Claudia Metz, Klaus Schubert, Ausgabe vom März 1999, Gebunden, Verkaufsrang 141591
1981 sind sie losgefahren, 1997 kamen sie zurück - in ein völlig verändertesDeutschland. Dazwischen lag eine Reise um die ganze Welt. Fasziniert undsehnsüchtig erleben wir dieses letzte große Abenteuer mit. Stellen Sie sich vor, Sie sind 20, Studentin und haben einen Freund, Klaus (23), der eine Schwester in Japan hat. Und nun stellen Sie sich weiter vor, Ihr Freund will in zehn Monaten mit dem Motorrad nach Japan fahren, um dort eben diese Schwester zu besuchen. Und Sie fahren mit. Erstmal nur bis Griechenland, doch dann entschließen Sie sich, weiterzufahren. Das nämlich ist die Ausgangssituation für die wahre Geschichte von Claudia Metz, die mit ihrem Freund Klaus Schubert in den Jahren 1981 bis 1997 unterwegs war - denn aus zehn Monaten wurden 16 unglaubliche Jahre, in denen sie die ganze Welt bereist haben. In dieser phantastischen und vor allem spannend geschriebenen Geschichte berichten die zwei von ihren Reisen, ohne sich dabei jemals zu wiederholen, obwohl sie einige Länder öfter bereist haben. Dieses Buch gewährt einen faszinierenden Einblick in fremde Kulturen und erzählt von ihren unglaublichen Erlebnissen. Aber problemlos war diese Reise nie, denn schon der Start aus Deutschland verlief gegen das Gesetz, da die beiden mit völlig überladenen und TÜV-untauglichen Maschinen starteten. Das Paar wurde während seiner Tour, die keinem bestimmten Verlauf folgte sondern von Mal zu Mal festgelegt wurde, einige dutzend Male verhaftet, hatte unzählige Unfälle, bei denen sie fast immer durch die Freundlichkeit der Landsleute gerettet und versorgt wurden und mußte sich mit allen möglichen Krankheiten herumschlagen. Mit den wunderschönen Fotos in der Buchmitte wird der Leser dieses mitreißenden Berichts noch mehr in die Geschichte mit einbezogen und kann das Buch, das einen von der ersten Minute an packt, nicht mehr aus der Hand legen. Eine faszinierende Dokumentation, die einen durch die Perspektive des Ich-Erzählers und die unglaublichen Erlebnisse der Autoren sofort in den Bann zieht und nicht mehr losläßt! -Tschernoussow
Buch:
Wie man einen Schweißhund macht
Autor:
Harald Fischer, Ausgabe vom 30. Januar 2010, Gebunden, Verkaufsrang 74305
Product Description Zurück ins Leben. Die Geschichte eines Fußballspielers Erscheinungsjahr: 2009 3. Aufl. m. Abb., meist farb. Fotos. Gewicht: 788 gr / Abmessungen: 185 mm x 250 mm x 22 mm Von Rosentritt, Michael Die Geschichte Sebastian Deislers ist die eines jungen Mannes, der als fußballerisches Jahrhundert-Talent gilt, mit 21 Jahren Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft wird und dessen Ja-Wort dem FC Bayern München ein Handgeld von 20 Millionen D-Mark wert ist. Aber es ist auch die Geschichte eines unfertigen Burschen aus dem südlichsten Rand der Republik, der von den Medien und dem Fußball zum Heilsbringer stilisiert wird, von dem die Öffentlichkeit Besitz ergreift, der von ihr vereinnahmt wird, der zahlreiche körperliche und seelische Verletzungen erleidet und sich immer weiter zurückzieht. Wenige Tage nach seinem 27. Geburtstag steigt er aus - entkräftet, entnervt, gebrochen. Dann verschwindet er von der Bildfläche. Für die Öffentlichkeit kommt diese Entwicklung nicht ganz überraschend. Es war ein langsamer Tod einer Medienfigur, und wir alle haben diesem Verschwinden über Jahre zugesehen. In zahlreichen Gesprächen hat Deisler sich in den zwei Jahren nach seinem Rücktritt dem Journalisten Michael Rosentritt anvertraut. Entstanden ist daraus ein Buch über Begeisterung und Liebe zum Fußball, aber auch über Ängste, Qualen, Selbstzweifel, Depressionen und den mühsamen Weg zurück in ein normales Leben.
Buch:
In die Berge, an die See! Unser erster Urlaub in den 50er und 60er Jahren
Autor:
Helmut Blecher, Ausgabe vom 6. Juni 2006, Gebunden, Verkaufsrang 155181
Aus der Amazon.de-Redaktion Schwer vorstellbar, dass Eltern (aus Liebe!) ihre Kinder in Turnschuhen über einen 6.000 Meter hohen Himalaya-Pass schicken, damit sie - hoffentlich - auf der anderen Seite eine der Schulen erreichen, die der Dalai Lama in Indien unterhält. Doch tatsächlich machen sich jedes Jahr an die 1.000 Kinder auf Geheiß ihrer Eltern auf eben diesen Weg, der sie aus dem chinesisch okkupierten Tibet in die Freiheit führen soll. Doch längst nicht alle erreichen ihr Ziel. Immer wieder erfrieren Kinder auf diesem langen Weg, den "beschwerlich" zu nennen eine massive Untertreibung wäre. Nicht nur Kälte, Schnee und enorme Strapazen müssen die kleinen Flüchtlinge ertragen, sie leiden auch darunter, dass sie in eine Zukunft voller Ungewissheit gehen. Heimweh plagt sie, und die Kleinen wissen nicht, ob sie ihre Familie je wieder sehen. Maria Blumencron, die für ihren Dokumentarfilm Flucht über den Himalaya viel Lob und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, hat nun auch ein Buch zum Thema vorgelegt: die Geschichte von sechs Kindern und einem jungen Mönch, der die Kleinen auf der Flucht führte, die die Autorin im April 2000 begleitete. Ergreifend und bestürzend ist der Bericht, nicht zuletzt weil - auch dies eigentlich unglaublich - das Schicksal dieser Kinder bisher so wenig Beachtung findet. -Hasso Greb
Buch:
Meine Expeditionen zu den Letzten ihrer Art: mit Sabine WünschBei Berggorillas, Schneeleoparden und anderen bedrohten Tieren
Autor:
Andreas Kieling, Ausgabe vom Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 24138
Allesamt spannende und interessante Geschichten, oft mit ungewöhnlichen Perspektiven, Humor und jenem ironischen Unterton, der aus "Helden" wieder Menschen macht und damit das "Abenteuer" erst plausibel. Egal wie die gegenwärtige Temperatur auch sein mag, nach einigen Seiten von Auf den Gipfeln der Welt werden Sie zu frieren beginnen. Wenn Sie die Mitte des Buches erreicht haben, werden Sie ein völlig neues Verständnis für Ihre Finger, Ihre Zehen und die Tatsache bekommen haben, daß Sie noch eine Nase besitzen. Und am Ende dieser Sammlung werden Sie einigen häufig gebrauchten Redewendungen eine völlig neue Bedeutung beimessen. Das subtile "etwas frische Luft schnappen" oder das neckische "Flugstunden zurücklegen" sind Bergsteigereuphemismen für "Abstürzen", während "Krater" das Zurücklegen von Flugstunden bis zum Boden bezeichnet. "Summiting", die Bezeichnung für das Erreichen eines Gipfels, wirkt dagegen geradezu farblos. Die diversen Helden, Risikoeingehenden, Nichtskönner und Individualisten, die Krakauer beschreibt, sind allerdings schillernd, ob sie nun "summiten" oder nicht. Der Autor interessiert sich mehr für das Erforschen der Sucht nach Risiko - der Intensität der Anstrengung - als für reinen Triumph. Da gibt es zum Beispiel den mythischen Minimalisten John Gill, dessen Ruhm "ausschließlich auf Aufstiegen von unter zehn Metern beruht"; oder die Gebrüder Burgess, die ausgeflippten englischen Zwillinge, die stets dann die richtigen Entscheidungen zu treffen scheinen, wenn es darauf ankommt, und deshalb es fast nie schaffen, den Gipfel zu erreichen. Natürlich sind sie noch am Leben. Über diesen und anderen talentierten Kletterern schwebt eine bösartige, unendlich kreative Natur, deren Föhnwinde Leute zum Wahnsinn treibt, und deren Lawinen noch viel Schlimmeres anrichten. Auf den Gipfeln der Welt ist ein Adrenalinfest für die Müden, eine längst überfällige Untersuchung einer stilvollen, mutigen Subkultur. Wie einer der von Krakauer beschriebenen Helden seine Beschäftigung umreißt: "Es ist ein bißchen wie Spaß haben, nur anders."