Aus der Amazon.de-Redaktion Musikkenner schätzen den Gitarristen mit dem pfiffigen Frettchengesicht schon seit den Sechzigern und wussten immer schon um seine musikalische Bedeutung. Anderen wiederum galt er lediglich als ewige Begleiterscheinung solcher Rockgrößen wie Jeff Beck, Rod Stewart und den Faces. Spätestens jedoch seit dem Jahr 1974, als die Stones ihn in ihren Reihen aufnahmen, wurde eine größere Weltöffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Nun, nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit von 38 Jahren stellt Ron Wood sich seinem Publikum endlich einmal ordentlich vor. Ordentlich? Nun ja. Wie man dies bei Ronnie eben so kennt! Erwarte bitte niemand das säuberlich chronologische, tief reflektierte Erinnerungswerk eines altersweisen Rockstars. Ronnie, jüngster Spross einer Familie von "water gypsies" - Menschen, die auf Londons Lastkähnen lebten und arbeiteten -, ist immer noch ein sympathischer Derwisch und Chaot ? großspurig zuweilen und, naja ? der Mann hat eben ALLES hautnah miterlebt. Wer also nachempfinden möchte, wie in den Anfangsjahren der Popmusik Hits entstanden, die heute noch jeder Spatz vom Dach pfeift; wer staunend erleben will, wie zum Soundtrack von The Who und den Small Faces, den Stones und Yardbirds, Instrumente, Bühnendeko und Hotelzimmer in ihre Kleinstbestandteile zerlegt wurden; wer aber auch die bittere Erfahrung machen möchte, wie die besten Musiker durch Drogen und Suff zugrunde gingen -, Ronnie Wood ist Ihr kenntnisreicher, launiger und keineswegs moralisierender Führer. Mit Jimi Hendrix die Bude geteilt. Ihm am Vorabend seines frühen Ablebens ein letztes Mal die Hand gereicht. Gejammt mit einem maulfaulen Bob Marley. Eric Clapton vom Heroin abgehalten, dafür Patty Harrison, die berühmte "Layla", vernascht. Zu Rod Stewarts "Maggie May" geniale Riffs beigesteuert. Das Ganze hochbrisant gewürzt mit Speed, Heroin, Koks, Alkohol. Ein Leben als ewigwährender, aber brandgefährlicher Kindergeburtstag. Seriösere Naturen werden den schnoddrig hedonistischen Tonfall und das immer wieder aufblitzende Rock?n?roll ?Großmannsgehabe nicht immer schätzen. Naturgemäß nimmt die Zeit bei den Stones an der Seite seines Bruders im Geiste, Keith Richards, den breitesten Raum ein und liefert die spannendsten Innenansichten. Eine Anekdote jagt die nächste in dieser wilden Hatz auf der Überholspur. Macht Spaß, erschöpft aber letzendlich. Ein Wunder, dass man so etwas überleben kann. Freuen wir uns mit Ronnie! ?Ravi Unger
Buch:
Glückstage in der Hölle: Wie die Musik mein Leben rettete
Autor:
Mark Oliver Everett, Ausgabe vom 30. März 2009, Gebunden, Verkaufsrang 218394
Product Description Wie die Musik mein Leben rettete. Rock Music! Death! Crazy People! Love! Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 327 gr / Abmessung: 21 cm Von Everett, Mark O. "Autobiographien von Popmusikern sind eigentlich überflüssig. Nur die von Mark Oliver Everett von den ''Eels'' nicht." Süddeutsche Zeitung Der Mann füllt mühelos große Hallen, seine Konzerte ziehen Tausende Fans in ihren Bann. Trotzdem ist Mark Oliver Everett alles andere als ein Selbstdarsteller. Er spricht nicht gern, am wenigsten über sich selbst. Wenn er es nun doch tut, dann liegt das daran, dass er schier Unglaubliches zu erzählen hat. Wenn jemand mit Fug und Recht behaupten kann, dass die Musik sein Leben gerettet hat, dann ist es Mark Oliver Everett von den "Eels". Er ist ein Davongekommener. Seine Kindheit und Jugend in Virginia sind überschattet von Ereignissen, die andere zerbrechen lassen. Die Eltern sterben früh, die begabte ältere Schwester nimmt sich das Leben. Und dann ist da noch die Cousine, die ihm eine Postkarte schickte, "Ist das Leben nicht schön?" stand darauf, bevor sie in das Flugzeug stieg, das am 11. September 2001 ins Pentagon stürzte. Mark Oliver Everett überlebt, indem er Musik macht, indem er von seinem Verlust, von seiner Trauer singt. "Novocaine for the Soul", Schmerzmittel für die Seele, wird sein erster Hit. Schon als Kind hatte er sich das Schlagzeugspielen beigebracht, er experimentiert und bastelt obsessiv an seinen Songs, die er allein in seinem Zimmer auf einem Kassettenrecorder aufnimmt. Ende der Achtzigerjahre geht er nach Los Angeles, und nach drei Jahren voller Kämpfe und Rückschläge erscheint dort sein erstes Album. Mit seinen berückenden, schwermütigen Songs hat er sich inzwischen eine immer größer werdende Fangemeinde erobert. Everett schreibt seine A
Buch:
Ludwig van Beethoven
Autor:
Martin Geck, Ausgabe vom 1. Juni 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 55744
Product Description Erscheinungsjahr: 2008 Überarb. Neuausg. 4. Aufl. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb. Gewicht: 180 gr / Abmessung: 19 cm Von Geck, Martin Ludwig van Beethoven (1770-1827) steht in seiner Zeit und zugleich über ihr. Sein Werk - ein Wunder an Prägnanz, Vielfalt und Differenziertheit - wurde angeregt von der Französischen Revolution und der Weimarer Klassik. Den Zeitgenossen und Nachfahren galt sein Oeuvre als Inbegriff von Musik.
Buch:
Steve McQueen: Bilder eines Lebens - Mit einem biografischen Essay von Axelle Emden
Autor:
Yann-Brice Dherbier, Ausgabe vom 14. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 355244
Buch:
AC/DC: Die Biografie
Autor:
Martin Huxley, Ausgabe vom 2. Febr. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 67230
Product Description Wahnsinn: Die Tournee 2009 war in nur 12 Minuten ausverkauft! Die Fans sind der australischen Hardrock-Band seit ihrem ersten Auftritt am Silvesterabend 1973 treu ergeben. Mehr als 200 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich. Und mit dem neuen Alb
Buch:
Gustav Mahler in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
Autor:
Wolfgang Schreiber, Ausgabe vom 1. Okt. 1971, Broschiert, Verkaufsrang 299049
Product Description Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten Erscheinungsjahr: 2011 24. Aufl. m. zahlr. Abb. Gewicht: 181 gr / Abmessung: 19 cm Von Schreiber, Wolfgang "Statt viele Worte zu machen, täte ich vielleicht am besten, einfach zu sagen:
Product Description Ich will mein Lied zurück Erscheinungsjahr: 2009 m. zahlr. Fotos im Text u. Farbfotos auf Taf. Gewicht: 285 gr / Abmessung: 19 cm Von Feige, Marcel; Sido Marcel Feige ist dem Berliner HipHop-Künstler über ein halbes Jahr nicht von der Seite gewichen. "Sido" ist eine Chronik des Alltags. Zum ersten Mal gewährt Sido Einblick in sein bewegtes Leben. "Sido" ist aber noch mehr: In vielen Gesprächen mit Sido, seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen von Aggro Berlin, Die Sekte, Deine Lieblingsrapper und Weggefährten aus seinem Block zeichnet Marcel Feige ein sehr persönliches Bild des Ausnahme-Rappers. Sido ist der Gangsta-Rapper aus dem Berliner Block, genauer gesagt aus dem Märkischen Viertel. Er rappt so hart und aggressiv, dass die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Alarmbereitschaft versetzt wird. Er provoziert und pöbelt, bevorzugt gegen unliebsame Rapper und Popper. Dabei ist Sido längst selbst der Popstar unter den deutschen Rappern, dem sogar Thomas D. seine Echo-Auszeichnung zugesteht. Sido rockt mit coolen Lyrics der "Lieblingsrapper" die Teenies, macht den Clown bei der Wok-WM, stellt sich beim Bundesvision Song Contest dem Ländervergleich, gibt jederzeit Autogramme und engagiert sich bereitwillig für die "Aktion Herzenswunsch". Vorläufiger Höhepunkt: Ein Diskurs mit der Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn über Zensur, Gewaltverherrlichung und Vorbildfunktion. Sido spaltet die Nation.
Buch:
Größenwahn und Lampenfieber: Die Wahrheit über Schauspieler
Autor:
Armin Rohde, Ausgabe vom 2. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 186464
Aus der Amazon.de-Redaktion Er wirkt zumeist wie eine Lokomotive unter Volldampf. Kaum zu glauben, dass für ein Raubein wie ihn, ausgerechnet die grazile Tanztheateraufführung von Pina Bausch zum Erweckungserlebnis für die eigene Schauspielkarriere geworden ist. Völlig fasziniert sei in ihm urplötzlich der brennende Wunsch aufgekeimt, selbst zu denen zu gehören, die andere so zu verzaubern in der Lage sind. So beschreibt es Armin Rohde in seinem Buch Größenwahn und Lampenfieber. Der Bergarbeitersohn aus Wuppertal, der gerne mit seiner Herkunft aus einfachsten Verhältnissen und seiner Karriere vom Schulabbrecher zum Star kokettiert, erzählt, wie er sich habe krank schreiben lassen, um in den Cafés seiner Heimatstadt herumzulungern, in der Hoffnung entdeckt zu werden. Es habe eine Weile gedauert, bis er begriffen habe, dass von konsequenten Bewerbungen an Schauspielschulen begleitete Engagements an Laientheatern wesentlich zielführender sind. Von solchen und ähnlichen Geschichten, Anekdoten und Episoden voll ist das Buch aus der ? wohlgemerkt eigenhändig geführten ? Feder von Armin Rhode. Ursprünglich als eine Einführung in die Techniken der Schauspielerei für Schüler und Anfänger konzipiert, ist schlussendlich ein Buch herausgekommen, das sich auch und gerade an die Zuschauer wendet. "Ich habe gemerkt, dass ich nicht über den Schauspielerberuf schreiben kann, ohne von mir selbst und meinem Leben zu erzählen. Und so ist es immer autobiographischer geworden", entschuldigt Rohde das Ergebnis. Seine zahlreichen Fans werden ihm diese Themaverfehlung wohl gerne nachsehen. Denn was hätten sie schon mit einem trockenen Lehrbuch anfangen sollen, von dem immer noch genügend enthalten ist. "Die Wahrheit über Schauspieler" lautet der Untertitel des Buches vieldeutig. Beinahe ein Oxymoron in Anbetracht eines Metiers, das in erster Linie von der Verstellung lebt. Zumindest drängt sich auch hier bisweilen der Verdacht auf, dass hier einer auf Kosten der reinen Wahrheit zuweilen auch an seiner eigenen Legende strickt. ? Franz Klotz