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Belletristik, Unterhaltung
Romane und Erzählungen
Junge Literatur (deutschspr.)

Lager, Sven







the Buch - Leben am pool - Sven Lager, Elke Naters
Buch:the Buch - Leben am pool
Autor:Sven Lager, Elke Naters, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 525180

Was wir von der Liebe verstehen - Elke Naters, Sven Lager
Buch:Was wir von der Liebe verstehen
Autor:Elke Naters, Sven Lager, Ausgabe vom 12. Juli 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 43808
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Durst Hunger Müde - Unterwegs im Kinderland. - Sven Lager, Elke Naters
Buch:Durst Hunger Müde - Unterwegs im Kinderland.
Autor:Sven Lager, Elke Naters, Ausgabe vom 22. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 759019
Aus der Amazon.de-Redaktion
Stammen die Drip-Paintings an der brandneuen Tapete etwa von Jackson Pollock? Nein, Lilly hat nur ihren eingetrockneten Füller mal kurz ausgeschüttelt. Der kleine Jakob hat indes beschlossen, seine Rotznase nicht ins griffbereite Taschentuch zu entsorgen, sondern in ein frischgewaschenes T-Shirt. Wieso riecht es unterm Bett eigentlich nach angegammelter Salami? Schneller Tatortwechsel: Lilly spitzt ihre Buntstifte gerade in eine chinesische Teetasse mit Kakaoresten. Ein erschütternder Lagebericht aus der Kampfzone Kinderzimmer nimmt seinen Verlauf!
Bereits die ersten nervenaufreibenden Seiten künden vom aussichtslosen Kampf eines Alt-68er-Elternpaares. Wie hält man seine hehren Erziehungsideale hoch, ohne ständig Gefahr zu laufen, als zähnefletschende Killereltern die eigene Brut in blinder Mordlust einfach niederzumetzeln? Sex und Partylife sind schon lange perdú, soziale Bande erschlafft, statt edler Einrichtungskultur regiert Sperrmüllästhetik. Wehmütig denkt das Autorenpaar Lager/Naters an das befreundete Paar, dessen Nachwuchs in karg möbliertem Designerambiente stillen und vernünftigen Spielen nachgeht, ohne gravierende Flurschäden zu hinterlassen. Ein Erziehungsmodell, das bei Jakob und Lilly radikal fehlschlug. Längst haben die beiden Mini-Hooligans die eigentliche Herrschaft in der Wohnung an sich gerissen.
Die ironietriefenden Anekdoten um das Zerstörungswerk der Kinderlein sind seitenfüllend (und vielleicht etwas zu lang geraten). Dennoch gibt es Tröstliches zu vermelden in diesem selbstkritischen Elternprotokoll mit verteilten Rollen: Trotz der täglichen Sysiphusarbeit, kleine Anarchisten ins Leben zu geleiten, lernen die Autoren allmählich, ihre Kinder als Gewinn zu begreifen und nicht ständig dem Verlust an sogenannter "Lebensqualität" nachzuweinen. Elternliebe hat obsiegt, die schöne Botschaft setzt sich durch.
Sich selbst bespiegelnde Alltagskatastrophen, lustig literarisch angerichtet, eine spätestens seit Sven Regener nicht mehr ganz taufrische Idee. Als liebevoller, charmanter und superironischer Trostspender für junge Eltern kurz vorm erzieherischen Supergau allerdings bestens geeignet. -Ravi Unger

phosphor - Sven Lager
Buch:phosphor
Autor:Sven Lager, Ausgabe vom Febr. 2000, Taschenbuch, Verkaufsrang 653466

Mein Sommer als Wal: Eine südafrikanische Geschichte - Sven Lager
Buch:Mein Sommer als Wal: Eine südafrikanische Geschichte
Autor:Sven Lager, Ausgabe vom 22. Febr. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 738837

Durst Hunger Müde - Elke Naters, Sven Lager
Buch:Durst Hunger Müde
Autor:Elke Naters, Sven Lager, Ausgabe vom 1. Dez. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 1022697
Aus der Amazon.de-Redaktion
Stammen die Drip-Paintings an der brandneuen Tapete etwa von Jackson Pollock? Nein, Lilly hat nur ihren eingetrockneten Füller mal kurz ausgeschüttelt. Der kleine Jakob hat indes beschlossen, seine Rotznase nicht ins griffbereite Taschentuch zu entsorgen, sondern in ein frischgewaschenes T-Shirt. Wieso riecht es unterm Bett eigentlich nach angegammelter Salami? Schneller Tatortwechsel: Lilly spitzt ihre Buntstifte gerade in eine chinesische Teetasse mit Kakaoresten. Ein erschütternder Lagebericht aus der Kampfzone Kinderzimmer nimmt seinen Verlauf!
Bereits die ersten nervenaufreibenden Seiten künden vom aussichtslosen Kampf eines Alt-68er-Elternpaares. Wie hält man seine hehren Erziehungsideale hoch, ohne ständig Gefahr zu laufen, als zähnefletschende Killereltern die eigene Brut in blinder Mordlust einfach niederzumetzeln? Sex und Partylife sind schon lange perdú, soziale Bande erschlafft, statt edler Einrichtungskultur regiert Sperrmüllästhetik. Wehmütig denkt das Autorenpaar Lager/Naters an das befreundete Paar, dessen Nachwuchs in karg möbliertem Designerambiente stillen und vernünftigen Spielen nachgeht, ohne gravierende Flurschäden zu hinterlassen. Ein Erziehungsmodell, das bei Jakob und Lilly radikal fehlschlug. Längst haben die beiden Mini-Hooligans die eigentliche Herrschaft in der Wohnung an sich gerissen.
Die ironietriefenden Anekdoten um das Zerstörungswerk der Kinderlein sind seitenfüllend (und vielleicht etwas zu lang geraten). Dennoch gibt es Tröstliches zu vermelden in diesem selbstkritischen Elternprotokoll mit verteilten Rollen: Trotz der täglichen Sysiphusarbeit, kleine Anarchisten ins Leben zu geleiten, lernen die Autoren allmählich, ihre Kinder als Gewinn zu begreifen und nicht ständig dem Verlust an sogenannter "Lebensqualität" nachzuweinen. Elternliebe hat obsiegt, die schöne Botschaft setzt sich durch.
Sich selbst bespiegelnde Alltagskatastrophen, lustig literarisch angerichtet, eine spätestens seit Sven Regener nicht mehr ganz taufrische Idee. Als liebevoller, charmanter und superironischer Trostspender für junge Eltern kurz vorm erzieherischen Supergau allerdings bestens geeignet. -Ravi Unger

im Gras. - Sven Lager
Buch:im Gras.
Autor:Sven Lager, Ausgabe vom 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 883994
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Es ist eine Übung des Sommers. Im stillen Gras zu liegen und den Grillen zu lauschen." In den Himmel zu schauen und aus der Präsens der Wolken Erinnerungen zu formen, bis das Jetzt und Damals verschmelzen.
Sven Lager gelingt diese "Übung des Sommers" mit seinem zweiten Roman auf wunderbare Weise. Im Gras fängt eine - zuerst vielleicht etwas unnahbare - Gedankenwelt, eine Stimmung von Wärme und Freundschaft ein, die die Kraft der Erinnerung beschwört, etwas Schönes nicht sterben zu lassen.
Eigentlich ist Im Gras ein trauriges Buch. Seine Beschreibungen spielen sich vor dem Hintergrund eines Todes ab. Weit entfernt stirbt Monica, eine alte Freundin des Icherzählers. Der heißt Ben und muss das Bett hüten, weil er sich eine Scherbe in den Fuß getreten hat. Ben ist bei Freunden in Bangkok, Monica in Spanien.
Wahrend Ben auf die Rückkehr seiner Freunde wartet, die für ein paar Tage ans Meer gefahren sind, löst die schwüle Atmosphäre des Krankenzimmers eine Flut von Erinnerungen aus: an die Frauen in seinem Leben, in Berlin, in Schweden, sonstwo. Er sei "nie... nur in eine verliebt gewesen", sagt Ben, im Mittelpunkt aber steht Monica und das schwedische Sommerhaus, in dem beide Sommer um Sommer verbracht haben. Jetzt droht ihr Tod, und selbst der kommt noch in Gestalt einer Frau. "Nicht selten rufen wir uns an, weil wir voneinander geträumt haben, an einander denken, belanglos, weil wir parallel in einer Welt leben, die alltäglich ist. Nur ein Satz fehlt. Sie sagt ihn nicht und ich sage ihn nicht: Wir sehen uns im Sommer."
Ein Buch, in dem all das, was Handlung und Zeitrahmen genannt werden kann, bloß gestellt wird von der Imagination seines Erzählers und der atmosphärischen Suggestion des Autors. Mit den Oberflächenprotokollen, die ein Sven Lager als Mitbegründer des literarischen Internet-Projekts Pool mitverwaltete, hat das nichts mehr zu tun. Bereits mit seinem Erstling Phospor hat Lager nahe gelegt, dass er sich mehr für den Flimmer der poetischen Wahrnehmung interessiert, als für die Nachstellung der faktischen Welt. Im Gras ist der vorerst letzte Beleg dafür, und durchaus empfehlenswert. -Nikolaus Stemmer
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