Versuch einer phänomenologischen Ontologie. Hrsg. v. Traugott König. In neuer Übers. v. Hans Schöneberg u. Traugott König Erscheinungsjahr: 2009 15. Aufl. Gewicht: 630 gr / Abmessung: 19 cm Von Sartre, Jean-Paul Auch mehr als fünfzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in Deutschland vermittelt dieses Hauptwerk französischer Philosophie neue Denkimpulse. "Das Sein und das Nichts" stellt eindrucksvoll die unverminderte Aktualität Sartres auch im veränderten geistigen Kontext unter Beweis. Auch in der Philosophie gibt es Moden - war der Existentialismus in den 50er Jahren in aller Munde, so scheint heute kein Hahn mehr nach ihm zu krähen. Dabei hätte uns die Existenzphilosophie gerade in diesen postmodernen und individualisierten Zeiten so einiges über den Menschen zu sagen. Dies gilt in besonderem Maße für Das Sein und das Nichts, Jean-Paul Sartres monumentales Hauptwerk. Denn statt mit einer Ontologie (wie der Untertitel nahelegt), haben wir es mit einer Anthropologie zu tun: der Bestimmung der Seinsweise des Menschen, in deren Mittelpunkt Sartre den Begriff der Freiheit stellt. "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" - weil er sich immer wieder neu entwerfen muss, vor der Wahl steht und sein momentanes Sein negieren und überschreiten muss, immer auf der Suche nach einer Identität, die nie zu erreichen ist, weil ein Riss durch das menschliche Sein geht, der nie verschwindet. Besonders faszinierend sind die Abschnitte, die sich mit den zwischenmenschlichen Beziehungen befassen. Denn Sartre analysiert das Verhältnis zum anderen auf sehr originelle Weise: über den Blick. Andererseits rückt er zwei Phänomene exemplarisch in den Vordergrund, die von der Philosophie meist sträflich missachtet werden - das Begehren und die Liebe. Wie bei vielen großen Werken der Philosophiegeschichte muss man auch bei diesem einräumen, dass es nicht gerade einfach zu lesen ist. Das liegt vor allem daran, dass Sartre am Denken anderer Philosophen - vor allem Hegel, Heidegger und Husserl - anknüpft und auch deren spezielle Terminologie übernimmt. Allerdings verdanken wir Husserls phänomenologischer Methode auch die frischesten und ansprechendsten Passagen, die so gar nichts von der üblichen Abgehobenheit und Lebensferne philosophischen Denkens an sich haben. Wenn etwa am Beispiel einer Verabredung mit Pierre im Café und der unerwarteten Abwesenheit Pierres der Begriff des Nichts erläutert wird. Gerade das hatte Sartre an der Phänomenologie so begeistert: ihr Ansetzen an den Alltagssituationen. Oder wie Raymond Aron es ausdrückte: "Wenn du Phänomenologe bist , kannst du über diesen Cocktail reden - und es ist Philosophie!" Und diese Methode hat Jean-Paul Sartre, der Pariser Kaffeehausliterat, meisterlich beherrscht. -Christian Stahl
Product Description Kriminalroman Erscheinungsjahr: 1985 Mit Fotos Gewicht: 165 gr / Abmessung: 18 cm Von Dürrenmatt, Friedrich Die Hauptthematik von Der Richter und sein Henker findet man unter anderem bei Dashiell Hammett, Rex Stout, Raymond Chandler und Georges Simenon. Grundthema: der Kampf zweier Parteien, deren eine ein einzelner Detektiv ist. Die gute Partei, Inspektor Bärlach, ist todkrank, und es bleibt ihm nicht mehr viel Zeit, den Verbrecher Gastmann zu überführen. Pressestimmen: "Die Hauptthematik von ''Der Richter und sein Henker'' findet man unter anderem bei Dashiell Hammett, Rex Stout, Raymond Chandler und Georges Simenon. Grundthema: der Kampf zweier Parteien, deren eine ein einzelner Detektiv ist. Die gute Partei, Inspektor Bärlach, ist todkrank. und es bleibt ihm nicht viel Zeit, den Verbrecher Gastmann zu überführen. Was für ein Mensch ist dieser Bärlach? In seiner Menschlichkeit erinnert er an Maigret. Wie dieser ist er vom alten Schrot und Korn, ist in ertster Linie ein konservativer Mensch, der nicht nach juristischen Regeln operiert, der von den modernen Techniken der Kriminologie wenig hält und lieber seiner durch Erfahrungen gewitzten Nase und dem gesunden Menschenverstand folgt." Armin Arnold"Daß es sich bei den sogenannten Kriminalromanen um Nebenwerke handle, ist eine Ansicht, hinter der ich die Rache der Germanistik vermute: Dafür, daß Friedrich Dürrenmatt mit vollem Bewußtsein gegen das anschrieb, was (damals) allein als K unstwerk zugelassen war. Die Kriminalromane sind im Hinblick auf Dürrenmatts Ästhetik geradezu Schlüsselwerke." (Die Weltwoche)
Buch:
Leben des Galilei - Lektüreschlüssel.
Autor:
Unbekannt, Taschenbuch, Verkaufsrang 39558
Product Description Erscheinungsjahr: 2002 Gewicht: 52 gr / Abmessung: 15 cm Von Payrhuber, Franz-Josef / Von Brecht, Bertolt Pressestimmen: "Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht s möglich, deutlich entspannter zu lernen: ''Lektüreschlüssel für Schüler'' heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man s braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever!" - Generalanzeiger
Buch:
Der Hund, der unterwegs zu einem Stern war
Autor:
Henning Mankell, Ausgabe vom 1. Dez. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 20983
Product Description Achtung Unser Mankell-Special finden Sie unter www.mankell.deJoel lebtallein mit seinem Vater Samuel, der früher einmal Seemann war, hoch obenim Norden Schwedens. Nachts schleicht sich Joel oft aus dem Haus, um deneinsamen Hund zu finden, den er einmal vom Fenster aus gesehen hat. Aufder Brücke über dem vereisten Fluss gründet er einen Geheimbund und überhaupterlebt er nachts die abenteuerlichsten Dinge. Eines Nachts aber stellter fest, dass auch das Bett seines Vaters leer ist. Samuel hat sich nämlichin die Kellnerin Sara verliebt. Wird auch er Joel verlassen, genau wiees vor vielen Jahren die Mutter getan hat?
Buch:
Opus Pistorum
Autor:
Henry Miller, Ausgabe vom 6. Nov. 1986, Taschenbuch, Verkaufsrang 19668
Product Description Erscheinungsjahr: 1986 Erwachsene Aus d. Amerikan. v. Andrea Fehringer u. Viola Heilmann Gewicht: 204 gr / Abmessung: 19 cm Von Miller, Henry / Übersetzt v. Fehringer, Andrea; Heilmann, Viola "Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ... Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die angesammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab" (Milton Luboviski, Buchhändler in Hollywood, 1983 in einer eidesstattlichen Erklärung).Diese spät entdeckten Erotica des großen Autors sind für Kenner - und nicht nur für diese - eine literarische Sensation.
Buch:
Fuck Machine
Autor:
Charles Bukowski, Ausgabe vom 18. Juni 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 16045
Product Description Storys Erscheinungsjahr: 2011 6. Aufl. Aus d. Amerikan. v. Wulf Teichmann Gewicht: 118 gr / Abmessung: 19 cm Von Bukowski, Charles / Übersetzt v. Teichmann, Wulf Bukowski, jahrelang ein Geheimtip des amerikanischen Underground, erzählt von der Kehrseite des amerikanischen Traums. Storys und Aufzeichnungen vom "Dirty Old Man" der amerikanischen Literatur, die längst zu Klassikern geworden sind. Böse, obszön, witzig und zugleich mit großer Empfindsamkeit schreibt Bukowski hier über seine eigenen Erfahrungen mit dem "amerikanischen Albtraum". "Seine Leidenschaft ist mörderisch, seine Storys sprengen den Kopfumfang, sind der Gefühlsspanne nützlich, wertvoll für das Innenleben - aber nichts für kleinbürgerliche Aufgeiler." Basler Zeitung
Buch:
Tiefe
Autor:
Henning Mankell, Ausgabe vom 1. April 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 13315
Roman Erscheinungsjahr: 2007 Aus d. Schwed. v. Verena Reichel Gewicht: 264 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 20 mm Von Mankell, Henning / Übersetzt v. Reichel, Verena Ein Roman über die Abgründe der Seele und des Meeres - vom Großmeister des schwedischen Krimis. Lars Tobiasson-Svartman ist Marineoffizier und Seevermessungsingenieur, ein Mann der Abstandmessung und des Abstandhaltens. Es ist die Zeit des Ersten Weltkriegs und er hat den militärischen Auftrag, in den Stockholmer Schären neue Fahrwasser auszuloten. Eines Tages trifft er auf einer der äußersten Schären eine einsam lebende Frau, Sara Fredrika. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch bald geht sein Auftrag zu Ende, und zu Hause erwarten ihn seine Frau und ein geordnetes Heim. Um zu Sara Fredrika zurückkehren zu können, ersinnt er einen dreisten Betrug ... Ein Mann zwischen zwei Frauen. Ein Mensch, der über Leichen geht, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Ein Roman über die finsteren Abgründe der Seele und das Böse in uns. Pressestimmen: "Der Roman ist psychologisch packend, enthält eindrucksvolle Landschaftsschilderungen und ist mit seinen kurzen Kapiteln flüssig und schnell zu lesen." Family 07/4 Es ist neblig an jenem Tag im Herbst 1937, als sich zu dem, "was eben noch verbotenes Terrain war, von unbekannter Hand ein Tor geöffnet" hat. Nach 22 Jahren in der Nervenheilanstalt tritt Kristina Tacker aus der Nervenheilanstalt aus einem umzäunten Gebiet, in dem die "schweren Körper der Häuser wie schlummernde Raubtiere" lagen, hinein in einen Nadelwald. Dass der Pfad, den sie nun beschreitet, nur eine Einbildung ist, stört sie nicht weiter. Sie geht ihn einfach, Schritt für Schritt, "ohne Ziel" - und am Ende ist doch ihre Geschichte und die ihrer Umgebung klarer. Erst langsam lichtet sich der Nebel in Henning Mankells Roman Tiefe, danach offenbart sich Tackers Geschichte - und die ihres Mannes Lars Tobiasson-Svartman, mit dem sie vor Urzeiten einmal verheiratet war: Er berichtet von der Distanz, den Tobiasson-Svartman zu seiner Mutter hatte. Und von dem Koffer, den er bei sich trug, um Entfernungen besser bestimmen zu können, damals, im Oktober 1914, als er in Stockholm erschien, mit seinem kostbarsten Besitz, einem Messing-Lot zur Seevermessung aus dem 18. Jahrhundert. Als er mit dem Panzerschiff Svea zu einer militärischen Aktion - einer geheimen Kommandosache - aufbricht, hält er das Lot fest umklammert. Auf der Reise verliebt er sich in eine fremde Frau, Sara Fredrika. Aber zuhause wartet eine andere. Also muss sich der Vermessungsingenieur, um Nähe wiederherzustellen, mit einer Lüge Distanz schaffen: Ein Betrug, der in die Katastrophe führt. Wieder einmal ist es dem schwedischen Bestsellerautor Mankell gelungen, seinen überaus raffinierten Plot um Liebe und Verrat bis in die Tiefen der menschlichen Psyche perfekt auszuloten: mit einem "geheimen Gespür fürs Lot", wie der erste Teil seines Romans überschrieben ist. Großartige Roman-Unterhaltung, die man von Mankell nach einigen etwas schwächeren Büchern so schon gar nicht mehr erwartet hätte. Überaus empfehlenswert. - Stefan Kellerer
Buch:
Jeder zahlt drauf: Stories
Autor:
Charles Bukowski, Ausgabe vom 1. Januar 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 25035