Aus der Amazon.at-Redaktion Brenner hat genug vom Dasein als Privatdetektiv. Und weil die Gelegenheit günstig war, hat er den Job bei den Rettungsfahrern angenommen. Mit Dienstwohnung, Pensionsanspruch und allem. Aber einmal Detektiv, immer Detektiv. Dem kommst nicht aus. Und als ihn der Junior dann angeredet hat, er soll herausfinden, wieso die Rettungsbündler den Funk von den Kreuzrettern abhören können. Die haben nämlich in letzter Zeit immer öfter den Kreuzrettern die Transporte vor der Nase weggeschnappt. Aber wie der Brenner dann zum Forschen angefangen hat, sind ihm ganz andere Sachen untergekommen. Erstmal hat jemand den Bimbo, auch einen von den Fahrern, erwürgt. Ganz klar, der Lanz - sagen alle, auch die Polizei. Und der Lanz auch, und hat dann plötzlich keine Schulden mehr. Ein Schnüffler lebt gefährlich. Drum wird der Brenner auch von den Rettungsbündlern zusammengeschlagen. Und erfährt so nebenbei etwas über die Geldquellen des Vereins. Und er merkt, dass alle anderen, die etwas wussten, mittlerweile tot sind.... Ganz schön makaber, diese Geschichte über zwei Rettungsvereine in Wien. Aber dabei durchaus nicht unrealistisch. Komm, süßer Tod ist für mich der beste Krimi aus der Reihe um Simon Brenner - kohlrabenschwarz. Der Erzählstil ist wie gehabt; Wolf Haas schaut den Leuten aufs Maul. Und wenn man die Rosi, die am AKH eine Imbissbude betreibt, so reden hört: "gegege", genauso ist es! Die deftigen Scherze, Wortspielereien - so grauslig sie auch sein mögen - sie passen einfach. Wer gerne was österreichisches liest und sich dabei einfach nur unterhalten will: der ist hier richtig! -Daniela Ecker
Buch:
Cheng: Sein erster Fall
Autor:
Heinrich Steinfest, Ausgabe vom Febr. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 19655
Aus der Amazon.de-Redaktion Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Außer seinem Aussehen, den Vorurteilen der anderen und ständigen Fragen nach Schweinefleisch süß-sauer verbindet ihn nichts mit irgendwelchen sonstigen Chinesen. Seine Geschäfte gehen schlecht und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: Forget St. Kilda. Und ob Cheng nun will oder nicht ?- damit steckt er mitten im Schlamassel. Denn schon bald nimmt die unbekannte Frau, von der sich auch schon sein toter Klient bedroht fühlte, mit ihm Kontakt auf: Remember St. Kilda. Die unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mord?Maschine mit System. Allen Leichen, die ihren Weg pflastern, gibt sie immer diese Botschaft mit. Der Fall läßt Cheng nicht mehr los. Doch als er der brutalen Dame zu nahe kommt, kann er dem Tod nur knapp von der Schippe springen ?- muß dafür jedoch die ein oder andere Körperfunktion lassen. Ein Zufall bringt Cheng weiter, denn in einer Bibliothek beobachtet er einen Mann, der nach einem Buch sucht, der Titel lautet: St. Kilda. Der Privatdetektiv heftet sich an dessen Fersen und landet schließlich in der feinen Gesellschaft zwischen Medizinern und Anwälten, die jedoch alles andere als saubere Westen vorzuweisen haben. Cheng ist wirklich ein bitterböser Krimi, gespickt mit komischer und absurder Phantasie. Die Geschwindigkeit der Schreibe von Heinrich Steinfest läßt sich vergleichen mit einer Abmoderation von Dieter-Thomas Heck, damals, zu den guten, alten Zeiten der ZDF-Hitparade: staccato und presto. Wahre Kleinode findet man in den verbalen Quasi-Dreisätzen, mit denen der Autor zu irrwitzigen wie auch philosophisch ziemlich abgefahrenen Schlüssen kommt. Was wiederum dem Leser neue Erkenntnise über die österreichische Bevölkerung liefert: So zum Beispiel das dortige Alkoholproblem, die göttliche Besonderheit des österreichischen Zorns, das Machtpotential ehemaliger Abfahrtsweltmeister oder die biblische Rolle österreichischer Jäger. Cheng -? ein rabenschwarzes und skurriles Feuerwerk. -Susanne Solau
Buch:
Die Naschmarkt-Morde: Historischer Kriminalroman - Ein Roman aus dem alten Wien
Autor:
Gerhard Loibelsberger, Ausgabe vom 7. Juli 2009, Broschiert, Verkaufsrang 92408
Product Description Ein Roman aus dem alten Wien Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 305 gr / Abmessungen: 200 mm x 120 mm x 22 mm Von Loibelsberger, Gerhard Wien 1903. Auf dem nächtlichen Naschmarkt, dem größten Viktualien-Markt der Stadt, wird die junge Gräfin Hermine von Hainisch-Hinterberg brutal ermordet. Die Presse macht viel Lärm um den ''Naschmarkt-Mord'', vor allem der Journalist Leo Goldblatt übt Druck auf die Polizei aus. Und während sich Joseph Maria Nechyba, Inspector des kaiserlich-königlichen Polizeiagenteninstituts und ausgewiesener Gourmet, lieber seinem leiblichen Wohlbefinden als den Ermittlungen widmet, geschieht ein weiterer Mord am Naschmarkt Pressestimmen: "Gerhard Loibelsbergers Debüt ist ein Kracher: Eine ziemlich wollüstige Feier der Leiblichkeit. Fressen, Morden und so ... Im richtigen historischen Ambiente mit den richtigen einschlägigen Gestalten der Zeit allemal. Ich freue mich schon auf die ganze Serie." (Thomas Wörtche, Krimikritiker) "Die Naschmarkt-Morde": "... Der Debütkrimi des Wieners Gerhard Loibelsberger schreit nach Fortsetzung ..." (Neues Volksblatt) "Großes historisches Flair mit gelungenen Charakteren" (Histo-Couch.de) "Lese-Tipp!" (Westdeutsche Zeitung)
Buch:
Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman
Autor:
Heinrich Steinfest, Ausgabe vom Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 98367
Product Description Wer ist die Mörderin, die ihre Opfer porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft? Und was hat sie mit dem Wiener Privatdetektiv Cheng zu tun? Denn als er sich selbst porträtiert findet, startet sein Wettlauf gegen die Zeit, und er muß feststellen, daß nicht nur sein Mischlingsrüde Lauscher ein sturer Hund ist ... Der zweite Roman um den einzelgängerischen, sympathischen Detektiv Cheng. Heinrich Steinfest ist mit Ein sturer Hund9 sein bisheriges Meisterstück gelungen. Die Zeit Ausgezeichnet mit dem 3. Preis des Deutschen Krimi Preises 2004.
Buch:
Menschenteufel: Der neue Wien Krimi
Autor:
Marcus Rafelsberger, Ausgabe vom Sept. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 113450
Ein rabenschwarzer Roman Erscheinungsjahr: 2009 4. Aufl. Gewicht: 236 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 16 mm Von Steinfest, Heinrich Klaus Vavras tägliche Freuden sind es, Croissants zu essen und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten bringen ihn in ernste Gefahr: Vavra kann es nämlich nicht unterlassen, die auf einem Geldschein den er natürlich beim Croissant-Kauf bekommen hat gekritzelte Nummer zu wählen und wie gewohnt zu schweigen. Wenige Minuten später stürmt die Polizei seine Wohnung. Und damit beginnt eine ebenso mord- wie wendungsreiche und hoch komische Rallye quer durch Wien. Pressestimmen: "Heinrich Steinfest verfügt über ein schamlos bloßlegendes Sprachbesteck." (Der Standard) Eine irrwitzige Geschichte: Klaus Vavra ist ein Langweiler. Seine täglichen Freuden sind es, schmackhafte Croissants zu verzehren und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten bringen ihn jedoch in Gefahr: Vavra konnte es nämlich nicht unterlassen, die auf einem Geldschein - den er natürlich beim Croissant-Kauf bekommen hat - gekritzelte Nummer zu wählen und wie gewohnt zu schweigen. Doch am anderen Ende der Leitung wartet eine verzweifelte Mutter auf den Anruf der Entführer ihrer Tochter. Wenige Minuten später stürmt die Polizei seine Wohnung. Eine ebenso mord- wie wendungsreiche und hoch komische Rallye quer durch Wien beginnt. To(r)tengräber ist bereits der fünfte Roman des österreichischen Autors Heinrich Steinfest (Der Nachmittag des Pornographen), dessen letztes Buch Cheng im Herbst in einer überarbeiteten Fassung neu erscheinen wird. Der Träger des Würth-Literaturpreises beherrscht sein schriftstellerisches Handwerk meisterhaft und legt im Rahmen des Krimi-Plots immer wieder gekonnt mit einigen wenigen Sätzen die österreichische Seele mit all ihren Bizarrerien und dunklen Seiten frei, wie es sonst nur ganz Großen wie Thomas Bernhard vorbehalten war. Allerdings geraten die Beschreibungen der vielen skurrilen Figuren mit Fortdauer des Romans ein wenig zur Routine - was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch tut. Es wäre jedenfalls schade, wenn die literarische Bedeutung eines so vielseitigen Erzählers wie Steinfest nur aufgrund der Tatsache verborgen bliebe, dass er dem vom Feuilleton immer noch verschmähten Genre "Kriminalroman" zugerechnet wird, in dem übrigens nicht selten Bedeutenderes geleistet wird - man denke nur an heute längst kanonisierte Autoren wie Raymond Chandler oder Georges Simenon - als in der so genannten Hochliteratur. -Sebastian Fasthuber
Buch:
Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman
Autor:
Heinrich Steinfest, Ausgabe vom Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 97011