Product Description Novelle Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 152 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 10 mm Von Lenz, Siegfried Die erste Liebesgeschichte von Siegfried Lenz Ein Sommer in einer Kleinstadt an der Ostsee irgendwann in den sechziger Jahren: Die Englischlehrerin Stella Petersen und ihr Schüler Christian sind ein Liebespaar bis Stella bei einem Bootsunfall tödlich verunglückt. Während einer Gedenkfeier in der Aula blickt Christian zurück auf diese heimliche Liebesbeziehung, die nur einen Sommer dauerte, ihn aber für sein ganzes Leben verändert.
Buch:
Demian: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend (suhrkamp taschenbuch)
Autor:
Hermann Hesse, Ausgabe vom 19. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 13133
Audiobook-Rezensionen "Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend" beschreibt den mühevollen Weg zu sich selbst. Dazu gehört die Suche nach einem geistigen Führer, die Macht der Träume und des Unterbewussten. Die Erzählung ist ein Appel an die Selbstfindung des Menschen (nicht nur in der Pubertät). Sie ist Forderung nach individuellen Rechten und gerade vor dem Hintergrund der Uniformität und Massenbegeisterung im Ersten Weltkrieg Absage an jegliche Fremdbestimmung. Die 1916 verfasste Geschichte, die heute in 28 Sprachen übersetzt ist, weist eine bemerkenswerte Entstehungsgeschichte auf: Sie wurde von Hesse pseudonym 1917 beim Fischer Verlag eingereicht und 1917 auch unter dem Namen Emil Sinclair, des Protagonisten, 1917 veröffentlicht. Sie wurde mit dem Fontane-Preis ausgezeichnet und schließlich von einem Journalisten als das Werk Hermann Hesses enthüllt. Hesse gab darauf den Preis zurück. Als Begründung für das Pseudonym nannte er unter anderem, dass er die Jugend nicht durch einen bekannten Namen eines alten Onkels abschrecken wollte, und dass er dieses Buch nicht als Hesse, sondern als neuer Mensch geschrieben habe. Es gibt Gründe für diese Bemerkung: Hesse sah sich 1916 immer häufiger politischen Angriffen aus Deutschland ausgesetzt, die Arbeit in der Kriegsgefangenenfürsorge fraß ihn auf, sein Vater war verstorben und die Ehe mit seiner Frau Maria verschlechterte sich zusehends. Er begab sich in psychotherapeutische Behandlung, führte mit C. G. Jung, dem Schweizer Tiefenpsychologen, Gespräche über einen Traum, in dem eine Gestalt namens Demian auftauchte. Dass Hesse seine gleichnamige Erzählung innerhalb von kürzester Zeit niederschrieb, verwundert somit kaum. Das Thema des "Demian" ist der Ausbruch des jungen Emil Sinclair aus seinem christlich geprägten Elternhaus. Es ist die Loslösung von Normen wie Kirche, Vaterland und Moral. Bei seiner Berührung mit der fremden Welt gerät Emil durch harmlose Prahlereien in Abhängigkeit von Franz Kromer. Von diesem wird er von Max Demian, einem neu zugezogenen Schüler, befreit. Emil durchläuft einen Emanzipationsprozess, in dem er mit dem Orgelspieler Pistorius über seine Träume spricht. Dabei hilft ihm der Gott Abraxas, der Gut und Böse, Göttliches und Teuflisches, Menschliches und Tierisches vereint, eine verantwortungsbewusste Einstellung zum eigenen Leben zu finden. In der Mutter von Demian, in Frau Eva, die gleich ihm und Demian das Kainsmal trägt, erkennt er schließlich die Geliebte aus seinem Traum. Er sieht sich in der Nähe der Frau zu Hause angekommen. Das große Verdienst des "Demian" war, dass das Buch nach dem Ende des Kriegs, nach dem Zusammenbruch gesellschaftlicher Strukturen und dem Wandel der Werte Hilfestellung bei der Suche nach einem neuen Menschenbild bot. Die Erzählung ist aber auch heute noch durch die Einbindung von damals noch relativ unbekannten psychoanalytischen Momenten aktuell. Das Hörspiel unter der Regie von Oliver Sturm inszeniert die Suche nach dem eigenen Selbst gekonnt in einem Wechsel von sinnlichem Darstellen der Gefühle und Befindlichkeiten und dem rückblenden Ich-Erzähler. Ulrich Matthes leiht seine immer etwas melancholisch klingende Stimme dem Erzähler, Valentin Stroh spricht den jungen Sinclair. Hörspiel, Spieldauer: ca. 110 Minuten, 2 MC. Auch als CD erhältlich. Mit ausführlichem Booklet. - culture.text
Sie waren Jugendfreunde, ehe sie sich aus den Augen verloren. Elf Jahrespäter treffen sie sich in Madrid wieder, sie, eine angesehene Richterin,die sich nicht von Gefühlen hinreißen lassen will, er, ein Weltenbummlerund angehender Priester. Was beide verbindet, ist der Drang, aus dem sicherenLeben auszubrechen und ihre Träume zu verwirklichen. Der Weg dahin istlang und voller Durststrecken. Er kostet Überwindung und Hingabe, Überwindungvon Schuldgefühlen und Vorteilen und Hingabe an den Glauben und die Spiritualität.Schließlich offenbart sich dem Paar in einem kleinen Pyrenäendorf eineWahrheit, die seine Sehnsucht und Leidenschaft übersteigt. Pilar, die Erzählerin des Romans Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte, hat über die Jahre zu ihrem Jugendfreund nur losen Kontakt. Um so überraschter ist sie, als sie von ihm eine Einladung zu einem seiner Vorträge erhält. Gespannt macht sie sich auf die Reise. Während der kommenden Woche erwartet sie eine intensive Zeit. Einerseits lebt ihre alte Liebe wieder auf, zum anderen weiß sie, daß ihr Freund an seinem Priesterseminar bleiben will und sich ganz seinem Glauben widmen möchte. Paulo Coelho hat nach seinem weltweiten Bestseller Der Alchimist wieder einen Roman voller Weisheit, verpackt in wunderschönen Sätzen, geschrieben, der sich am ehesten mit Susanna Tamaros Buch Geh wohin dein Herz dich trägt vergleichen läßt. Eine große Liebe auf der Suche nach tiefer Einsicht in ein oft undurchsichtiges Schicksal. -Manuela Haselberger
Buch:
Der menschliche Makel
Autor:
Philip Roth, Ausgabe vom 1. Okt. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 10965
Roman. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001 Erscheinungsjahr: 2006 17. Aufl. Aus d. Amerikan. v. Dirk van Gunsteren Gewicht: 305 gr / Abmessung: 19 cm Von Roth, Philip / Übersetzt v. Gunsteren, Dirk van Zuckerman begegnet dem alternden Professor Coleman Silk, der durch Missverständnisse und Intrigen alles verloren hat - sein Renommee, seine Familie. Das große Geheimnis, das ihn umgibt, kann er wahrscheinlich nur mit Faunia, seiner jungen Geliebten, teilen. Ein Sittenbild der amerikanischen Gesellschaft. "Philip Roth ist schlicht und einfach der größte Romancier, der heute in englischer Sprache schreibt." (Louis Begley in der FAZ) Im Jahr 1998, als Amerika sich angesichts der drohenden Amtsenthebung seines Präsidenten einer Ekstase der Scheinheiligkeit hingibt, wird in einem neuenglischen Städtchen Coleman Silk, ein in Ehren ergrauter Professor für klassische Literatur, zum Rücktritt gezwungen. Der gegen ihn erhobene Vorwurf lautet, er sei ein Rassist. Dieser Vorwurf ist falsch, doch die Wahrheit über Silk würde selbst seine unerbittlichsten Feinde überraschen. Pressestimmen: "Philip Roth macht auf humorvolle und bittere, anrührende und fesselnde, sarkastische und zärtliche Weise deutlich, wie nah menschlicher Makel und menschliche Grösse beieinander liegen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben." (Die F.A.Z. zum Vorabdruck des Romans) "Das Leben, ist es wirklich so theatralisch, so wahnsinnig wie hier beschrieben? Ja! Und wenn nicht, ist es auch egal. Wahnsinnig und ergreifend wie Dostojewski oder Dickens. Besser geht''s nicht!" (Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung) Im Sommer 1998, als der emeritierte Griechischprofessor Coleman Silk dem Ich-Erzähler seine Affäre mit der weitaus jüngeren Putzfrau Faunia Farley beichtet, denkt ganz Amerika "an den Penis des Präsidenten". Es ist der Sommer, in dem der Zigarrenakt Bill Clintons mit Monica Lewinsky ruchbar wird: Der Sommer der moralinsauren Vorwürfe und der scheinheiligen Reue also, in der "das Leben in all seiner schamlosen Schlüpfrigkeit Amerika wieder einmal in Verwirrung stürzte". Der Kenner des griechischen Dramas Coleman Silk ist selbst eine tragische Figur, die, wie ihr Präsident, öfters auch an fremde Frauen dachte. Und der Ich-Erähler ist der "anerkannte Schriftsteller" Mr. Zuckerman, der bald sein Buch Der menschliche Makel veröffentlichen will - so geht es zu im neuen, doppelbödigen Roman von Philip Roth, in dem neben Sex natürlich auch das Judentum wieder eine zentrale Rolle spielt. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere ist Silk, der verdienstvolle Dekan einer amerikanischen Universität, über eine Bemerkung gegenüber zwei abwesenden Afroamerikanerinnen gestolpert, die ihn völlig zu Unrecht in den Verdacht des Rassismus brachte: eigentlich eher ein Aufzug des absurden Theaters, der allerdings eine "Chronologie der Schrecken" und irgendwie sogar den Tod von Silks Ehefrau nach sich zieht. Und dann kommt auch wieder Faunia ins Spiel, die mit Silk ein großes Geheimnis teilt. Gern berichtete der Griechischprofessor den Studenten früher von Homers Achill, der aufgrund sexueller Zurückweisung zur "empfindlichsten Tötungsmaschine in der Geschichte der Kriegführung" mutierte. "In der Verletzung des phallischen Anspruchs beginnt die Dichtkunst", sagte er, "und genau aus diesem Grunde werden wir heute, beinahe dreitausend Jahre später, ebenfalls dort beginnen". Diese Verpflichtung hat Philip Roth mit seinem neuen großen Sittenporträt nach The Great American Novel eingelöst - und das in der besten Manier, derer die US-Gegenwartsliteratur nach Clinton fähig ist. -Thomas Köster
Product Description Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2007 Dtsch. v. Eva Malsch Gewicht: 398 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Phillips, Susan E. / Übersetzt v. Malsch, Eva Endlich die neue Phillips: frech, spritzig, sexy! Verflixt noch mal! Als Blue Bailey von ihrem Freund in einem Kuhkaff sitzen gelassen wird, ist ihre einzige Rettung irgend so ein Schönling im Cabrio. Denn Blue muss dringend nach Texas. Aber zum Glück findet Dean Robillard, dass auf einer Tour quer durch die USA nichts besser unterhält als eine streitlustige Blondine. Allerdings hat Blue jetzt ein weiteres Problem: Gibt s was Schlimmeres für eine selbstbewusste junge Frau, als tagelang auf engem Raum neben einem richtig sexy Typen zu sitzen, der und das ist ja wohl die Höhe! noch dazu sehr nett ist? Pressestimmen: "Keine kann Geschichten so lebendig werden lassen, so verführerisch erzählen wie Susan Elizabeth Phillips." Library Journal
Der bärenstarke, aber geistig zurückgebliebene Lennie zieht mit Georgedurchs Land, um sich als Erntehelfer eine paar Dollar zu verdienen. Ihrgroßer Traum ist es, sich auf einer eigenen Farm zur Ruhe zu setzen undKaninchen zu züchten. Doch Lennies Bedürfnis, junge Hunde, Mäuse und anderekleine Tiere zu 'streicheln', bringt die beiden in Schwierigkeiten. Aufder Suche nach neuen Jobs verflucht George seinen Gefährten Lennie, bringtes aber nicht übers Herz, ihn alleine zu lassen. Als Lennie beginnt, dieFrau des Gutsbesitzers zu 'streicheln', ist das Unheil vorprogrammiert. Sehr poetische Naturschilderungen eröffnen den Roman von John Steinbeck. Sie stehen in krassem Gegensatz zu der rauhen, unpersönlichen Welt der Wanderarbeiter, die sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben schlagen. Der bärenstarke, herzensgute, aber dumme und vergeßliche Lennie und sein Freund George, der das Denken und Reden für Lennie erledigt, "tippeln" gemeinsam durch Kalifornien. Lennie faßt alles Schöne gern an, aber bei aller kindlichen Unschuld töten seine groben Berührungen immer wieder die Tiere, die er streicheln will und auf seiner letzten Arbeitsstelle stirbt dann nicht nur ein junger Hund, sondern auch die Frau des Juniorchefs. George sieht nur noch die Möglichkeit, Lennie vor der Lynchjustiz der Arbeiter zu bewahren, indem er ihn -? während er ihm mit den immer wiederkehrenden Worten von der gemeinsamen Farm erzählt ?- mit einem Genickschuß erschießt. Mit Lennie tötet George auch ein Teil seiner selbst, denn ihm wird schlagartig klar, daß das Gefühl von Zusammengehörigkeit und der gemeinsame Traum von einer kleinen Farm mit Lennie gestorben ist. Was mich an diesem Kurzroman besonders berührt und ihn zu einem Buch für das nächste Jahrtausend macht, ist Steinbecks unbeirrbarer Glaube an die Solidarität und an das Gute im Menschen, dem er in seinen fast anrührenden Helden Gestalt verleiht. -Cornelia Rediger
Charlotte Link, Ausgabe vom 1. Nov. 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 72618
Als in einem Waldstück die Leiche einer erst kürzlich ermordeten jungen Frau gefunden wird, stehen die Polizei und die Angehörigen vor einem Rätsel. Denn die Frau galt seit sechs Jahren als spurlos verschwunden. Erst der Telefonanruf einer ehemaligen Urlaubsbekanntschaft liefert den ersten Anhaltspunkt für die Ermittlungen Ein neuer raffinierter Spannungsroman der Bestsellerautorin Charlotte Link! Wie fühlt man sich, wenn man gesagt bekommt: "Ich werde dich töten, aber ich werde dir weh tun?" Und als Begründung dann die lapidare Antwort erhält: "Ich liebe dich." Charlotte Link spannt ihre Leserschaft mit ihrem neuen Krimi Der Verehrer lange auf die Folter. Da wird eine bestialisch ermordete Frau im Wald gefunden. Das mag ja noch Standard bei Krimis sein. Doch die Autorin bettet die geradezu quälend langsam ausgeweitete Aufklärung des Verbrechens in eine andere Geschichte. In die einer gescheiterten, langjährigen Ehe einer erfolgreichen Frau, die im Medienbereich tätig ist. Für diese wird das Ganze zum Alptraum, der damit beginnt, daß sie mit dem, der sich später als Mörder herausstellt, eine Beziehung beginnt. Diese Partnerschaft kann nicht gutgehen, aber der Mann kommt wieder und will seine bisherige Liebe fertig machen. Er ist der Verehrer aus dem vielversprechenden Titel. Nachdem Charlotte Link die verschiedenen Handlungsebenen, die Schauplätze und Personen wie eine wüste Ansammlung von Puzzleteilen vor den Lesern ausgebreitet hat, fügt sie sie nun langsam Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen. Damit läßt sie sich Zeit - aber nicht zuviel. Die Mischung reicht aus, um die Spannung zu erhalten. Das schreckliche Finale, das erwartet wird, bleibt aus. Die Helding der Geschichte bleibt am Leben. Das gilt nicht für den Täter, der sich selbst richtet. Wenngleich das nicht so geschieht, wie vorgesehen. Noch mehr an dieser Stelle zu verraten, hieße, die Spannung zu verderben. Nur soviel: Die Heldin des Romanes wirft sich nach ihren Erlebnissen nicht wieder in die Arme des Mannes, der sie wegen einer anderen Frau verlassen hat. Und das macht sie sympathisch. Ihre Begründung dafür läßt keinen Raum für dümmliches Geläster über "weibliche Logik". Hätte er sie nicht verlassen, hätte sie keinen Anlaß gehabt, sich auf diesen Schwerverbrecher einzulassen. Punktum. Ein neuer Roman der Erfolgsautorin, der viel Geduld verlangt. -Corinna S. Heyn