Die Biographie Erscheinungsjahr: 2009 2. Aufl. farb. Fototaf. Gewicht: 570 gr / Abmessungen: 215 mm x 135 mm Von Hujer, Marc Die drei Leben des Arnold Schwarzenegger Machtbewusst und charmant, ehrgeizig und unkonventionell- das ist Arnold Schwarzenegger, eine der bekanntesten und schillerndsten Persönlichkeiten der Gegenwart. Wie es der frühere Bodybuilder erst zum "Terminator" und dann bis in die höchsten Kreise der amerikanischen Gesellschaft und Politik geschafft hat und wie das "System Schwarzenegger" funktioniert, schildert Marc Hujer in seiner fesselnden Biographie. Arnold Schwarzenegger hat einen bemerkenswerten Wandel vom Bodybuilder und Filmstar zum ernstzunehmenden Politiker durchgemacht: Seit 2003 ist der aus kleinen Verhältnissen in Österreich stammende Schwarzenegger Gouverneur von Kalifornien, und seine Auftritte und Entscheidungen werden nicht nur in den USA, sondern auch international beachtet. Marc Hujer, der viele Personen aus dem engeren familiären und politischen Umfeld Schwarzeneggers befragen konnte, schildert erstmals ausführlich Schwarzeneggers ehrgeizigen Aufstieg in die Klasse politischer Schwergewichte. Er beschreibt das "System Schwarzenegger", den internationalen "Hofstaat", das Netzwerk, das er über Parteigrenzen hinweg geknüpft hat, und die Beziehungen, die bis in die höchsten und altehrwürdigen Kreise der amerikanischen Politik reichen. Hujer liefert ein faszinierendes Porträt des Ausnahmepolitikers, der sich selten um die Zwänge der Parteipolitik kümmert, nun aber angesichts der Finanzkrise vor fast unlösbaren Aufgaben steht. Marc Hujer hat unter deutschsprachigen Journalisten den besten Zugang zu Schwarzenegger und seinem Umfeld. Pressestimmen: "Eine Biographie, die zu den anregendsten Büchern dieses Jahre Marc Hujer hat ? biografisch gesehen -, ein Eigentor fabriziert. Ihm ist das Kunststück gelungen, auf gerade mal achteinhalb Seiten seines Vorworts das Wirkprinzip des Systems Schwarzenegger völlig schlüssig vorzuführen. Und ist ihm dabei gleich selbst auf den Leim gegangen. Aus der anfänglich unverhohlenen Abneigung des ehemaligen Waldorfschülers gegenüber der hedonistisch-schlichten Bel Air-Macho-Clique mitsamt ihren Harley- und Zigarren-Ritualen, entstand die reinste Liebe, als Hujer selber die Lizenz zum Mitfeiern erwarb. Plötzlich war der frühere "Süddeutsche?-Korrespondent und heutige "SPIEGEL?-Reporter ganz nah dran an Arnold und seiner Gang, einer Mixtur aus Günstlingen und Kumpels, die das Hotel California zu ihrer Spielwiese erkoren haben. Einzige Spielregel: Bei Indiskretion drohen die eisige Miene des Chefs ? und der sofortige Ausschluss. Mehr braucht es nicht im System Schwarzenegger. Keine Bange, Marc Hujer kommt natürlich auch seiner Chronistenpflicht nach und liefert die solide recherchierte Saga vom Übermenschen aus der Steiermark. Eines Jungen, der nach gestörter Vaterbeziehung Körper (und Geist) gegen die Widrigkeiten dieser Welt abzupanzern begann und sich mit eisernem Willen und unter strikter Missachtung eines sich wandelnden 68er-Männerbildes in der kuriosen Welt der Bodybuilder-Szene hochpumpte (wie die teils quietschkomischen Fotos belegen). Ungläubig staunen wir Schlaffis, mit welch terminatorhaft klar definiertem Ziel unser Held das große Wasser überquerte, um es in Hollywood zur dialogarmen, aber körperpräsenten Kultmaschine zu bringen. Schließlich die letzte, die erstaunlichste Mutation: Kaiser von Kalifornien. Höher geht?s nimmer. Vergleichbares hat nur noch ein anderer Österreicher geschafft. Dies alles sind aber nur schnöde Fülldaten eines Lebens. Das Wirkprinzip S. ist simpler gestrickt, siehe Vorwort. Man nehme ein kantiges Genie mit Tunnelblick, in seinen autistischen Qualitäten fast schon seiner berühmtesten Figur ähnelnd. Die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Unangreifbar werden. Dazu eine magische Anziehungskraft, die fast schon mafiöse Abhängigkeiten schafft. Der treue, aber strenge Umgang mit den immergleichen Buddies, darunter Secondhand-Gladiator Ralf Moeller, Das Caffe Roma, in dem man Hof hält. Das "Schatzi on Main?, ein steiermark?scher Albtraum-Fresstempel in Santa Monica. Die qualmende Montecristo No. 2, Häme gegenüber Stallone, erstaunliches Macho-Gebahren gegenüber der eigenen Frau. Priorität haben die traditionellen Harley-Rides ins Umland, Absagen werden nicht toleriert. Eine Jungswelt, an der Marc Hujer schnuppern durfte ? und sich prompt am Virus ihres Leaders infizierte. Inzwischen, so gibt er zu, träumt er von seinem Meister und, man höre und staune, selbst die Hujer-Kinder malen Männlein mit fetten Zigarren. Vielleicht sollte man zu große Nähe doch meiden. ?Ravi Unger
Buch:
Heath Ledger - Die unbekannte Seite des Hollywood Stars
Autor:
Brian J. Robb, Ausgabe vom 15. Juli 2008, Broschiert, Verkaufsrang 123597
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Product Description Vor 20 Jahren veranstaltete eine Gruppe junger Leute ´aus Langeweile´ ein Open Air-Konzert im beschaulichen Dorf Wacken, irgendwo im holsteinischen Niemandsland. Daraus wurde das weltweit größte Heavy Metal-Festival mit mehr als 75000 Besuchern. Zwei Welt
Buch:
Bob Dylan: Die Geschichte seiner Musik
Autor:
Olaf Benzinger, Ausgabe vom 1. April 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 70863
Product Description Erscheinungsjahr: 2009 3., durchges. u. erw. Aufl. m. 13 Abb. Gewicht: 108 gr / Abmessung: 15 cm Von Detering, Heinrich Kein anderer Künstler hat die Entwicklung der Rockmusik so nachhaltig und ausdauernd bestimmt wie Bob Dylan, den Leonard Cohen respektvoll "the Picasso of Song" nannte. Heinrich Detering zeichnet Leben und Werk des ''Song and Dance Man'' Dylan eindringlich nach. Eine Literaturliste und eine Diskographie vervollständigen den Band, der jetzt in 3., erweiterter Auflage vorliegt, fortgeschrieben bis zum Album ''Together Through Life''. Pressestimmen: Detering wagt es, den ''ganzen'' Dylan auf gelbe Reclamgröße zu verdichten, und gewinnt. Belesen, klug und schwungvoll breitet er die Geschichte des Minstrel Boy aus, analysiert und macht süchtig. Diesem Buch darf man vertrauen." Die ZEIT
Buch:
Freddy Quinn: Ein unwahrscheinliches Leben
Autor:
Elmar Kraushaar, Ausgabe vom 5. Sept. 2011, Gebunden, Verkaufsrang 164932
Aus der Amazon.de-Redaktion Er wirkt zumeist wie eine Lokomotive unter Volldampf. Kaum zu glauben, dass für ein Raubein wie ihn, ausgerechnet die grazile Tanztheateraufführung von Pina Bausch zum Erweckungserlebnis für die eigene Schauspielkarriere geworden ist. Völlig fasziniert sei in ihm urplötzlich der brennende Wunsch aufgekeimt, selbst zu denen zu gehören, die andere so zu verzaubern in der Lage sind. So beschreibt es Armin Rohde in seinem Buch Größenwahn und Lampenfieber. Der Bergarbeitersohn aus Wuppertal, der gerne mit seiner Herkunft aus einfachsten Verhältnissen und seiner Karriere vom Schulabbrecher zum Star kokettiert, erzählt, wie er sich habe krank schreiben lassen, um in den Cafés seiner Heimatstadt herumzulungern, in der Hoffnung entdeckt zu werden. Es habe eine Weile gedauert, bis er begriffen habe, dass von konsequenten Bewerbungen an Schauspielschulen begleitete Engagements an Laientheatern wesentlich zielführender sind. Von solchen und ähnlichen Geschichten, Anekdoten und Episoden voll ist das Buch aus der ? wohlgemerkt eigenhändig geführten ? Feder von Armin Rhode. Ursprünglich als eine Einführung in die Techniken der Schauspielerei für Schüler und Anfänger konzipiert, ist schlussendlich ein Buch herausgekommen, das sich auch und gerade an die Zuschauer wendet. "Ich habe gemerkt, dass ich nicht über den Schauspielerberuf schreiben kann, ohne von mir selbst und meinem Leben zu erzählen. Und so ist es immer autobiographischer geworden", entschuldigt Rohde das Ergebnis. Seine zahlreichen Fans werden ihm diese Themaverfehlung wohl gerne nachsehen. Denn was hätten sie schon mit einem trockenen Lehrbuch anfangen sollen, von dem immer noch genügend enthalten ist. "Die Wahrheit über Schauspieler" lautet der Untertitel des Buches vieldeutig. Beinahe ein Oxymoron in Anbetracht eines Metiers, das in erster Linie von der Verstellung lebt. Zumindest drängt sich auch hier bisweilen der Verdacht auf, dass hier einer auf Kosten der reinen Wahrheit zuweilen auch an seiner eigenen Legende strickt. ? Franz Klotz