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| | Hörbuch: | Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt: Kurioses aus dem Cockpit, 1 Audio-CD |
| Autor: | Stephan Orth, Antje Blinda, Ausgabe vom 20. März 2010, Audio CD, Verkaufsrang 63190 |
| Preis: | 14,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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„Bei uns erleben Sie zwei Landungen zum Preis von einer“ "Sie brauchen nicht nervös zu sein, der Kapitän ist es auch nicht - und der macht den Anflug zum ersten Mal!" Piloten ohne Orientierung, Kühe auf der Landebahn: So manche Durchsage an Bord von Flugzeugen treibt selbst erfahrenen Passagieren die Schweißperlen auf die Stirn. Tausende von Lesern haben ihre Erlebnisse aus dem Cockpit an Spiegel Online geschickt. Die besten und lustigsten Sprüche sind in diesem Buch gesammelt. Also schnallen Sie sich an, klappen Sie die Tische hoch, und stellen Sie die Sitzlehnen aufrecht.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 48 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Zum Brüllen (5 von 5 Punkten) meint T.K. aus Aachen Das Buch ist, nicht nur für Leute, die viel unterwegs sind, eine herrliche Lektüre. Zum Brüllen!
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Polizist als Hooligan entlarvt - diese Schockmeldung erschütterte 1996 die ganze Nation. Nach einem Fußballspiel hatten Hooligans in der Bielefelder Innenstadt eine Straßenschlacht mit 55 Verletzten angezettelt - an vorderster Front dabei: Stefan S., Polizist. Acht Jahre lang hatte der Polizeiobermeister in zwei Welten gelebt: Während er unter der Woche in Uniform auf Streife ging, zog er am Wochenende deutschland- und europaweit durch die Stadien. Hart und ehrlich berichtet Stefan Schubert von dem süchtig machenden Rausch der Gewalt und deckt zugleich das Versagen der Polizei auf, die ihn unbehelligt ließ, obwohl sie von seinem blutigen Hobby wusste. Nach einem geheimen Deal zwischen Staatsanwaltschaft, Gericht und Polizeiführung schied er aus dem Polizeidienst aus - jetzt packt er aus. "Ein interessantes Buch!" Günther Jauch in Stern TV "Niemand hielt ihn auf. Niemand setzte ihm Grenzen. Niemand sagte, jetzt ist Schluss." Spiegel Online "... ehrlich und in schonungsloser Härte." Neue Westfälische "[...] unvorstellbar spannend und mitreißend geschrieben [..]. Eine geniale Kombination aus Sachbuch und packendem Thriller" buchtips.net "Ein bizarres Doppelleben." Welt.de "Schuberts Buch liest sich deutlich interessanter als das Gros der bislang verfügbaren Raufliteratur" 11 Freunde "Er war der Wolf im Schafspelz der Polizei." Berliner Morgenpost "Lohnenswert macht die Lektüre die allmählich einsetzende Erkenntnis, dass es sich bei Hooligans und Polizisten um Brüder im Geiste handelt." Tagesanzeiger "Stefan Schubert weiß Dinge, die nur wenige Menschen wissen. Er weiß zum Beispiel, wie sich eine Fraktur des Nasenbeins anhört." Die Welt "Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte: Acht Jahre lang führte Autor Stefan Schubert nahezu unbemerkt ein Doppelleben - als Polizist und als Hooligan." Braunschweiger Zeitung "Dass Schubert regelmäßig mit Blutergüssen oder Schürfwunden beim Dienst erschien, zuweilen Knochenbrüche hatte und sein Name über die Jahre in einem halben Dutzend Straf- oder Ermittlungsverfahren gefallen war, wurde von seiner Dienststelle nicht wahrgenommen." Die Welt
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)
Lesermeinungen:* ein spannender Tatsachenbericht (5 von 5 Punkten) meint J.H. aus Bielefeld bin beim Stöbern im Bahnhofsshop auf das Buch gestoßen. Zum Glück! Ist irre spannend geschrieben. Dazu mit zahlreichen Fotografien bebildert. Dies machte mir erst wieder deutlich, dass hier eine wahre Geschichte erzählt wird.
Ein wirklich lohnenswertes, unterhaltsames Buch.
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| | Buch: | Wenn das Meer brennt |
| Autor: | Klaus Hympendahl, Ausgabe vom 1. Januar 2005, Broschiert, Verkaufsrang 155472 |
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Wer das Klima voraussagt, beherrscht die Welt. Und deshalb wird nichts wieder so, wie es war, nachdem der britische Wetterforscher Alexander Lewis auf der Südseeinsel Nukufero eine Weltklimaformel für Drei-Jahres-Prognosen errechnet hat. Unermessliche Reichtümer sollen nach dem Willen der Börsenhaie in die Kassen der Broker Fynch & Baker in Chicago fließen - denn Carol Bloom, die Chefmeteorologin dieses Spekulantenpools, hat gar keine andere Wahl, als die Formel für ihre Bosse zu stehlen. Das glaubt sie jedenfalls, als sie in Suva, Fidschi, den arglosen Einhandsegler Karl Butzer überredet, sie zu der entlegenen Insel zu bringen. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse: Noch ehe ein von Lewis vorausgesagter Jahrhunderthurrikan alles verwüstet, läuft die Yacht eines skrupellosen Drogenhändlers auf das Außenriff vor Nukufero. Die Weißen bringen Tod und Verderben, das Südseeparadies wird zum brennenden Inferno. Und wäre Karl Butzer nicht so ein begnadeter Segler, hätten auch er und Car ol keine Chance, als sie in einem winzigen Auslegerboot aufs offene Meer treiben ... Sehnsucht weckende Südsee, Segeln, Liebe und die große Politik - nach langer Lieferpause ist dieser spannende Krimi nun endlich in einer Paperback-Ausstattung wieder lieferbar.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Spannender Thriller zum Thema Klimawandel (5 von 5 Punkten) meint L. Dieses Buch zeigt einmal mehr: Wissen ist Macht, und beim Kampf um Informationen, die sich gewinnbringend wirtschaftlich vermarkten lassen, schrecken skrupellose Firmen vor nichts zurück. Bin zufällig auf diese Lektüre gestoßen, der Autor war mir unbekannt, aber ich wurde angenehm überrascht! Klimawandel, Wetterkapriolen, Wirbelstürme, El Nino, rücksichtsloses Abholzen von Regenwäldern und wertvollen Reservaten - diese Reizworte sind einem ja nicht fremd. Klaus Hympendahl hat sie zu einem spannenden Umwelt/Wirtschaftsthriller verarbeitet. Atemberaubend gut bis zum Ende. Unbedingt lesen - und zu dem Preis allemal!
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| | Buch: | Open: Das Selbstporträt |
| Autor: | Andre Agassi, Ausgabe vom 10. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 12414 |
| Preis: | 22,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Der Buchtitel spielt mit seiner Doppeldeutigkeit. Einerseits bezeichnet "Open" die Turnierform, das tägliche Gewerbe des Protagonisten. Zweitens steht er für "Offenheit". Und genau dieser Umstand, den sich Andre Agassi, 39, in seiner Lebensschau auf die Fahnen geschrieben hat, bringt nun Medien und Ex-Kollegen auf die Barrikaden. Martina Nawratilova, Becker, Federer und Co., sie alle fanden das Drogenbekenntnis Agassis ein wenig zu offen. Hätte er doch geschwiegen, lautet die Forderung unisono. Der Tennissport wurde schwer geschädigt. Schon vor Erscheinen des Buches schlugen Agassis Aussagen Wellen und brachten Popularität wie zu besten Zeiten. Merkwürdige Sportlerwelt, die eher eine biografische Lüge gutgeheißen hätte. Und undenkbar für einen, dessen Lebensweg eher ein Leidensweg war, wenn man den Erinnerungen Glauben schneken darf. Selbst wenn es ihn Pokale und Titel kosten sollte. Jetzt wird Tacheles geredet. Starker Tobak, wenn einer der größten Stars des Tennis am Ende seiner Karriere, kurz vor seinen letzten US Open 2006 feststellt, dass er nur noch ein Schmerzbündel ist, ein gefühlter Greis, der seinen Sport schon immer verabscheut hat, ihn "mit dunkler, heimlicher Leidenschaft hass[t]". Quälend genau lässt Agassi den Leser teilhaben an den schmerzhaften Kortison-Injektionen, die die schwer lädierte Wirbelsäule besänftigen sollen. Präzise wie ein Chronist und im herben Ton einer Abrechnung lässt Andre Agassi seinen Zuchtmeister noch einmal aufmarschieren. Den hochaggressiven gewalttätigen Vater, der seinen Jungen mit tausenden von Bällen aus der Ballmaschine beschießen ließ und zur weiteren Stählung ins berüchtigte Camp des Nick Bollettieri nach Florida zwang. Ein "besseres Gefangenenlager", wie Agassi rückblickend urteilt. Schließlich war es auch der von Ehrgeiz zerfressene Vater, der den eigenen Sohn vor Turnieren mit Exedrin und Speed auf Trab brachte. Eine Leidensprosa auf hohem Niveau. Womöglich ist es dem Pulitzer-Preisträger und Co-Autor J.R. Moehringer zu verdanken, dass diese Sportlergeschichte in ihrer Intensität andere meilenweit überragt. Wir lernen einen entwurzelten, seiner Kindheit beraubten Aufsässigen kennen, der sich zur Kompensation und dem Spott seiner Kollegen mit einer edlen Entourage umgibt, im Weißen Haus nächtigt und die Droge Crystal Meth als zeitweiliges Überlebensmittel schätzen lernt. Einen, der jeden Spielverlauf exakt im Kopf hat und spannend nachzuerzählen weiß. Und auch schnödes Klatschbedürfnis PR-gemäß befriedigt. Das rutschende Toupet, die Jeans-Shorts auf dem Centercourt, die ihn zur Stil-Ikone werden ließen, das gefälschte Punker-Image (tatsächlich schätzt Agassi Kuschelballaden von Barry Manilow). Die gescheiterte Ehe mit Brooke Shields, die Freundschaft mit Barbra Streisand ? schließlich jene Frau, die ihn endlich zu sich selbst kommen ließ. Unsere Steffi. Beweis: Ein wunderschönes Familienfoto mit Kids, das in seiner Innigkeit wahre Bände spricht. Andre Agassi ist ein großer Befreiungsschlag gelungen. Mögen andere meckern, den entscheidenden Punkt hat ER gemacht.?Ravi Unger
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 33 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Super Buch (5 von 5 Punkten) meint N. aus Bayern Ein sympathisch offenes und einfühlsam geschriebenes Selbstporträt. Ich habe richtig mitgefühlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sehr beeindruckend und gut zu lesen.
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| | Buch: | Das Prinzip Uli Hoeneß - Ein Leben für den FC Bayern |
| Autor: | Christoph Bausenwein, Ausgabe vom 19. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 31047 |
| Preis: | 28,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Bausenweins großes Verdienst ist es nun, mit dem Instinkt eines Trüffelschweins wirklich tief gegraben und eine Unzahl Belege aus den Archiven gefischt zu haben, die die vielen, anfangs so widersprüchlichen Facetten des Prinzips Uli Hoeneß unterfüttern. Allein schon als Rechercheleistung ist das Buch daher schlichtweg grandios. Für all dies und etliches mehr liefert dieses imponierende Buch treffliche Belege, mal zum Schmunzeln, mal zum Kopfschütteln, öfters aber auch schaudererregend. (11 Freunde)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 13 Bewertungen)
Lesermeinungen:* sehr lesenswert (5 von 5 Punkten) meint A.K. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Das Buch ist trotz seiner über 400 Seiten nie langweilig und auch für die Nicht-Bayern-Fans eine Überlegung wert. Ein ehrliches Buch über Uli Hoeneß das auch das eine oder andere Kritische Wort übrig hat.
Allerdings nicht ganz günstig!
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| | Buch: | Dem Fußball sein Zuhause - Pöhlen, Pils und Pokale entlang der B1 |
| Autor: | Ben Redelings, Ausgabe vom 31. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 14968 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Kerl ist bekloppt. Ballaballa, nix als Fußball im Kopf. Typisch Mann eben, denken jetzt die Frauen. Doch Ben Redelings beweist Köpfchen, er packt die Geschichten rund ums Leder so gelungen in Worte, dass sie Spaß machen. ... Er schreibt über, erzählt von und gibt sich selbst den Kick. Und das hoffentlich auch in den kommenden Jahren noch. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Gute Urlaubslektüre (5 von 5 Punkten) meint C.M. aus Bonn Bin im Urlaub endlich dazu gekommen, dass Buch, wie angekündigt, zu lesen. Ich habe Ben Redelings mittlerweile sogar schon live gesehen. Hingehen, wenn er vor eurer Haustüre auftritt! Toller Abend, toller Erzähler. Das Buch ist sehr abwechselungsreich und schnell gelesen. Macht Spaß!!
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Das Unterholz knackt. Überall surrt und pfeift es. Was ist das? Ein Papagei flattert und eine Boa schlängelt sich auf den Seiten des Kindergarten-Freundebuchs, das die Kinder in den tiefen Dschungel des Amazonas entführt. Mit viel Platz zum Malen, für Fotos und die Hobbys sowie die Lieblingsgerichte der besten Freunde auf jeder Doppelseite.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Einfach Toll! (5 von 5 Punkten) meint K.G. Einfach Toll!
mein Sohn (3 Jahre alt) findet dieses Buch, und die abgebildeten Tiere einfach super.
Alle aus seinem Kindergarten haben soetwas, wo wir auch schon rein schreiben durften. Aus diesem Grund kaufte ich für mein Sohn auch so eins und weil er auf Tiere abfährt entschied ich mich für dieses. Es ist auch sehr einfach gehalten und auch für mein Sohn leicht zuverstehen.
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"Sehnen lügen nicht." (Achim Achilles )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 47 Bewertungen)
Lesermeinungen:* sehr lustig (5 von 5 Punkten) meint A.G. Ein sehr lustiges Buch. Für Lauffans die zwischendurch mal etwas lustiges lesen wollen sehr zu empfehlen.
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| | Buch: | Menschen am Berg: Geschichten vom Leben ganz oben |
| Autor: | Melanie Mühl, Ausgabe vom 8. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 103586 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Berge verkörpern eins der letzten Abenteuer der Menschheit. Sie sind majestätisch, mächtig, ewig, aber auch archaisch und gefährlich. Diese Mischung fasziniert Bergsteiger und Skifahrer, Touristen und Einheimische, Aussteiger und Tunnelbauer gleichermaßen. Die Journalistin Melanie Mühl ist dieser Faszination nachgegangen und hat Menschen besucht, die in den Bergen leben, die sich ihnen unterordnen, auf und in ihnen arbeiten oder sie als Ort ihres Glücks gewählt haben. Die Reportagen sind geprägt von einer einfühlsamen Neugier, von einer genauen Beobachtung und von einem brillanten Stil, der dem Leser eine wunderbare Landschaft eröffnet.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Bergweltreportagen in Buchform (5 von 5 Punkten) meint M.K. Es gibt Bücher, die bleiben einem in Erinnerung, Bücher, die man zugleich gerne verschenkt. Dieses gehört mit Sicherheit dazu. Die Autorin erzählt in kurzen Geschichten Leben und Erfahrungen in den Schweizer Bergen. Das ist nicht neu, was aber sie anders macht ist, dass sie nicht die Bergler in den alleinigen Mittelpunkt stellt, sondern es sind auch der Bergführer, der Bergingenieur, die Urlauber aus Holland, deren Beziehungen zu den Bergen lebendig vermittelt werden. Ihr Erzählstil ist ein eigener: Einerseits sachlich, dem Menschen nah und doch nicht so nahe, dass es bedrängend und verletzend wäre, andererseits emotional und doch nicht verbrüdernd mit den Protagonisten. Sie lässt sich von den Bergwelten, den Menschen, ihrem Leben, ihren Aufgaben, Gedanken und Gefühlen einfangen, und schafft es doch jedem Menschen seine Persönlichkeit zu lassen, sie zu respektieren, ihre Lebenseinstellung dem Leser in Worten weiterzugeben. Sie urteilt nicht, sie beschönigt nichts, sie lässt es einfach zu, wie ein Sprachrohr.
Die Texte sind teils sehr entspannend, vor allem "Die Hüter des Berges" und "Am Ende entscheidet Gott", wo es um das teils immer noch sehr archaische Leben der Bergbauern geht. Ich habe diese Texte vorgelesen und danach herrschte erst einmal Stille, wie nach einem Film, der einen in eine andere Welt geführt hat und nach dessen Ende unsere laute Welt nicht passen will.
Es sind im Grunde weniger Erzählungen als vielmehr Reportagen, wie in der ZEIT oder der FAZ, wenn Menschen, ihre Berufe, ihre Lebensgeschichten zu Wort kommen und mindestens eine Seite dafür Platz eingeräumt wird. Am nächsten kommen Mühls Geschichten noch Fernsehdokumentationen über das Leben in den Bergen, die Alpen im Konflikt mit der Moderne. Aber anders als bei diesen TV-Formaten hat man zu der Stimme des Sprechers keine Bilder. Hier muss man die Bilder selber erzeugen, aber die Stimme der Autorin ist wie geschaffen dafür. Die für mich größte Parallele ergibt sich für mich beim fast schon dokumentarischen Schweizer Spielfilm "Höhenfeuer".
Es ist ein gutes Buch, aber man muss sich auf andere Menschen einlassen können, ihr Leben und ihre Einstellungen zu Gott und die Welt. Jemand, der schnell mit Urteilen zur Hand ist, wird nur seine Vorurteile bestätigt finden. Für alle anderen gilt: Zuhören, was die "Menschen am Berg" uns Städtern und Talbewohnern zu erzählen haben.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Rein anatomisch betrachtet ist der Homo sapiens nicht zum sesselhockenden Denker und schon gar nicht zum buckelnden Handwerker geboren sondern zum leichtfüßigen Läufer. Komisch nur, dass unserem Körper diese seine wahre Bestimmung so gar nicht bewusst zu sein scheint. Der Geist wäre ja willig, allein das Fleisch ist schwach. Dennoch wollen es allein in Deutschland 17 Millionen Zivilisationskrüppel wissen und quälen sich der Gesundheit zuliebe mit keuchendem Atem, stechender Leber und krampfenden Muskeln im leichten Trab durch die Stadtparks. Zum eloquenten Sprachrohr dieser Heerscharen auf dem Leidensweg hat sich seit geraumer Zeit Hajo Schumacher aufgeschwungen. In einer allwöchentlichen Kolumne auf Spiegel Online gibt er unter dem Pseudonym Achim Achilles den Antitypen zu all den bis in die Haarspitzen motivierten Fitnessgurus. Eine Art Woody Allen des Joggings, der angesichts der bitteren Erkenntnis, dass seine stärkste Disziplin offenbar in der Regeneration liegt, mit sich und der Welt hadert aber dennoch niemals aufgibt. Bereits zum zweiten Mal hat der Heyne Verlag ein Best of Achilles? Verse herausgebracht. Lerne Laufen ohne Leiden lautet der Untertitel des Büchleins, in dem der Berliner Journalist zumindest verbal einmal mehr zur Hochform aufläuft. In 69 zum Quieken komischen Anekdoten berichtet er vom ewigen Ringen mit dem Schweinehund im Inneren und dem Kampfhund im Stadtpark, vom Jahrmarkt der Eitelkeiten und pubertierendem Imponiergehabe in der Szene, die in gewisser Weise als Miniaturausgabe unserer Leistungsgesellschaft entlarvt wird. Wie heißt es so schön an einer Stelle: "Wer läuft, will Qual und Zweck: Anerkennung, Abnehmen, Bestzeit rennen, von Kollegen bestaunt werden, Durchhalten. Wo kommen wir denn da hin, wenn Laufen auf einmal Spaß macht?" ? Franz Klotz
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Lachen bis die Laufschuhe platzen (5 von 5 Punkten) meint S. aus Salzburg Nach dem ersten Buch ist auch das Zweite der abslolute Knaller. Ich hab mich in den meisten dieser kurzen Geschichten selbst gesehen. Amüsant, hintergründig, und unheimlich lustign und er bringt es auf den Punkt. Mehr braucht man nicht zu sagen. Genial!
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