Product Description Sie lebte in der Hölle bis die Angst vor dem Leben größer war als die Angst vor dem Tod Erscheinungsjahr: 2010 Übers. aus d. Französ. v. Monika Buchgeister Gewicht: 363 gr / Abmessungen: 186 mm x 125 mm Von Shariff, Samia / Übersetzt v. Buchgeister, Monika Samia, Tochter einer reichen muslimischen Familie, erlebt in Algerien die Hölle: Mit 16 wird sie an einen Mann zwangsverheiratet, der sie schon in der Hochzeitsnacht schlägt und vergewaltigt. Als sie sich nach einer Zeit der Angst und der Gewalt scheiden lässt, beginnt eine wahre Hexenjagd. Samia riskiert ihr Leben, um mit ihren Töchtern zu fliehen ...
Product Description Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1974, Kategorie Kinderbuch Erscheinungsjahr: 2009 Nachdr. ab 11 J. Aus d. Engl. v. Annemarie Böll Gewicht: 220 gr / Abmessung: 18 cm Von Kerr, Judith / Übersetzt v. Böll, Annemarie Neun Jahre ist Anna alt, als sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder fluchtartig Deutschland verlassen muss. Nur das Nötigste kann bei diesem Umzug mitgenommen werden, so bleibt auch das vielgeliebte rosa Kaninchen zurück. Die Umstellung auf das neue Land ist nicht leicht und nochmals muss die Familie den Ort wechseln. Sie ziehen aus der Schweiz nach Paris und dann nach London. Was Anna erlebt hat, haben viele Menschen in der Hitlerzeit durchmachen müssen.
Buch:
Viva Polonia: Als deutscher Gastarbeiter in Polen
Autor:
Steffen Möller, Ausgabe vom 11. März 2009, Broschiert, Verkaufsrang 10507
Aus der Amazon.de-Redaktion Steffen Möller, ein Name, der wohl den wenigsten etwas sagen dürfte. Nach diesem Buch wird sich dies gründlich ändern. Der jungenhafte Mann, der uns auf dem Cover aus der Ferne mustert, hat zur Befriedung des chronisch labilen Verhältnisses zu unseren polnischen Nachbarn vermutlich mehr beigetragen, als sämtliche Kartoffelkrieger und Vertriebenen-Erikas jemals zerdeppern konnten. Angefangen hatte alles mit der leicht abseitigen Studentenidee, einen zweiwöchigen Polnischkurs in Krakau zu belegen. Was im März 1993 als Gag gemeint war, entwickelte sich zur großen Liebe eines Lebens. Man fasst es kaum, aber Möllers Vernarrtheit in die unglaublich komplexe polnische Sprache gab den Ausschlag. Heute, dreizehn Jahre später, kennt in Polen jedes Fernsehkind diesen merkwürdigen Deutschen, der als Kabarettist und Schauspieler zu einem der Ihren wurde. Und uns nun Polen erklärt. Aber wie! Wer Möller auf seiner PR-Tour durch den deutschen Talkshowdschungel erlebte, verfiel augenblicklich dem Charme, mit dem er für seine neue Heimat warb. Gängige Vorurteile (Autoklau, Tristesse pur, etc.), werden gelangweilt abgeschmettert, nur um sie durch andere, eigene, zu ersetzen. So den notorischen Aberglauben, von dem die polnische Bevölkerung in ihrer Gesamtheit fast schon voodoohaft erfasst ist. Möller liefert Beispiele gelebter polnischer Alltagsanarchie, die uns Deutsche als bedauernswerte obrigkeitshörige Hackenschläger dastehen lassen. Auch der ehemalige Sprachcoach in Möller gibt keine Ruhe. Lustige, aber hoffnungslose Vokabelübungen durchziehen sein Buch, ein linguistisches Desaster, das jeden deutschen Rachenraum übel malträtiert. Ledigleich die Lehnwörter aus dem Deutschen wie "Gancegal", "Hochsztapler" und "Szajs", erweisen sich als halbwegs brauchbar. Nebenbei ? lebenswichtig! ? keine Scherze treiben über Papst Johannes Paul II. Bescheidenheit, Abwesenheit von Aggressionen, gänzlich unerwarteter schwarzer Humor. Dazu der Reiz der polnischen Frauen, von Heine schon als "Weichselaphroditen" verehrt. Attribute, die Möller den Abschied von der deutschgrauen Ellbogenmentalität versüßten. Der Mann schafft das Positivbild einer liebenswert-schrulligen Gesellschaft, dass man noch beim Lesen die geistigen Koffer zu packen beginnt. "Es lebe Polen!" Vorschlag zur Güte: Wer, auch in den heiklen Fragen unserer unseligen Vergangenheit, derart sensibel, aber ohne falsche Betroffenheit die Herzen unserer Nachbarn aufschließen konnte, sollte doch gleich den Botschafterposten auf der offiziellen Ebene bekommen. Ein besserer ließe sich ohnehin nicht finden! ?Ravi Unger
Buch:
Namen, die keiner mehr nennt: Ostpreußen - Menschen und Geschichte
Autor:
Marion Dönhoff, Ausgabe vom 2. Juni 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 20907
Aus der Amazon.de-Redaktion "Landschaft ist eben wichtiger und gewiß prägender als alles andere." Es ist diese kräftige atmosphärische Strahlung, es ist die Liebeserklärung an ihre Heimat Ostpreußen, die das ganze Buch durchzieht, die den Leser einfängt und nicht mehr losläßt. Die Bilder der Erzählung werden so zu den eigenen. Man bekommt unweigerlich etwas von dieser Liebe ab, leidet mit und ist letztlich froh, den Verlust der Heimat nicht selbst erlitten zu haben. Dennoch ist Marion Gräfin Dönhoffs Abschied von den "Bildern ihrer Jugend" nicht sentimental wie so manche Erinnerung an das Land zwischen Weichsel und Memel, sondern zwar durchaus emotional, zuweilen aber sogar von feinen Fäden der Ironie durchwirkt. 600 Jahre, nachdem ihre Vorfahren von der Ruhr gen Osten gezogen waren, legte sie - wie damals zu Pferd - den umgekehrten Weg zurück. 600 Jahre, in denen die Dönhoffs die Geschichte Ostpreußens mitgestaltet hatten, gingen zu Ende. In brillanten historischen Skizzen führt die Zeit-Herausgeberin den Leser Jahrhunderte zurück, beginnt mit der Geschichte des Deutschen Ordens, beschreibt die Wirtschaftsgeschichte der Provinz und die Rolle ihrer Vorfahren, von denen einer, August Heinrich Dönhoff, 1848 preußischer Gesandter im Bundestag war und schließlich von keinem geringeren als Otto von Bismarck abgelöst wurde. Als intime Kennerin der ostpreußischen Geschichte zeichnet die Autorin am Beispiel ihrer Familie das Bild einer Gesellschaft, die unwiederbringlich Geschichte ist. Ihre Darstellung der patrimonial organisierten Gutsherrschaft vermittelt dem Leser einen tiefen Einblick in die Beschaffenheit einer Gesellschaft, deren Mitglieder für den Größenwahn Hitlers den höchsten aller Preise bezahlen mußten - den endgültigen Verlust ihrer Heimat. -Manfred Schwarzmeier
Erscheinungsjahr: 2006 Mit Vicki Mackenzie Gewicht: 296 gr / Abmessung: 19 cm Von Yangchen, Soname / Von Mackenzie, Vicki / Übersetzt v. Kreissl, Reinhard Ihr Vater ist ein Mönch, ihre Mutter stammt aus einer alten tibetischen Familie für die chinesischen Machthaber Grund genug, Soname und ihre Familie zu verfolgen. Im Alter von sechs Jahren wird sie nach Lhasa geschickt, wo sie in einem Haushalt Sklavendienste leisten muss. Zehn Jahre lang wird das kleine Mädchen wie eine Gefangene gehalten. Doch ihren Willen kann niemand brechen. Eines Tages ergreift sie die Gelegenheit zur Flucht über den Himalaya ... Die Geschichte einer jungen Frau, die sich auf einen langen Weg begibt, um die Freiheit und sich selbst zu finden. Eine Stunde nach ihrer Geburt kalbte auch eine Kuh, ein gutes Omen. "Soname" sollte das Neugeborene fortan heißen, was soviel wie "Glück" bedeutet. "Yangchen" steht für "Melodie", da gerade die Festlichkeiten stattfanden, bei denen überall in ihrer Heimat fröhliche Lieder ertönen. All dies fand vermutlich im Frühjahr 1973 statt ("...wir in Tibet machen uns nicht viel aus Geburtstagen"). Doch einer sonnigen Kindheit auf dem Dach der Welt folgten bald tiefe Schatten. Während die Kulturrevolution in China 1969 endete, schickte sich die "Befreiungsarmee" nun an, die Segnungen des Kommunismus mit brutaler Macht nach Tibet zu tragen. Sonames Familie, dem tibetischen Adel angehörend, drohte allerhöchste Gefahr! Zu Anfang ihres Berichts liefert Sonamen aufschlussreiche Einblicke in den tibetischen Alltag. Die Vormachtstellung durchaus emanzipierter Frauen erstaunt. Während der Vater nach der Vertreibung aus seinem Mönchskloster in tiefer Schwermut versinkt, hält die Mutter die Familie zusammen. Als die Zustände unter den Rotgardisten eskalieren, Sonames Angehörige gefoltert und als Zwangsarbeiter rekrutiert werden, geben die Eltern ihre Tochter in die Obhut einer Tante in der Hauptstadt Lhasa. Diese zögert nicht lange und reicht sie an "Herrn und Frau Tashi" weiter. Als "Haushaltshilfe" unter der Knute des Polizistenehepaars von Pekings Gnaden, endet für die Sechsjährige der Traum von Shangri-La. Die Zeit der Sklaverei beginnt. Das drängende Heimweh. Der jähe Tod und das "Himmelsbegräbnis" der geliebten Mutter. Die dramatische Flucht mit dem "Mönch mit der Taschenlampe" über den Himalaya ins rettende Indien. Schließlich die Geburt der Tochter und ein Abschied auf lange Zeit ?- Sonames inzwischen 17-jähriges Leben gleicht einer wahnwitzigen Odyssee. Rettung naht in Gestalt des Franzosen Marc. Er eröffnet Soname den Weg nach Europa. Im englischen Brighton findet eine gehetzte Seele endlich Ruhe. Sonames zweites Leben und eine überraschende Karriere als Sängerin beginnt. Nebenbei engagiert sie sich für den tibetischen Freiheitskampf ?- und versucht, ihre Tochter zurückzugewinnen. Mit ihrem Pragmatismus und buddhistischer Glaubenskraft wird sie auch dies schaffen. ?Ravi Unger
Buch:
Eine Art Familientreffen
Autor:
Judith Kerr, Ausgabe vom 1. Januar 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 28184
Product Description Anna ist nach dem Krieg in London geblieben. Da wird sie überraschend nachBerlin zu ihrer Mutter gerufen. Die Zeit der Emigration wird wieder wach...
Buch:
Und tief in der Seele das Ferne: Die Geschichte einer Vertreibung aus Schlesien
Autor:
Katharina Elliger, Ausgabe vom 1. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 11656
Product Description Die Geschichte einer Vertreibung aus Schlesien Erscheinungsjahr: 2008 4. Aufl. Gewicht: 230 gr / Abmessung: 19 cm Von Elliger, Katharina Ein junges Mädchen erlebt die Vertreibung aus Schlesien Ende 1944 werden die Nachrichten über die heranrückende Rote Armee immer bedrohlicher. Katharina und ihre Mutter schließen sich einem Flüchtlingstreck an, kehren jedoch bald in ihre Stadt zurück. Die Besatzungszeit ist grausam. Doch schlimmer trifft sie die Vertreibung unter unmenschlichen Bedingungen ein Jahr später.
Buch:
Warten bis der Frieden kommt
Autor:
Judith Kerr, Ausgabe vom 1. Januar 2012, Taschenbuch, Verkaufsrang 20186