Product Description Erscheinungsjahr: 2009 4. Aufl. m. 20 farb. Illustr. v. Hans Traxler. Dtsch. v. Gustav A. Himmel Gewicht: 254 gr / Abmessungen: 189 mm x 119 mm x 15 mm Von Twain, Mark / Übersetzt v. Himmel, Gustav A. In seinem überaus vergnüglichen Reisebericht erzählt Mark Twain von Hamburg und Frankfurt, von Heidelberg und dem Schwarzwald und eröffnet dem Leser ungeahnte Einsichten über das Land der Dichter und Denker: Wagners "Lohengrin" empfindeter als "Katzenmusik" und die "schreckliche deutsche Sprache" als unlogisch: Warum hat ein Fräulein kein Geschlecht, ein Kürbis aber sehr wohl? Die allerschönsten Szenen hat Hans Traxler in seinem kongenialen Stil illustriert. "Twain erweist sich einmal mehr als ein brillanter Satiriker, der in den Deutschen einen dankbaren Gegenstand für seine spitzigen und ungemein komischen Auslassungen gefunden hat."Neue Zürcher Zeitung
Product Description Doppelband Erscheinungsjahr: 2009 Sonderausg. m. Illustr. v. Don-Oliver Matthies. ab 10 J. Gewicht: 780 gr / Abmessungen: 215 mm x 155 mm Von Twain, Mark Spannend und gruselig, humorvoll und traurig - das sind die Geschichten des Waisenjungen Tom Sawyer und des jungen Landstreichers Huckleberry Finn. Im tiefsten amerikanischen Süden, an den Ufern des Mississippi, hecken sie ihre Streiche aus, bahnt sich die erste Liebe an und bringt sie ihre ungestüme Abenteuerlust in manch eine gefährliche Situation. Doch die gemeinsamen Erlebnisse finden ein Ende, als Huck vor seinem gewalttätigen Vater fliehen muss. Mit dem entlaufenen Sklaven Jim begibt er sich auf eine waghalsige Floßfahrt den Mississippi hinunter... Die beiden Romane Mark Twains (1835-1910), die in kritisch-satirischer Weise die amerikanische Gesellschaft seiner Zeit beschreiben, sind Klassiker der Jugendliteratur. Doch wollte Mark Twain auch "die Erwachsenen auf unterhaltsame Weise an ihre eigene Kindheit erinnern". Leseprobe: Tom!" Keine Antwort. "Tom!" Keine Antwort. "Wo steckt der Junge bloß wieder! Hallo, Toni" Die alte Dame zog ihre Brille auf die Nasenspitze und schaute über die Gläser hinweg durchs Zimmer. Dann schob sie die Brille auf die Stirn und schaute unter ihr hindurch in den Raum. Selten oder nie sah sie durch die Gläser hindurch, wenn sie nach etwas so unwichtigem wie einem kleinen Jungen suchte. Denn die Brille war ihr ganzer Stolz. Sie diente zur Zierde, nicht zum Gebrauch; ebenso gut hätte sie durch ein Paar Herdringe sehen können. Überrascht, dass sie ihn nicht entdeckte, sagte sie: "Na warte, wenn ich dich erwische..." Sie beendete den Satz nicht, denn sie hatte sich bereits gebückt und stocherte mit dem Besenstiel unter dem Bett herum - doch sie befördert
Product Description Novelle Erscheinungsjahr: 2000 Gewicht: 160 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 11 mm Von Timm, Uwe Lena Brück, über 80, lebt im Altersheim. Von ihr heißt es, sie habe die Currywurst erfunden. Der Erzähler dieser Novelle besucht sie, um Näheres zu erfahren. Lena Brück berichtet, zuerst von ganz alltägliche Dingen und dann von einer unerhörten Begebenheit: Kurz vor Kriegsende hat sie einen jungen Marinesoldaten in ihrer Hamburger Wohnung versteckt und ein Liebesverhältnis mit ihm angefangen. Da der Deserteur Frau und Kind besitzt, die er wiedersehen möchte, verschweigt sie ihm, daß die Stadt kapituliert hat. Sie hält ihn in ihrer Wohnung fest, versorgt ihn mit Geschichten und Gerichten, bereitet Wildgemüse, Eichelkaffee, falsche Krebssuppe - bis er den Geschmackssinn verliert.
Product Description Ein Kinderroman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 1990 Erscheinungsjahr: 2009 23. Aufl. m. Illustr. ab 10 J. Gewicht: 178 gr / Abmessungen: 191 mm x 121 mm x 9 mm Von Timm, Uwe / Mit Illustr. v. Matysiak, Gunnar Uwe Timms großartiges Kinderbuch, das mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewürdigt und verfilmt wurde. Deutscher Jugendliteraturpreis "Wir haben zu Hause ein Schwein. Ich meine damit nicht meine kleine Schwester..." Alles begann damit, dass Zuppi bei einer Tombola den Hauptpreis gewann: ein Ferkel. Rudi Rüssel verändert den Familienalltag gründlich. Aber der Hausbesitzer Buselmeier hat keinen Sinn für diese Art Haustiere. So zieht die Familie an den Rand eines großen Fußballfeldes. Hier kann der Vater, ein arbeitsloser Ägyptologe, Platzwart werden und Rudi in Ruhe Schwein sein. Doch dann entdeckt Hausschwein Rudi seine wahre Größe als Rennschwein... Ein Lesespaß für die ganze Familie - mit und ohne Haustier.
Buch:
Geh, wohin dein Herz dich trägt
Autor:
Susanna Tamaro, Ausgabe vom Mai 1998, Taschenbuch, Verkaufsrang 12742
Roman Erscheinungsjahr: 1998 Aus d. Italien. v. Maja Pflug Gewicht: 166 gr / Abmessung: 18 cm Von Tamaro, Susanna / Übersetzt v. Pflug, Maja Drei Generationen von Frauen in unserem Jahrhundert ziehen vor dem inneren Auge des Lesers vorbei, während er das Vermächtnis von Olga an die aus der Enge der Familienzwänge nach Amerika geflohene Enkelin liest: ein Brief-Tagebuch, das schöne und schmerzliche Erinnerungen enthält, Weisheit des Alters, vor allem aber das im Angesicht des Todes ausgesprochene Geständnis der tiefen Liebe zur Enkelin. Pressestimmen: "Das Phänomen Tamaro weist auf einen gesellschaftlichen Wertewandel hin. Ein Bestseller als Symptom eines neuen Zeitgeistes. Ihr Buch, das das Herz als moralische Instanz, als Stimme der Wahrhaftigkeit in den Mittelpunkt stellt, ist Ausdruck dieses verbreiteten Hungers nach Sinn."(Zweites Deutsches Fernsehen) "Susanna Tamaros Bücher beeindrucken durch Emotion, Kraft und Scharfsinn, Präzision der Beobachtung und eine trockene, knappe, auf das Essentielle konzentrierte Sprache." (Frankfurter Rundschau) "Ein erstaunliches Buch, von leiser Eindringlichkeit, bildhaft-unsentimental geschrieben."(Welt am Sonntag) "Weißt du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar, und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen habe, müsse man ihn auch bis zu Ende gehen. Das Schicksal hat viel mehr Phantasie als wir. Gerade wenn du glaubst, du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben." Dieses Brieftagebuch hat eine Stimmung wie ein milder Herbsttag im Oktober, an dem man, die Jacke über die Lehne geworfen, auf einer Parkbank sitzt und die letzten warmen Sonnenstrahlen genießend, Erinnerungen an den vergangenen Sommer nachhängt. Den Lebensabend einsam in ihrem kleinen Häuschen verbringend, beschließt Olga ein Tagebuch an ihre Enkelin zu führen, die sie damals zu sich nahm, als ihre Mutter frühzeitig starb. Anfangs fühlten sie sich eng miteinander verbunden, doch mit der Zeit entfernten sie sich mehr und mehr voneinander, bis ihre Enkelin beschließt, sich aus den schwierigen Familienverhältnissen zu befreien und nach Amerika zu gehen. Sie vereinbaren, daß sie sich nicht schreiben werden. Olga schmerzt dieser Abschied sehr, und sie schreibt Briefe, die sie nicht abschickt, in der Hoffnung, daß ihre Enkelin sie liest, wenn sie zurückkehrt und Olga vielleicht nicht mehr lebt. Es gibt zu viele unausgesprochene Dinge, die ihr auf der Seele brennen und die sie ihr noch sagen will. "Die Toten belasten uns nicht so sehr durch ihre Abwesenheit als vielmehr durch das, was - zwischen uns und ihnen - nicht ausgesprochen wurde." So legt die alte Frau Zeugnis ab über ihr Leben, ihre innersten Gedanken und Gefühle, gesteht die tiefe und innige Liebe zu ihrer Enkelin und deckt nach und nach die Geheimnisse der Familie auf. Sie hilft sich mit dem Schreiben über die Trennung und ihr Alleinsein hinweg und schließt im Angesicht des Todes Frieden mit ihrem eigenen Leben. Ihre Briefe sind voller tiefer Einsichten und der Weisheit des Alters, die ein wirklich gelebtes Leben finden läßt. Sie spricht zu ihrer Enkelin mit großer Nachsicht und Verständnis für ihre jugendliche Unausgeglichenheit, ihre Kühle, und daß sie sich von ihr abgewandt hat und schlägt damit eine Brücke zwischen den Generationen. Eigentlich möchte sie mit all ihren Worten nur sagen, daß man auf nichts anderes, als seine tiefe, innere Stimme hören sollte, um das richtige auszuwählen. Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich, und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, lass dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf, und geh, wohin es dich trägt. Ein feinfühliges Buch, sanft und weise. Nach Umberto Ecos Der Name der Rose ist Geh, wohin dein Herz dich trägt der erfolgreichste Roman in Italien. -Daphne Großmann
Buch:
Morenga: Roman
Autor:
Uwe Timm, Ausgabe vom 1. Januar 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 17669
Product Description Deutsch-Südwestafrika, 1904. Beginn eines erbarmungslosen Kolonialkrieges,den das Deutsche Kaiserreich gegen aufständische Hereros und Hottentottenführt. An der Spitze der für ihre Freiheit kämpfenden Schwarzen steht JakobMorenga, ein früherer Minenarbeiter. Was damals in dem heute unabhängigenNamibia geschah, hat Uwe Timm in einer geschickten Montage von historischenDokumenten und fiktiven Aufzeichnungen zu einem grandiosen historischenRoman verdichtet.
Buch:
Der Schatz auf Pagensand: Roman
Autor:
Uwe Timm, Ausgabe vom 1. April 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 18068
Vor Pagensand erleiden die vier Schiffbruch und müssen plötzlich völlig auf sich gestellt um ihr Ueberleben kämpfen.Da machen sie eine folgenschwere Entdeckung... Uwe Timm ist bei Kindern und Erwachsenen besonders durch die lustigen Erlebnisse seines Kinderbuch-Helden Rennschwein Rudi Rüssel noch in guter Erinnerung. Sein abenteuerliches Jugendbuch Der Schatz auf Pagensand beginnt als Schulgeschichte mit einem uneinsichtigen Pauker, der nicht gewillt ist, für Fantasie und Einfallsreichtum gute Noten zu erteilen. Wie hätte Herr Schaper gestaunt, wenn er zum Ferienbeginn zusammen mit den vier Freunden auf der alten Jolle in See gestochen wäre. Eigentlich sind die vier aufgebrochen, um den legendären Störtebeker-Schatz zu heben. Wie es dann dazu kommt, dass sie den König von Albanien und seine 4-beinige Leibwache kennen lernen, einen Schiffbruch auf der Elbe nur knapp überleben, wie Robinson Crusoe einige Tage auf einer unbewohnten Insel festsitzen und gefährliche Kokain-Schmuggler der Polizei übergeben - das hätte sich der verknöcherte Schulmeister noch nicht einmal träumen lassen. Alle vier Gefährten haben sicherlich am Ferienende sehr gute Noten verdient für blitzschnelle Reaktionen, kreative Problemlösungen und gute Kameradschaft - auch wenn diese Fächer noch nicht im Lehrplan stehen. Besonders schön bei diesem liebevoll ausgestatteten Buch ist der Buchschmuck mit den zahlreichen Vignetten des Autors. -Manuela Haselberger
Buch:
Der Weltensammler: Roman
Autor:
Ilija Trojanow, Ausgabe vom 1. Aug. 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 36839
Aus der Amazon.de-Redaktion Der uralte Rhythmus einer indischen Tabla-Trommel, ein Menschenmeer, der Geruch von Henna und faulem Fisch - tausend Eindrücke schwappen dem Neuankömmling entgegen. Als Kundschafter der englischen Krone soll Richard Francis Burton in der Kolonie Britisch-Indien dienen. Für den wissensdurstigen Burton ist dies eine verlockende Aufgabe. Doch aus Neugierde erwächst bald eine regelrechte Obsession, das Fremde zu enträtseln und darin aufzugehen. So spannend Ilija Trojanows Roman Der Weltensammler beginnt, so spannend geht es weiter: Einen Brahmanen fleht Burton an, sein Lehrer zu sein. Binnen kurzem ist er in der Lage, Tradition und Sprache wie Kleider an- und abzulegen. Als ein englischer General Burtons Wandlungsfähigkeit erkennt, schickt er ihn als Spion unter die Einheimischen. Burton jedoch geht eigene Wege: Von Indien aus reist er nach Arabien, wo er sich als Moslem ausgibt und die Hadsch, die Pilgerreise beginnt. Vom Strudel der Pilger lässt sich Burton treiben, sucht die heiligen Orte Medinas auf und erreicht völlig ausgezehrt Mekka. Wunderbares und Schreckliches gräbt sich tief in sein Gedächtnis ein. Aber auch dieser Fleck Erde kann den Rastlosen nicht halten, der längst ein neues Ziel vor Augen hat - die Suche nach der Quelle des Nils in Ostafrika. In drei Etappen und aus der Perspektive vieler Figuren erzählt, nähert sich Trojanow einem außergewöhnlichen Menschen. Dabei spielt er mit Fiktion und Realität, denn Der Weltensammler Burton lebte tatsächlich zwischen 1821 und 1890. Trojanow selbst hat eine Vita, die ihn von Bulgarien nach Deutschland, Kenia, Indien, Arabien bis nach Südafrika führte. In den Reisereportagen An den inneren Ufern Indiens und Zu den heiligen Quellen des Islam verarbeitete er als scharfer Beobachter eigene Erfahrungen. Kein Wunder also, dass Der Weltensammler ein so gelungener historischer Roman geworden ist. -Fenja Wambold 1
Hörbuch:
Tom Sawyer & Huckleberry Finn
Autor:
Mark Twain, Ausgabe vom 9. März 2010, Audio CD, Verkaufsrang 205790
Aus der Amazon.de-Redaktion In Toni Morrisons Roman Menschenkind geistert ein Opfer der Sklaverei noch Jahre später am Ort des Geschehens herum. Auch Uwe Timms älterer Bruder spukt Jahrzehnte nach seinem Tod durch dessen Träume. Nur, dass er zu den Tätern zählt - anfänglich. Als Angehöriger der SS-Totenkopf-Division verliert Karl-Heinz auf dem Russland-Feldzug zuerst beide Beine, dann das Leben. Durch das trauernde Nicht-Vegessen-Wollen der Mutter und das zornige Nicht-Vergessen-Können des Vaters wird er für den 1940 geborenen Autor zur mythischen Figur, ist "abwesend und doch anwesend". Als Eltern und Schwester nicht mehr leben, kann er endlich auch darüber schreiben. Mithilfe der Feldpostbriefe und seiner Erinnerung an die Erinnerungen der Eltern nähert er sich dem fremden Bruder. Dessen Kriegsnotizen "verraten weder den Überzeugungstäter noch aufkeimenden Widerstand", deuten nur an, wie Ganz normale Männer allmählich zu Mordmaschinen werden: "75 m raucht Iwan Zigaretten, ein gefundenes Fressen für mein MG." Timm rechnet mit dem Schlimmsten: Meint "Läusejagd" wirklich nur eine hygienische Maßnahme?! Eigene Erinnerungen rahmen das Suchbild ein: Nazi-Größen müssen 1945 plötzlich die Straße fegen; der Vater stürzt sich, wie seine gekränkte und kranke Generation, in den "lärmenden Wiederaufbau"; die 74-jährige Mutter reist auf den Spuren des Sohnes in die Ukraine. Timm versucht zu urteilen, ohne zu verdammen, und wittert stets "die Gefahr, glättend zu erzählen". Ebenso behutsam wie schonungslos legt er menschliche Abgründe offen, bringt deutsche Befindlichkeiten in schlichte Sätze, die nachklingen: "Die Erziehung zur Tapferkeit... führte zu einer zivilen Ängstlichkeit." Oder: "Erst wenn etwas zur Sprache kommt, kann sich auch Widerspruch bilden." Ein Altachtundsechziger rekapituliert am Beispiel seines Bruders Geschichte im Kleinen und Großen, mehr wehmütig als wütend. Wo er das Schreiben als "Notwehr" begreift, hat es dem Älteren irgendwann die Sprache verschlagen: "Hiermit schließe ich mein Tagebuch, da ich es für unsinnig halte, über so grausame Dinge, wie sie manchmal geschehen, Buch zu führen." -Patrick Fischer 1