Peter Härtling erzählt vom Leben und Sterben des zerrissenen und genialenKomponisten Robert Schumann 1810 - 1856 Von der Kindheit in Zwickau,vom Studium und von der Arbeit in Leipzig, Heidelberg, Dresden und Düsseldorf,von Begegnungen mit Heine und Wagner, von der Freundschaft mit Mendelssohnund Brahms, von diversen Liebschaften und der großen Liebe zu Clara Wieck,die er gegen alle Widerstände 1840 heiratet. Stationen seiner Biographieund Schilderungen aus den letzten beiden Lebensjahren des an Syphilis Erkranktenin der Heilanstalt bei Bonn wechseln einander ab. Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn: Der Patient tobt, beschimpft und bespuckt seinen Wärter Klingelfeld, diese treue Seele, die eigens für sein Wohlergehen abgestellt wurde. Musik hört er nicht mehr, dafür Stimmen. "Wie hat sich seine arme Frau mit ihm plagen müssen". Die täglichen Klistiere, sinnlose Quälerei gegen eine sinnlose Krankheit. Wir schreiben das Jahr 1854. Es geht dem Ende zu. Robert Schumann hat noch zwei Jahre zu leben. Diese wie ein Buch ins Buch eingeschobenen Endenich-Szenen sind eine einzige Tour de force. Härtling, inzwischen ein Spezialist für ganz eigene, hocheinfühlsame "Roman-Biographien", kam über seine Romane Schubert und Hölderlin auf Schumanns Spur. Hatte dieser die beiden doch glühend verehrt. Zart wie ein Aquarellist breitet Härtling das Leben des - 1810 in Zwickau geborenen - genialen, oft verwirrten, aber auch verwirrenden Komponisten vor dem Leser aus. Dabei entsteht weit mehr als nur Biographisches. Da ist der frühe, rätselhafte Freitod der Schwester Emilie, der wie ein Beilhieb die Familie zerstört. Der Vater geht daran zugrunde. In Schumann jedoch scheint der Schmerz einen Kreativschub ausgelöst zu haben. Nach ungeliebtem Jurastudium und Reisen zu Wagner und Heine nimmt er bei dem berühmten Klavierlehrer Wieck in Leipzig Unterricht. Wiecks Tochter Clara ist zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt. Seine ersten Kompositionen, die "Abegg-Variationen" und "Papillons" erscheinen. Frauen fühlen sich angezogen von Schumann, er bleibt ihnen gegenüber seltsam sprachlos, stammelnd. Am Klavier kann er das Nichtgesagte ausdrücken. Eine jedoch liebt er, wird ihr hörig. Lange vor Clara. Sie ist Schumanns Schicksal. Am Schluß bedankt sich Peter Härtling bei Clara Haskil: "Sie spielte vor mehr als vierzig Jahren in Stuttgart Schumanns Klavierkonzert in a-Moll. Es klingt in meinem Gedächtnis weiter bis auf den Tag." Und führte zu diesem wunderschönen Buch. -Ravi Unger
Buch:
Bayreuth für Anfänger
Autor:
Herbert Rosendorfer, Ausgabe vom 1. Mai 1991, Taschenbuch, Verkaufsrang 322250
Product Description Erscheinungsjahr: 1999 6. Aufl. m. Zeichn. v. Jules Stauber. Gewicht: 142 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 10 mm Von Rosendorfer, Herbert Der Ruf "Die Festspielgäste kommen!" ertönt in Bayreuth etwa mit dem Unterton wie bei den Lachsfischern der Ruf: "Die Lachse kommen!" Bebildert und gebildet, liebenswert und frech ist dieser Führer durch Bayreuth. Rosendorfer zeigt Freunden und Feinden die Festspielstadt und erzählt, was er alles an Bayreuth liebt. Daß ihm dabei der Schalk die Feder führt, wundert niemanden, der Rosendorfer kennt.
Buch:
Wer ermordete Mozart? Wer enthauptete Haydn? Mordgeschichten für Musikfreunde.
Autor:
Ernst W. Heine, Ausgabe vom 1986, Broschiert, Verkaufsrang 277580
Buch:
Musikerwitze zum Weiterposaunen ...
Autor:
Hans-Günter Heumann, Monika Heumann, Ausgabe vom März 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 815000
Eckart Kleßmann, Ausgabe vom 1996, Gebunden, Verkaufsrang 1555064
Buch:
Schumanns Schatten
Autor:
Peter Härtling, Ausgabe vom 2006, Gebunden, Verkaufsrang 476758
Aus der Amazon.de-Redaktion Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn: Der Patient tobt, beschimpft und bespuckt seinen Wärter Klingelfeld, diese treue Seele, die eigens für sein Wohlergehen abgestellt wurde. Musik hört er nicht mehr, dafür Stimmen. "Wie hat sich seine arme Frau mit ihm plagen müssen". Die täglichen Klistiere, sinnlose Quälerei gegen eine sinnlose Krankheit. Wir schreiben das Jahr 1854. Es geht dem Ende zu. Robert Schumann hat noch zwei Jahre zu leben. Diese wie ein Buch ins Buch eingeschobenen Endenich-Szenen sind eine einzige Tour de force. Härtling, inzwischen ein Spezialist für ganz eigene, hocheinfühlsame "Roman-Biographien", kam über seine Romane Schubert und Hölderlin auf Schumanns Spur. Hatte dieser die beiden doch glühend verehrt. Zart wie ein Aquarellist breitet Härtling das Leben des - 1810 in Zwickau geborenen - genialen, oft verwirrten, aber auch verwirrenden Komponisten vor dem Leser aus. Dabei entsteht weit mehr als nur Biographisches. Da ist der frühe, rätselhafte Freitod der Schwester Emilie, der wie ein Beilhieb die Familie zerstört. Der Vater geht daran zugrunde. In Schumann jedoch scheint der Schmerz einen Kreativschub ausgelöst zu haben. Nach ungeliebtem Jurastudium und Reisen zu Wagner und Heine nimmt er bei dem berühmten Klavierlehrer Wieck in Leipzig Unterricht. Wiecks Tochter Clara ist zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt. Seine ersten Kompositionen, die "Abegg-Variationen" und "Papillons" erscheinen. Frauen fühlen sich angezogen von Schumann, er bleibt ihnen gegenüber seltsam sprachlos, stammelnd. Am Klavier kann er das Nichtgesagte ausdrücken. Eine jedoch liebt er, wird ihr hörig. Lange vor Clara. Sie ist Schumanns Schicksal. Am Schluß bedankt sich Peter Härtling bei Clara Haskil: "Sie spielte vor mehr als vierzig Jahren in Stuttgart Schumanns Klavierkonzert in a-Moll. Es klingt in meinem Gedächtnis weiter bis auf den Tag." Und führte zu diesem wunderschönen Buch. -Ravi Unger 1
Buch:
Schubert
Autor:
Peter Härtling, Ausgabe vom 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 742195
Buch:
Sprüche in der Oper
Autor:
Theo Adam, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 1356920
Buch:
De flieschende Hollänner: unn onnern Obern
Autor:
Eleonore Gierlichs, Ausgabe vom 14. Febr. 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 1307926