Musik-CDs

Alternative

Bestseller







Klang - The Rakes
CD:Klang
 The Rakes, Audio CD, Verkaufsrang 1408778

Viva la Vida - Coldplay
CD:Viva la Vida
 Coldplay, Audio CD, Verkaufsrang 313
Preis: 9,32 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Tonight: Franz Ferdinand - Franz Ferdinand
CD:Tonight: Franz Ferdinand
 Franz Ferdinand, Audio CD, Verkaufsrang 14467
Preis: 5,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
12 MORE ACE TRACKS FROM FRANZ FERDINAND!!! Franz ferdinand are back to their best with their stunning new album 'tonight'. Includes the massive new hit 'ulysses'
Nach einem kräftezehrenden Leben zwischen Konzerthallen und Studio war Ende 2006 eine Auszeit fällig. Bei allen Erfolgen mit Goldauszeichnungen, rappelvollen Sälen: Die Rock ´n Roll Tretmühle war heiß gelaufen, worunter meistens auch die Kreativität leidet, und das deutete sich bei Franz Ferdinand schon mit dem zweiten Album an. Lange dreieinhalb Jahre blieben die Schotten folgerichtig ohne neue Veröffentlichung, stellten das Private und Hobbys vorne an, suchten für viele Monate Abstand voneinander. Tonight: Franz Ferdinand untermauert eindrucksvoll und mindest genauso überraschend, wie nötig diese Phase zum Akkuaufladen war, muss Platte Nummer 2 You Could Have It So Much Better wohlwollend als Schritt zur Seite bezeichnet werden. Hier nun handelt es sich um eine eindeutige Weiterentwicklung. Die Songs von Tonight: Franz Ferdinand entstanden in einem angemieteten, heruntergekommenen und atmosphärischen viktorianischen Rathaus in Glasgow. Ein großes Geheimnis aber machte das schottische Quartett nicht aus dem dort ausgeheckten neuen Material. Was die Feuertaufe auf intimen Test-Clubkonzerten und Pubs nicht bestand, flog in die Tonne. Die verbliebenen Stücke zeugen von einem Reifeprozess, dem Mut, sich musikalisch zu öffnen. Trotzdem ist es sehr interessant, was die Fan-Jury da so durch gehen ließ: So viele Vintage-Keyboard-Sounds, Disco-Funk-Gitarren-Hybride, verschwurbelte Klänge und zurückgenommene Songs gab es noch nie neben all den gewohnt galoppierenden Stücken mit ihren Stampf-Beats. Natürlich springen einen Tracks wie der flotte Opener "Ulysses", "Turn It On" oder die so typisch nach FF klingende Hüpf-Hymne "No You Girls" sofort an, aber "Send Him Away" mit seinem Sixties-Psychedelic-Pop-Flair hinterlässt viel mehr Eindruck. Dann sind da noch die gelungenen Balladen wie die verspielte "Dream Again" oder das finale "Katherine Kiss Me". Sie demonstrieren, dass Franz Ferdinand zwischen all den tonangebenden Gruppe von Arctic Monkeys bis zu Bloc Party über das vielleicht größte Potential für eine Zukunft mit weiteren, nachhaltigen Alben verfügen... - Sven Niechziol

The Crying Light - Antony and the Johnsons
CD:The Crying Light
 Antony and the Johnsons, Audio CD, Verkaufsrang 16572
Preis: 8,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Oracular Spectacular inkl - "Time To Pretend", "Electric Feel" und "Kids" - Mgmt
CD:Oracular Spectacular inkl - "Time To Pretend", "Electric Feel" und "Kids"
 Mgmt, Audio CD, Verkaufsrang 5789
Preis: 8,97 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
MGMT Oracular Spectacular (2008 French issue 13-track enhanced CD album - produced by Dave Fridmann [Mercury Rev Flaming Lips] Oracular Spectacular is loaded with future classics including the single Time To Pretend which is the sound of aband taking off and leaving everyone else in their vapour trail includes bonus enhanced section featuring CD-Rom video for Electric Feel tour photos and
Zurück in die Zukunft. Das könnte als Motto über der postmodernen Mixtur aus Achtziger-Glamrock, Siebziger-Feeling und Sechziger-Flair stehen, mit der MGMT (ausgesprochen: Management) zu d e n Newcomern 2008 aufgestiegen sind. Auf ihrem Debüt "variiert der Sound von Nu-Rave-artigen Glitzerstücken mit schrammeligen Gitarren und überschwänglich melodiösen Keyboards über Psychedelic-Rock bis hin zu Country- und Folkanleihen" (Spiegel). Ein mit 40 Minuten kurzes, aber gleichzeitig gelungenes Sommeralbum (plus interaktivem Videoclip und Foto-Galerie), durch das eine Brise Melancholie, Unsicherheit und Irritation weht.
MGMT sind im Kern Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser ? ein US-Duo, das sich bei Live-Auftritten von drei Musikern begleiten lässt. Im Interview mit Intro sagten die Zwei zwar "wir wollen etwas Neues machen", räumten gleichzeitig aber ein, dass sie "davon besessen sind, alte Bands auszugraben, die niemand mehr hört". Konkret meinte das Duo seine Vorbilder Suicide, Spaceman 3, Royal Trux und die Incredible String Band. Anklänge daran (sowie der für die Amis anscheinend unbekannten Britpop-Band Suede inklusive Brett Andersons Gesangstil!) sind unüberhörbar in den zehn Liedern ihres ersten Longplayers. Er entstand unter der Regie von David Fridmann. Der ehemalige Mercury-Rev-Bassist und "fünfte Flaming Lips" hat sich als Produzent von Jane?s Addiction, Mogwai oder Sparklehorse einen exzellenten Namen gemacht.
Bei "Oracular Spectacular weckt bereits der Titel Neugierde. Frage: Handelt es sich um ein vollmundiges oder ehrliches Versprechen? Antwort: Die Songs gehen mit poppigen Melodien, Keyboards und Akustikgitarren gefällig in?s Ohr; das omnipräsente Augenzwinkern macht das Ganze sympathisch. Davon waren die Medien auf Anhieb begeistert und traten einen regelrechten Hype los. Über die stilistische Einordnung von MGMT sind sich manche Kritiker und Konsumenten jedoch unschlüssig. Ist es nun "wie Air als Hippies das mit dem Electric Light Orchestra machen würden" oder "gelungener Glamdiscoprogpop", "kuschelig-poppige Flaming Lips treffen auf Animal Collective" oder "bemüht progressiv und irgendwie unsexy, weil der Sänger ähnlich Mick Jagger um 1970 klingt"? Egal, wo der Einzelne den "schönsten Musikindustrie-Unfall des Frühjahres" (Autor Jan Kedves in Spex) einordnet ? dieses farbenprächtige, fantasievoll-irrwitzig arrangierte Puzzle im Breitwand-Sound tönt ansprechend und abwechslungsreich zugleich. Das ist ganz im Einklang mit MGMTs Anspruch, den sie im Intro-Interview offenbarten: "Wir wollen Songs, die man sonst nirgendwo hört!" - Thomas Hammerl

Glasvegas - Glasvegas
CD:Glasvegas
 Glasvegas, Audio CD, Verkaufsrang 6587
Preis: 8,97 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Auch im Musikbusiness geschehen noch Zeichen und Wunder, wie im Fall der schottischen Band Glasvegas und ihrem gleichnamigen Album, das in Großbritannien längst Kultstatus genießt. Nun ist es endlich auch hierzulande erhältlich. Schon allein die beeindruckenden, holzschnittartigen Illustrationen auf Cover und im Inneren des Booklet sind eine Genuss, vor allem in Kombination mit der darin enthaltenen Portion Lyrik, wie "How You Are My Heroe, How You Are Never Here Though." Beim Hören wird schnell deutlich, dass hier Sprache und Musik perfekt miteinander harmonieren. Ein hoher Anspruch, der James und Rab Allen (Gesang und Gitarre), Paul Donoghue (Bass) und Caroline McKay (Drums) seit Jahren miteinander verbindet. Eine überraschende Parallele zu Portishead, ebenso wie die Tatsache dass der Bandname Aufschluss über die jeweilige geografische Herkunft gibt. Davon, dass Glasgow gut und gerne ein wenig vom Lichterglanz der Stadt Las Vegas vertragen könnte, weiß Caroline McKay als Verkäuferin in einem Secondhand-Klamottenladen ein Lied zu singen, ebenso wie die restlichen Jungs von Glasvegas, die zuweilen einen Job haben und sehr oft auch keinen. Ihre Songs sind reine Notwehr gegen die Tristesse von Arbeitslosigkeit und mangelnder Perspektive. Das wohl beeindruckendste Beispiel hierfür ist der Song "Stabbed", in dem James Allan ein Gedicht über "die Angst" zu einer besinnlichen Klavier-Improvisation von Beethovens Mondscheinsonate vorträgt. Von Kitsch keine Spur! Woher nur nehmen die Schotten die Intuition, "hart" und "zart" derart gekonnt miteinander in Einklang zu bringen, wie einst Aereogramme mit ihrer sagenhaften Kombination von Streichquartettklängen und Heavy Metal-Sounds auf ihrem Album A Story In White? Anstatt Streicher, haben Glasvegas endlos verhallte und verzerrte Gitarrrenklänge gewählt, die höchst differenziert klingen; mal wie das entfernte Summen eines Wasserkochers oder das atmosphärische Rauschen im Äther, dann wieder wie das Heranrücken einer unheilvolle Gewitterfront ("Ice Cream Van"). Das weckt spontane Assoziationen an Namen wie Eno, Fripp und Byrne, zuweilen auch an This Mortal Coil und David Bowie mit seinen Songs der 70er Jahre ("Geraldine"). Manchmal atmet die Musik Pathos des großen Kinos, wie etwa in "S.A.D-Lights", einem Song, der daherkommt wie ein verspäteter Beitrag für das grandiose Soundtrack-Album Passengers, auf dem sich unter anderem einst U2 und Luciano Pavarotti von ihrer stärksten Seite zeigten. Doch auch Freunde handfesten Rocks kommen auf Glasvegas auf ihre Kosten, etwa in Songs wie "Lonesome Swan" und der schottischen Aufforderung zur Klopperei "Go Square Go". - Andreas Schultz

Because of the Times - Kings of Leon
CD:Because of the Times
 Kings of Leon, Audio CD, Verkaufsrang 5432
Preis: 6,98 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
KINGS OF LEON Because Of The Times (2007 Taiwanese issue 13-track CD album which sees the Followill family return with this their 3rd album; produced by Ethan Johns and Angelo recorded at Blackbird Studios Nashville and Sunset Sound Los Angeles including the single On Call sealed picture sleeve + obi-strip)
Auf dem neuen Album Because of the Times machen die vier Followill- Brüder von Kings of Leon gewaltig Krawall. Aber eher den, der von extremen Kontrasten zwischen 70-er-Psychedelic und Grunge lebt. Schon das dramaturgisch breitgefächerte "Knocked Up" als Auftakt bezieht seine Spannung aus scheinbar unvereinbaren Versatzstücken, die ein karges Bassmotiv á la Metallica zusammenhält. Ähnlich aufrührerisch ist die Stimmung auf "Black Thumbnail", wenn Chaleb Followills Schmerzstimme durch Blues und Heavy Rock fährt. Mal wilder Postpunk á la "Charmer" oder "My Party", mal nerviges Gitarrengezerre zu "McFearless", und immer wieder diese todessehnsüchtigen, depressiven Texte über das zu schnelle, unvernünftige Leben am Abgrund. Zu einem Mixtur aus Blues, Walzerrhythmen und Gospel-Chor beschwören sie auf der Ballade "The Runner" Jesus, und dem Liebeslied "Trunk" mit Hall und Echo fast geisterhaften Folk und Country auf den Gitarren. Da klingen die Power-Akkorde auf der ersten Single "On Call" schon fast frohsinnig. - Ingeborg Schober

The Century of Self - And You Will Know Us By the Trail of Dead
CD:The Century of Self
 And You Will Know Us By the Trail of Dead, Audio CD, Verkaufsrang 74639
Aus der Amazon.de-Redaktion
?And You Will Know Us by The Trail Of Dead kehren mit dem erneut imposanten The Century Of Self zurück zu ihren Indie-Wurzeln. Vielleicht hatten es die Texaner satt, sich von ihrer großen Plattenfirma rumschubsten zu lassen, vielleicht waren die mit den Verkaufszahlen unzufrieden. Letztendlich egal, die Wege trennten sich, und Trail Of Dead sind nur noch für sich selbst verantwortlich. Richter Scale heißt das eigene Label, ein feiner Name, und mit The Century Of Self schütteln die amerikanischen Epik-Rocker gleich mal den Seismographen durch. Die Ausschläge auf dem Messschreiber sind gewaltig, denn die vom Punk sozialisierten Art-Noise-Progressive-Band wird einmal mehr angetrieben von der Kraft des doppelten Schlagzeugs und vielen Gitarren, zwischen die sich noch Keyboards quetschen. Die führenden Kräfte Jason Reece und Conrad Keely - der seine Bilder mittlerweile auf Kunstausstellungen zeigt und hier wieder das Cover malte - setzen dort an, wo sie bei den Vorgängern Worlds Apart und So Divided aufhörten: turbulente, vielschichtige Rock-Monster schaffen, die im Gegensatz zu Mars Volta aber nie verkopft klingen. Trail of Dead verzichten diesmal allerdings auf aufwendige Studiotechnik und große Nachbearbeitungen, die Songs zwischen Tumulten, majestätisch schönen Momenten und Stille wie im Auge des Hurrikan wurden geprobt und dann live eingespielt. Dadurch fehlen nun viele Details, was aber Transparenz anstatt Verdichtung bedeutet. Trail of Dead gehen auf The Century Of Self, benannt nach einer mehrfach prämierten BBC-Dokumentation, einen Schritt zurück und bewegen sich dabei doch vorwärts gerichtet. - Sven Niechziol

Years of Refusal (Ltd.Deluxe Edt.) [CD+DVD] - Morrissey
CD:Years of Refusal (Ltd.Deluxe Edt.) [CD+DVD]
 Morrissey, Audio CD, Verkaufsrang 73690

Replace Why with Funny - Dear Reader
CD:Replace Why with Funny
 Dear Reader, Audio CD, Verkaufsrang 2176
Preis: 9,99 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Aus der Amazon.de-Redaktion
Großes Land, noch größere Probleme. Die Negativ-Schlagzeilen samt Horrormeldungen, die Südafrika in regelmäßigen Abständen macht, stehen in keinem Verhältnis zur Pop-Szene. Die nämlich ist trotz internationaler Größen wie Howard Carpendale, Johnny Clegg und der verstorbenen Ikone Miriam Makeba vor allem im Indiebereich mehr als überschaubar. Da kommt nun das Duo Dear Reader und präsentiert mit Replace Why With Funny ein derart hinreißendes Debüt, dass man ohne Hintergrundswissen denkt, die müssen doch aus den Hochburgen von Kanada, England oder den USA stammen. Sängerin Cherilyn McNeil und der Grammy-Preisträger Darryl Torr gehören als Weiße zu einer ethnischen Minderheit im eigenen Land, zu dem sie eine Hass-Liebe hegen und dessen musikalische Kultur komplett ausgegrenzt wird. Nicht einmal das hymnische, von Chören getragene "The Same", das so viele unbeantwortete Fragen an die Heimat stellt, bildet da eine Ausnahme. Dear Reader aus Johannisburg machen unterstützt von Brent Knopf (Menomena) Pop-Musik wie so viele schlaue junge Menschen zwischen London und New York, zwischen Toronto und Reykjavik. Dabei nimmt einen Replace Why With Funny nicht im Galopp mit oder überrennt einen, es hat mehr etwas von einer Schnitzeljagd. Gerade die prägnante Stimme von McNeil drängt sich derart in den Vordergrund, dass die kleinen Eskapaden und großen Gesten, die verschwurbelten Klangspielerein, die ewigen Tempowechsel, das Wogen zwischen Euphorie und Melodramatik mit all ihren Details überhört werden. Was nun wirklich unerhört wäre. -Sven Niechziol

Seite 1 Eine zurück 1 Eine weiter