen: "Nein, ich bleibe hier. Ich war immer bei dir und werde auch immer da sein."
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ninas Weg zu Gott (5 von 5 Punkten) meint H.Z. aus Heyerode Viele lieben sie, manche können nichts mit ihr anfangen ...
Sie hat eine schrille Art
Sie ist alles andere als bürgerlich
Sie ist ein Mensch, wie du und ich
Sie ist einfach ein Unikum
ICH MAG DIESE FRAU !!!! ICH BEWUNDERE, DASS SIE DAS SO DURCHZIEHT !!!!!!
...und meine Tochter hat das Buch gelesen, da wir Nina Hagen auf der Buchmesse Leipzig im Frühjahr live erleben durften und auch sie Interesse zeigte.
Auf ihrem Mist ist auch diese Rezension gewachsen, die ich als ihre Mutter dann geschrieben habe.
Inhalt:
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Das Buch ist in Auflistung der handelnden Personen, 16 Kapitel und Nachwort zum Himmel gegliedert.
Die einzelnen Kapitel sind mit Überschriften versehen:
z.B.
1. Kapitel: Wie Nina zur Welt kommt und die Welt zu ihr. Whow, abba hallo!
2. Kapitel: Wie Nina zur Rollschuhexpertin wird, weil ihre Mama den Papa abwickelt
...
4. Kapitel: Wie Nina den Sex lernt und Gott lästert
5. Kapitel: Wie Nina mit dem Wolf Bekanntschaft macht und über den Jesus mit der Knarre nachdenkt
...
15. Kapitel: Wie Nina Levi zum Public Enemy eines Halbgottes wird
16. Kapitel: Wie Nina zu den Wassern des Lebens findet und die Wasser des Lebens zu ihr
Jedes Kapitel beginnt entweder mit Auszügen aus Briefen des Johannes oder auch des Hebräerbriefes, auch mit Aussprüchen und Gedanken von Nina Hagen selbst oder anderen bekannten Persönlichkeiten, wie z. B. Joan Baez u.a.
meine Meinung zum Buch und der Umsetzung des Inhalts:
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Ich finde, dass es ein unheimlich ehrliches und tiefsinniges, hintergründiges Buch ist, welches viele Menschen wahrscheinlich einer Nina Hagen nicht zutrauen würden.
Gerade auch deshalb empfehle ich dringend, wenn man ein wenig Interesse zeigt, dieses Buch zu lesen, es hilft, diese Frau besser verstehen zu lernen. Es hilft, ihren Werdegang und ihre Gedankengänge zu verstehen. Aus tiefstem Inneren schreibt sie, wie sich ihre Familie entwickelte und wie sie dadurch gereift ist und all diese Details empfunden hat. Wie ihr Leben verlaufen ist und wie sie persönlich (auch ihre Drogenprobleme versteckt sie nicht) Tiefen und Höhen verarbeitet hat, die ihr wiederum halfen, zu der Person zu werden, die sie ist. Aufrecht im Leben stehend und mit einem irrsinnigen Halt und einer Aura, die schon der Hammer ist.
Ich habe erlebt, wie sie die Menschen an das "Blaue Sofa" fesselte mit ihren Reden, die sie auf der Leipziger Messe zum Besten gab. Sie hatte natürlich auch ihre "Rockröhre" dabei und gab 2 Stücke zum Besten.
Also, diese Frau kann nicht nur Bücher schreiben, sie kann auch noch singen. Oder war das andersherum ??? *gg*
Ich komme ins Schwärmen. SORRY !!!
Jedenfalls kann ich über das Buch sagen, dass es sehr ehrlich geschrieben ist, flüssig und leicht zu lesen. Es gibt die Person Nina Hagen in ihrer Jugend, über ihre Karriere und ihre familiären Höhen und Tiefen und natürlich die öffenltiche Person Nina Hagen zum Besten.
Es zeigt aber auch auf, wie Nina Hagen eine Beziehung zu Gott aufgebaut hat.
All diese ehrlichen und offenen Gedanken werden Kapitel für Kapitel offengelegt und sind eine Biografie, wie ich finde, der besonderen Art.
Das Buch ist wie Nina Hagen !!! Offen, ehrlich und teilweise auch schrill, aber herzlich und qualitativ hochwertig.
Sie hat ihren Weg zu Gott gefunden, frei von der Kirche und das finde ich absolut klasse und ich finde klasse, dass sie offen dazu steht und dafür eintritt. Ein sehr lesenswertes Buch, wenn man die Vorurteile beiseite lässt. Ein Buch, welches mehr ist, als man glaubt. Eine Reise mit Nina Hagen auf ihren einzelnen Lebensstationen.
Ein roter Faden zieht durch das Buch, immer wieder verknüpft Nina Hagen die Stationen ihres Lebens mit dem Empfinden und Finden Gottes. Und das in einem Elternhaus, welches durch und durch atheistisch war.....
Bildmaterial:
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Zahlreiches auch sehr privates Bildmaterial untermalt die Texte perfekt, sodass man sich den Werdegang auch in bildhafter Weise vor Augen führen kann.
kurze Leseprobe:
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aus Kapitel 9
Wie Nina sich auf einen LSD-Trip mit Gottes Sohn unterhält
Doch ich halte dagegen. Gott entscheidet, wie er in das Leben von Menschen kommt, nicht wir. Er zeigt sich, wie Er will. Ich halte es sehr wohl für gefährlich, Leuten zu empfehlen, sie sollten Drogen nehmen, um Gott zu erfahren. Drogen sind eine Erfindung des Teufels. Aber ich halte es für noch größeren Quatsch, wenn jemand sagt: Unter dem Einfluss von einigen Drogen kann sich Gott jedenfalls nicht zeigen. Gott kann. Und Er hat auch über das Böse die Kontrolle. Ich bezeuge es. Gott kann überall, ja selbst mitten in den Abgründen des Teuflischen den Himmel aufgehen lassen. Das gerade ist Sein Zeichen: Er kann.
.....
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| | Buch: | "...und ich war nie in der Schule": Geschichte eines glücklichen Kindes |
| Autor: | André Stern, Ausgabe vom 2009, Gebunden, Verkaufsrang 33463 |
| Preis: | 16,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Guten Tag, ich heiße André, ich bin ein Junge, ich esse keine Bonbons, und ich gehe nicht zur Schule!" So begegnete André Stern den Fragen, wenn er frei herumlief, während andere Kinder in der Schule waren. Der letzte Teil des Satzes sorgte meist für Aufruhr und tut es heute noch. Jetzt erzählt André Stern, der nie eine Schule besuchen musste, kurzweilig und lebendig vom Reichtum seines kindlichen Alltags ohne Stress und Leistungsdruck. Er berichtet, wie er schon mit drei Jahren lesen lernte und warum es in Ordnung war, dass er es erst mit acht richtig konnte. Er erzählt, wie es kommt, dass er heute so ziemlich alles reparieren kann, welche Offenbarung die Kreiszahl Pi für die Konstruktion seiner Lego-Bagger war, wie das Werk von Marcel Proust seinen Charakter formte und wie sich Informatik und die Musik von Antonín Dvofiák in seinem Kopf anfühlen. Europaweit gibt es inzwischen eine Debatte darüber, ob die Schulen unsere Kinder nicht in ein Korsett zwängen, das für die meisten zu eng ist und sogar krank machen kann. Zu dieser Debatte soll André Sterns Buch ein undogmatischer Beitrag sein. Es enthält kein Patentrezept, sondern einfach die persönliche Geschichte eines Kindes, das ungestört und mit einer eindrucksvollen Lernfreude seine Talente entdecken und entfalten konnte. Sie endet mit einem glücklichen, erfolgreichen, umfassend gebildeten Mann. Dafür ist dieses Buch der Beweis.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 20 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Es geht auch ohne Schule (5 von 5 Punkten) meint J. aus Darmstadt Ganz außer Frage, mit dem deutschen Schulsystem ist es nicht gerade zum Besten bestellt. Nun kommt aber ein Mann aus Frankreich daher, der (ein wenig durch die Blume) behauptet, dass die Schule die Entwicklung von Kindern sogar einschränkt und behindert.
In Frankreich gibt es scheinbar keine Schulpflicht. Und der Autor hat tatsächlich auch nie eine Schule besucht. Er beschreibt auf einem Großteil der Seiten, wie er dennoch zu einem gebildeten und erfolgreichen, aber vor allem auch glücklichen Individuum heranwachsen konnte. Er schreibt von seinem freudigen Entdecken von Lokomotiven, Autos, Zauberei und Hieroglyphen; seinem Erlernen der Musik, des Gitarrenspieles, dem Instrumentenbau und wer ihm wie damit geholfen hat. Ganz nebenbei hat er dabei die Grundtechniken von Mathematik und Lesen und Schreiben erlernt.
André beschreibt seine Kindheit und Jugend und die große Unbefangenheit, sich nur mit den Dingen auseinander zu setzten, die ihn wirklich interessierten. Im Kindergartenbereich gibt es in Deutschland eine pädagogische Richtung, die man den "Situationsansatz" nennt. Hat mich stark daran erinnert. Nun, dass auch diesen Kindern bei Schulantritt ein ganz anderer Wind entgegen weht.
In einem zweiten Teil des Buches geht es um die Beantwortung von Fragen, die ihm häufig bei seinen Vorträgen gestellt werden, wie z.B. "Welche Vorteile hat es gebracht, nicht zur Schule zu gehen?", "Hat der Kontakt zu anderen Kindern nicht gefehlt?" etc. André stellt nachdenkenswerte Argumente auf. Dabei kommen auch seine Eltern zu Wort.
André Sterns Vater Arno hat als Malpädagoge einen gewissen Ruf erlangt. Er hat das Konzept des 'Malort' entwickelt, nicht um mit Kindern Kunst zu machen, sondern den kleinen Künstlern die Möglichkeit zu geben "den eigenen Spuren zu folgen und sich dabei selbst zu begegnen." Irgendwie folgerichtig, dass er seine beiden Kinder nicht auf die Schule geschickt hat, sondern ihnen den indirektiven Rahmen bereitstellte, ihre grundeigenen Erfahrungen und Entwicklungen zu durchschreiten.
Ein reichbebildertes Buch, mit Fotos aus Andrés Kindheit und auch von seinen 'Projekten'. Guter Lesestoff und eine etwas anders gelagerte Diskussionsgrundlage zum leidigen Schulthema.
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| | Buch: | Bevor ich es vergesse: Die Autobiographie |
| Autor: | Herman van Veen, Ausgabe vom 15. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 58925 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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hinten: "Herman, ich erkenne in dir die Weisheit des Hofnarren, die Brutalität des Moralisten, während du vorgibst nur das Ziel zu verfolgen,uns zu unterhalten." Georges Moustaki Seit über vierzig Jahren verzaubert Herman van Veen sein Publikum: mit seiner Geige, seiner Stimme, seinen Texten. Nun blickt er zum ersten Mal auf sein aufregendes Künstlerleben zurück und erweist sich auch als großartiger Erzähler. Mit zahlreichen, bisher unveröffentlichten Fotos vordere Klappe: „Krieg. Vierzehnter März 1945. Frühmorgens um Viertel nach drei. Trotz des Ausgangsverbots trat mein Vater in die Pedalen seines Fahrrads mit Hartgummireifen. Hinten auf dem Gepäckträger hoppelte meine Mutter im Damensitz, ihren Arm um seine Taille gedrückt. Ein Auto hielt an. Eine Tür schwang auf. Ein deutscher Soldat stieg aus. „Wo fahren Sie hin? Sie wissen doch …“ „Meine Frau ist schwanger. Sie kann jede Sekunde niederkommen.“ Der Deutsche lachte. „Schwanger? Fahren Sie weiter!“ Zum ersten Mal blickt Herman van Veen, Geiger, Sänger, Komponist, Artist, auf sein Leben zurück. Im März 1945 als Sohn eines Druckers in Utrecht geboren, ist er ein Kind der Nachkriegszeit – und einer der ersten, der die Sprachlosigkeit zwischen Holländern und Deutschen überwindet. Mit acht Jahren erhielt er Geigenunterricht, und mit zwanzig stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Er hat über 150 CDs herausgebracht und auf fast allen großen Bühnen der Welt gespielt. Mit Liedern wie “Ich hab ein zärtliches Gefühl“ hat er auch in Deutschland ein Millionenpublikum erobert. Doch neben dem begnadeten Entertainer gibt es auch den politischen Menschen van Veen, der als Unicef-Botschafter durch die Welt reist und sich für Kinderrechte einsetzt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Worte wie Musik (5 von 5 Punkten) meint G.G. aus Wien Die (bisherige) Lebensgeschichte von Hermann van Veen geschrieben in Worten, die wie Musik von ihm klingen. Sehr persönlich, Höhen und Tiefen beschreibend, spannend aufgebaut. Durch das Buch habe ich erst erfahren, wie groß das Engagement von Hermann van Veen in der Hilfe und Unterstützung von Kindern ist. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich kann das Buch nur empfehlen, selten dass mich eine Autobiografie so angereget hat.
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"Sehr empfehlenswert!" (Sat.1 Frühstücksfernsehen )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 25 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Geniales Buch (5 von 5 Punkten) meint S.S. Ich bin ein allgemeiner Hardrockfan.
Dieses Buch ist ein Muß für jeden Rocker. Ozzy ist sicherlich nicht mein Lieblinssänger aber das Buch ist genial.
Er hat wirklich kein eifaches Leben gehabt. Wie sagt man: Nur Besoffene,Dumme und Kinder haben Glück. Das trifft bei Ozzy zu.
Trifft voll meinen Humor. Habe schon Biographien von Bif Byford (Saxon) und Mötley Crüe ( genial ) gelesen.
OZZY wird nie langweilig. Ist einfach nur klasse. Wenn euch das gefällt, kann ich Euch nur noch Mötley Crüe an Herz legen ( Drugs,sex & rock`n`roll).Da geht es auch zur Sache.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Wer beispielsweise über Populärmusik aus Vittula gelacht hat, dem kann auch Fleisch ist mein Gemüse wärmstens empfohlen werden: traurige Jugend in den 80ern, pubertäre Sexualnöte, schaurige Provinzgestalten und trotz allem der Traum von einer Musikerkarriere. Nur ist Fleisch ist mein Gemüse doch noch etwas härtere Kost. Weil erstens offenbar alles selbst erlebt ist. Und zweitens die Pubertät mit ihren Qualen überhaupt nicht enden will. Denn Heinz ist schon 23, hat immer noch schwere Akne, wohnt bei Muttern und "schraubt" in seinem Heimstudio im Keller Playbacks zusammen, auf dem Weg zum Hitproduzenten. Und sein Erfolg bei Frauen rangiert auf einer Skala von 1 bis 10 eher im Minusbereich. Der Alltag ist geprägt vom Daddeln an Spielautomaten, exzessiver Selbstbefriedigung und Musikunterricht, bei dem Heinz seine Schüler mit Fragen nach der "enharmonischen Verwechslung von ges" quält. Doch auch als der talentierte Hobby-Saxophonist einen Job bei der Tanzband "Tiffanys" bekommt, ist das keineswegs die Wende zum Besseren. Statt "Sex, Drugs and Rock?n?Roll" und willigen Groupies bedeutet das nächtelange Auftritte bei Hochzeiten, Dorfjugendveranstaltungen und Schützenfesten in Garlstorf oder Moorwerder: eine "drittklassige Rumpelband" in erbarmungswürdig schlecht sitzenden Sakkos und mit einem grauenerregenden Repertoire von G.G. Anderson bis zur "Schützenliesel". Ein Millionenpublikum brachte Heinz Strunk zum erstenmal bei seinen Gastauftritten in der SAT1-Wochenshow zum Lachen, mit seinen genial verhaspelten Beiträgen des "offenen Kanal Hamburg-Harburg". Eigentlich heißt er Mathias Halfpape, trat zwischendurch auch als Jürgen Dose auf und verdutzte zuletzt die VIVA-Zuschauer mit seinem "Fleischmann TV". Und mit seiner CD Einz - absurde Songs und Minihörspiele - muss man ihn zweifellos mit Helge Schneider vergleichen. Schräg ist Fleisch ist mein Gemüse auch, und sehr lustig, zugleich aber todtraurig. Dass seine Geschichte diese Balance zu halten vermag, ist vielleicht das Bemerkenswerteste an Heinz Strunks Buch. Und natürlich, dass eine fürchterliche "Landjugend mit Musik" zumindest zum perfekten Stoff für ein tragikomisches Lesevergnügen taugt. -Christian Stahl 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 165 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Einfach klasse! (5 von 5 Punkten) meint G.S. aus Untermeitingen Deutschland Jetzt sitze ich hier nachts um halb eins auf dem Bett, habe mein Powerbook vor mir um eine Rezension zu Fleisch ist mein Gemüse zu verfassen und ich bemerke, dass irgendwo in meiner Nähe eine Party stattfinden muß, denn durch das offene Fenster dröhnt von weit her "Stumblin In". Wenn das mal kein Omen ist. Gut oder schlecht? Wer weiß, also dann.
Etwas tun zu müssen, womit man sich nicht identifizieren kann, ist unangenehm. Das in aller Öffentlichkeit tun zu müssen, ist sehr unangenehm. Damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, muß die Hölle sein. Wenn dann noch eine pflegebedürftige Mutter, welche langsam den Verstand verliert, und sexuelle Frustration gepaart mit Spielsucht und Alkoholismus dazukommen, möchte man eigentlich gar nicht mehr so genau wissen, wie sich das anfühlt. Es sei denn, es wird einem von Heinz Strunk persönlich erzählt bzw. vorgelesen. Die schonungslose Offenheit, mit der er sein Innerstes nach außen kehrt ist schon fast erschreckend. Und auch die freimütigen Äußerungen über seine Mutter und seine Kollegen werfen die Frage auf, wie autobiographisch der Roman eigentlich ist. Obwohl das Buch lediglich als autobiographisch gefärbter Roman bezeichnet wird kommt der Inhalt derartig authenthisch rüber, dass man sich nur schwer vorstellen kann, es wäre anders gewesen.
Ich bin nicht unbedingt für Hörbücher, meistens schlafe ich dabei ein. Aber in diesem Fall würde ich jedem unbedingt das Hörbuch empfehlen. Strunks Vortrag ist einfach klasse und seine Stimme sehr wandelbar. Herrlich, wie er die Bandkollegen mimt, seinen Opa zitiert ... ok, die Frauen klingen alle mehr oder minder gleich, aber dennoch sehr komisch.
Streckenweise ist das Buch sehr tragisch und ich gehöre nicht zu denjenigen, die auch in der Tragik gerne das Komische sehen. Aber die Verbindung von lustigen und traurigen Momenten ist sehr nahe am Leben und das ist vielleicht das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Geschichte. Lustige und traurige Ereignisse - wie banal sie auch manchmal sein mögen - fesseln uns, wenn sie nur offen und eindringlich geschildert werden. Ich jedenfalls kann das Buch gefühlt auswendig.
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| | Buch: | Gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf!: Mein Leben |
| Autor: | Volker Lechtenbrink, Ausgabe vom 19. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 28097 |
| Preis: | 20,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist ruhig geworden um ihn. Volker Lechtenbrink, der bereits mit acht Jahren das erste Mal auf der Bühne stand, mit 15 in Bernhard Wickis Antikriegsfilm Die Brücke sein eindrucksvolles Filmdebüt gab, gehört zu den Stars der 70-er und 80-er Jahre. Während er damals im Theater wie im Fernsehen geradezu omnipräsent war und sogar als Schlagersänger Erfolge feiern konnte, ist er einem jüngeren Publikum allenfalls noch durch sein Markenzeichen, die Reibeisenstimme, bekannt. Sie hat die Zeit überdauert und macht ihn bis heute zu einem begehrten Synchron- und Hörbuchsprecher. Ob nun sein Rückzug von der Rampe eher unfreiwillig mangels Angeboten erfolgte oder freiwillig aus einem wohl verdienten Ruhebedürfnis, wie er es selber darstellt, muss dahingestellt bleiben. Darauf gibt auch sein Buch keine befriedigende Antwort. Doch immerhin scheint der Verlag Hoffmann und Campe den Namen Lechtenbrink noch immer für zugkräftig genug zu halten, um seine Memoiren herauszugeben. Um sie zu Papier zu bringen ? eigenhändig, worauf er besonderen Wert legt ?, hat sich Lechtenbrink, wie es sich für einen echten Künstler gehört, eigens in die Einsamkeit zurückgezogen. Nach Monaten der inneren Einkehr in der Idylle eines abgeschiedenen Hauses in Südfrankreich hat er schließlich ? unter Schmerzen, wie er in einem Interview bekannte ? niedergeschrieben, was ihn zeit seines Lebens bewegt hat und immer noch bewegt. Indem er eigene Gedanken, Erinnerungen, Anekdoten und Alltägliches hat einfließen lassen, ist aus dem, was ursprünglich einmal als eine Hommage an geschätzte Weggefährten und Karrierebegleiter gedacht war (und auch geworden ist), peu à peu eine Art Autobiographie geworden. Dabei geht es unter anderem um Egozentrik und Empathie, Liebe und Leidenschaft, aber auch um Absturz und Sucht, wovon Lechtenbrink, der bisweilen gerne über die Stränge schlug, aus leidvoller Erfahrung ein Lied singen kann. Und nicht zu vergessen auch über das Thema Beziehung und Trennung, denn in diesen Dingen ist der einstige Frauenschwarm und Charmeur nach mittlerweile vier gescheiterten Ehen ? zuletzt begleitend zum Buch ? wirklich ein ausgewiesener Experte. Streckenweise bemüht melancholisch und poetisch, wovon schon der Titel kündet, und ganz bestimmt nicht frei von Eitelkeiten und Selbstüberschätzung hat Volker Lechtenbrinks Erstlingswerk als Buchautor durchaus seine amüsanten und selbstironischen Seiten. ? Franz Klotz
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein toller Künstler (5 von 5 Punkten) meint D.R. aus Mossautal Volker Lechtenbrink kann nicht nur singen, ist nicht nur ein sehr guter Schauspieler, er kann auch sehr spannend schreiben. Dieses Buch ist spannend und lustig und sehr interessant. Ich werde mir auch von ihm ein Hörbuch kaufen.
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"Wohl kaum einer wird ernsthaft behaupten wollen, mehr Drogen genommen, mehr Bourbon getrunken oder mehr Frauen befriedigt zu haben als der Leadsänger von Motörhead." (Sunday Times )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 23 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Geil (5 von 5 Punkten) meint M. schön geschriebn geile storys...aber teilweise komisch übersetzt...ich denke nicht das Lemmy mit you "sie" meinte sondern eher "du"...hat irgendwie was komische andauernd gesietzt zu werden...aber echt geiles buch muss man haben..
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