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ZU & CO In Deutschland ist Zucchero ja schon ziemlich groß, aber in Italien ist er ein Halbgott der Musikwelt, vergleichbar in Sachen Status und auch Integrität vielleicht höchstens mit Herbert Grönemeyer. Nun ist sein Ruf als hervorragender Musiker auch in den Rest der Welt gedrungen und es kam zu vielen Kollaborationen der absoluten Spitzenklasse, die nun auf Zu & Co versammelt sind. Also ein Best Of, altes Material neu verpackt? Oh nein, klassische Aufnahmen neu aufgenommen, remastert, rearrangiert und dann noch mit zwei neuen Songs aufgewertet. Und da geben sich wirklich die Stars die Ehre: B.B. King, Eric Clapton, Sting, Sheryl Crow, Jeff Beck, John Lee Hooker und noch viele mehr haben mit Zucchero die Aufnahmespuren geteilt. Natürlich ist das unvergessliche "Senza Una Donna" mit Paul Young vertreten, aber es verblasst trotz Welthit gegen solche Tracks wie "Il Mare" (mit Brian May und definitiv nicht jugendfrei) oder dem hinreißenden "Pippo" mit Tiger Tom Jones, in dem der neue Gefährte der Ex-Gemahlin niedergemacht wird. Die insgesamt 18 Songs sind wie eine Zeitreise in einer sehr modernen Zeitmaschine, die einem die Vergangenheit völlig anders zeigt, als man sie in Erinnerung hat. Dieses Album bietet Value for Money sowohl für Zucchero-Fans als auch für die Freunde des Mainstream-Rock und der hier versammelten Gäste. -Deboarah Denzer
B.B. King, Eric Clapton, Audio CD, Verkaufsrang 1540
Preis:
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RIDING WITH THE KING Dass der letzte King des Blues in Eric Clapton einen großen Fan hat, freut B.B., wie er in seiner Autobiografie Ein Leben mit dem Blues mitteilte, außerordentlich. Und es stimmt. Mit 20 hatte Clapton bereits seine Vorbilder Freddie, Albert und B.B. King eifrig studiert, traf in den Sixties zum ersten Mal auf den Oberkünstler der Blues-Eleganz und seitdem sind die Zwei einander oft genug begegnet. Ihr erstes gemeinsames Album lässt zwar vom Titel her dem 20 Jahre älteren B.B. den Vortritt, aber es ist wirklich eine Kooperation, kein Kniefall Claptons vor der lebenden Legende. Aus Kings Repertoire kommen schöne Wiederaufarbeitungen alter Hits, Clapton steuert seine ewigen Favoriten bei wie "Key To The Highway" oder "Worried Life Blues" und ein paar neue Songs und Coverversionen ergänzen das Werk. Großartige Momente: B.B.s "Ten Long Years" rettet den Sound der 50er ins Jahr 2000, die Luft ist so blau wie in einer Rauch geschwängerten Kneipe, im Hintergrund winselt Jimmie Vaughans schräger Slide. Voller Seele auch "Help The Poor", noch so ein berühmter Song von King, bei dem die Gitarre ins Schluchzen gerät aber seine Stimme das Kommando hält. Die beiden Meister spielen aufeinander zu, sogar die Gesangseinlagen ergänzen einander, auch wenn es den Puristen befremden mag, dass B.B. mal seinen Eric dominieren lässt. Schwachpunkte: das schrammelige "Key To The Highway" verläuft als Spielstraße Tempo 30 ohne Schmackes, "I Wanna Be" ist völlig überladen und wäre mit weniger Stoff mehr Soul geworden. Dafür gelingt der Rest des Treffs der beiden Blues-Helden weniger larmoyant. -Uli Lemke