Product Description Der Roman erzählt das Schicksal der Familie Joad, die ihren Hof in Oklahomaaufgeben muss und sich in einem schrottreifen Lastwagen auf den Weg nachKalifornien begibt. Mit den Eltern und den Kleinkindern Ruthie und Winfieldreisen die beiden Großeltern, ein Onkel, die Söhne Tom, Noah und Al, ihreschwangere Schwester Rose of Sharon sowie deren Mann Connie. Ihnen schließtsich der Wanderprediger Jim Casy an, in dessen Gestalt Steinbeck zu erkennenist. Im Mittelpunkt der Familie steht die in ihrem Optimismus durch nichtszu erschütternde Mutter. Während sich der Vater immer mehr in seine Resignationzurückzieht, übernimmt sie im Lauf der Fahrt die Führungsrolle. Unterstützungerfährt sie von ihrem Sohn Tom, der bereits eine Haftstrafe wegen einesim Affekt begangenen Mords verbüßt hat. Trotz aller Bemühungen der Mutterbricht die Familie zusehends auseinander. Die Großeltern, welche die Trennungvon ihrer Heimat nicht verkraften, sterben noch während der Reise. Kurzvor der kalifornischen Grenze verlässt Noah seine Eltern und Geschwisterund auch Connie macht sich aus dem Staub. In Kalifornien kämpfen die Joadsum einen Neuanfang, doch wird der Leser nicht mehr Zeuge seines Gelingens.Von den einheimischen Arbeitern unerwünscht, werden sie wie Eindringlingebehandelt und können sich mit schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs geradevor dem Verhungern retten. Als Casy von Hilfstruppen der Landbesitzer erschlagenwird, begeht Tom in seiner Rachsucht einen zweiten Mord und flieht. Inder Schlussszene lässt Rose von Sharon, die eine Totgeburt erlitten hat,einen verhungernden Landstreicher an ihrer Brust trinken.
Buch:
Die Stimmen von Marrakesch: Aufzeichnungen nach einer Reise
Autor:
Elias Canetti, Ausgabe vom 9. Dez. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 40479
Die Stimmen von Marrakesch Aufzeichnungen nach einer Reise. Tb Mit feiner, weise klingender Stimme trägt Elias Canetti selbst in dieser Produktion des Hessischen Rundfunks von 1985 Die Stimmen von Marrakesch vor. Es sind Erinnerungen an seine Eindrücke, die er als Begleiter eines Filmteams im Jahr 1954 machte. Für den Geschichtensucher Canetti war Marrakesch ein idealer Ort. Das hört man in jeder Geschichte, jedem Satz, obwohl oder gerade, weil er die Texte erst aus der Distanz, nach seiner Rückkehr, aufgeschrieben hat. Alles, was er sah bzw. nicht sah, inspirierte ihn zu diesen Erzählungen voller Buntheit und Lebendigkeit, die aber auch kritische und ernste Töne enthalten. Insgesamt dreizehn Geschichten liest er. Er erzählt von seiner Begegnung mit Kamelen und ihrem letzten Gang zum Schlächter, gibt eine lebhafte Schilderung der Suks, beschreibt die Vielfältigkeit der handgefertigten Waren und die geheimnisvolle Preispolitik der Händler. In Die Lust des Esels zeigt er eindringlich, wie viel Kraft und Lust noch in einem alten Esel steckt. Die Blinden, die Mellah, das Judenviertel Marrakeschs, Restaurants und Bars lässt er lebendig werden. Er ergreift Partei für die Bettelkinder, als ein Restaurantbesitzer sich mit seiner prahlerischen Erzählung darüber, wie er einst eine Frau um ihren Lohn gebracht hatte, selbst verächtlich macht. Die Reiseerzählung Die Stimmen von Marrakesch erschien 1968. Als Canetti sie 1985 las, war er ein mit vielen Preisen ausgezeichneter Schriftsteller, u. a. erhielt er den Georg-Büchner-Preis und den Nobelpreis für Literatur. Viele seiner Themen sind in den erinnerten Geschichten leicht und heiter vertreten: der Kampf gegen den Tod, die Sprache, die Zeit und die Utopie. Nur für ein anderes großes Thema, seine Begeisterung für Frauen, war Marrakesch offensichtlich nicht der richtige Ort. Fazit: Anlässlich seines hundertsten Geburtstages, er lebte von 1905-1994, ist es ein Fest für alle Canetti-Fans und die, die ihn in Zukunft näher kennen lernen möchten, ihn selbst sprechen zu hören. Seine Stimme ist eine Überraschung! Der Autor von Die Blendung und von Masse und Macht, der im Leben für seine Umwelt nicht immer einfache Mann, spricht so ?zärtlich?, mit so viel Neugierde und Begeisterung für die banalsten Dinge. Er klingt noch im hohen Alter, als wäre er zeit seines Lebens ein Kind geblieben. Autorenlesung, Spieldauer: ca. 140 Minuten, 2 CDs. - culture.text
Buch:
Der Mann, der lächelte
Autor:
Henning Mankell, Ausgabe vom 15. Januar 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 71051
Bereits vor Jahren hat Henning Mankell das Buch veröffentlicht, das nun nach dem schwedischen Original in Deutschland erscheint, also vor seinen Riesenerfolgen Die fünfte Frau, vor Die falsche Fährte und Mittsommermord hierzulande. Kommissar Kurt Wallander durchlebt im vorliegenden Buch eine seiner schwersten Sinn- und Identitätskrisen - der auch in späteren Romanen stets zweifelnde und pessimistische Held steht kurz vor der Selbstzerstörung. Mankell vermag auf meisterhafte Weise, die persönliche Krisensituation Wallanders und deren Bewältigung mit einem hochspannenden Plot zu verflechten. "Und ich bin wieder Polizist. Das Leben wirft einen hin und her. Wann hat man schon selbst das Steuer in der Hand?", sinniert Wallander, kurz nachdem er den Polizeidienst allen Vorsätzen zum Trotz wieder aufgenommen hat. Über ein Jahr war er nach einem Zwischenfall, bei dem er in Notwehr töten musste, beurlaubt gewesen. Gesoffen hatte er zur Ablenkung, bis er sich in einer kleinen Pension am Strand eingemietet hatte und dort wieder zu Bewusstsein gekommen war. Hier war auch sein Entschluss gereift, den Dienst endgültig zu quittieren. Doch alles kommt anders. Am Tage seines Abschieds liest Wallander in der Morgenzeitung vom Tod des Anwalts Sten Torstensson, jenes Mannes, der ihn vor kurzer Zeit aufgesucht hatte, um Zweifel am Unfalltod seines Vaters anzumelden. Kurt Wallander meldet sich zurück und übernimmt die Ermittlungen, übernimmt damit auch die Therapie seiner eigenen Lebenskrise. Bald führen vage Spuren zum Haus des Wirtschaftsmoguls Alfred Harderberg, der äußerst zurückgezogen in einem herrschaftlichen Anwesen lebt und in dessen Diensten der alte Torstensson als Berater stand. Wallander lernt den angeblich überaus verdienstvollen Menschen Harderberg kennen und sein kriminalistischer Instinkt lässt ihn nicht ruhen, ehe das ständige undurchdringliche Lächeln vom Gesicht dieses Mannes verschwunden ist. Noch mehr vielleicht als in späteren Romanen wird hier die ungewöhnliche Beobachtungsgabe Mankells, sein Gespür für ein plausibles Innenleben seiner Figuren und, bei aller Skepsis, sein unaufdringliches moralisches Anliegen deutlich. Und auch hier schafft er den Aufbau eines fast unerträglichen Spannungsbogens, der den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt. -Ulrich Deurer Hätte Kommissar Kurt Wallander nicht schon fast den Polizeidienst quittiert, verliefen seine Ermittlungen in diesem Fall wahrscheinlich nicht derart verbissen. Sein Freund Sten Torstensson wurde getötet. Kurze Zeit vor ihm kam sein Vater auf mysteriöse Art bei einem Autounfall ums Leben. Stens Bitte, diesen Fall zu untersuchen, lehnte Wallander ab. Jetzt aber ist Wallanders altes Jagdfieber wieder da. Er erfährt, dass beide für Alfred Hardenberg arbeiteten. Für den Mann, der immer lächelt. Der dazu auch allen Grund hat: Ist er doch der reichste und angesehenste Mann Schwedens. Er ist aber auch ein skrupelloser Geschäftsmann, der ohne die geringsten Bedenken alles kauft und verkauft. Hennig Mankells Markenzeichen, seine Komposition aus fesselnden Krimielementen und dem Ausdrucks des Grauens über unsere Gesellschaft ist hier perfekt herausgearbeitet. Kontinuierlich wird die Spannung aufgebaut: Zuerst laufen die Ermittlungen ins Leere, nicht zuletzt weil man sich an den Schlossherren nicht recht herantraut. Dann wird die Arbeit des Kommissars offenkundig behindert, und ein ungeheuerlicher Verdacht verdichtet sich immer mehr. Bemerkenswert ist die dramatische, musikalische Untermalung. Sie vermittelt das Gefühl, als wäre man bei den vielen unheimlichen Momente mitten dabei. Ein ungewöhnlich spannend inszeniertes Hörspiel mit Christoph Schobesberger, Heinz Kloss, Franziska Hayner u.v.a. Hörspiel mit Musik, Spieldauer: 107 Minuten, 2 MC. - culture.text
Buch:
Norman Mailer, MoonFire: Die Legendäre Reise der Apollo 11
Autor:
Norman Mailer, Ausgabe vom 21. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 164741
Buch:
Eiland: Roman
Autor:
Aldous Huxley, Ausgabe vom Okt. 1984, Taschenbuch, Verkaufsrang 40702
Product Description Erscheinungsjahr: 2001 42. Aufl. Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 217 mm x 135 mm x 34 mm Von Jünger, Ernst Leseprobe: In den Kreidegräben der Champagne Der Zug hielt in Bazancourt , einem Städtchen der Champagne . Wir stiegen aus. Mit ungläubiger Ehrfurcht lauschten wir den langsamen Takten des Walzwerks der Front, einer Melodie, die uns in langen Jahren Gewohnheit werden sollte. Ganz weit zerfloß der weiße Ball eines Schrapnells im grauen Dezemberhimmel. Der Atem des Kampfes wehte herüber und ließ uns seltsam erschauern. Ahnten wir, daß fast alle von uns verschlungen werden sollten an Tagen, in denen das dunkle Murren dahinten aufbrandete zu unaufhörlich rollendem Donner - der eine früher, der andere später? Wir hatten Hörsäle, Schulbänke und Werktische verlassen und waren in den kurzen Ausbildungswochen zu einem großen, begeisterten Körper zusammengeschmolzen. Aufgewachsen in einem Zeitalter der Sicherheit, fühlten wir alle die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen, nach der großen Gefahr. Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch. In einem Regen von Blumen waren wir hinausgezogen, in einer trunkenen Stimmung von Rosen und Blut. Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche. Er schien uns männliche Tat, ein fröhliches Schützengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen. "Kein schönrer Tod ist auf der Welt..." Ach, nur nicht zu Haus bleiben, nur mitmachen dürfen! "In Gruppenkolonne antreten!" Die erhitzte Phantasie beruhigte sich beim Marsch durch den schweren Lehmboden der Champagne . Tornister, Patronen und Gewehr drückten wie Blei. "Kurztreten! Aufbleiben dahinten!" Endlich erreichten wir das Dorf Orainville , den Ruheort des Füsilierregiments 73, eins der ärmlichen Nester jener Gegend, gebildet durch fünfzig Häuschen aus Zi
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2008 Neuausg. Dtsch. v. Carl Weissner Gewicht: 308 gr / Abmessungen: 191 mm x 121 mm x 24 mm Von Bukowski, Charles / Übersetzt v. Weissner, Carl Das Leben des "dirty old man" von der Kindheit und Jugend über die harte Berufswelt bis zum literarischen Durchbruch und Tod. Henry Chinaski ist auf Erfolgskurs. Man reißt sich um ihn als Autor, die Damen geben sich in seiner Wohnung buchstäblich die Klinke in die Hand: Zuerst Lilly, danach DeeDee und immer wieder Lydia. Nicht zu vergessen Mindy, und natürlich Katherine Niemand hat den Männlichkeitswahn mit seinem ganzen Elend so auf den Punkt gebracht wie Bukowski. Man lacht und empfindet zugleich Sympathie für diesen Verrückten, dessen Bedürfnisse scheinbar so einseitig sind und der doch ständig an seinen Ansprüchen scheitert. Pressestimmen: "Niemand hat den Männlichkeitswahn mit seiner Tragik so ehrlich und direkt auf den Punkt gebracht. Und selten schrieb einer so wunderbar funkelnde, witzige Dialoge." Dresdner Morgenpost 26.01.2009
Buch:
Der Kleine Prinz: Das große Pop Up Buch - Mit vollständigem Text
"Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels "Und hier ist mein Geheimnis", sagte der Fuchs, "es ist ganz einfach." "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Mit zwei Jahren machte ich meine erste existenzphilosophische Erfahrung. Cornelia, Spielgefährtin im Sandkasten, zeigte mir, wie sich die Erde auf die Sandschaufel wellte, wenn man sie langsam genug in den Boden schob. Von da an verbrachte ich Stunden, es ihr gleichzutun. Das lustvolle Gefühl, mit dem ich mich immer aufs neue daran machte, spüre ich heute noch. Ähnlich erging es mir mit Exupérys Der kleine Prinz. Ich las sein Büchlein und verstand, daß er etwas verstanden hatte. Die Behutsamkeit, mit der der Autor erzählt, hat etwas Filigranes, das sich trotz aller Zartheit als robust erweist. Man kann sich verlassen. Ich erinnere mich noch genau: Ich gönnte mir immer nur wenige Seiten, aus Angst, daß es zu schnell zu Ende gelesen sei. Zu wertvoll waren mir die Wörter, Sätze und Bilder. Allein die erste Begegnung mit dem kleinen Prinzen: Seine kurzen Kommentare zu den Zeichnungen des Ich-Erzählers ließen alles wie selbstverständlich vor meinem inneren Auge erscheinen. Jedes noch so krakelige Bild war lebendig. Saint Exupéry schrieb nicht um des Schreibens willen. Ihm ging es immer um die Menschen, für die er sich seine Texte ausdachte. Er wollte dazu beitragen, "dem Leben einen Sinn [zu] geben". Er wollte einen Halt, eine Richtung vermitteln. Dies ist ihm mit dem Kleinen Prinzen auf exzellente Weise gelungen. Seine Fragen an die Welt, seine Erfahrungen mit ihr, machen am Ende deutlich: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Buch macht Mut, sich in unserer, auf Gewinnstreben und Oberflächlichkeit ausgerichteten, Welt auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: Freundschaft, Mitmenschlichkeit und sich Zeit für die kleinen Dinge im Leben nehmen. Sie sind das Größte. -Anne Hauschild
Buch:
»Eigensinn macht Spaß«: Individuation und Anpassung
Autor:
Hermann Hesse, Ausgabe vom 25. März 1986, Gebunden, Verkaufsrang 41352