Amazon.de-Hörbuchrezension Zwei Frauen: Else Buschheuer liest ihren zweiten Roman Masserberg und verschafft ihm kurzweilig und unterhaltsam Gehör. Die Schriftstellerin Else Buschheuer ist eine vielseitige Frau: In ihrer Karriere war sie bereits Pro7-Wetterfrau, Tagesspiegel-Kolumnistin, Moderatorin des ARD-Kulturweltspiegel und zuletzt sogar New Yorker Chronistin der Ereignisse um den 11. September 2001. Und aufgefallen ist sie dabei überall. Da geht es ihr wie ihrer Heldin Mel, die im jüngsten Roman Masserberg, der nun als Hörbuch vorliegt, an einer heimtückischen Augenkrankheit leidet und dennoch allen Männern in ihrer Umgebung den Kopf verdreht. Warum es jedoch ausgerechnet der kubanische Chefarzt Sanchez sein muss, der ohne Charme und mit gelben Nikotinfingern wirklich keine Augenweide ist, kann niemand so recht sagen. Aber wichtig ist eigentlich nur, dass Else Buschheuer viele Talente hat und dass sie ihrem Krankenhausroman, der keine Ärztesoap ist, in einer gekürzten Fassung kurzweilig und unterhaltsam, pointiert und sensibel Gehör verschafft und dabei viel über das abseitige Leben in der DDR verrät, denn dort liegt Masserberg. -Jana Hensel
Buch:
Masserberg: Roman
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 1. Febr. 2001, Gebunden, Verkaufsrang 543657
Aus der Amazon.de-Redaktion Das Krankenhaus am Rande der DDR - Else Buschheuer schreibt einen leichten und komischen Roman, der besser ist als alle Ärztesoaps Krankenhäuser sind geschlossene Anstalten, denen die Veränderungen des freien Lebens nichts anhaben können. Stoisch und gleichmütig wird auf den Stationen der immer gleiche Alltag gelebt. Nichts dringt von diesem Mikrokosmos in die Außenwelt. Jede Rolle ist hier jedoch wie im richtigen Leben besetzt. Nachdem das Fernsehen die Wichtigkeit von Krankenhäusern als soziale Brennpunkte entdeckt hat und eine Ärztesoap nach der anderen produziert wird, legt nun die ostdeutsche Pro7-Wetterfrau und Tagesspiegel-Kolumnistin Else Buschheuer ihren ersten Krankenhausroman vor. Im Mittelpunkt steht Mel, die eigentlich Melanie Tauber heißt und an einer heimtückischen Augenkrankheit leidet. Diese Krankheit endet oft mit dem Erblinden der Patienten und auch Mel droht dieses Schicksal. Doch solange sie noch sehen kann, lässt sie sich nicht unterkriegen und hält ihre größtenteils steinalten Zimmergenossinnen und das gesamte Krankenhaus ganz schön auf Trab. Die Männer liegen Mel allesamt zu Füßen, da sie, zwar ab und an von einem Verband beeinträchtigt, eine wahre Schönheit ist. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis Mel sich endlich unter allen Bewerbern einen Mann ausgesucht hat. Warum es jedoch ausgerechnet Sanchez, der kubanische Stationsarzt, der ohne Charme und mit gelben Nikotinfingern nun tatsächlich keine Augenweide ist, sein muss, kann Mel selbst nicht sagen. Wahrscheinlich weil Sanchez, seinerseits seit Jahren mit der korpulenten Tinka liiert, sich am Anfang nicht so recht traute und diese anfängliche Zurückhaltung Mels Ehrgeiz nur noch mehr angespornt hatte. Dass diese Liebesgeschichte in Masserberg stattfindet, einem kleinen Dorf in Thüringen, und dass Mel, nachdem sie ihren Sanchez sicher hat, gerne mit ihm aus der DDR ausreisen möchte, während er selber aber Informant der Staatssicherheit ist - das alles spielt für diesen leichten und sehr unterhaltsamen Krankenhausroman keine große Rolle. Er beweist vielmehr, dass auch die DDR ihre sympathisch abseitigen Individuen kannte. Wirklich schade, dass sie sich offenbar in Krankenhäusern versteckt hielten. -Jana Hensel
Buch:
Klick! Mich! An!
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom Nov. 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 476859
Else Buschheuer, Ausgabe vom 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 171980
Buch:
Masserberg
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 334912
Amazon.de-Hörbuchrezension Zwei Frauen: Else Buschheuer liest ihren zweiten Roman Masserberg und verschafft ihm kurzweilig und unterhaltsam Gehör. Die Schriftstellerin Else Buschheuer ist eine vielseitige Frau: In ihrer Karriere war sie bereits Pro7-Wetterfrau, Tagesspiegel-Kolumnistin, Moderatorin des ARD-Kulturweltspiegel und zuletzt sogar New Yorker Chronistin der Ereignisse um den 11. September 2001. Und aufgefallen ist sie dabei überall. Da geht es ihr wie ihrer Heldin Mel, die im jüngsten Roman Masserberg, der nun als Hörbuch vorliegt, an einer heimtückischen Augenkrankheit leidet und dennoch allen Männern in ihrer Umgebung den Kopf verdreht. Warum es jedoch ausgerechnet der kubanische Chefarzt Sanchez sein muss, der ohne Charme und mit gelben Nikotinfingern wirklich keine Augenweide ist, kann niemand so recht sagen. Aber wichtig ist eigentlich nur, dass Else Buschheuer viele Talente hat und dass sie ihrem Krankenhausroman, der keine Ärztesoap ist, in einer gekürzten Fassung kurzweilig und unterhaltsam, pointiert und sensibel Gehör verschafft und dabei viel über das abseitige Leben in der DDR verrät, denn dort liegt Masserberg. -Jana Hensel
Buch:
Der Koffer
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 15. März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 645684
Buch:
www.else-buschheuer.de
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 2002, Gebunden, Verkaufsrang 456073
Aus der Amazon.de-Redaktion "Ich möchte nur mal schnell anmerken, dass ich durch eines der Flugzeuge, die ins World Trade Center reingeknallt sind (das zweite), wach geworden bin." So lakonisch beginnt Else Buschheuers erster Eintrag in ihr New Yorker Online-Tagebuch am 11. September 2001, 9 Uhr 34 Ortszeit. So unwirklich die Eindrücke anfangs sind, so traumatisch werden sie im Laufe des Tages: "Vorhin, als die Leute wieder anfingen zu schreien und ich eine Bewegung vor dem Fenster (Parterre) sah, als würden sich jetzt alle hinwerfen, dachte ich, jetzt ist mein Haus dran. So klang das, so hat sich das angefühlt", schreibt sie um 10 Uhr 25. Else Buschheuers Internet-Tagebuch, das sie im Herbst 2000 auf ihrer Homepage zu veröffentlichen begann, ist von Anfang an ein viel beachtetes mediales Event gewesen. Ihre Eintragungen aus New York, wohin sie Ende Juni 2001 zog und von wo aus sie weiterhin online berichtete, haben durch die Anschläge aufs World Trade Center am 11. September, die sie in ihrer Wohnung in SoHo - relativ nahe am Ort der Verwüstungen - direkt miterlebte, eine unerwartete Relevanz gewonnen. In den Stunden und Tagen, als die Angst groß, das Telefon tot und vor die Tür zu gehen nicht denkbar war, wurde ihr das Internet zu einem unersetzlichen Medium - zunächst ganz schlicht, um Lebenszeichen in die Heimat zu senden, später, um Eindrücke unmittelbar zu verarbeiten: "Danke, AOL, dich konnte ich zwar bis heute nie leiden, aber... danke dass ich, als hier sonst nix mehr ging, im Netz sein durfte und nicht alleine war mit dem ganzen Terrorscheiß, Respekt.", heißt es noch am 11. September um 12 Uhr 55. All dies nun en bloc in Buchform nachlesen zu können, ist eine äußerst eindrückliche Erfahrung. Gerade die Tatsache, dass nicht nur die ab dem 11. September entstandenen Texte nachgedruckt wurden, sondern sämtliche Eintragungen seit dem Beginn ihres USA-Aufenthalts, macht das auf diese Weise zweigeteilte Buch zu einem erstaunlich ungewöhnlichen Dokument: So locker und flapsig (und dabei buschheuerig trocken, spitz und präzise) die Gedanken über Gott, die Welt, das Leben und den Alltag in New York vor dem 11. September sind, so beklemmend, zweifelnd und substanziell sind sie danach. Keine wohl durchdachte Reportage über die Ereignisse und ihre Folgen, sondern ungefilterte Eindrücke eines Menschen, der an dem Tag, der die Welt veränderte, "zu weit weg zum Sterben, zu nah zum Weiterleben" war. -Christoph Nettersheim
Buch:
Ruf! Mich! An!
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 1. Febr. 2001, Gebunden, Verkaufsrang 482042
Buch:
Venus
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 23. Febr. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 792281
Aus der Amazon.de-Redaktion Nicht viel los an diesem heißen Frühsommertag in New York. Spielen wir also ein wenig Superman und fliegen ein paar Runden auf unserer Suche nach einer spannenden Sommergeschichte. Hallo, schon auf der Upper East Side werden wir fündig. Eine Frau, splitternackt hinter einem Panoramafenster, zu ihren Füßen die Leiche eines Mannes. Ein perfekter Anfang für unsere Story. Nun muss noch ein Retter her, der die Mörderin (!?), die ohne Erinnerung und barfuß durch New Yorks Straßen eilt, unter seine Fittiche nimmt. Nicht irgendwer - nein, ein barhäuptiger Mönch in orangefarbener Kutte sollte es schon sein. "Nennen wir ihn Bliss Swami". Ein neuer Wurf von Helge Schneider? Oder hat Gott selbst einem unserer Pop-Literaten die Feder geführt, wie der durchgängige Pluralis majestatis der Erzählerstimme nahelegt? Gar nicht so daneben. Else Buschheuer, ewiges Enfant terrible der deutschen Literatur- und Internetszene, lässt erneut ihren Fabulierkünsten freien Lauf. Man muss schon bereit sein für das Zufallsprinzip, nach dem die Autorin Personal und Handlungsstränge frei aus dem Hut zaubert. Im Tempel des Bliss Swami, dem "God?s Motel", wartet alsbald allerlei schellenklimperndes und heiligmäßiges Gelichter auf Venus (wie sie inzwischen getauft wurde). Hare Krishna, Hare ? Normalos haben keinen Zutritt. Nur das absolut Grelle und Ausgeflippte erhält bei Frau Buschheuer die allerhöchsten Weihen, ihren Kosmos betreten zu dürfen. In "God?s Motel", einer Art ökumenischer Sozialstation für Geläuterte und Erleuchtete, begegnen wir Toga, dem haarigen Zwergen, Mau, dem Indianer und "Glücklichen Sklaven Gottes", Sun Baba, einem scheintoten Maharishi-Double, sowie Bringfriede, die sich wechselweise für Buddha oder Satan hält. Angesichts dieser Traumbesatzung beschließt Venus, sich schnell und heftig in Bliss Swami zu verlieben. Buschheuer-Report aus dem Big Apple. Das heißt Eso-Sprüche, Zeitgeistiges und jede Menge Knallchargen-Bios, die den Fortgang der Story oft behindern. Schließlich gilt es, einen Mord aufzuklären, oder? Am Ende dieser in ihrer Supercoolness oft unfreiwillig komischen Liebesgeschichte gewahrt unser göttliches Späherteam auf seinem Weiterflug über Berlin einen potentiellen Selbstmörder. Stoff für die Herbstausgabe. What a bliss! -Ravi Unger
Buch:
Masserberg - 2 Cassetten
Autor:
Else Buschheuer, Ausgabe vom 2001, Hörkassette, Verkaufsrang 1636861
Amazon.de-Hörbuchrezension Zwei Frauen: Else Buschheuer liest ihren zweiten Roman Masserberg und verschafft ihm kurzweilig und unterhaltsam Gehör. Die Schriftstellerin Else Buschheuer ist eine vielseitige Frau: In ihrer Karriere war sie bereits Pro7-Wetterfrau, Tagesspiegel-Kolumnistin, Moderatorin des ARD-Kulturweltspiegel und zuletzt sogar New Yorker Chronistin der Ereignisse um den 11. September 2001. Und aufgefallen ist sie dabei überall. Da geht es ihr wie ihrer Heldin Mel, die im jüngsten Roman Masserberg, der nun als Hörbuch vorliegt, an einer heimtückischen Augenkrankheit leidet und dennoch allen Männern in ihrer Umgebung den Kopf verdreht. Warum es jedoch ausgerechnet der kubanische Chefarzt Sanchez sein muss, der ohne Charme und mit gelben Nikotinfingern wirklich keine Augenweide ist, kann niemand so recht sagen. Aber wichtig ist eigentlich nur, dass Else Buschheuer viele Talente hat und dass sie ihrem Krankenhausroman, der keine Ärztesoap ist, in einer gekürzten Fassung kurzweilig und unterhaltsam, pointiert und sensibel Gehör verschafft und dabei viel über das abseitige Leben in der DDR verrät, denn dort liegt Masserberg. -Jana Hensel