Product Description Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen Erscheinungsjahr: 2007 6. Aufl. Gewicht: 335 gr / Abmessung: 19 cm Von Assmann, Jan Welche Rolle spielt Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerungen gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann, Professor der Ägyptologie an der Universität Heidelberg, in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums - Ägypten, Israel und Griechenland - nach. Deutlich wird, welche Bedeutung gerade die Erfindung und der Gebrauch der Schrift für die Entstehung früher Staaten haben.
Buch:
Religio duplex: Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung
Autor:
Jan Assmann, Ausgabe vom 11. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 224897
Product Description Ägyptische Mysterien und europäische Aufklärung Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 382 gr / Abmessungen: 182 mm x 114 mm x 30 mm Von Assmann, Jan Pressestimmen: "Alles Wahre wirkt im Geheimen. Der große Ägyptologe geht den Spuren der Geheimreligionen nach. Spannender als Dan Brown." (Die Zeit)
Buch:
Die Königinnen des Alten Ägypten: Von den frühen Dynastien bis zum Tod Kleopatras
Autor:
Joyce Tyldesley, Ausgabe vom 14. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 215102
Es handet sich um einen geistigen oder kulturellen Raum der durch diese Unterscheidung konstruiert und von Europäern nunmehr seit fast zwei Jahrtausenden bewohnt wird. Moses gilt - so will es die biblische Überlieferung - als Begründer der ersten monotheistischen Religion; nachdem Gott ihm im brennenden Dornbusch erschienen war, führte er sein Volk Israel aus Ägypten, und indem er die Zehn Gebote verkündete, traf er die Unterscheidung zwischen wahrer und falscher Religion. Der kulturelle Raum, der durch diese Unterscheidung aufgerissen und dadurch zum erstn Mal geschaffen wurde, ist der des jüdisch-christlich-islamischen Monotheismus: Seine historische Wirkungsmacht beruht auf der ausgrenzenden Kraft dieser ersten, fundamentalen Unterscheidung. Doch konstituiert und stabilisiert sie durch Ausgrenzung nicht nur Identität, sie schafft dadurch nicht nur Orientierung, sondern ist immer auch Ursprung von Konflikt, Intoleranz und Gewalt. Es hat daher nicht an Versuchen gefehlt, sie rückgängig zu machen, um dadurch den Konflikt zu bändigen. Ihren entschiedensten Zerstörer hat die "mosaische Unterscheidung" in Sigmund Freuds religionspsychologischem Werk Der Mann Moses und die monotheistische Religion gefunden. Indem er Moses zum Ägypter machte und den Monotheismus auf Echnatons religiöse Revolution zurückführte, hoffte er die konfliktträchtige Unterscheidung aufzulösen. Die Geschichte Moses' liest sich bei ihm daher anders: Die Israeliten haben sich gegen ihn erhoben und ihn schließlich ermordet. Dieser Vatermord habe die Wunschphantasie vom dereinst wiederkehrenden Messias hervorgebracht. Religion wird durch die aufklärerische Behandlung des Psychoanalytikers zum Ausdruck einer Zwangsneurose. Freuds Deutung steht am Ende einer langen und verzweigten Tradition der Auseinandersetzung mit der Moses-Gestalt. Sie führt von der Symbolisierung der mosaischen Unterscheidung in der Erzählung vom Exodus über Moses als Verkörperung ursprünglicher Weisheit in Mittelalter und Renaissance zur Lichtgestalt der Aufklärung bis zur Version Freuds. Die Faszination, die von dieser Thematik und insbesondere von ihrer Behandlung durch Freud ausgeht, war für den international angesehenen Heidelberger Ägyptologen Jan Assmann Anlass, die Geschichte dieser Deutungen zu rekonstruieren. Assmanns Moses der Ägypter, das nun auch als Taschenbuch vorliegt, ist nicht nur ein weitausholender religionswissenschaftlicher Beitrag, der durch die Eleganz der Gedankenführung besticht, sondern zudem ein eindrucksvoller Versuch, Ägypten wieder zu einem Teil des kulturellen Gedächtnisses Europas zu machen. -Jens Kertscher
Buch:
Reisegast in Ägypten - Fremde Kulturen verstehen und erleben
Autor:
Reinhild M. von Brunn, Ausgabe vom Sept. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 217946