Aus der Amazon.de-Redaktion Egal ob deftige Rock´n´Roll-Party, entspannter Abend unter dem Kopfhörer oder lange Autofahrten - der exklusiv über Amazon.de veröffentlichte Sampler New Rock bedient Freunde hochwertiger Gitarrenkost in jeder Lebenslage. 16 handverlesene Songs erwarten den Hörer, wobei coolen Kult-Bands, brandheißen Geheimtipps und vielversprechenden Newcomern der Vorzug vor den ganz großen Namen gegeben wurde, deren Songs man eh schon von tausend Compilations kennt. Eingeleitet wird das kurzweilige Vergnügen von den australischen Senkrechtstartern Wolfmother, die mit ihrem furiosen Retrorock eines der massivsten Ausrufezeichen auf New Rock setzen. Aber auch die Hit-Garanten The Killers, die knarzigen The Hiss und die herben The Features überzeugen mit schnörkellosen, zeitlos guten Riff-Granaten. Garagenrock-Freunde werden sich an Whyte Seeds, den Libertines-Nachfolgern Dirty Pretty Things und den spacigen The Paddingtons erfreuen, während Liebhaber progressiverer Sounds bei den Szene-Helden ...Trail Of Dead und Dredg auf Wolke sieben schweben dürften. Abgerundet wird die CD von leichten Wave-Schlenkern (She Wants Revenge), dezentem Punkrock (Yeah Yeah Yeahs) und den Britpop-Ikonen Keane, die für entspannte Zwischentöne sorgen. Unterm Strich ein abwechslungsreicher, hörenswerter Sampler, den man auch in einigen Jahren noch gerne auflegen wird. - Michael Rensen
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12 MORE ACE TRACKS FROM FRANZ FERDINAND!!! Franz ferdinand are back to their best with their stunning new album 'tonight'. Includes the massive new hit 'ulysses' Nach einem kräftezehrenden Leben zwischen Konzerthallen und Studio war Ende 2006 eine Auszeit fällig. Bei allen Erfolgen mit Goldauszeichnungen, rappelvollen Sälen: Die Rock ´n Roll Tretmühle war heiß gelaufen, worunter meistens auch die Kreativität leidet, und das deutete sich bei Franz Ferdinand schon mit dem zweiten Album an. Lange dreieinhalb Jahre blieben die Schotten folgerichtig ohne neue Veröffentlichung, stellten das Private und Hobbys vorne an, suchten für viele Monate Abstand voneinander. Tonight: Franz Ferdinand untermauert eindrucksvoll und mindest genauso überraschend, wie nötig diese Phase zum Akkuaufladen war, muss Platte Nummer 2 You Could Have It So Much Better wohlwollend als Schritt zur Seite bezeichnet werden. Hier nun handelt es sich um eine eindeutige Weiterentwicklung. Die Songs von Tonight: Franz Ferdinand entstanden in einem angemieteten, heruntergekommenen und atmosphärischen viktorianischen Rathaus in Glasgow. Ein großes Geheimnis aber machte das schottische Quartett nicht aus dem dort ausgeheckten neuen Material. Was die Feuertaufe auf intimen Test-Clubkonzerten und Pubs nicht bestand, flog in die Tonne. Die verbliebenen Stücke zeugen von einem Reifeprozess, dem Mut, sich musikalisch zu öffnen. Trotzdem ist es sehr interessant, was die Fan-Jury da so durch gehen ließ: So viele Vintage-Keyboard-Sounds, Disco-Funk-Gitarren-Hybride, verschwurbelte Klänge und zurückgenommene Songs gab es noch nie neben all den gewohnt galoppierenden Stücken mit ihren Stampf-Beats. Natürlich springen einen Tracks wie der flotte Opener "Ulysses", "Turn It On" oder die so typisch nach FF klingende Hüpf-Hymne "No You Girls" sofort an, aber "Send Him Away" mit seinem Sixties-Psychedelic-Pop-Flair hinterlässt viel mehr Eindruck. Dann sind da noch die gelungenen Balladen wie die verspielte "Dream Again" oder das finale "Katherine Kiss Me". Sie demonstrieren, dass Franz Ferdinand zwischen all den tonangebenden Gruppe von Arctic Monkeys bis zu Bloc Party über das vielleicht größte Potential für eine Zukunft mit weiteren, nachhaltigen Alben verfügen... - Sven Niechziol
CD:
Astral Weeks: Live at the Hollywood Bowl
Van Morrison, Audio CD, Verkaufsrang 34193
Product Description MORRISON,VAN ASTRAL WEEKS LIVE BONUS TRACKS
AC/DC, Ausgabe vom 17. Okt. 2008, Audio CD, Verkaufsrang 1801
Preis:
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AC/DC, Black ice (yellow version) - CD-Digi
In Zeiten, in denen sich die Welt immer schneller zu drehen scheint, sind sturmfeste Konstanten wichtiger und wertvoller denn je. Das größte Bollwerk der Rockmusik sind und bleiben AC/DC, die auch auf Black Ice wieder nur einem Trend folgen: ihrem eigenen.Im Vorfeld war von sperrigen, ja fast schon progressiven Songaufbauten die Rede gewesen, von Songs, die mehr als einen Durchlauf brauchen, um zu zünden, von gitarristischen Eskapaden, wie man sie von AC/DC noch nie zuvor gehört hat. (Fast) alles Unsinn. Black Ice braucht zwar tatsächlich etwas länger als die letzten AC/DC-Scheiben, bis man die Lieder mitsingen kann, weil bis auf "Rock N Roll Train" die ganz großen Hymnen fehlen, ansonsten wird jedoch gewohnt urwüchsiger, schnörkelloser, sympathischer Hardrock geboten. Angus und Malcolm Young setzen ihre Gitarren ähnlich vielseitig wie auf den Klassikeralben der siebziger Jahre ein, Brian Johnson singt so facettenreich wie schon lange nicht mehr, und die warme Produktion von Brendan O?Brien passt perfekt zum bodenständigen Charme der Band. Überraschungen findet man hier keine - aber die dürfte auch kaum jemand ernsthaft von den Australiern erwartet haben. Black Ice ist ein grundsolides, gutklassiges Rockalbum geworden, wie es so überzeugend nur AC/DC rüberbringen können. - Michael Rensen
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Aus der Amazon.de-Redaktion Monstrosität, Pomp, Glam ? kennen The Killers denn gar keine Grenzen? Nein! Auch auf ihrem dritten Album Day & Age zündet die erst 2002 in Las Vegas gegründete Gruppe eine weitere Stufe, um den kometenhaften Aufstieg fort zu setzten. Natürlich geht der musikalische Mundraub weiter, wird hemmungslos mit Zitaten nur um sich geschmissen und wieder einmal zusammen gesetzt, was nun überhaupt nicht zusammen gehört. Ist das eigentlich Absicht, Zufall, Eingebung? Was nur soll man damit anfangen, das Quartett für diesen unfassbaren Mut ans Kreuz nageln oder vergöttern? Eines scheint sicher, es gibt weit und breit keine Band, die für eine Karriere wie der von U2 oder andere Mega-Gruppen prädestiniert ist. Dank der starken Mithilfe des Produzenten Stuart Price (Zoot Woman, Madonna, Seal, New Order) gelingt den Killers eine Expansion ihres eh knallbunten Soundkosmoses. Zehn stilistisch vielfältige Stücke verteilen sich auf angenehme 42 Minuten, wobei einer rasanten ersten zum Tanz animierenden Hälfte eine geschickte Rücknahme des Tempos folgt. Gemein ist allen Lieder die Obsession für den Sound der 80er, die hier neue Nahrung erhält. Im Eröffnungstrack "Losing Touch" finden ein tolles Saxophon und Gitarrenriffs, die eigentlich unter Strafe gestellt gehören, zusammen. "Human", der potenteste Hit des Albums schämt sich nicht im Geringsten vor einem Suhlen im Euro-Disco-Sound. Man ahnt es schon, diese stampfende Nummer wird im Winter 2008 / 2009 Lawinen im Hochgebirge mit seinen Après-Ski-Parties auslösen. Es ist ein Walze, mit der einen Sänger Brandon Flowers auf Day & Age überrollen, Altsemester dürften Namen wie Springsteen, Chris De Burgh, Talking Heads, Jim Steinman, Hall & Oates oder Duran Duran anspringen, aber The Killers spielen Pop. Und der gehört der Jugend, die hier bestens verwöhnt wird. - Sven Niechziol
Aus der Amazon.de-Redaktion Es ist in der Branche längst Usus, dass Bands vor der Veröffentlichung eines Livealbums die hierfür vorgesehene Konzertaufzeichnung noch mal im Studio überarbeiten. Da werden Stellen, die auf der Bühne nicht so recht klappten, ausgebessert und um neu eingespielte Spuren erweitert, da wird künstlich mehr Zuschauerresonanz beigemischt, da wird oft klangtechnisch nachgeholfen. Solche Eingriffe und nachträglichen Schönheitskorrekturen haben BAP nicht nötig. Authentizität ist der Cologne-Combo auch im Falle von Live und in Farbe wichtiger als eine makellose Darbietung. Die Aufnahmen hier, großteils bei einem Heimspiel in Köln entstanden, klingen denn auch so echt, dass sie dem CD-Käufer zuhause im Wohnzimmer das Gefühl vermitteln, vor Ort dabei zu sein. Als wär man mittendrin. Bei dem akustischen Tour-Tagebuch der Domstädter handelt sich nicht nur um eine aktuelle Bestandsaufnahme sondern auch um das längste Livewerk, das je von einer Band deutscher Zunge auf den Markt kam. Gleich drei Dutzend Songs aus allen Karrierephasen stehen auf der Setliste. Zunächst mal dürfen sich die Fans auf stimmungsvolle Fassungen neuer Publikumsfavoriten vom Nummer-eins-Album Radio Pandora freuen. "Diego Paz woor nüngzehn" (über den Falklandkrieg), "Wolf un Skorpion", "Krohn oder Turban" (ein Abschiedsgruß an den verstorbenen Ideal-Gitarristen Eff Jott Krüger) und "Noh Gulu" (dem Schicksal der Kindersoldaten in Uganda gewidmet) zählen zu den Höhepunkten im derzeitigen Liveprogramm der Rheinländer. Aber selbstverständlich sind auch viele ihrer Songklassiker mit von der Partie. So gibt es zum Beispiel "Verdamp lang her", "Do kanns zaubere" und "Kristallnach" in überaus frisch wirkenden Arrangements zu hören. Die Vitalität von Niedecken & Co. ist offensichtlich ungebrochen. Trotz unzähliger Umbesetzungen oder vielleicht gerade deshalb ist es gelungen, den drohenden Stillstand zu vermeiden. Die Institution BAP ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus und garantiert selbst im 33. Bandjahr noch ein echt packendes Konzerterlebnis. Und zwar Live und in Farbe! - Harald Kepler
the Whitest Boy Alive, Audio CD, Verkaufsrang 5570
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Aus der Amazon.de-Redaktion Meistens läuft es im Pop ja so wie in Einkaufsstrassen und Ausgehmeilen. Kaum hat jemand eine klasse Idee oder kreatives Konzept, da kommen schon die Nachahmer, deren Nachahmer und so weiter. Es sei denn, jemand hat sich etwas derart Besonderes und Schlaues ausgedacht, dass schon der Versuch des Plagiats zum Scheitern verurteilt ist. Erlend Oye, Teil der norwegischen Kings Of Convenience, gelang mit dem Projekt The Whitest Boy Alive so ein Geniestreich, ein grandioser Zug, auf den niemand aufzuspringen traute. Großartig Gründe am Sound der Band etwas zu verändern gab es nicht, also reißt Oye auch nicht das Ruder herum, um eine andere Richtung einzuschlagen. Er dreht auf dem makellosen Zweitwerk Rules mit feinem Gespür an der Justierschraube und drückt das Gaspedal etwas weiter durch, um die Konserve den Konzerten anzugleichen. So gelingt den Whitest Boy Alive ein durch und durch überzeugender Nachfolger des so erfolgreichen Debüts Dreams. Das Fundament der lässigen Gitarren-Pop-Songs steht unverrückbar, und es trägt die Verstärkung der Disco-Grooves, Funkyness und Housebeats problemlos. Rules ist permanent in Bewegung, treibt einem das Blut in die Tanzbeine. Ob?s vielleicht daran liegt, dass die Stücke diesmal im sonnigen Mexiko und nicht in Berlin entstanden? - Sven Niechziol