Der eine galt als charismatischer Vertreter des gewaltlosen Widerstandes,der andere als teufelgesandter Agitator einer blutigen Revolution. MartinLuther King träumte von einem besseren Amerika, Malcolm X verfluchte denamerikanischen Alptraum. Doch erst die doppelte Wirkung ihrer suggestivenLehren verlieh in den Sechziger Jahren dem Kampf gegen Rassismus die entscheidendeEnergie. "Radikaler Hitzkopf" - "Marionette der weißen Machthaber". Die gegenseitigen Einschätzungen von Martin Luther King und Malcolm X zeugten nicht von übermäßiger Sympathie füreinander. Dabei traten die beiden doch für dieselbe Sache ein: die Gleichberechtigung der Schwarzen in den von Rassismus geprägten USA. Doch oft führen mehrere Wege zum selben Ziel und die von King und Malcolm X waren so unterschiedlich, wie Wege nur sein können. Ersterer glaubte an die US-Gesellschaft und plädierte für deren gewaltfreie Reform, der Zweite verachtete das System und trat für den nötigenfalls bewaffneten Widerstand ein. Kings Vision der Integration stand Malcolm X' Idee des Separatismus gegenüber, und das macht sie zu höchstinteressanten Kandidaten für die Gegenspieler-Reihe des Fischer Verlages. In der reihentypischen Gegeneinanderstellung der beiden Lebensläufe offenbaren sich Parallelitäten und Gegensätze. Beide erlebten Rassismus hautnah, beide waren stark durch ihren Glauben beeinflusst, beide wollten endlich Gerechtigkeit für die Farbigen, und beide starben durch Attentate im Alter von 39 Jahren. Aber als King Mitte der Vierziger Jahre sein Universitätsstudium begann, saß Malcolm Little (so X' Geburtsname) wegen Einbruchdiebstahl in einer Gefängniszelle. Als King 1948 Baptistenpfarrer wurde, konvertierte Little zum Islam. Während King mit friedlichen Mitteln wie einem Busboykott arbeitete, belagerte Malcolm X eine Polizeiwache oder rief zur Bewaffnung der Schwarzen auf. Erst spät näherte sich Malcolm X den Visionen Kings an, doch da beendeten Gewehrkugeln die Leben der beiden. Waldschmidt-Nelsons dichte Arbeit geht über die reinen Biografien hinaus, sie erläutert sowohl kurz die Vorgeschichte der Schwarzen in den USA als auch den späteren Umgang mit dem Erbe von King und X. Sinnvoll für ein deutsches Buch zu dieser ur-amerikanischen Thematik, denn das Umfeld der beiden dürfte vielen europäischen Lesern eher unbekannt sein. -Joachim Hohwieler
Buch:
God bless America - Politik und Religion in den USA
Ausgabe vom März 2005, Gebunden, Verkaufsrang 633534
Buch:
Aus Liebe zu meiner Tochter: Die Fortsetzung des Weltbestsellers "Nicht ohne meine Tochter"
Autor:
Betty Mahmoody, Ausgabe vom 17. Dez. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 35572
Product Description Betty Mahmoody erzählt, wie es ihr und Mahtab nach ihrer Flucht aus dem Iran ergangen ist Erscheinungsjahr: 2006 12. Aufl. 8 Fototaf. Aus d. Amerikan. v. Annette u. Gabriele Burkhardt u. Horst Lauer Gewicht: 338 gr / Abmessung: 19 cm Von Mahmoody, Betty / Übersetzt v. Burkhardt, Annette; Burkhardt, Gabriele ; Lauer, Horst Millionen von Lesern aus der ganzen Welt haben Betty Mahmoodys authentischen Bericht über ihre dramatische Flucht aus dem Iran gelesen. Durch den großen Erfolg von Nicht ohne meine Tochter erfuhr Betty von vielen Frauen und auch Männern, die ein ähnliches Schicksal haben und verzweifelt um ihre Kinder kämpfen. Mit leidenschaflticher Anteilnahme begann sie, sich für diese Eltern und Kinder einzusetzen, und gründete aus eigenen Mitteln die Hilfsorganisation "One World for Children".
Buch:
Alice im Wunderland und das World Trade Center Desaster: Warum die offizielle Geschichte des 11 - September eine monumentale Lüge ist
Autor:
David Icke, Ausgabe vom Juni 2005, Broschiert, Verkaufsrang 369572
Product Description Hans-Ulrich Wehler gibt in diesem Band einen souveränen Überblick überdie Geschichte des Nationalismus von den Anfängen bis zu seinen heutigenErscheinungsformen. Dabei stehen Europa und Nordamerika im Vordergrund,aber der Blick fällt auch auf die Ausprägungen des Nationalismus in deraußereuropäischen Welt.
Buch:
Weltmacht ohne Skrupel: Die dunkle Seite der Globalisierung - Wie die USA systematisch Entwicklungsländer ausbeuten
Autor:
John Perkins, Ausgabe vom 21. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 320986
Aus der Amazon.de-Redaktion John Perkins weiß, wovon er redet, wenn er die rücksichtslosen Machenschaften geißelt, mit denen sich US-amerikanische Konzerne nicht nur mit Wissen, sondern sogar mit Unterstützung von Regierung und Geheimdiensten ihre Profite in der Dritten Welt sichern. Er selbst hat der "Korporatokratie", die er jetzt anprangert, mehr als ein Jahrzehnt als "Wirtschaftskiller" gedient. In seinem ersten Buch Bekenntnisse eines Economic Hit Man hat er darüber ausführlich berichtet. Vor dem Hintergrund dessen, was dort über seine frühere Tätigkeit für die von ihm selbst so genannte "Wirtschaftsmafia" nachzulesen war, fällt es ausgesprochen schwer, dem Autor mit Sympathie zu begegnen. Beinahe will man es sich verkneifen, sein Buch zur Lektüre zu empfehlen, zumal er nicht gerade der geborene Schriftsteller ist. Wir tun es trotzdem, und dies mit Nachdruck! Das von Perkins in Weltmacht ohne Skrupel beschriebene "Imperium" wird von einem Machtzirkel "regiert", der sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht. Ganz im Gegenteil haben dessen Protagonisten, wenn man den Ausführungen folgt, weitgehend längst die Kontrolle über die Institutionen der Demokratie übernommen: "Sie leiten unsere Konzerne und durch diese unsere Regierung. Sie bewegen sich durch die ?Drehtür der Macht? zwischen Politik und Wirtschaft hin und her. Da sie die Wahlkämpfe und die Medien finanzieren, kontrollieren sie die Volksvertreter und die Informationen, die uns zur Verfügung gestellt werden. Diese Männer und Frauen ? die Korporatokratie ? haben die Macht, gleichgültig ob die Republikaner oder die Demokraten das Weiße Haus oder den Kongress beherrschen. Sie sind nicht dem Willen des Volkes unterworfen, und ihre Amtszeit ist nicht gesetzlich begrenzt." Von der Existenz dieses im Verborgenen errichteten Imperiums wüssten die meisten Bürger nichts. Tatsächlich aber beherrsche die Korporatokratie nicht nur (zu deren nur vermeintlichen Wohle) die USA, ihre Tentakel reichten vielmehr weltweit "bis in die letzten Regenwälder und die abgelegensten Wüstenregionen". Mit mehreren Dutzend Fallgeschichten aus Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika zeigt Perkins, der ohne Scheu auch Namen nennt, was Konzerne wie Halliburton oder Bechtel in der Welt eigentlich alles so anstellen, wer sie dabei gewähren lässt oder sogar unterstützt, wie Entwicklungshilfegelder und ?kredite in die eigenen Taschen zurückgelenkt werden und die so genannten "Nehmerländer" bei all dem immer nur noch ärmer werden. Und er zeigt auch, warum hin und wieder auch schon einmal jemand mit seinem Flugzeug abstürzen oder sonstwie zu Tode kommen muss, damit das System weiter funktioniert. Freunde hat sich Perkins in gewissen Kreisen schon mit seinem ersten Buch gewiss keine gemacht. Damit aber, dass er jetzt noch einmal so übel nachtritt, hat er sich dazu ohne Zweifel auch noch eine Menge Feinde eingehandelt. - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Die Macht der Verdrängung - George W - Bush, das Weiße Haus und der Irak - State of Denial: Ein SPIEGEL-Buch
Autor:
Bob Woodward, Ausgabe vom 26. März 2007, Gebunden, Verkaufsrang 273722
Aus der Amazon.de-Redaktion Die Macht der Verdrängung ist das dritte Buch, das Bob Woddward über die Regierung von George W. Bush vorgelegt hat. Während das Urteil, das der Pulitzer-Preisträger über den US-Präsidenten und sein Team in den ersten beiden Bänden (Der Angriff und Bush at war gefällt hatte, noch sehr milde ausgefallen war, vollzieht der Vorzeige-Journalist der Washington Post, über dessen Watergate-Recherchen seinerzeit Präsident Nixon stürzte und der weltweit als Ikone des investigativen Journalismus gilt, darin eine um so deutlichere Absetzbewegung von Bush und dessen Kriegern. So werden nicht nur politische Fehleinschätzungen deutlicher als bisher als solche benannt, sondern auch (nicht nur außenpolitische) Wissenslücken aufgedeckt, die das Bild, das die wenig wohlmeinenden Karikaturisten in aller Welt von Bush bisweilen zeichnen, zu bestätigen scheinen. Doch ganz besonders schlecht weg kommt mit Donald Rumsfeld ausgerechnet der Mann aus dem inneren Zirkel der Macht, der dem Autor auch dieses Mal noch ausführlich Rede und Antwort stand, während Bush selbst - anders als früher, wo er mit Woodward stundenlange Hintergrundgespräche führte und ihn auch schon einmal zu sich nach Hause einlud - für Interviews nicht mehr zur Verfügung stand. Nicht nur über den kontrollfixierten Arbeitsstil Rumsfelds erfahren wir viele aufschlussreiche Details aus dem Buch, das sich über weite Strecken ohne Übertreibung wie ein Gesellschaftsroman liest, sondern auch über die charakterlichen Abgründe, in die der Autor bei seinen zahlreichen Interviews mit dem damals noch im Amt befindlichen Verteidigungsminister blicken musste - und angesichts derer sich der sonst so nüchterne Chronist, für den nach eigener Aussage bei seiner Arbeit nur die Fakten zählen, dieses Mal des einen oder anderen persönlichen Kommentars nicht enthalten konnte. Auch wenn mancher Kritiker hinter diesen neuen Tönen vielleicht nicht ganz zu Unrecht ein Stück Opportunismus gegenüber dem Lesepublikum vermuten mag, das der Bush-Regierung und ihres Irak-Kriegs längst mehr als überdrüssig ist: Ein ausgesprochen lesenswertes Dokument der Zeitgeschichte ist Die Macht der Verdrängung in jedem Fall! - Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de 1
Buch:
Einsame Weltmacht: Die USA im Abseits
Autor:
Raimund Löw, Ausgabe vom 18. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 809742