Plädoyer für Israel - Warum die Anklagen gegen Israel aus Vorurteilen bestehen
Autor:
Alan M. Dershowitz, Ausgabe vom 2005, Gebunden, Verkaufsrang 457578
Aus der Amazon.de-Redaktion Furcht und Schrecken verbreiten Bilder palästinensischer Selbstmord-Attentate. Aber auch das harte Vorgehen des überlegenen israelischen Militärs schockiert. Die fatale Spirale der Gewalt schwächt die Hoffnung, dass in Nahost Frieden einkehren und sich das Verhältnis zwischen Orient und Okzident insgesamt verbessern möge. Alan M. Dershowitz meint indes, dass gegenüber dem Judenstaat mit zweierlei Maß gemessen werde. Deshalb verteidigt der US-Anwalt in diesem Buch einen ganz besonderen Mandanten: Israel. Sein Plädoyer: Freispruch. In 32 Kapiteln benennt der Autor seiner Meinung nach existierende Vorurteile, zitiert Ankläger, entwirft Gegenstandpunkte und sucht Beweise für die Unschuld Israels. Gezeigt wird, dass sich jüdische Flüchtlinge im Gebiet des heutigen Israel bereits lange vor Staatsgründung ansiedelten sowie Land in der Regel legal erwarben. Und im Sechs-Tage-Krieg von 1967 habe sich Israel lediglich verteidigt. Für die heutige Zeit sieht Dershowitz Opfer auf palästinensischer Seite als "unbeabsichtigte Kollateralschäden im Kampf gegen den Terror". Dershowitz? Plädoyer für Israel mag manches glätten und einseitig Schuld zuweisen. Doch plumpen, antiisraelischen Argumenten nimmt der US-Autor den Wind kräftig aus den Segeln. Gewicht verleihen seiner Streitschrift historische Fakten sowie einschlägige Zitate. Lesenswert ist auch das deutsche Vorwort von H.M. Broder. Der Spiegel-Autor zeigt auf, wie sehr diese geographisch so kleine Region die Welt in Atem hält - und dass alle Araber inklusive Palästinenser das Existenzrecht Israels endlich wirklich anerkennen sollten. Ziel nahöstlicher Politik sollte laut Dershowitz? die Zwei-Staaten-Lösung sein, allerdings ohne Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge. Nicht nur hierbei sieht sich der US-Amerikaner im Widerspruch zu seinem Landsmann Noam Chomsky, der in seinem Buch Keine Chance für den Frieden Israel und USA schwer anklagt. Beide Bücher veröffentlichte der Europa-Verlag übrigens gut durchdacht gleichzeitig. Denn wenn - wie Sir Popper einst forderte - Thesen sterben und nicht Menschen, bringt das Stück für Stück weiter. Dies gilt für die öffentliche Diskussion bei uns und hoffentlich bald auch für die Menschen vorort. -Herwig Slezak 1
Buch:
Jerusalem Jahre - Von Intifada zu Intifada
Autor:
Ingeborg Ronecker, Ausgabe vom Nov. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 1036909
Buch:
Israels Irrweg: Eine jüdische Sicht
Autor:
Rolf Verleger, Ausgabe vom Aug. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 395704
Product Description Reportagen aus Ägypten, Algerien, Israel, Palästina, Marokko, Libanon und dem Iran. Vorwort von Christian Burchard Erscheinungsjahr: 2010 8 farb. Fototaf. Gewicht: 245 gr / Abmessungen: 209 mm x 135 mm x 15 mm Von Fariborz, Arian Dieses Buch thematisiert den rasanten Wandel der Musik in der arabisch-islamischen Welt und in Israel/Palästina seit den Achtzigerjahren: Elektronische Instrumente sowie neue Computertechnologien haben die klassische orientalische Musik verändert, traditionelle große Orchester wurden zugunsten kleinerer Bands abgelöst und volkstümliche Spielweisen und Instrumentierungen zunehmend verdrängt. Westliche Musikeinflüsse wie Pop, Rock, Jazz undHipHop haben in den Ländern Nordafrikas und des Mittleren Ostens längst neue musikalische Stile hervorgebracht.Der Autor beschreibt, wie sich mit dieser Entwicklung auch der gesellschaftliche Stellenwert der Musik verändert hat.
Buch:
Mein heiliges Land: Auf der Suche nach meinem verlorenen Bruder
Autor:
Michael Degen, Ausgabe vom 16. März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 373106
Aus der Amazon.de-Redaktion Nach einer magenumstülpend stürmischen Passage durchs Mittelmeer wehte dem 17-Jährigen auch bei der Ankunft im Heiligen Land ein ziemlich rauer Wind entgegen. Man brauchte "Machalniks" wie ihn, freiwillige Ausländer jüdischer Herkunft, die den noch jungen Staat Israel aufbauen und gegen die arabische Übermacht verteidigen sollten. So hatte sich der junge Michael Degen das Land, in dem Milch und Honig flossen, nicht vorgestellt. Schließlich hatte er 1949 nur gehofft, seinen älteren Bruder Adolf ("was hat sich mein Vater nur dabei gedacht?"), wiederzufinden, der zehn Jahre zuvor vor den Nazis in Richtung Palästina entkommen war. Nun fand sich der aufmüpfige Jungpazifist Degen unversehens in einem rigiden Ausbildungscamp der israelischen Armee wieder. Schon in Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin, dem ersten Teil von Michael Degens Memoiren, erstaunte, mit welch erzählerischer Nonchalance der Schauspieler das Schicksal der eigenen Familie in Deutschlands düsterster Epoche in Worte goss. Auch im Nachfolger überwiegt die schiere Fabulierlust (welcher Erwachsene könnte wohl noch komplette Dialoge memorieren, die er als 17-Jähriger geführt hat?). Eine Erzählkonvention, die wohl dem Unterhaltungsdrang und "jüdischen Humor" des großen Mimen geschuldet ist, seiner Leserschaft keine allzuschweren Altlasten aufzubürden. Man sieht ?- es funktioniert! Degen, dessen Vater im KZ Sachsenhausen ums Leben kam, während er und seine Mutter als "U-Boote" im Berliner Untergrund abtauchten, erlebt die historische Geburtsstunde des Staates Israel zunächst in einer Arrestzelle. Fast schon slapstickartig, die Schilderung seines Hungerstreiks, um der Rekrutierung in die Armee zu entgehen. Es gab vieles zu lernen. Begriffe wie "Auffanglager" mochte man aus dem Munde eines Jungen aus Nazideutschland nicht hören; auch war sein in Europa erlerntes Hebräisch stark renovierungsbedürftig. Die Spurensuche nach dem verlorenen Bruder sollte den Jungschauspieler über einen Bühnenauftritt in Tel Aviv bis hin zu den Wurzeln der eigenen Familie führen. Auf irritierend charmante Weise werden wir zu Zeugen der Gründung des Staates Israel - aus etwas anderer Sicht. In seiner Subjektivität vielleicht sogar der genauere Blick. ?- Ravi Unger 1
Buch:
Palästina, Frieden, nicht Apartheid
Autor:
Jimmy Carter, Ausgabe vom Sept. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 573395
Bericht der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen über den Gaza-Konflikt (Goldstone Report): Menschenrechte in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten
Ausgabe vom 15. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 666734
Product Description Human Rights Counzil Hendrick Elise; Melzer, Abraham (SBS_EDITOR)
Report der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen über den Gaza-Konflikt
Der Bericht der UNO-Kommission bestätigt in erschütternder Weise, was sich bereits während Israels Krieg in Gaza deutlich abgezeichnet hat: Israel und bewaffnete palästinensische Gruppen haben sich Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Dabei fällt die Beurteilung der israelischen Verstöße gegen internationales Recht wesentlich drastischer aus: von kollektiver Bestrafung ist die Rede, von unangemessener Gewaltanwendung gegenüber der Zivilbevölkerung bis hin zur Bombardierung von Gebäuden, in die die Bevölkerung vorab von israelischen Soldaten getrieben wurde.
Zudem hat Israel im Gegensatz zu den palästinensischen Behörden die Zusammenarbeit mit der Kommision bislang verweigert und ist seiner Verpflichtung, die begangenen Verbrechen selbst zu untersuchen und strafrechtlich zu verfolgen, nicht nachgekommen. Das ist absolut inakzeptabel. Die Schuldigen müssen zur Verantwortung gezogen werden.
Bislang gibt es Übersetzungen in allen sechs UN-Amtssprachen. Um der deutschen Öffentlichkeit und den deutschen Politikerinnen und Politikern zu ermöglichen, sich schneller und einfacher einen Überblick zu verschaffen, hat Abraham Melzer, ein jüdischer Verleger auf eigene Kosten, ein Übersetzerteam zusammengestellt, das den Bericht ins Deutsche übersetzte. Es handelt sich dabei nicht um eine offizielle Übersetzung. Zusätzlich zur englischen Originalfassung enthält die deutsche Fassung ein Glossar, ein Stichwort- und ein ausführlicheres Abkürzungsverzeichnis.
Buch:
Israel: Einführung in ein schwieriges Land
Autor:
Carlo Strenger, Ausgabe vom 12. Okt. 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 14220
Product Description David Grossman hat den israelisch-palästinensischen Konflikt seit Jahrenmit kritischen Kommentaren begleitet. Seine persönliche Chronik der politischenEreignisse seit dem Osloer Abkommen gibt einen Überblick über die Situation,zeigt die Argumente der Palästinenser und Israelis und liefert zugleicheinen Einblick in das alltägliche Leben der Menschen unter dem Einflussdes Terrors.