Aus der Amazon.de-Redaktion Die rheinische Frohnatur Horst Lichter ist mit seinem kunstvoll gezwirbelten Schnauzbart längst ein Star in der deutschen Kochszene. Das Rommerskirchener Original hat es geschafft. Lichter nämlich hat nicht nur seinen eigenen "Laden" (Lichter?s Oldiethek), sondern mittlerweile auch eine Kochshow im Fernsehen. Zur besten Sendezeit! Dabei ist sein Leben eine ganze Zeit alles andere als eine Erfolgsstory gewesen. Zwischenzeitlich hatte der gelernte Koch sogar seine Leidenschaft für das Kochen verloren und sich und seine junge Familie mit verschiedenen Jobs durchgebracht. Es folgten familiäre Schicksalsschläge, zwei Hirnschläge und ein Herzinfarkt. Horst Lichter schien am Ende. Doch nachdem er dem Tod im letzten Moment noch einmal von der Schippe gesprungen ist, hat er sein Leben radikal umgekrempelt und lebt jetzt sein "zweites Leben". Der Fernsehmoderator Markus Lanz hat Horst Lichter dazu überreden können, sich mit ihm für eine Woche in ein Südtiroler Kloster zurückzuziehen und mit ihm seine "beiden Leben" zu rekapitulieren. Herausgekommen ist ein mit zahlreichen Fotos garniertes, beeindruckendes Porträt eines beeindruckenden Mannes. Einem Unikat im besten Sinne. Einem, der sich von nichts und niemandem hat unterkriegen lassen und der die Fingerzeige des Schicksals zu deuten verstanden hat. Lesenswert! - Freia Danz
Buch:
" Ihr Edler von Sauschwanz " Mozart in Geschichten und Anekdoten - Mozart in Geschichten und Anekdoten
Autor:
Alexander Witeschnik, Ausgabe vom 6. März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 70057
Jan Josef Liefers, Ausgabe vom 8. Dez. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 279780
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer ihn eigentlich immer schon für einen Wessi gehalten hat ? und das sollen hierzulande trotz seines der DDR-Mode entsprechenden nordischen Vornamens angeblich die meisten sein ? wird durch dieses Buch nun ein für allemal eines Besseren belehrt. Der vor allem als "Tatort"-Gerichtsmediziner bekannte Schauspieler Jan Josef Liefers, Jahrgang 1964, ist in Dresden geboren und in der DDR aufgewachsen, und der Soundtrack seiner Kindheit stammte dementsprechend von Rockbands wie den Puhdys, Karat und Pankow. Allen voran aber von Silly, der Band der viel zu früh gestorbenen Tamara Danz, deren Part als Sängerin nach ihrem Comeback Liefers Frau Anna Loos übernommen hat. Dass es sehr musikalisch zugeht im Hause Liefers ist ja nichts Neues. Schließlich tourt der Mime mit eigener Band namens Oblivion nicht erst seit gestern durch die Republik. Neben eigenen Titeln gibt er dabei stets auch ausgewählte Songs von den Idolen seiner Jugend zum Besten und das durchaus talentiert mit bestem Rio-Reiser-Timbre. Das Programm, eine Mischung aus Songs, garniert mit gesprochenen Anekdoten, Kuriositäten und Reminiszenzen an alte Zeiten, kommt beim Publikum derart gut an, dass irgendwann die Idee nahelag, all das einmal aufzuschreiben. Herausgekommen ist dieses gleichnamige Buch, für das er sich auf eine Reise begeben habe, ohne so richtig zu wissen, wohin sie führe, wie Liefers anlässlich der Präsentation erklärte. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. "Ein ganz persönliches Buch über eine Kindheit in der DDR" fürwahr. Ohne Anflug verharmlosender "Ostalgie" schildert Liefers die schönen und weniger schönen Seiten seiner Vergangenheit und zeigt dabei die Strategien seiner Mitmenschen auf, sich in der Diktatur einzurichten. In "Parallelwelten", wie Liefers sie bezeichnet ? in seinem Fall in der zwischen den Zeilen durchaus zeitkritischer Musik ?, von denen man in den Medien oder im Film, wo stets Gut gegen Böse kämpft, so gut wie nichts erfahre. Seine (Musik-)Geschichtslektion könnte dazu beitragen, dass sich das ändert. ? Franz Klotz
Buch:
Monroe, Marilyn
Autor:
Ruth-Esther Geiger, Ausgabe vom 1. April 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 51540
Aus der Amazon.de-Redaktion Musikkenner schätzen den Gitarristen mit dem pfiffigen Frettchengesicht schon seit den Sechzigern und wussten immer schon um seine musikalische Bedeutung. Anderen wiederum galt er lediglich als ewige Begleiterscheinung solcher Rockgrößen wie Jeff Beck, Rod Stewart und den Faces. Spätestens jedoch seit dem Jahr 1974, als die Stones ihn in ihren Reihen aufnahmen, wurde eine größere Weltöffentlichkeit auf ihn aufmerksam. Nun, nach einer weiteren gefühlten Ewigkeit von 38 Jahren stellt Ron Wood sich seinem Publikum endlich einmal ordentlich vor. Ordentlich? Nun ja. Wie man dies bei Ronnie eben so kennt! Erwarte bitte niemand das säuberlich chronologische, tief reflektierte Erinnerungswerk eines altersweisen Rockstars. Ronnie, jüngster Spross einer Familie von "water gypsies" - Menschen, die auf Londons Lastkähnen lebten und arbeiteten -, ist immer noch ein sympathischer Derwisch und Chaot ? großspurig zuweilen und, naja ? der Mann hat eben ALLES hautnah miterlebt. Wer also nachempfinden möchte, wie in den Anfangsjahren der Popmusik Hits entstanden, die heute noch jeder Spatz vom Dach pfeift; wer staunend erleben will, wie zum Soundtrack von The Who und den Small Faces, den Stones und Yardbirds, Instrumente, Bühnendeko und Hotelzimmer in ihre Kleinstbestandteile zerlegt wurden; wer aber auch die bittere Erfahrung machen möchte, wie die besten Musiker durch Drogen und Suff zugrunde gingen -, Ronnie Wood ist Ihr kenntnisreicher, launiger und keineswegs moralisierender Führer. Mit Jimi Hendrix die Bude geteilt. Ihm am Vorabend seines frühen Ablebens ein letztes Mal die Hand gereicht. Gejammt mit einem maulfaulen Bob Marley. Eric Clapton vom Heroin abgehalten, dafür Patty Harrison, die berühmte "Layla", vernascht. Zu Rod Stewarts "Maggie May" geniale Riffs beigesteuert. Das Ganze hochbrisant gewürzt mit Speed, Heroin, Koks, Alkohol. Ein Leben als ewigwährender, aber brandgefährlicher Kindergeburtstag. Seriösere Naturen werden den schnoddrig hedonistischen Tonfall und das immer wieder aufblitzende Rock?n?roll ?Großmannsgehabe nicht immer schätzen. Naturgemäß nimmt die Zeit bei den Stones an der Seite seines Bruders im Geiste, Keith Richards, den breitesten Raum ein und liefert die spannendsten Innenansichten. Eine Anekdote jagt die nächste in dieser wilden Hatz auf der Überholspur. Macht Spaß, erschöpft aber letzendlich. Ein Wunder, dass man so etwas überleben kann. Freuen wir uns mit Ronnie! ?Ravi Unger
Product Description Ich will mein Lied zurück Erscheinungsjahr: 2009 m. zahlr. Fotos im Text u. Farbfotos auf Taf. Gewicht: 285 gr / Abmessung: 19 cm Von Feige, Marcel; Sido Marcel Feige ist dem Berliner HipHop-Künstler über ein halbes Jahr nicht von der Seite gewichen. "Sido" ist eine Chronik des Alltags. Zum ersten Mal gewährt Sido Einblick in sein bewegtes Leben. "Sido" ist aber noch mehr: In vielen Gesprächen mit Sido, seiner Familie, seinen Freunden und Kollegen von Aggro Berlin, Die Sekte, Deine Lieblingsrapper und Weggefährten aus seinem Block zeichnet Marcel Feige ein sehr persönliches Bild des Ausnahme-Rappers. Sido ist der Gangsta-Rapper aus dem Berliner Block, genauer gesagt aus dem Märkischen Viertel. Er rappt so hart und aggressiv, dass die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien in Alarmbereitschaft versetzt wird. Er provoziert und pöbelt, bevorzugt gegen unliebsame Rapper und Popper. Dabei ist Sido längst selbst der Popstar unter den deutschen Rappern, dem sogar Thomas D. seine Echo-Auszeichnung zugesteht. Sido rockt mit coolen Lyrics der "Lieblingsrapper" die Teenies, macht den Clown bei der Wok-WM, stellt sich beim Bundesvision Song Contest dem Ländervergleich, gibt jederzeit Autogramme und engagiert sich bereitwillig für die "Aktion Herzenswunsch". Vorläufiger Höhepunkt: Ein Diskurs mit der Bundestagsabgeordneten Monika Griefahn über Zensur, Gewaltverherrlichung und Vorbildfunktion. Sido spaltet die Nation.