Erinnerungen. Ausgezeichnet mit dem WELT-Literaturpreis 2010 Erscheinungsjahr: 2010 Übersetzung: Skwara, Erich W.; Steinitz, Claudia; Heber-Schärer, Barbara Gewicht: 960 gr / Abmessungen: 215 mm x 140 mm Von Lanzmann, Claude / Übersetzt v. Skwara, Erich W.; Steinitz, Claudia; Heber-Schärer, Barbara Lange erwartet: die deutsche Ausgabe der Autobiographie des Schöpfers von "Shoah" Claude Lanzmanns Film "Shoah" ist ein Monument der Erinnerungskultur, das die Vernichtung der europäischen Juden in einzigartiger Weise dokumentiert. Mit seiner Autobiographie hat Lanzmann erneut ein bewegendes Werk geschaffen. Er erzählt von seiner Kindheit im Krieg, seiner Jugend in der Résistance, der Nachkriegszeit in Paris, Tübingen und Berlin, der Arbeit für Jean-Paul Sartres Zeitschrift "Les Temps Modernes" die er bis heute herausgibt und nicht zuletzt den Liebesbeziehungen zu Simone de Beauvoir und Angelika Schrobsdorff. Seine Erinnerungen umfassen das ganze 20. Jahrhundert, seine Schrecken wie seine Freiheitsmöglichkeit. In Frankreich mit großer internationaler Resonanz erschienen, wurden diese Memoiren 2009 zum Sachbuch des Jahres gewählt. Der Hase, das ist das Tier, das Claude Lanzmann so oft in Auschwitz sah und in dem er als 70-Jähriger in Patagonien die eigene Lebensrolle erkennt: als Aufhorchender, der in die Tiefe der Zeiten hineinlauscht. In diesem Buch lässt er seine Leser daran teilhaben. Pressestimmen: "Ein epochales Meisterwerk! Es beschwört das vergangene Jahrhundert mit unvergleichlicher suggestiver Kraft." (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) Shoah, dieser über neunstündige Dokumentarfilm aus dem Jahr 1985, der ungerührt Schauplätze und Zeitzeugen des Holocaust zeigt, machte Claude Lanzmann weltberühmt ? ein Lebenswerk, an dem der Regisseur zwölf Jahre arbeitete. Doch auch das Leben des Mannes, der hinter diesem Werk steht, ist es wert, nacherzählt zu werden: Es ist das intensive Leben eines Menschen, der stets das existenzielle Abenteuer suchte, der sich einmischte, der mit prominenten Intellektuellen und Künstlern verkehrte (er war lange mit Simone de Beauvoir liiert und später mit Angelika Schrobsdorff verheiratet) ? ein Leben, das schillernd war und ist und das doch nur durch glücklichen Zufall nicht schon in jugendlichem Alter von den Nazis beendet wurde. Lanzmann wurde 1925 geboren; der Antisemitismus jener Jahre gehörte ebenso zu den prägenden Selbstverständlichkeiten seiner Kindheit wie der jüdische Selbsthass. Als die Deutschen und die Vichy-Regierung begannen, die französischen Juden zu verfolgen, versteckte sich der Vater mit den drei Kindern auf dem Land, doch Lanzmann wollte nicht nur Verfolgter sein: Er schloss sich der Jugendorganisation der Kommunisten an und wurde bewaffnetes Mitglied der Résistance. Nach Kriegsende sollte sein Leben so intensiv wie möglich sein, er wollte seinen Körper spüren und setzte ihn verschiedenen Extremen aus; er war Pilot, Taucher, Abenteurer, Reisender, er liebte die Frauen ? und gleichzeitig erhob er politisch und gesellschaftlich seine Stimme, war Mitarbeiter der von Sartre und Beauvoir gegründeten literarisch-politischen Zeitschrift Les Temps Modernes (die er bis heute herausgibt). Und er tut seine Meinung kund, wo es ihm geboten scheint, ob bequem oder unbequem. Der intensivste, packendste Teil seiner Memoiren sind die Kapitel, die sich mit den Dreharbeiten zu Shoah befassen: Für den Dokumentarfilm über den Völkermord an den Juden, in dem keinerlei Archivbilder vorkommen, sondern (neben Aufnahmen der Stätten der Vernichtung, wie sie zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen aussahen) nur Interviews mit Zeitzeugen (und zwar nicht nur mit Opfern und Regimegegnern, sondern auch mit Tätern!), reiste Lanzmann über zehn Jahre lang durch Europa, insbesondere durch Polen. Diese Suche nach Zeugen der Vernichtung (vor allem die nach untergetauchten Nazis) war eine detektivische Leistung, von der Lanzmann hier spannend berichtet, und seine Schilderungen der von ihm oft unbarmherzig geführten Interviews mit in die Enge getriebenen Tätern wie mit erschütterten Überlebenden lassen einen so manches Mal erschaudern. Diese Seiten bilden den eindringlichen Kern der Autobiografie, doch unbedingt lesenswert ist das ganze Buch. - Christoph Nettersheim
Buch:
Deutscher Pavillon: 54 - Biennale Venedig 2011
Autor:
Christoph Schlingensief, Ausgabe vom 1. Juni 2011, Broschiert, Verkaufsrang 261919
Product Description Engl.-Französ.-Dtsch. Erscheinungsjahr: 2003 m. zahlr. Fotos. Gewicht: 347 gr / Abmessungen: 200 mm x 147 mm x 14 mm Text v. Gautrand, Jean-Claude Als Repräsentant einer zutiefst humanen Fotografie hat uns Doisneau unablässig seine Geschichten erzählt, Geschichten voller Poesie und Humor, besaß er doch diese unvergleichliche Begabung, seine einfühlsame Komplizenschaft zu vermitteln, diese tiefe und zugleich rasch vergängliche innere Beziehung, die ihn mit seinem jeweiligen Motiv verband. Sein ausgeprägtes Interesse am Milieu der einfachen Leute hat es ihm ermöglicht, Bilder zu schaffen, die von einer Art poetischem Realismus geprägt sind, einem Realismus, der das Kino und die Literatur jener Zeit stark beeinflusst hat.
Buch:
Audrey Hepburn: Melancholie und Grazie - Erinnerungen eines Sohnes
Autor:
Sean Hepburn Ferrer, Ausgabe vom 13. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 25839
Product Description Melancholie und Grazie. Erinnerungen eines Sohnes Erscheinungsjahr: 2009 7. Aufl. m. 229 SW- u. 78 Farbabb. Gewicht: 755 gr / Abmessungen: 240 mm x 170 mm x 20 mm Von Ferrer, Sean Hepburn Im Zeitalter der Hollywood-Ikonen schien kein Stern heller als der von Audrey Hepburn. Auf Leinwand und Bühne verzauberte sie als Gigi, Eliza Doolittle und Holly Golightly Millionen. Für ihren Sohn aber war sie einfach nur "Mami". In diesem Buch gewährt Sean Hepburn Ferrer erstmals einen intimen Einblick in das Leben seiner Mutter. Er erzählt gefühlvoll und offen ihre bemerkenswerte Biografie, ausgehend von ihrer Kindheit in Holland über den Höhepunkt ihres Ruhmes bis hin zu ihrem humanistischen Engagement als UNICEF-Botschafterin. Sean Hepburn Ferrer erinnert, wie nur ein Sohn es kann, an eine Schauspielerin, der die Welt zu Füßen lag. Er stellt uns eine Audrey Hepburn vor, die so tieftraurig wie schön war. Entstanden ist ein Buch über Familie und Hingabe, ein ebenso erhellendes wie tief bewegendes Porträt der Liebe zwischen einer Mutter und ihrem Sohn.
Buch:
Rolling Stones ? Confessin' the Blues: Die Musik der Rolling Stones 1964-2008
Autor:
Ernst Hofacker, Ausgabe vom 2009, Broschiert, Verkaufsrang 101580
Product Description Biografie eines Rebellen Erscheinungsjahr: 2007 3, Aufl. m. 108 Fotos. Gewicht: 467 gr / Abmessung: 21 cm Von Robb, Brian J. Eine umfassende Biografie über den Schauspieler, der zum ''Sexiest Man Alive'' gekürt wurde, illustriert mit mehr als hundert großartigen Fotografien des Superstars! Es gibt zwei Dinge, die in den 20 Schaffensjahren des Stars aus Fluch der Karibik stets konstant geblieben sind: seine Neigung für außergewöhnliche, tiefgründige Charaktere und seine umwerfende Ausstrahlung. Der inzwischen über Vierzigjährige lebt mit seiner großen Liebe Vanessa Paradis glücklich in Frankreich. Er scheint alles erreicht zu haben, doch seinen Erfolg hat er sich hart erarbeitet. Dieses Buch gewährt Einblick in das Leben eines komplizierten, gequälten jungen Mannes, dessen schwierige Kindheit und rebellische, drogenüberschattete Jugend alles andere als gute Voraussetzungen für ein Leben als berühmter Herzensbrecher darstellten. Auf seine ''Bad Boy''-Allüren, seine romantischen Züge und eine Reihe vergänglicher Liebschaften wie beispielsweise die Liaisons mit Winona Ryder und Supermodel Kate Moss wird freilich ebenfalls gebührend eingegangen. Nicht zuletzt ist es die Analyse einer ungewöhnlichen Karriere - Depp hat sich besonders eigenständige und künstlerisch abenteuerliche Charaktere ausgesucht, um sich selbst als Schauspieler und Person zu definieren. Diese Biografie beinhaltet Wissenswertes über alle bisherigen sowie die demnächst erscheinenden Filme des grandiosen Schauspielers: Näher betrachtet werden unter anderem seine überaus populäre Rolle als Captain Jack Sparrow in Fluch der Karibik I und II, seine Hauptrolle als Willy Wonka in Tim Burtons Remake des Klassikers Charlie und die Schokoladenfabrik und Finding Neverland (Wenn Träume
Buch:
Rosenjahre: Meine Familie zwischen Persien und Deutschland
Autor:
Jasmin Tabatabai, Ausgabe vom 8. Sept. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 158291
Aus der Amazon.de-Redaktion Vor kurzem äußerte sich der Megastar Robbie Williams zu Gerüchten, er könne der neue 007-Darsteller werden - immerhin hatte er in Musikvideos ja den Ex-James Bond, Sean Connery, bis ins Kleineste imitiert. Er habe keine Ambitionen auf den Job, sagte Williams damals, und habe sie auch nie gehabt: Schauspielerei halte er für "albern" und "unseriös". Das hatte man von einem Selbstdarsteller wie Williams wohl nicht erwartet. Wie aber ist Robin Williams wirklich? In Feel, dem einzig autorisierten Porträt des Sängers, versucht der 41-jährige britische Musikjournalist Chris Heath, der unter anderem für Musik-Magazine und Zeitungen wie Rolling Stone, Telegraph oder Sunday Times geschrieben und bereits eine Biografie über die Pet Shop Boys vorgelegt hat, dem Phänomen Robbie Williams auf den Grund zu gehen. Zwei Jahre heftete sich Heath an die Fersen des charismatischen Musikers und "sexiest man alive", bei Konzerten, Talkshows, im Soundstudio oder in der Umkleidekabine - und notierte auf Schritt und Tritt alles Wissenswerte über dessen Alltagsleben, über Proben und Auftritte, über Robbies Verhältnis zu Groupies und verrückten Verehrerinnen. Herausgekommen ist ein faszinierendes Buch über eine der schillerndsten Figuren des Show Business, die ebenso sensibel, verletzlich und selbstzweiflerisch wie - beizeiten - auch selbstverliebt ist. "Die Wahrheit steht hier drin ... irgendwo", hat Williams über Feel gesagt. Beim Lesen des brillant geschriebenen Buchs hat man zumindest das Gefühl, dass sie durch jede Zeile schimmert. -Stefan Kellerer