T. Quasthoff, R. Kussmaul, Berliner Barock Solisten+, Ausgabe vom 2004, Audio CD, Verkaufsrang 380
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KANTATEN Der Bass-Bariton Thomas Quasthoff widmet sich mit den Berliner Barock Solisten unter Rainer Kussmaul drei Bach-Kantaten. Wenn sich Bach-Verehrer Quasthoff den großen Komponisten vornimmt, kann man gespannt sein: Der Sänger lässt sich nie in ein Schema X pressen. Unbeeindruckt von den technischen Schwierigkeiten lässt der Sänger seine Stimme fließen, lässt ihr sozusagen freien Lauf. Die vorwiegend zurückhaltenden und leisen Interpretationen gibt den Kantaten etwas Geheimnisvolles, Zärtliches, aber auch etwas Distanziertes. Diese drei Merkmale beherrschen nicht nur die erste Arie "Ich will den Kreuzstab gerne tragen" aus der "Kreuzstab-Kantate". Zwar wirkt auch bei ihr alles beherrscht und durchdacht, aber, und das ist das Wesentliche, bei einer Verinnerlichung ohnegleichen. In der Arie "Welt, ade, ich bin dein müde" aus der Kantate "Der Friede sei mit dir" begegnen sich Chor, Solo-Geige und Stimme in meisterhafter Manier. Quasthoff versteht es, sich der vom Dirigenten selbst gespielten Violine anzupassen, ihr zu schmeicheln. In der Kantate "Ich habe genug" zelebriert der Bass-Bariton die größte Bandbreite seines Könnens. Vom entschiedenen "Ich habe genug" über das herrlich zurückhaltende "Schlummert ein, ihr matten Augen" bis zum jubelnden, ja fast flehenden "Ich freue mich auf meinen Tod". Quasthoff bewegt sich in einem dynamisch eher engen Rahmen, lotet dort aber die feinsten und der bach´schen Musik am meisten dienenden Möglichkeiten aus. Und mit den Berliner Bach Solisten, die diese durchdachten und verinnerlichten Interpretationen perfekt umsetzen, wird diese CD zu einem Hörerlebnis. Rudolf Kamm
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Violinkonzerte Nr. 1 / 8. Klassik-CD Schon die ersten Töne der Solovioline auf dieser CD machen klar, dass Hilary Hahn auch hier wieder erstklassiges Geigenspiel bietet: Ihre markante, gut fokussierte und doch gleichzeitig auch berauschend süße, liebliche Tonproduktion, gepaart mit traumwandlerischer technischer Beherrschung des Instruments, garantiert wie eh und je ein Violin-Erlebnis der Extraklasse. Da mag es der jungen, intelligenten Amerikanerin verzeihen, dass sie sich ? nachdem sie in den vergangenen Jahren eine Reihe von Spitzen-Werken der Violinkonzertliteratur eingespielt hat ? auf ihrer neuen CD dem Violinkonzert Nr. 1 von Niccolò Paganini widmet: Die musikalische Substanz dieses Stücks kann selbst bei einem Höchstmaß an gutem Willen nur als dürftig bezeichnet werden; nach der dreieinhalbminütigen Orchester-Exposition im ersten Satz mit viel Tschingderassabumm bedeutet der Einsatz der Solovioline eine wahre Erlösung; freilich verfehlt dann die Paarung von herzzereißender Melodik mit atemberaubenden technischen Kunststücken, die den Solopart bestimmt, ihre Wirkung nicht. Darüber hinaus allerdings passiert eigentlich nichts: Das Orchester spielt nur Begleitfiguren, es gibt keine interessanten Entwicklungen, keine wirkliche Verarbeitung und Entfaltung des thematischen Materials ? man genießt es dennoch, weil Hilary Hahn so wundervoll spielt. Aber wie oft kann man sich das anhören? Glücklicherweise hat Hilary Hahn als zweites Stück für diese CD Louis Spohrs Violinkonzert Nr. 8 ausgewählt ? ein Stück, bei dem sich doch u. a. auf harmonischer und struktureller Ebene deutlich mehr tut als bei Paganini; auch ist die in diesem Stück entfaltete musikalische Ausdruckswelt um einiges reicher und vielfältiger. Und so brillant Hahn sich bei Paganini auch zu verkaufen versteht: Mit Spohr kommt ihr Können doch ungleich viel wirkungsvoller zur Geltung. Michael Wersin
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Product Description Das Lehrbuch vermittelt anschaulich die 120 wichtigsten Akupunkturpunktetreffsicher zu stechen - Mit 400 Fotos als instruktive Sequenzen sowie280 Strichzeichnungen - Lokalisation, Stichrichtung und -tiefe, Stimulationstechnikensowie Bedeutung des Punktes sind detailliert beschrieben