11 - September 2001 - Geschichte eines Terrorangriffs.
Autor:
Stefan Aust, Cordt Schnibben, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 409007
Aus der Amazon.de-Redaktion Was genau ist tatsächlich passiert an diesem 11. September 2001, an dem zwei gekaperte Passagierflugzeuge in die beiden Türme des World Trade Centers gelenkt wurden und diese zum Einstürzen brachten? Und wie hat sich das Leben derjenigen verändert, die die Hölle überlebten oder durch puren Zufall entkamen, die aber an diesem schwärzesten aller schwarzen Tage New Yorks Freunde und Verwandte verloren? Die Autoren des von Stefan Aust und Cordt Schnibben herausgegebenen Bandes gehen diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach. Sie führen uns zu den Menschen, für die nichts mehr so ist, wie es zuvor gewesen war. Und sie bieten eine minutiös rekonstruierte Chronologie der Ereignisse - angefangen bei den Geschehnissen an Bord der gekaperten Flugzeuge bis zum Zusammenbruch der beiden Hochhaustürme. Berichtet wird auch von einem Besuch beim Vater des Terrorpiloten Atta, der immer noch abstreitet, dass sein Sohn an der Aktion beteiligt war. Schließlich habe er nach den Anschlägen noch zweimal mit ihm telefoniert. Abgedruckt sind auch das Faksimile von Attas Testament sowie Auszüge des Terroristen-Handbuches, das bereits im Mai 2000 in einer konspirativen Wohnung in Manchester gefunden worden war - und aller Wahrscheinlichkeit nach der Terrororganisation Bin Ladens zuzurechnen ist. Ein Buch, dessen begleitende Lektüre ganz besonders für Leser der zurzeit vorgelegten Verschwörungstheorien zum 11. September - was auch immer von diesen im Einzelnen zu halten sein mag - wichtig wäre. Jetzt im Taschenbuch erhältlich. -Andreas Vierecke
Buch:
Barack Obama: Leben und Aufstieg
Autor:
David Remnick, Ausgabe vom 2. Okt. 2010, Gebunden, Verkaufsrang 261343
Aus der Amazon.de-Redaktion Barack Obamas Verwandtschaft reicht von der kenianischen Großmutter über einen Halbbruder in Südchina bis zu Tanten, die an Margaret Thatcher erinnern. Ein derartiges Einwanderer-Profil ist einerseits Grundlage des "American Dream", den festen Glauben, sich durch Fleiß hochzuarbeiten. Andererseits erinnern die verzweigten Pfade seiner frühen Jahre an den Lebensweg eines Außenseiters. Nur so ist zu verstehen, warum David Remnick seine lesenswerte Biografie zwischen der US-Bürgerrechtsbewegung im Jahre 1965 und der Amtseinführung Barack Obamas als Präsident 2008 verankert. "Die Rasse war das, was ständig präsent war und doch so selten beim Namen genannt wurde." Als Leben und Aufstieg erschien, waren die gewaltigen Beifallsstürme um Obama längst abgeflacht. Zur Halbzeit seiner Präsidentschaft stellt sich sogar die Frage, ob der Überflieger nach nur vier Jahren als "one-term president" abzustürzen droht. Wenn der Jubel dem Alltag weicht, ist die Zeit reif, einem Phänomen auf den Grund zu gehen. So lernen Leser den jungen "Barry" kennen, einen ordentlichen Schüler auf Hawaii, und erfahren von Studienjahren in Kalifornien und New York. Es geht um seine Jungfernrede, seinen geistigen Mentor in Harvard ? und um den ersten Kuss von Ehefrau Michelle. Natürlich dreht es sich um Wahlkämpfe sowie Barack Obamas Entschluss, für die demokratische Partei die Präsidentschaft zu erringen. Pulitzer-Preisträger Remnick deckt Obamas analytische Distanz auf, seine Art, nötigenfalls Kompromisse zu erzielen sowie seine Entscheidung, in Chicago lieber schlecht bezahlt Sozialarbeit zu leisten als lukrativ Interessen von Großkonzernen zu vertreten. So fügt sich die Geschichte von gesellschaftlichen Netzwerken, politischen Schachzügen und dem Glück des Tüchtigen zu einem großen Ganzen. Gleichzeitig wird klarer, wie US-Politik im Kleinen funktioniert. Im Wahlkampf 2012 werden die Republikaner ihre üblichen Angriffe starten und den amtierenden demokratischen Präsidenten voraussichtlich als schwach, unpatriotisch und staatsgläubig zu diskreditieren versuchen. Ob die Mehrheit der Amerikaner diesem altbekannten Jagdhund der "Grand old Party" Beute schlagen lässt, entscheidet, ob Barack Obamas Stern verblasst ? oder ob er weiter strahlt und seine politische Karriere von einer zweiten Amtszeit als Präsident gekrönt wird. ? Herwig Slezak
Buch:
Schnellkurs USA
Autor:
Christine Metzger, Ausgabe vom 17. April 2008, Broschiert, Verkaufsrang 1004011
Aus der Amazon.de-Redaktion Berüchtigte Bettgefährtin berüchtigter Revolutionäre, Diktatoren, Agenten und Mafiosi war Marita Lorenz in jungen Jahren. Der berühmteste von allen: Fidel Castro. Als sie im zarten Alter von 19 Jahren 1959 mit dem von ihrem Vater befehligten Kreuzschiff "Berlin" in kubanischen Gewässern vor Anker liegt, da entert der 14 Jahre ältere Revolutionär, der wenige Monate vorher die Macht über den karibischen Inselstaat an sich hat reißen können, mit einigen seiner Kampfgefährten aus Neugier den Luxusliner. Und er stößt dabei auf die bezaubernde Bremerin, in die er sich sofort verliebt. Nicht, dass die junge Frau, die als kleines Kind nur mit großem Glück und gerade noch die KZ-Haft überlebt hatte, bis dahin nichts erlebt hätte. Aber was jetzt beginnt, das ist mit einem Wort und in wahrstem Sinne unglaublich. Am Anfang ihrer "Karriere" soll die CIA sie als Killer-Agentin gegen Castro gedungen haben. Ein Auftrag, den sie aus Liebe nicht hat ausführen können, obwohl Castro bzw. sein Gefolge dafür gesorgt hatte, dass sie bei einem Eingriff im sechsten Monat eine Frühgeburt hatte, bei dem das Kind und beinahe auch sie starb. Auch bei ihrer nächsten amtlichen Liebschaft mit dem gestürzten Ex-Präsidenten Venezuelas, Marco Perez Jimenez, wurde sie schwanger. Diesmal bekam sie das Kind. Doch die Verbindung zu Jimenez war nicht von Dauer. Es folgte eine Liaison mit einem CIA-Agenten, mit dem sie als Hausmeisterehepaar getarnt russische Diplomaten ausspionierte. Und so ging es weiter in ihrem bewegten Leben, das irgendwie auch die Bahnen von Kennedy-Attentäter Lee Harvard Oswald gekreuzt haben soll. Jede Geschichte für sich: spannend wie ein Krimi. So unglaublich die Biografie der Marita Lorenz auch ist (und in manchem Detail stimmt das, was sie uns in dem gemeinsam mit dem Filmemacher Wilfried Huismann vorgelegten Buch erzählt, wohl so nicht) -, es ist großen Teils wahr, was sie uns da auftischt. Das jedenfalls belegen die akribischen Recherchen, die dem Buch (und dem gleichnamigen Film) zu Grunde liegen. Unglaublich aber bleibt (und darf eigentlich auch wirklich nicht wahr sein), dass die Frau, deren heutiges Leid mit ihrer Affäre mit Castro begann, den Mann immer noch liebt. Der freilich hat sie nicht mehr sehen wollen, als sie anlässlich der Dreharbeiten um ein Treffen bat. "Keine Zeit." Na ja. -Andreas Vierecke
Buch:
Feindbild Islam?: Globalisierung und Kapitalismus in der Krise
Autor:
Abdulhay Zalloum, Ausgabe vom Febr. 2003, Broschiert, Verkaufsrang 1446133
Frauenquoten und Verfassungsrecht: Die Rechtmäßigkeit 'umgekehrter Diskriminierung' nach US-amerikanischem Verfassungsrecht und ihre Bedeutung für die .. - Arbeitsmarkt der deutschen Privatwirtschaft
Autor:
Matthias Döring, Ausgabe vom 1996, Broschiert, Verkaufsrang 3195444