Product Description Oder: Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann. Erzählung. Mit einem Nachwort: ''Zehn Jahre später'' Erscheinungsjahr: 2009 46. Aufl. Gewicht: 175 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 12 mm Von Böll, Heinrich Am Vorabend von Weiberfastnacht verläßt eine junge Frau von siebenundzwanzig Jahren gegen 18.45 Uhr die Wohnung, um an einem privaten Tanzvergnügen teizunehmen. Vier Tage später klingelt sie an der Wohnungstür des Kriminaloberkommissars Walter Moeding und gibt zu Protokoll, sie habe mittags gegen 12.15 Uhr in ihrer Wohnung den Journalisten Werner Tötges erschossen..."Eine Gestalt wie Katharina, die ''zwei lebensgefährliche Eigenschaften hat: Treue und Stolz'', spricht eine Hoffnung auch in der Zeit der Gewalt aus." (Dorothee Sölle)
Buch:
Lektürehilfen Arthur Schnitzler "Leutnant Gustl" und "Die Traumnovelle" - Ausführliche Inhaltsangabe und Interpretation
Autor:
Dieter Hellberg, Arthur Schnitzler, Ausgabe vom 3. Dez. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 52323
Product Description Für die gymnasiale Oberstufe Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 118 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Schnitzler, Arthur / Von Behringer, Margret; Gross, Renate Ziel der Reihe ist es, Schülerinnen und Schülern möglichst benutzerfreundliche Ausgaben traditioneller und neuer Schullektüren vorzulegen. Die Textausgaben enthalten den Primärtext mit Zeilenzählern und einen ausreichend breiten Rand für Notizen; Worterklärungen befinden sich jeweils unten auf den Seiten. An den Primärtext schließen sich einige ausgewählte, im Unterricht einsetzbare Sekundärtexte an, die den Schülerinnen und Schülern das Verständnis des Primärtextes erleichtern. Zum Teil werden auch methodische Hilfen gegeben, zum Beispiel zu Möglichkeiten der Textanalyse, zu Charakterisierungen und anderen Aufsatzformen.
Ein Fahrgast steigt in ein Taxi. Kurze Zeit später ist er mausetot. Wallanders Nachbar wird mit einer Kugel im Kopf aufgefunden, er soll kurz vor seinem Tod noch Edelsteine geschluckt haben. Noch mysteriöser: eine abgestürzte, unbekannte Sportmaschine und die brutale Ermordung zweier Schwestern, denen ein Handarbeitsgeschäft gehört. Hängen die beiden Vorkommnisse zusammen? Mal ehrlich: Wenn es schon keinen umfangreichen neuen Wallander-Krimi mehr aus der Mankell'schen Feder geben wird, freut man sich über den Erzählband umso mehr. Vier kürzere Geschichten, und, wie als Zugabe, ein ausgewachsener Roman, alles auf knapp 500 Seiten - natürlich schlagen da die Herzen aller Fans des populären Schweden höher. 1969, da ist Kurt Wallander junger Polizist, schwer verliebt in Mona. Schon damals, obwohl noch unerfahren, ist Intuition bei den Ermittlungen immer dabei. "Irgendetwas beunruhigte ihn... Er hatte etwas übersehen." Es ist Wallanders erster Fall, die Titelgeschichte. Und die verspricht in weiten Strecken das, was auch die anderen Bücher auszeichnet: ein raffiniertes Wechselspiel zwischen extremer Spannung und persönlich-intimen Gedanken eines Polizisten, Beschreibungen, Zusammenfassungen und erneute Spannung. Keine Frage, die romanhafte Länge liegt Mankell mehr als die kurze Erzählung. "Der Mann mit der Maske", gut 30 Seiten, wirkt geradezu wie eine Fingerübung, wie ein Warmlaufen für das Große. Wallander steht einem Mörder gegenüber, eine Momentaufnahme, eine Studie in Verhaltenspsychologie. Nicht hundertprozentig überzeugend. Anders die längeren Geschichten: Spannung, Atmosphäre, feinst verwobene Story, all das, was Mankell-Krimis zu unverwechselbaren, preisgekrönten Bestsellern machte, hier wird es genussreich entfaltet. Freuen Sie sich auf fünfmal Wallander, den bereits legendären Kommissar, der leider vom Autor in den Ruhestand versetzt wurde. -Barbara Wegmann Endlich: Wallander-Fans erfahren, wie alles anfing. 1969 ist Kurt Wallander Anfang 20, unverheiratet und noch bei der Streifenpolizei. Als er seinen Nachbarn Halén erschossen in seiner Wohnung auffindet, meldet sich zum ersten Mal sein kriminalistisches Gespür. Der junge Wallander ermittelt auf eigene Faust, macht große Fehler und hat am Ende doch einen geheimnisvollen Fall gelöst. Kleines Bonbon obendrauf: nach seiner Genesung darf er endlich zur Kripo wechseln. Nicht nur auf Anti-Vietnam-Demos träumt der Streifenpolizist davon, zur Kripo zu wechseln. Auch die Probleme mit seiner Freundin Mona setzen ihm zu. Und zu seinem Vater, der nichts vom Beruf seines Sohnes hält, hat er schon damals ein gespaltenes Verhältnis. Vor diesem Hintergrund wird Wallander in den Fall seines erschossenen Nachbarn verwickelt. Sein großes Vorbild, Kommissar Hemberg, nimmt ihn unter seine Fittiche. Er lehrt ihm zuallererst genau hinzusehen und dann in Ruhe zu überlegen und Fragen zu stellen. Wer also war der nächtliche Einbrecher? Mit wem hat sich Halén, der doch angeblich allein und zurückgezogen gelebt hat, immer wieder getroffen? Und warum findet Kurt Wallander genau diese Person kurze Zeit später tot in ihrem Haus? Fragen über Fragen, die für den eifrigen, jungen Ermittler keinen Zweifel daran bestehen lassen, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Für Hemberg auf der anderen Seite wird die Eigeninitiative des Steifenpolizisten langsam zum Problem ... Das Hörspiel verbindet Ich-Erzählpassagen mit klassischen Hörspiel-Szenen. Dabei wird die geheimnisvoll, melancholisch verdichtete Atmosphäre durch die musikalischen Parts von Klavier, Saxophon und Trompete wirkungsvoll unterstrichen. Als Leitmotiv zieht sich ein beängstigendes, dunkles Geräusch durch die Inszenierung. Irgendwie erinnert es an dumpfe Schiffsgeräusche. Besonders gelungen: die Gespräche zwischen Jürgen Thormann als erfahrenen, etwas barschen Hemberg und Andreas Bisowski als jungen Polizisten, der den alten Hasen doch irgendwie bewundert. Fazit: eine bedrückendes, gesellschaftskritisches Hörspiel mit einer Story, die weit in der Vergangenheit zurückliegt. Henning Mankell erhielt für sein literarisches Werk zahlreiche Preise ? zuletzt wurde er im Rahmen des Deutschen Bücherpreises 2003 zum Publikumsliebling erklärt. International bekannt wurde Henning Mankell Anfang der 90er Jahre durch seine Wallander-Krimis. Der traurige, nach jahrelanger Polizeiarbeit noch immer sensible Kommissar, der sich mit den Schreckensbildern der schwedischen Gesellschaft herumschlagen muss, ist zu einer der populärsten literarischen Figuren avanciert. Ohne Allüren eines Helden, dafür mit Zweifeln, Angst und Frust über die oft langweilige Arbeit. Henning Mankell hat mit seinen Krimis gezeigt, dass Grausamkeit kein Phänomen Amerikas ist, sondern auch im kleinsten Kaff Schwedens vorkommt. Dabei ist der Schriftsteller davon überzeugt, dass das Böse durch die Gesellschaft zum Ausbruch kommt. Mankell hat als kleiner Junge von Afrika geträumt ? heute leitet er das "Avenida"-Theater in Maputo und verbringt die Hälfte des Jahres in Mosambik. Hörspiel, Spieldauer: ca. 60 Minuten, 1 CD. Mit Booklet. Auch als CD erhältlich. - culture.text
Product Description Novelle Erscheinungsjahr: 1992 Gewicht: 125 gr / Abmessung: 19 cm Von Mann, Thomas Leseprobe: "Man denke sich den folgenden dichterischen Charakter. Ein Mann, edel und leidenschaftlich, aber auf irgendeine Weise gezeichnet und in seinem Gemüt eine dunkle Ausnahme unter den Regelrechten ... vornehm als Ansnahme, aber vornehm als Leidender, einsam, ausgeschlossen vom Glücke, von der Bummelei des Glücks und ganz und gar auf die Leistung gestellt." Was Thomas Mann 1907 noch auf Shakespeares Othello bezog, gestaltete er selbst vier Jahre später zu Gustav Aschenbach in dieser "Novelle gewagten. wenn nicht unmöglichen Gegenstandes", vom plötzlichen "Einbruch der Leidenschaft" in einen homoerotisch veranlagten Menschen. Der nicht mehr junge Schriftsteller Guslav Aschenbach - mit den Gesichtszügen Gustav Mahlers - entdeckt für sich am Lido des schwülwarmen Venedig die Gestalt des apollinisch schönen Knaben Tadzio und strebt in seinen Gedanken zu ihm, steigert sich in eine unerfüllbare Liebe und verspielt damit, nach einem Wort von Heinrich Mann, "was ihm das wünschenswerteste schien". Ohne seine eigene Intention zu verbergen, erklärte Thomas Mann später (1920 an Carl Maria Weber) Guslav Aschenbachs Sehnen nach Tadzio: " Es ist das Problem der Schönheit , daß der Geist das Leben, das Leben aber den Geist als Schönheitl empfindet". denn "der Geist, welcher liebt, ist nicht fanatisch... er wirbt, und sein Werben ist erotische Ironie..." Er wollte seine Novelle verstanden wissen als "Übersetzung eines schönsten Liebesgedichtes der Welt ins Kritisch-Prosaische, des Gedichtes, dessen Schlußstrophe beginnt: Wer das Tiefste gedacht , liebt das Lebendigste ."
Product Description Erscheinungsjahr: 2007 13. Aufl. Übertr. v. Annemarie Horschitz-Horst Gewicht: 120 gr / Abmessung: 19 cm Von Hemingway, Ernest / Übersetzt v. Horschitz-Horst, Annemarie Mit dem vorliegenden Werk erreichte Hemmingway einen Gipfel seiner Erzählkunst. In dieser Geschichte von dem alten Fischer, dem nach Monaten glückloser Ausfahrt endlich ein riesiger Fisch an die Angel geht und der diesen Fang seines Lebens in einem erschöpfenden Kampf wieder an das Meer und seine Haie verliert, durchdringen sich große Wirklichkeit und Symbol. Mit dieser erstmals 1952 veröffentlichten Erzählung erreichte Hemingway einen Gipfel seiner Erzählkunst. 84 Tage war der kubanische Fischer Santiago aufs Meer hinausgefahren, ohne einen Fang zu machen. Immer weiter wagte er sich in den Golf hinein. Als er schließlich einen riesigen Schwertfisch harpuniert, beginnt ein zwei Tage und zwei Nächte währender verzweifelter Kampf mit einem Rudel Haie, die den Fisch anfallen. "Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben" - das Credo des alten Mannes deckt sich mit dem Hemingways.
Product Description Schauspiel Erscheinungsjahr: 1963 Gewicht: 90 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 9 mm Von Brecht, Bertolt Leseprobe: Bertold Brecht, geboren am 10. Februar 1898 in Augsburg, starb am 14. August 1956 in Berlin. Das Schauspiel Leben des Galilei wurde 1938/39 im Exil in Dänemark geschrieben. Die Zeitungen hatten die Nachricht von der Spaltung des Uran-Atoms durch den Physiker Otto Hahn und seine Mitarbeiter gebracht. - Die Uraufführung der ersten Fassung des Stückes erfolgte 1943 am Schauspielhaus Zürich, die der zweiten Fassung 1947 in Beverly Hills (Coronet Theatre). "Das Leben des Galilei wird vermutlich neben der Heiligen Johanna der Schlachthöfe und dem Kaukasischen Kreidekreis und einigen Stücken Lyrik Brechts größten Anspruch auf Unsterblichkeit begründen."