8,97 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
ARIE SACRE Andrea Bocelli erinnert sich noch gut daran, dass er in seiner Jugendzeit ganz besonders von der Sakralmusik der Tenorlegende Franco Corelli fasziniert und inspiriert wurde. Bocelli -? der inzwischen selbst Millionen von stürmischen, treuen Fans erobert hat ?- kehrt nun zu dieser Art von Musik zurück, die bei Sacred Arias das Leitmotiv bildet. Die Veröffentlichung dieser CD fällt zusammen mit dem Erscheinen seiner ersten Biografie in englischer Sprache. Diese Interpretationen sind erfüllt von der für ihn so typischen, inzwischen berühmt gewordenen Singweise: Sein Gespür für lange, sanft schwebende hohe Noten und der dezente Sinn für Abstufungen, die er in eine Melodie einbringt. Es ist ein Missverständnis, einen Widerspruch zwischen Bocelli, dem Sänger im "opernhaften" Stil und dem im "volkstümlichen" Stil aufzubauen: In Wahrheit ist sein Ansatz im Grunde genommen immer der gleiche. Schwachpunkte bleiben der Mangel an Klangfarbe und die fehlende Steuerung der Phrasierung, aber die emotionale Wirkung von Boceli steht außer Frage. Die Arien dieser Sammlung sind ein Querschnitt durch die bekanntesten religiösen Werke: Schuberts "Ave Maria" und Mozarts feierliches "Ave Verum" ebenso wie das Arrangement von "Silent Night"("Stille Nacht"), bei dem Bocelli sein Englisch testet. Es gibt aber auch eine ausgesprochen seltsame Auswahl von Werken, die in die Rubrik "Sakralmusik" einsortiert wurden, wie zum Beispiel ein Lied aus Wagners "Wesendonck Lieder" (hier ist der "Engel" mit einer überaus starken erotischen Anziehungskraft versehen) und Händels bildhafte Ode an einen Baum "Ombra mai fu". Dennoch, Bocelli singt mit unverfälschter Direktheit, und dies wird seine bereits unglaublich große Anhängerschar noch einmal erweitern. -Thomas May
14,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
MYSTIC SPIRIT VOICES Mystische Themen beherrschen um die Jahrtausendwende die Filmtheater, siehe End Of Days oder Stigmata; biblische Themen und gregorianische Kirchengesänge beherrschen die Charts, siehe Das Testament von E Nomine oder Masters Of Chant. Und genau mit diesen Theman beschäftigt sich auch das Projekt Lesiem. Die Klänge entführen in die spirituelle Welt des Mystic-Pop, das Gesamtbild ist eine kongeniale Verschmelzung von alter Kirchenchor-Tradition mit heutigen Rhythmen und Klängen. Lesiem, das ist in erster Linie ein zwölfköpfiger Männerchor aus Berlin, dessen hinreißenden Stimmen man die exzellente Gesangsausbildung bei jedem Ton anmerkt. Das Vokalensemble heißt eigentlich "Carl Maria von Weber" und hat sich zu diesem Projekt mit dem Songschreiber-Team Thomas Pflanz, Henning Westland und Alex '89 Wende zusammen getan. Für das Debüt-Album Mystic, Spirit, Voices schrieb das Team erstaunlich rockig-rhythmische Lieder, die eine geradezu unglaubliche Verschmelzung mit den überwiegend lateinischen Kirchenchor-Gesängen des Vokalensembles eingehen. Jedem Lied merkt man die sorgfältige Produktion an, die Aufnahmen dauerten immerhin vom Oktober 1998 bis zum Mai 1999. Im ebenso liebevoll ausgearbeiteten Booklet finden sich alle Texte mit den entsprechenden Erklärungen. Aber auch ohne ein Wort zu verstehen, bekommt man bei machtvoll sich steigernden Gesängen wie "Fundamentum", dem mystisch beschwörenden "Vivere", dem sanft jubelnden "Open Your Eyes", dem hymnischen "Liberta" oder dem treibenden "In Taberna Mori" garantiert Gänsehaut. Lesiem ist ein neuartiges, ungewöhnliches Klangexperiment, das einfach hervorragend geglückt ist. -Julia Edenhofer