Product Description Der MÄRZ-Verlag - erweitertes Verlegertum, postmoderne Literatur und Business Art Erscheinungsjahr: 2011 Gewicht: 605 gr / Abmessung: 22 cm Von Bandel, Jan-Frederik; Kalender, Barbara; Schröder, Jörg 1969 wurde in einem Handstreich ein Verlag gegründet, dessen signalgelbe Bände schlagartig zum Inbegriff einer nachgerade alchemischen Mischung von linker Politik, Avantgarde-Literatur und Popkultur wurden: der März Verlag. "Pop, Porno, Politik" lauten die Schlagworte der literarischen Postmoderne, die Leslie Fiedler 1968 ausrief. Pornografie in Wort und Bild veröffentlichte Jörg Schröder in der angeschlossenen Olympia Press, einem deutschen Ableger von Maurice Girodias legendärem Pariser Sex- und Avantgardeverlag. Doch das war nicht seine einzige Übung in "erweitertem Verlegertum" (Diedrich Diederichsen): Schröder betrieb auch die Business-Art-Agentur Bismarc Media und veröffentlichte 1972 das Skandalbuch Siegfried. Später führte er den Verlag im Rahmen des Alternativ- Buchvertriebs Zweitausendeins weiter, erfand nebenbei die Friedensbewegung, widmete den Öko-Geistern die er rief, sein zweites Buch Cosmic und verfolgt seit dem endgültigen März-Crash Ende der Achtziger gemeinsam mit Barbara Kalender ein einzigartiges autobiografisches work in progress. Jan-Frederik Bandels material- und bilderreiches Essaybuch erzählt die Vorgeschichte des März-Verlags, erkundet seine verschiedenen Stationen und Erweiterungen und ist damit nicht zuletzt ein Versuch über die Neuerfindung von Literatur und Betrieb um 1968.
Buch:
DJ-Culture - Diskjockeys und Popkultur
Autor:
Ulf Poschardt, Ausgabe vom 1997, Taschenbuch, Verkaufsrang 501629
Buch:
Die unsichtbare Faust - Magische Momente der Popkultur
Autor:
Roel Bentz van den Berg, Ausgabe vom 22. Okt. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 863965
Aus der Amazon.de-Redaktion "Ich kann keine Noten lesen, ich habe nie die Geduld aufgebracht, ein Instrument zu lernen" Das klingt ja schwer so, als ob hier ein weiterer verhinderter Rockgitarrist zum Laptop greift und Kindheitserinnerungen an Meat-Loaf-Konzerte und anderes Privates als Popkritik ausgibt. Andererseits aber sagt Roel Bentz van den Berg: "Ich habe nie Ambitionen gehabt, Musik zu machen. Was ich wollte: Musik SEIN." Tatsächlich bringt der Holländer auf dem Keyboard seines Computers süße Melodien und schmissige Refrains zu Stande, und grundiert wird das Ganze von einem lässigen "Kulturgeschichte-des-Abendlands-Bildungsgroove". Vor zwei Jahren erschien die umjubelte Kolumnen-Kompilation Die Luftgitarre, der er jetzt Die unsichtbare Faust. Magische Momente der Popkultur hinterherschickt. Die Fangemeinde ist begeistert. "Ich würde zehn Jahre meines Lebens geben, um so frei denken zu können wie Roel Bentz van den Berg, sei es über Musik oder sonst was", schwärmt der große amerikanische Popschreiber Greil Marcus. Ganz genau: Musik oder sonst was. Van den Bergs Popbegriff ist sehr weit gefasst. In Die unsichtbare Faust lässt er die Leser an seiner Begeisterung für Raymond Carver teilhaben. Er beschreibt eine winzige Geste von Al Pacino in Donnie Brasco; ach was: Er schreibt den Film weiter, spinnt herum, hemmungslos subjektiv, aber nie nur narzisstisch. Deutsche Autoren stehen ja oft vor der Entscheidung: distanzlose Fan-Schreibe oder der Schnöseljargon der Popintelligenzia. Van den Berg steht darüber. Dabei zeigt er sich weniger als ein Meister der offensichtlich brillanten Formulierung - obwohl er die zweifellos auch drauf hat -, sondern eher als ein Wahrnehmungstalent. Die Faszination seiner Texte besteht darin, dass hier die Hypersensibilität des Feinnervigen auf die oft grob-plakative Zeichenwelt des Pops trifft. Beim Zusammenstoß entstehen Beobachtungen wie die über Dusty Springfields "nach Rosen, Regen und Metall schmeckende Stimme". Gut, schön und wahr. -Oliver Fuchs 1
Buch:
Testcard, Band 20: Access Denied - Ortsverschiebungen in der realen und virtuellen Gegenwart
Ausgabe vom 27. Mai 2011, Broschiert, Verkaufsrang 243594
Product Description Die Kultur des HipHop Erscheinungsjahr: 2011 4. Aufl. Gewicht: 200 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 13 mm Von Klein, Gabriele; Friedrich, Malte HipHop ist die erfolgreichste und folgenreichste Popkultur, die die globale Kulturindustrie hervorgebracht hat. In ''Is this real?'' geht es nicht um die Werke, sondern um die kulturelle Praxis des HipHop; Lebensstil und Lebensgefühl stehen im Mittelpunkt. Das Buch stellt HipHop als eine hybride Kultur vor, die sich im ''Dazwischen'' von Ethnizität und Authentizität, Globalisierung und Lokalisierung, von Bild und Wirklickeit, Theater und Realtität, von Ritualität und Profanität entfaltet. Die Herstellung von Wirklichkeit wird derzeit in medien-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Debatten heftig diskutiert. In der HipHop-Kultur ist die ''Is this real?'' besonders virulent, weil HipHop eine theatrale Kulturpraxis ist und als solche Wirklichkeit herstellt. Das Buch entwickelt also nicht nur eine neue Perspektive auf die HipHop-Kultur, sondern auf Popkultur insgesamt. Es macht zudem beispielhaft kulturtheoretisch aktuelle Fragen anschaulich. Damit ist das Buch ein unverzichtbarer Baustein zum Verständnis von Populär- und Alltagskulturen in globalisierten Gesellschaften.
Buch:
Pop Kultur Diskurs: Zum Verhältnis von Gesellschaft, Kulturindustrie und Wissenschaft
Ausgabe vom Dez. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 542944