Product Description Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 140 gr / Abmessung: 17,5 cm Von Herzl, Theodor Das Schlüsselwerk zum Verständnis des Staates Israel Für jeden, der sich über das Judentum im Allgeinen und über Israel im Speziellen eine fundierte Meinung bilden will, ist die Lektüre dieses Buches unverzichtbar. Zu einer Zeit, als es in Europa opportun war, die sogenannte Judenfrage mit antisemitischer Polemik lösen zu wollen, schrieb Theodor Herzl (1860 1904) sein Plädoyer für einen eigenständigen jüdischen Staat und wurde damit zum Begründer des politischen Zionismus. Nüchtern und umsichtig in der Analyse der herrschenden Zustände, wegweisend in den Ideen, ist dieses Buch unabdingbar für das tiefere Verständnis des Judentums wie des Staates Israel. "Ich halte die Judenfrage weder für eine soziale noch für eine religiöse, wenn sie sich auch noch so und anders färbt. Sie ist eine nationale Frage, und um sie zu lösen, müssen wir sie vor allem zu einer politischen Weltfrage machen, die im Rate der Kulturvölker zu regeln sein wird." (Theodor Herzl) Pressestimmen: "''Der Judenstaat'' gehört wegen seiner historischen Bedeutung zur Weltliteratur. Er war die Grundlage für den Zionismus... Bis heute wird Herzl in Israel als Visionär des Staates verehrt." (Deutschlandfunk) Leseprobe: "Der Gedanke, den ich in dieser Schrift ausführe, ist ein uralter. Es ist die Herstellung des Judenstaates. Die Welt widerhallt vom Geschrei gegen die Juden, und das weckt den eingeschlummerten Gedanken auf. Ich erfinde nichts, das wolle man sich vor allem und auf jedem Punkte meiner Ausführungen deutlich vor Augen halten. Ich erfinde weder die geschichtlich gewordenen Zustände der Juden noch die Mittel zur Abhilfe. Die materiellen Bestandteile
Buch:
Elvis in Jerusalem: Die moderne israelische Gesellschaft
Autor:
Tom Segev, Ausgabe vom 5. März 2003, Gebunden, Verkaufsrang 250467
Aus der Amazon.de-Redaktion Nach einer magenumstülpend stürmischen Passage durchs Mittelmeer wehte dem 17-Jährigen auch bei der Ankunft im Heiligen Land ein ziemlich rauer Wind entgegen. Man brauchte "Machalniks" wie ihn, freiwillige Ausländer jüdischer Herkunft, die den noch jungen Staat Israel aufbauen und gegen die arabische Übermacht verteidigen sollten. So hatte sich der junge Michael Degen das Land, in dem Milch und Honig flossen, nicht vorgestellt. Schließlich hatte er 1949 nur gehofft, seinen älteren Bruder Adolf ("was hat sich mein Vater nur dabei gedacht?"), wiederzufinden, der zehn Jahre zuvor vor den Nazis in Richtung Palästina entkommen war. Nun fand sich der aufmüpfige Jungpazifist Degen unversehens in einem rigiden Ausbildungscamp der israelischen Armee wieder. Schon in Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin, dem ersten Teil von Michael Degens Memoiren, erstaunte, mit welch erzählerischer Nonchalance der Schauspieler das Schicksal der eigenen Familie in Deutschlands düsterster Epoche in Worte goss. Auch im Nachfolger überwiegt die schiere Fabulierlust (welcher Erwachsene könnte wohl noch komplette Dialoge memorieren, die er als 17-Jähriger geführt hat?). Eine Erzählkonvention, die wohl dem Unterhaltungsdrang und "jüdischen Humor" des großen Mimen geschuldet ist, seiner Leserschaft keine allzuschweren Altlasten aufzubürden. Man sieht ?- es funktioniert! Degen, dessen Vater im KZ Sachsenhausen ums Leben kam, während er und seine Mutter als "U-Boote" im Berliner Untergrund abtauchten, erlebt die historische Geburtsstunde des Staates Israel zunächst in einer Arrestzelle. Fast schon slapstickartig, die Schilderung seines Hungerstreiks, um der Rekrutierung in die Armee zu entgehen. Es gab vieles zu lernen. Begriffe wie "Auffanglager" mochte man aus dem Munde eines Jungen aus Nazideutschland nicht hören; auch war sein in Europa erlerntes Hebräisch stark renovierungsbedürftig. Die Spurensuche nach dem verlorenen Bruder sollte den Jungschauspieler über einen Bühnenauftritt in Tel Aviv bis hin zu den Wurzeln der eigenen Familie führen. Auf irritierend charmante Weise werden wir zu Zeugen der Gründung des Staates Israel - aus etwas anderer Sicht. In seiner Subjektivität vielleicht sogar der genauere Blick. ?- Ravi Unger 1