Linkin Park, Ausgabe vom 13. Sept. 2010, Audio CD, Verkaufsrang 511
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Product Description titolo-a thousand sunsartista-linkin park etichetta-warner bros-n. dischi1data-14 settembre 2010supporto-cd audiogenere-hard rock e metal-
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WEIBLICH.LEDIG.40. Der Titel von Ina Müllers neuem Album Weiblich. Ledig. 40. klingt bestimmt provokativ im Sinne gewisser Frauenzeitschriften. Ganz sicherlich spielt die Moderatorin, Autorin, Schauspielerin und Sängerin aus Hamburg mit dieser coolen Ironie der Generation 40 plus in fast allen ihren Texten, greift gängige Slogans und Trendstories um die Frau als solche auf. Das klingt manchmal etwas arg platt und klischeehaft nach forscher Frauenliteratur, etwa auf "Wegen einer Älteren", "Ich ziehe aus" und dem simpel gestrickten "Dumm kickt gut" im Reggaegewand. Viel besser ist sie, wenn sie sich ganz auf weibliche Irritationen durch Trend und Mode konzentriert, siehe die Single "Bye Bye Arschgeweih", "Hoffentlich ist der Sommer bald vorbei" oder dem komödiantischen Barjazz "Hätt ich?n Hund". Aber musikalisch richtig gelungen sind ihre Lieder über Liebe, Leidenschaft und Gefühl fernab von modischen Verbrämungen, bei denen sie ihre Stimme fließen läßt und Atmosphäre schafft. Dazu gehört die feine Ballade "1000 Lichter", das bluesig, soulige "Allein durch Hamburg" und das insgesamt unglaublich stimmige "Kap der guten Hoffnung", mit Akkordeon und Sehnsuchtsstimme an alte Seemannslieder angelehnt. Ein Album, das zwischen modischer Vordergründigkeit und ehrlichem Gefühl pendet, auf das Ina Müller mehr vertrauen sollte. - Ingeborg Schober
Take That, Ausgabe vom 16. Nov. 2010, Audio CD, Verkaufsrang 1753
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titolo-progressartista-take that etichetta-polydor-n. dischi1data-23 novembre 2010supporto-cd audiogenere-pop e rock internazion Die Rückkehr von Robbie Williams zu Take That stellt sicherlich die Popsensation des Jahres 2010 dar. Die nach 15 Jahren Pause endlich in Originalbesetzung wiedervereinigte Boygroup hat all den Trubel der letzten Monate um ihr gemeinsames Comebackalbum erstaunlich souverän weggesteckt und sich nicht beirren lassen. Mit Progress, entstanden unter Regie von Stuart Price, ist Take That der erhoffte große Wurf gelungen. Fast hat man das Gefühl, das Quintett hätte die Bühne der Popmusik gar nie richtig verlassen, denn die zehn Songs zeichnet alles das aus, was die Band bereits Mitte der 90er Jahre perfekt beherrschte: schwelgerische Melodien, einprägsame Texte und wundervolle Balladen sowie eine nahezu perfekt inszenierte Dramaturgie. Take That überlassen auch 2010 nichts dem Zufall und präsentieren sich vom ersten Song an, dem auch als Single veröffentlichten "The Flod", in bestechender Form. Danach erhöhen sie die Schlagzahl mit dem Titel "Sos", einem der stärksten Songs des Albums, sogar noch ein wenig weiter, bevor bei "Wait", einer geschmeidigen Midtempo-Hymne, die Geschwindigkeit deutlich gedrosselt wird. Auch wenn der Sound deutlich "elektrischer" ausfällt als früher und manchmal die Beats sehr dancefloor-freundlich ausgerichtet sind wie beim Track "Kidz", Take That bleiben sich und ihren musikalischen Visionen auch auf Progress absolut treu. Die erbitterte Rivalität zwischen Robbie Williams und Gary Barlow, die 1995 schließlich zum Bruch führte, scheint komplett der Vergangenheit anzugehören. Diesmal ziehen alle fünf wieder an einem gemeinsamen Strang. Und das hört man Songs wie der dezent melancholischen Nummer "Pretty Things" oder dem mit pulsierenden Beats unterlegten "What Do You Want From Me?" deutlich an. Besser hätte das Comeback von Take That kaum ausfallen können. -Franz Stengel
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Aus der Amazon.de-Redaktion Davon, dass das Leben oftmals die merkwürdigsten Wege geht, weiß Philipp Poisel ein Lied zu singen, aktuell zu hören auf seinem zweiten Album Bis Nach Toulouse. Auch, dass diese Wege verschlungen und lang sein können, um dort hinzugelangen, wo man gerade ist. Pläne und Hoffnungen, die sich nicht erfüllen, Krankheiten, die sich plötzlich auf der Überholspur der Lebensautobahn als unerwartete Vollsperrung in den Weg stellen; gerade noch mit Vollgas und plötzlich ausgebremst. All das hat der Sänger aus Ludwigsburg mit seinen 27 Jahren schon erlebt. Zum Beispiel die Konfrontation mit dem eigenen Ende nach Diagnose eines Hirntumors; glücklicherweise ein medizinischer Irrtum. Seine Bewerbung als Realschullehrer in den Fächern Musik, Kunst und Englisch, abgelehnt. Schlüsselerlebnisse, die sein Leben bestimmten und daher seinen Songs Authentizität verleihen. Einzig sein verträumter Blick und die weichen Gesichtszüge könnten darüber hinwegtäuschen, dass Philipp Poisel ein gehöriges Maß an Lebenserfahrung und musikalischen Fähigkeiten auf den rauen Straßen in fast ganz Europa erworben hat. Mit der Klampfe Stimmungen zu erzeugen, Geschichten zu erzählen und Leute mitzureißen, das gelingt Philipp Poisel auch auf Bis Nach Toulouse, in Songs, die von seinen Erfahrungen berichten ("Markt und Fluss"). Sie zeichnen aus, was Max Herre (Freundeskreis) in seiner LEA Award Laudatio über Phillp Poisel so treffend als "warmen, coolen, schludrigen Folksound" bezeichnet hat ("Zwischen Innen Und Außen"). Im Vergleich zu seinem Vorgänger Wo Fängt Dein Himmel An? ist das neue Album noch vielschichtiger ausgefallen und fasziniert durch thematische und musikalische Vielfalt seiner 12 selbst komponierten und getexteten Songs, der letzte davon live ("Ich Will Nur"). Produziert wurden sie von Frank Pilsl dessen einfühlsame Arrangements mit akustischer Gitarre, Drums, Klavier, zuweilen Cello, daherkommen, wie perfekt für Philipp Poisel auf den Leib geschneidert. Bis Nach Toulouse ist ein besinnliches aber keinesfalls depressives Album geworden. Philipp Poisel versteht sich vielmehr auf die Lebenskunst, den tiefgründigen, ernsteren Seiten des Lebens mit einer gewissen Heiterkeit zu begegnen und zu dem Fazit zu kommen "Auch wenn das Leben manchmal traurig ist, bin ich froh dabei zu sein." ("Froh Dabei Zu Sein") - Andreas Schultz
Der Durchbruch gelang dem niederländischen Shooting-Star Caro Emerald mit der Aufführung ihres Hits "Back It Up". In einem Amsterdamer Lokalsender erregte sie damit so viel Aufsehen, dass sie ein No Budget-Video produzierte und auf YouTube stellte ? der Titel wurde daraufhin postwendend zu einem Chart-Hit bei unseren Nachbarn, ihr Debüt-Album brach dann alle Rekorde und stand für mehr als 29 Wochen unangefochten auf Platz #1 der Charts. Kein niederländischer Act hatte dies je zuvor geschafft. Jetzt rollt die zweite Single "A Night Like This" auf uns zu: Caro Emerald kann dazu gerade gar nichts sagen, denn die Sängerin hat nach einer OP an den Stimmbändern absolutes Sprechverbot. Caro befindet sich jedoch zum Glück schon auf dem Weg der Besserung, so dass die begabte Chanteuse bereits bald wieder aktiv ins musikalische Geschehen eingreifen und sich auch auf die Reise nach Deutschland, UK, Frankreich und Italien machen wird. In all diesen Ländern ist ihr Erstlingswerk bereits in den Charts aufgetaucht und gewinnt mehr und mehr Liebhaber für den tollen Longplayer Deleted Scenes From The Cutting Room Floor. Das Album ist nunmehr 44 Wochen in den niederländischen Charts, davon 29 Wochen auf #1 ? ein perfektes Omen für den deutschen Markt. Die aktuelle Single "A Night Like This" sowie das Album Deleted Scenes From The Cutting Room Floor sind jetzt überall im Handel und als Download erhältlich.