Roman Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 227 gr / Abmessung: 19 cm Von Stamm, Peter An einem Tag wie diesem ändert Andreas sein Leben. Ihn packt eine Sehnsucht, die zwischen Heimweh und Fernweh nicht mehr unterscheidet. Er wirft alles hin, verkauft seine Wohnung und kündigt seine Stelle in Paris, um nach einem halben Leben zu der Frau zurückzukehren, die er einmal geliebt hat. Die Gleichheit der Tage war sein einziger Halt, jetzt hofft er auf ein Wunder und darauf, dass alles neu beginnt. Seine Reise führt ihn in die Provinz seiner Jugend und wieder weg bis ans Ufer des Atlantiks, in die Arme einer Frau, deren Liebe er beinah verspielt hatte. Pressestimmen: "Bei Peter Stamm ist Glück möglich ... Ein brillanter Erzähler." (Der Spiegel) Wer hätte nicht schon mit dem Gedanken gespielt: Alles aufzugeben und das alte Leben hinter sich zu lassen. Aber es kommt nie dazu. Vielleicht folgt man deshalb so interessiert Andreas, dem Schweizer Lehrer in Paris, als der von einem Tag auf den anderen seine Stelle kündigt, die Wohnung verkauft und die ohnehin spärlichen sozialen Kontakte abbricht. Auslöser ist eine medizinische Untersuchung, deren vermeintlich fatales Ergebnis er aber gar nicht abwarten möchte. Als ein Widergänger von Albert Camus? Meursault begegnet uns Peter Stamms Anti-Held, so gut hatte er sich eingerichtet in seiner kleinen, ereignislosen Existenz: "Er war zugleich Statist und Zuschauer eines imaginären Films, ein Tourist, der seit bald zwanzig Jahren durch diese Stadt ging, ohne je ganz anzukommen. Er mochte diese Rolle, hatte nie etwas anderes gewollt." Durch die überstürzte Flucht aus dem alten Leben wird Andreas aber nun unweigerlich zum Akteur, der handeln muss. Mit Delphine an seiner Seite - eine junge Kollegin, mit der er gerade eher lustlos eine Affäre begonnen hat - reist er in sein Heimatdorf, zu einer Frau, in die er als junger Mann verliebt war. Ihm fehlte damals der Mut, sie heiratete einen seiner Freunde. Immer noch plagt ihn die Frage, ob sein Leben mit ihr nicht vielleicht ganz anders hätte verlaufen können. An Peter Stamm scheiden sich bereits seit seinem Aufsehen erregenden Debütroman Agnes die Geschmäcker. Den einen ist das sprachlich und inhaltlich zu karg. Die anderen müssen feststellen, dass von den unscheinbaren Geschichten, und wie federleicht sie geschrieben sind, eine beträchtliche Faszination ausgeht. Auch An einem Tag wie diesen kann man kaum vor dem Ende aus der Hand legen, und gleichzeitig fragt man sich aber, wie dieser Schweizer Schriftsteller das eigentlich macht. Der Schluss des Romans ist naturgemäß kein so glücklicher, wie es auf den ersten Blick scheint und auch der Klappentext suggeriert. Wie es mit Andreas? Leben weitergeht bleibt offen, aber man ahnt, dass man nicht in ein neues Leben fliehen kann, dass einen das alte immer wieder einholen wird. -Christian Stahl
Hörbuch:
Unsere traurige technische Zukunft
Autor:
Max Goldt, Ausgabe vom April 2010, Audio CD, Verkaufsrang 153397
Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 160 gr / Abmessung: 19 cm Von Goldt, Max "Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind." (Daniel Kehlmann) Max Goldt ist ein Meister der freischwebend-assoziativen, dabei aber überaus präzisen und sich aus (teils absurden) Alltagssituationen aufs Wundervollste speisenden Sprache. Das fängt schon bei den Überschriften an. So ließ es sich Goldt 2006 nicht nehmen, einen seiner Zweiseiter in der Satirezeitschrift Titanic nach der gesellschaftlich damals gerade viel diskutierten Hochschulqualitätshebungsaktion "Die Exzellenzinitiative" zu nennen - wohl deshalb, weil er dieses Kleinod deutscher Sprache nicht ungenutzt an sich vorüberziehen lassen wollte. Der Text freilich handelte gar nicht von eben jener, sondern unter anderem von den diversen Verwendungsmöglichkeiten der Pelikane in einer immer hitziger werdenden Welt und hätte auch einen ganz anderen Titel haben können: was er im Sammelband QQ - dort taucht er als "Die Prophezeiung" auf - auch hat. QQ ist auch einer von diesen freischwebend-assoziativen Titeln, zumindest auf den ersten Blick. Laut Auskunft seines Trägers steht er als Kürzel für "quiet quality", einem Schlagwort aus den USA "für alles, was nicht schreit und spritzt". Der zweite Blick offenbart also bereits, wie klug der Titel ist. Denn in den 21 Essays, die allesamt auf Erstveröffentlichungen in Titanic aus den Jahren 2005 und 2006 basieren, schreit und spritzt es an keiner Stelle, ganz im Gegenteil: es fließt alles in einer so wohlfeilen Stille dahin, dass man richtig erschrickt, wenn sie einmal ins Plätschern gerät: dann nämlich, wenn Goldt - wie in seiner grandiosen Reflexion "Über Fernsehmusik" - die fulminant komische Dichte des Anfangs (es geht um die Legende zweier lesbischer Heiliger, die sich im Mittelalter in ein und denselben Turm einmauern) nicht halten kann. Aber das ist, wie gesagt, nicht oft der Fall. An einer Stelle von QQ zeigt sich Goldt irritiert darüber, dass offenbar kein griechischer Name für die Angst existiere, "einen mit Denkerstolz und Manneskraft geschriebenen Aufsatz auf eine so schlaffe, ja sogar Heckenknöterich angähnende Weise zu beschließen, aber, mein Gott, angstlösende Tabletten muss man wegen einer solchen Angst wohl keine schlucken - da muss man einfach durch, das werden die Leute schon akzeptieren in ihrer herben, volkstümlichen Milde." Ja, die Leute würden sogar das, wenn sie denn müssten. Aber heckenknöterichgähnende Schlüsse kann Goldt, so scheint es, ohnehin gar nicht schreiben. - Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Buch:
Ä: Kolumnen
Autor:
Max Goldt, Ausgabe vom 1. März 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 19194
Aus der Amazon.de-Redaktion Ä ist bereits der dritte Band mit Max Goldts sagenhaft orginellen Kolumnen aus dem Satiremagazin Titanic. Der 1958 geborene, in Berlin lebende Autor, ist allerspätestens durch Die Radiotrinkerin zur Kultfigur innerhalb der deutschsprachigen Literaturszene geworden, und liest man die Texte aus Ä, begreift man auch wieso. Goldt ist sprachlich ganz nah am Puls der Zeit, seine Texte entwickeln sich mehr als schräg. So beginnt "Finanztantenhappen in Freiheit heißen Hering" mit der Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht, handelt jedoch bald vom Laienrichtertum und dem zu verhandelnden Fall einer 2CV-fahrenden, schwangeren und obendrein nervösen Lehrerin, die von einem Motorradfahrer "mit Ungentlemanlikem bekübelt wurde", nachdem er ihr "eine reingehaut hatte". Goldt verläßt daraufhin das Gericht und geht ins gegenüberliegende Lokal. Dort entdeckt er auf der Speisekarte eine "Gerichtsdiener-Terrine", einen "Ratsherrentopf" oder einen "Senatorenhappen", der sich als Hering in Tunke aus der Dose herausstellt, wo doch jeder weiß, daß diese "Fischdosen hergestellt werden, damit betrunkene Heimkommende was Weiches und Würziges zum Reinschaufeln haben". Woraus Goldt schließt, die Konservenhersteller würden die Bevölkerungsgruppe der Senatoren pauschal der Besoffenheit bezichtigen, wenngleich er einräumt, daß "sicher auch ein Senator mal seine Sorgen in ein Glaserl Wein schüttet, weil seine Existenz verschattet ist". "Doch auch Finanztanten (um zum Ausgangspunkt, der Einkommens- und Umsatzsteuerpflicht zurückzufinden) haben ihren Anteil an Sorge, Schatten & Wein. Der Fisch könnte ebenso Finanztantenhappen heißen". Ä ist ein unbeschreibliches Buch, besonders empfehlenswert zum Beispiel für "Björk"-Konzertbesucher oder so. -Mike Markart
Hörbuch:
Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien.
Autor:
Walter Moers, Ausgabe vom 17. Januar 2012, Audio CD, Verkaufsrang 12615
Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam. Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung - meist an ihren spannendsten Stellen - unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg". Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von... Urlaub mit den Eltern kann so langweilig sein. Die beiden Fhernhachen-Kinder Ensel und Krete erleben das am eigenen Leibe, als sie mit ihren Eltern den zamonischen Großen Wald bereisen. Dabei hatten sie gehofft, dort endlich einmal etwas zu erleben! Und so ziehen sie auf eigene Faust los, um das Abenteuer zu suchen, verlaufen sich jedoch nach kurzer Zeit. Damit nimmt ein rasantes Märchenabenteuer seinen Lauf, bei dem selbst den Gebrüdern Grimm bald die Puste ausgegangen wäre. Die beiden Zwergenkinder treffen auf zahlreiche gefährliche oder einfach nur sonderbare Geschöpef: einen Laubwolf, Erdgnömchen, Geheimbären, Fledertratten, Schuhus, Einhörnchen, einen sprechenden Meteor und allerlei andere Seltsamkeiten. Natürlich finden auch ein Hexenhaus, und der fantasievolle Showdown hat mehr mit dem Blair Witch Project als mit unseren alten Hausmärchen gemeinsam. Erzählt wird die Geschichte übrigens vom berüchtigsten Dichter Zamoniens, Hildegunst von Mythenmetz, einem tausend Jahre alten, aufrecht gehenden Zwergsaurier, der die Handlung - meist an ihren spannendsten Stellen - unterbricht, um weiterführende Erläuterungen zu geben, die sogar noch interessanter und witziger sind als die Handlung selbst. Diesem Stilmittel lieh der Dichter sogar seinen Namen: die "Mythenmetzsche Abschweifung". Und so erfährt man ganz nebenbei haarsträubende Details über zamonische Zahlensysteme, die sieben Grundtugenden des Dichters oder auch Insiderinformationen über den zamonischen Literaturbetrieb. Abgerundet wird das Buch durch die halbe Biografie des Hildegunst von Mythenmetz unter dem Titel "Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg". Auf die Frage, wieso dieses Buch keine direkte Fortsetzung von Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär sei, antwortete Walter Moers: "Das hat verschiedene Gründe. Erstens glaube ich, dass ein Buch mit über 700 Seiten für eine Figur genügen sollte. Zweitens war für mich schon beim ersten Buch der eigentliche Held nicht der Blaubär, sondern der Kontinent Zamonien. Dessen Geschichte - und die seiner Bewohner - möchte ich weitererzählen, in alle möglichen Richtungen." Und so besteht die Hoffnung, dass es auch weitere Zamonien-Bücher geben wird, selbst wenn Walter Moers die zweiten 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär im Dunklen lässt. -Hardy Kettlitz
Buch:
Schönhauser Allee
Autor:
Wladimir Kaminer, Ausgabe vom 1. Dez. 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 21717
Erscheinungsjahr: 2001 Gewicht: 154 gr / Abmessung: 18,5 cm Von Kaminer, Wladimir Niemandem gelingt es besser als Wladimir Kaminer, uns das eigene Land wie ein Panoptikum bemerkenswerter Menschen, merkwürdiger Schicksale und unerhörter Begebenheiten erscheinen zu lassen. Wer hätte beispielsweise vermutet, dass Einkaufen zum Abenteuer werden kann? Auf der Schönhauser Allee kann es das, dank einiger Vietnamesen die ohne Sprachkenntnisse und Zählvermögen den "Laden Lebensmittel" betreiben. Hier wird die Ware ungeachtet ihres Inhalts nach Verpackung sortiert und der Preis nach Größe festgelegt. Sollte den Besitzern bei dieser Methode einmal das Geld ausgehen, können sie ja im Spielsalon "Pure Freude", der von Erik betrieben wird, ihr Glück versuchen. Erik stammt aus Baku, war im früheren Leben Musiker und spielte in der ersten und letzten Heavy Metal Band der aserbeidschanischen Hauptstadt. Doch nicht nur im Spielsalon, überall kann man hier den unverhofften Glückstreffer landen. Ein überfüllter Müllcontainer entpuppt sich als l etzte Ruhestätte einer Bibliothek, aus der es wahre Schätze zu bergen gilt. Vielleicht nicht den Ratgeber "Woher die kleinen Kinder kommen", ist es doch interessanter zu erfahren, wo die kleinen Kinder hingehen, wenn sie größer werden. Bedenkenswert sind allerdings die "Stilistischen Grundtendenzen in Lenins Sprache", die Seite an Seite mit der "Blechtrommel" und dem bang fragenden "Bin ich ein Verfassungsfeind?" zwischen Spinatresten verfallen. Ganz zu schweigen von russischer Lyrik inklusive Kriegspoem - guter Soldat, hübsche Strophen, alles gereimt. Wäre doch schade drum. Schade übrigens auch um das Restaurant, das bei dem Versuch, gebratenes Sushi zu kreieren, in Asche gelegt wurde. So ist eben immer etwas geboten auf den Straßen Berlins Ich finde nie eine Frau, jammert Wladimirs Freund. "In den Schönhauser Arkaden findest du alles", erwidert Herr K. trocken, den Werbeslogan der großen Shoppingmall zitierend. Und es stimmt ja auch: Ostberlin ist ein Paradies für Alltagsethnologen. Deren derzeit berühmtester ist Wladimir Kaminer, Betreiber der Russendisko im Café Burger, direkt neben dem Club der polnischen Versager in der Torstraße. Von der geht die Schönhauser Allee ab, und spätestens ab der Eberswalder Straße hat die es in sich. Neben Fahrradläden und Fielmann-Filialen finden sich Bistros à la By Andy's und Spielhöllen, die Pure Freude heißen. Dazwischen eine bunte Mischung aus Billigläden, Dönerbuden und vietnamesischen Gemüsehändlern. Überhaupt, die Vietnamesen: Sie kochen und waschen den ganzen Tag, wenn sie zu Hause sind (und nicht gerade Feuerwerkskörper abbrennen) - und wenn sie im Laden stehen, besänftigen sie ihre wählerische deutsche Kundschaft, die sich nicht zwischen Apfel A und Apfel B entscheiden kann, mit dem Killersatz "Vielleicht lieber diesen?" Dann gibt es natürlich die Russen. Von denen kennt Kaminer, wen wundert's, eine ganze Menge. Zum Beispiel Namensvetter Wladimir, der Herrn K. in fast allen Punkten ähnelt, außer, dass seine Frau brünett ist und er neuerdings kein Fleisch mehr isst. Wegen der Geschichte mit dem Wildschwein. Oder Alex, der Spion vom Kollwitzplatz. Und Erik, der in der der "ersten und wahrscheinlich auch einzigen" aserbeidschanischen Heavy-Metal-Band spielte, bevor es ihm in Baku zu heiß wurde und er ins gemütliche Berlin flüchtete. Sie alle stolpern durch die bunte Warenwelt des Ost-Westens und wissen zum Glück nicht, dass sie die Speerspitze der multikulturellen Gesellschaft sind. Die Lakonie, mit der Kaminer Alltagsbeobachtungen und skurrile Begegnungen zum Besten gibt, wird durch seinen umwerfend-unbewegten Vortragsstil und den charmanten Akzent noch unterstrichen. Diese Geschichten muss man einfach hören! Schade nur, dass das Audiobook nur 13 der ursprünglich 48 kurzen Geschichten versammelt. -Axel Henrici Lesung, Spielzeit: 65:55 Minuten.
Buch:
Loslabern: Bericht - Herbst 2008
Autor:
Rainald Goetz, Ausgabe vom 12. Okt. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 289825
Product Description Anti-Pop Erscheinungsjahr: 2009 m. Fotos u. Faks. Gewicht: 201 gr / Abmessung: 18 cm Von Bernemann, Dirk "Neulich auf dem Friedhof: Ein Grabstein, auf dem stand: Neulich im Spiegel: Ich ist jemand anderes. Irgendjemand. Weit weg. Neulich in diesem Bett: Ich wache auf und ich liebe dich!" Dirk kommt diesmal nicht allein, er hat sich mitgebracht. Er hält sich eine Halogenlampe in den Mund und man erkennt, wie es in ihm aussieht. Töne, Texte, Bilder, Reiseberichte, Poesie und der Wahnsinn des allmächtigen Alltags. Bernemann bringt uns zum Lachen mit Dingen, die wir hassen, und er bringt uns zum Weinen mit einfühlsamen Alltagsbetrachtungen. Dirk Bernemanns bis dato persönlichstes und vielseitigstes Buch. Mit einem Vorwort von Mille Petrozza (Kreator).
Buch:
Das Leben ist kein Joghurt: Wladimir Kaminer & Kitty Kahane erzählen eine Geschichte von Adam und Eva
Autor:
Wladimir Kaminer, Ausgabe vom März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 271705
Product Description Roman Erscheinungsjahr: 2009 m. zahlr. Abb. Gewicht: 313 gr / Abmessung: 19 cm Von Berg, Sibylle Sibylle Berg schreibt auf der haarscharfen Kante zwischen herzzerreißend und schreiend komisch Porno-Starlet Miki fährt nach Hongkong und wird Millionenerbin. Frank zieht es nach Shanghai, aber dann bleibt er doch lieber in Berlin. Peter ertrinkt fast in einem Tsunami. Dies ist ein Reiseroman mit vielen Helden. Ruhelos fahren die einen an fremde Orte, auf der Suche nach Glück, Sinn, Abwechslung. Die anderen bleiben, wo sie sind. Aber ob der Mensch ausgerechnet zu Hause glücklicher ist?