Die verbotene Wahrheit - Die Verstrickung der USA mit Osama Bin Laden.
Autor:
Jean-Charles Brisard, Guillaume Dasquie, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 520708
Aus der Amazon.de-Redaktion Ohne die Ereignisse vom 11. September hätte dieses Buch ganz gewiss nicht annähernd jene Aufmerksamkeit erfahren, wie sie die Verkaufszahlen der französischen Originalausgabe spiegeln - allein in den ersten beiden Tagen gingen 30.000 Exemplare davon über den Ladentisch. Es wird spannend sein zu sehen, welche Aufmerksamkeit das deutsche Publikum nun, nur wenige Monate später und nachdem die USA den Krieg in Afghanistan gewonnen haben, dem Thema noch entgegenzubringen bereit ist. Dabei hätte das Buch gerade jetzt höchste Aufmerksamkeit verdient, weil es zu belegen sucht, in welcher Entwicklungslogik sowohl der 11. September als auch die amerikanische Antwort darauf stehen. Die Weltöffentlichkeit zeigte sich in den ersten Tagen und Wochen nach dem 11. September überrascht vom offenbar "an der Aufgabe gewachsenen Präsidenten". Dass könnte daran gelegen haben, dass die Pläne für die Mobilmachung und den folgenden Feldzug, vor allem aber für die Zeit nach dem Ende der Talibanherrschaft längst in den präsidialen Schubladen lagen. Dies jedenfalls ist eine der Kernthesen dieses Buches. Tatsächlich sei der Übergang von der Clinton- zur Bush-Regierung in der Afghanistan-Politik einigermaßen bruchlos vonstatten gegangen. Die Clinton-Administration habe seit Jahren mit den Taliban über eine Auslieferung Osama Bin Ladens (dem man die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 zu Last legte) verhandelt und als Gegenleistung die Anerkennung des international völlig isolierten Regimes angeboten. Dabei sei es ihr vor allem darum gegangen, eine längst geplante Pipeline durch Afghanistan bauen zu können. Die gescheiterten Verhandlungen wurden dann zu Beginn des Jahres 2001 von der neuen US-Regierung wieder aufgenommen und der Druck deutlich erhöht. Schließlich sei auch mit militärischen Aktionen gegen Afghanistan gedroht worden, wobei man die Bedeutung Bin Ladens insbesondere für Mullah Omar und damit den tatsächlichen Handlungsspielraum der Taliban unterschätzt habe. Neben sehr ausführlichen Schilderungen der unfassbaren Beherrschung der saudi-arabischen Geschäftswelt durch den Bin-Laden-Clan und die Interessenlage amerikanischer Industrieller und der US-Regierung, enthält der Band brisante Anschuldigungen. So behaupten Brisard und Dasquié unter Berufung auf den ehemaligen Chef des FBI-Büros zur Antiterrorbekämpfung, John O'Neill, hohe Regierungsbeamte hätten die Arbeit des FBI immer wieder massiv behindert. O'Neill selbst kann dazu nicht mehr befragt werden. Im Sommer 2001 quittierte er seinen Dienst beim FBI und wechselte als Sicherheitschef in das World Trade Center. Dort leitete er am 11. September eine Sitzung zum Thema Sicherheit des WTC, als das erste Flugzeug in einen der Türme einschlug. -Andreas Vierecke 1
Buch:
Das Paradox der amerikanischen Macht - Warum die einzige Supermacht der Welt Verbündete braucht
Autor:
Joseph S. Nye, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 450281
Buch:
Typisch amerikanisch - Wie die Amerikaner wurden, was sie sind.
Product Description Die Geschichte der USA ist schon bald nach ihrem Erscheinen zu einem Standardwerk geworden, das nicht nur die Anerkennung einer breiten historisch interessierten Leserschaft gefunden hat, sondern auch für die Wissenschaft eine wichtige Informationsquelle ist. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Wo es jedoch der Ausgewogenheit des Gesamtbildes zugute kommt, werden auch Aspekte der Religions-, Geistes- und Literaturgeschichte berücksichtig. In der Neuauflage wird das Werk vom Beginn der Präsidentschaft Bill Clintons bis zum Regierungsantritt von George W. Bush fortgeführt, wobei die besondere Gewichtung auf dem Wandel in der politischen Kultur und der amerikanischen Aussenpolitik liegt.
Buch:
Fahrenheit 9/11: Alle Fakten · Alle Beweise · Alle Szenen
Autor:
Michael Moore, Ausgabe vom Sept. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 285667
Aus der Amazon.de-Redaktion Obwohl es am Ende scheinbar doch nichts genützt hat: Mit Fahrenheit 9/11 hat Michael Moore alles gegeben, um eine zweite Amtszeit des US-Präsidenten George W. Bush zu verhindern. Wer das Buch gelesen hat, in dem uns der wohl erfolgreichste Dokumentarfilmer aller Zeiten die Ergebnisse seiner Recherchen zu seinem gleichnamigen Film noch einmal schwarz auf weiß vor Augen führt, der kann nicht glauben, dass auch nur ein normal begabter amerikanischer Wähler trotz der Kenntnis der hier aufgeführten Fakten Bush tatsächlich in seinem Amt bestätigt haben soll. Angesichts der Zuschauerzahlen des Films einerseits und des Wahlergebnisses andererseits muss dies aber rein rechnerisch in erheblicher Zahl dennoch geschehen sein. Dem Anschein hat das amerikanische Publikum also mehrheitlich nicht glauben können, was ihnen Moore und seine Quellen hier aufgetischt haben - dass also etwa die Verwandten des Terror-Chefs Bin-Laden in den Tagen nach dem 11. September zu Dutzenden aus den USA ausgeflogen wurden, obwohl hier doch ansonsten ein absolutes Flugverbot herrschte; oder dass Bush, Rumsfeld & Co die Jagd nach Bin-Laden in Afghanistan nicht ernsthaft genug betrieben haben, weil der Bursche ihnen eigentlich ziemlich egal war, Hauptsache sie hatten nun endlich einen Grund für den Krieg gegen den Irak, wie fadenscheinig die Gründe auch sein mochten und wie sehr die angeblichen Kontakte zwischen dem irakischen Regime und al-Qaida auch an den Haaren herbeigezogen waren. Und offensichtlich mochten sie Moore auch nicht glauben, dass Zweifel an Bushs Loyalität gegenüber seinem Volk angebracht seien, nur weil der Bush-Clan so inniglich mit der saudischen Herrscher-Clique verquickt ist, die darüber hinaus sowieso schon längst über das Wohl und Wehe Amerikas entscheidet, das ihnen schließlich schon zu einem guten Teil gehört? "War das alles nur ein Traum?", fragt Moore zu Beginn von Fahrenheit 9/11? Und tatsächlich würde man gerne aus einem solchen erwachen. Allein: All das ist wahr! - Hasso Greb
Buch:
Kleine Geschichte der USA
Autor:
Philipp Gassert, Mark Häberlein, Michael Wala, Ausgabe vom Aug. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 225019
Product Description Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 232 gr / Abmessung: 15 cm Von Gassert, Philipp; Häberlein, Mark; Wala, Michael Die Vereinigten Staaten haben die Welt im 20. Jahrhundert geprägt wie kein zweites Land. Verstehen lässt sich das Agieren und die Rolle der Supermacht in der Gegenwart aber nur, wenn man die Geschichte der USA kennt. In der Reihe von Reclams Kleinen Nationalgeschichten liefern drei Amerika-Spezialisten diese Information zu 400 Jahren amerikanischer Geschichte, von der ersten englischen Besiedlung Virginias vor genau 400 Jahren bis zu den Kongresswahlen 2006 - kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts haben sie dabei besondere Beachtung geschenkt.
Buch:
Streiflichter aus Amerika - Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene
Autor:
Bill Bryson, Ausgabe vom 6. Febr. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 391837
Aus der Amazon.de-Redaktion Bill Bryson legt in dem vorliegenden Buch eine Sammlung von Kolumnen zu den Vereinigten Staaten vor, die er für die Mail on Sunday geschrieben hat. Wie bereits in seinem Buch Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene beschreibt Bryson auf humorvolle Art und Weise seinen Alltag in den USA, der von allerlei kuriosen und skurillen Vorkomnissen gekennzeichnet ist. Selbst Amerikaner hat Bryson nach fast 20-jährigem Aufenthalt in Großbritannien beschlossen, samt Familie in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Dort angekommen, muss er feststellen, dass sich während seiner Abwesenheit einiges verändert hat und er oft in den alltäglichen und banalsten Situationen mit ungewöhnlichen Reaktionen seiner Landsleute rechnen muss. Den Blick geschärft nimmt er sich in seinen Kolumnen so ungewöhnlichen amerikanischen Eigenschaften wie z.B. Käse aus Sprühdosen in "Im Junkfood Paradies" oder eigenartige Feiertage in "Hail to the Chief - Es lebe der Boss" vor. Aber auch vor seiner eigenen Familie macht er nicht halt. Oft wird seine englische Frau Zielscheibe seines erfrischenden Humors. Ironisch und sarkastisch beschreibt er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seine Einwohner. Bill Bryson ist den Lesern im deutschsprachigen Raum kein Unbekannter mehr, davon zeugt seine immer größer werdende Fan-Gemeinde. Obwohl hervorragend übersetzt, kann man die stilistischen und sprachlichen Feinheiten natürlich am besten im amerikanisch-englischen Original-Text I'm a Stranger Here Myself: Notes on Returning to America After Twenty Years Away nachempfinden. Die einzelnen Kolumnen in Streiflichter aus Amerika eignen sich hervorragend als Lektüre für zwischendurch, zur Aufheiterung des Alltags - Sie werden sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können. -Martina Frühwald 1
Buch:
Amerikas Welt
Autor:
Claus Leggewie, Ausgabe vom Sept. 2000, Gebunden, Verkaufsrang 1045046
Aus der Amazon.de-Redaktion Alles schon viel zu amerikanisch bei uns? Alles noch längst nicht amerikanisch genug? Wofür Sie auch optieren: Mit Leggewies neuem Buch liegen Sie richtig. Es hilft, die jeweils eigenen Argumente zu mustern. Der Preis: Die Leser müssen ihren Teil beitragen, lesen nämlich. Leggewie nimmt sich noch Zeit, ausführlich, mit vielen Beispielen zu argumentieren. Die fixe These, der schnelle Schuss - beliebt in Presse, Funk und Fernsehen - sind seine Sache nicht. Aber keine Bange: Medienstar Leggewie (ja, das ist der Gießener Politologe inzwischen) weiß, wie man Leser fesselt. So zeigt er, der selbst in den USA gelehrt hat, wie töricht zum Beispiel das bei uns mittlerweile allgegenwärtige Klischee vom Universitäts-Paradies ist: Großzügig gesponsert, leistungsorientiert, charakterbildend und eben einfach spitzenmäßig? Durchschnitt bleibt auch drüben Durchschnitt (und der liegt häufig weit unter hiesigen Standards). Statt blind ein alles andere als perfektes System zu kopieren, sollten wir lieber, so Leggewie, epochale Umbrüche im Bereich Wissenschaft und Bildung wahrnehmen: "Wir stehen mitten in einer geradezu dramatischen Privatisierung des Wissens." Wollen wir solche Verhältnisse auch für uns? Lieblingskapitel des Rezensenten: Zusammenstellung deutscher Amerika-Bücher der letzten 100 Jahre. Von Der Onkel aus Amerika. Schwank in einem Akt (1900) über Vorläufiges zur Amerikanisierung der Welt nach dem Kriegsschock 1919 oder aus der Nazizeit Amerikanische Finanzjuden (1936) bis hin etwa zu Charakterwäsche. Die amerikanische Besatzung in Deutschland des Konservativen Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing aus dem Jahr 1965: Die bloße Titelaufzählung zeigt bereits die ganze Problematik deutscher Amerikabilder. Merken Sie sich diesen Band für die Umtausch-Arie nach den Feiertagen: Gute Lektüre! -Michael Winteroll