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Romane und Erzählungen
Junge Literatur (deutschspr.)

Politycki, Matthias







In 180 Tagen um die Welt: Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl - Matthias Politycki
Buch:In 180 Tagen um die Welt: Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 9. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 61346
Preis: 12,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Weiberroman - Historisch-kritische Gesamtausgabe - Matthias Politycki
Buch:Weiberroman - Historisch-kritische Gesamtausgabe
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 1997, Gebunden, Verkaufsrang 854746

Weiberroman - Matthias Politycki
Buch:Weiberroman
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 747592

Das Schweigen am anderen Ende des Rüssels. - Matthias Politycki
Buch:Das Schweigen am anderen Ende des Rüssels.
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 1. Mai 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 934321
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen." Beziehungsweise darüber schreiben - für so manchen Autor wohl der Hauptgrund fürs Kofferpacken. Anders bei Matthias Politycki, nach eigenen Aussagen Reisejunkie ("... das ist meine Droge, ganz klar!") und immer froh, on the road die Finger von Stift und Notizbuch lassen zu können. Aber das klappt eben nicht immer - zum Glück!
Schon die Titel machen neugierig: 'Sonnenbaden in Sibirien' - 'Zu dumm zum Tanken' - 'Die Afrikaschnarcher' - 'Ein Gletscher in der Wüste Gobi' - 'Akupunktur der Stille' - 'Das Schweigen am anderen Ende des Rüssels'. Und Matthias Politycki, der mit seinem Weiberroman die eigene Forderung nach "Neuer Deutscher Lesbarkeit" auf das Amüsanteste erfüllt hat, weiß auch mit den hier versammelten Texten aus mehr als 15 Reisejahren auf hohem Niveau zu unterhalten.
Es sind keine Kurzgeschichten, und erst recht keine Reportagen, sondern kunstvolle literarische Mitbringsel, die alle auf einen besonderen und kostbaren Moment hin geschrieben sind, der sie zugleich miteinander verbindet: Eine "leere Sekunde" der Stille, in der die Welt für einen Augenblick den Atem anzuhalten scheint, es einem die Sprache verschlägt, weil etwas so grotesk, grausam, komisch oder poetisch ist. Wenn beispielsweise ein alter Chinese einen Aal bei lebendigem Leib ausnimmt, wenn bei einem karibischen Tauchgang plötzlich die Luftversorgung streikt, wenn in einer Safarinacht ein Nilpferdbulle geräuschvoll zwischen den Zelten zu grasen beginnt.
Es ist ein großes Vergnügen, mit Politycki auf Reisen zu sein, weil er ohne den "Blankoblick derer, die schon zuviel von der Welt gesehen haben, um noch auf Überraschungen zu hoffen", unterwegs ist und zudem einen ausgeprägten Sinn besitzt für jede Form von Alltagskomik, für die Kleinigkeiten am Rande, für die Tücke des Objekts. Oder für die permanenten Kommunikationsunfälle, die sich auch durch das weltweit gebabbelte Pidgin-Englisch ("No gud taim for fisch, tuu kolt, ju noo.") nicht verhindern lassen. Am Ende steht die Erkenntnis: Zu Hause im Lesesessel ist es auch ganz schön - zumindest solange es solche Bücher gibt. -Christian Stahl
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Die Farbe der Vokale - Matthias Politycki
Buch:Die Farbe der Vokale
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 1998, Broschiert, Verkaufsrang 1211306

Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft: Bestimmte Artikel 2006-1998 - Matthias Politycki
Buch:Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft: Bestimmte Artikel 2006-1998
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom April 2007, Gebunden, Verkaufsrang 1019005
Preis: 25,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

Das Schweigen am andern Ende des Rüssels, 3 Audio-CDs - Matthias Politycki
Hörbuch:Das Schweigen am andern Ende des Rüssels, 3 Audio-CDs
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom Okt. 2001, Audio CD, Verkaufsrang 505615
Aus der Amazon.de-Redaktion
"Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen." Beziehungsweise darüber schreiben - für so manchen Autor wohl der Hauptgrund fürs Kofferpacken. Anders bei Matthias Politycki, nach eigenen Aussagen Reisejunkie ("... das ist meine Droge, ganz klar!") und immer froh, on the road die Finger von Stift und Notizbuch lassen zu können. Aber das klappt eben nicht immer - zum Glück!
Schon die Titel machen neugierig: 'Sonnenbaden in Sibirien' - 'Zu dumm zum Tanken' - 'Die Afrikaschnarcher' - 'Ein Gletscher in der Wüste Gobi' - 'Akupunktur der Stille' - 'Das Schweigen am anderen Ende des Rüssels'. Und Matthias Politycki, der mit seinem Weiberroman die eigene Forderung nach "Neuer Deutscher Lesbarkeit" auf das Amüsanteste erfüllt hat, weiß auch mit den hier versammelten Texten aus mehr als 15 Reisejahren auf hohem Niveau zu unterhalten.
Es sind keine Kurzgeschichten, und erst recht keine Reportagen, sondern kunstvolle literarische Mitbringsel, die alle auf einen besonderen und kostbaren Moment hin geschrieben sind, der sie zugleich miteinander verbindet: Eine "leere Sekunde" der Stille, in der die Welt für einen Augenblick den Atem anzuhalten scheint, es einem die Sprache verschlägt, weil etwas so grotesk, grausam, komisch oder poetisch ist. Wenn beispielsweise ein alter Chinese einen Aal bei lebendigem Leib ausnimmt, wenn bei einem karibischen Tauchgang plötzlich die Luftversorgung streikt, wenn in einer Safarinacht ein Nilpferdbulle geräuschvoll zwischen den Zelten zu grasen beginnt.
Es ist ein großes Vergnügen, mit Politycki auf Reisen zu sein, weil er ohne den "Blankoblick derer, die schon zuviel von der Welt gesehen haben, um noch auf Überraschungen zu hoffen", unterwegs ist und zudem einen ausgeprägten Sinn besitzt für jede Form von Alltagskomik, für die Kleinigkeiten am Rande, für die Tücke des Objekts. Oder für die permanenten Kommunikationsunfälle, die sich auch durch das weltweit gebabbelte Pidgin-Englisch ("No gud taim for fisch, tuu kolt, ju noo.") nicht verhindern lassen. Am Ende steht die Erkenntnis: Zu Hause im Lesesessel ist es auch ganz schön - zumindest solange es solche Bücher gibt. -Christian Stahl
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Herr der Hörner - Matthias Politycki
Buch:Herr der Hörner
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom Sept. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 260161
Aus der Amazon.de-Redaktion
Das theoretische Stützkorsett zu seinem Roman lieferte Matthias Politycki schon vorab in einem Aufsatz in der Zeit. In seinem "Nachruf zu Lebzeiten" sieht er den "Untergang des weißen Mannes" voraus, attestiert der westlichen Gesellschaft geistige Entwurzelung und Glaubenslosigkeit, beklagt den Rückzug in Privat-Esoterik und eine "müde Generalironie". Kopflastigkeit und Verweichlichung allerorten, aber aufgeklärt daherkommend! Während eines mehrmonatigen Kuba-Aufenthaltes fand Polityckis Erweckungserlebnis statt. In der "ungebremsten Wildheit des Willens", sowie dem tief verinnerlichten Glauben der schwarzen Bevölkerung, fand der Autor das authentischere Menschenbild. Nicht wenige Zeit-Leser zeigten sich gelinde beunruhigt!
Genau dahin, wo die Angst regiert, schickt Politycki nun seinen Protagonisten mit dem merkwürdigen Namen, wie ihn nur Romanautoren ersinnen können. In einer versifften Kneipe in Santiago de Cuba sollte der saturierte Banker Broder Broschkus, "Feind allen karibischen Frohsinns", sein kaltes europäisches Intellektuellenherz verlieren. Hier das ewig Weibliche, in Gestalt einer jungen Kubanerin; dort der käsegesichtige, übergewichtige und sich seiner Hässlichkeit schmerzlich bewusste deutsche Herrenmensch auf Ferienfahrt. Auf der Tanzfläche plötzlich die pure Magie der Körperlichkeit. Ausgerechnet beim "verhassten Salsa" mutiert der steife Teutone zur geschmeidigen Raubkatze. Broschkus beginnt zu schwingen, aus ist es mit dem hochmütigen europäischen Blick, der ganzen Kultiviertheit. Der Instinkt war erwacht. Vergessen war Kristina, die eigene Frau. Broder Broschkus? Verwandlung hatte begonnen!
Auf mächtigen 730 Seiten schickt Politycki nun seinen buchstäblich etwas blassen Protagonisten auf der Suche nach der unbekannten Tänzerin mitten ins Herz der Finsternis. Als Kontrapunkt zu dieser schwarzmagischen Welt perfekt gesetzt, der hohe, steifleinene literarischeTon (Percussionisten heißen auf Kuba immer noch "Schlagwerker", bitteschön!). Broschkus, einem ungläubig staunenden und ständig um Fassung ringenden Forschungsreisenden gleich, taucht tief ein in die archaische Welt der magischen Zeichen, der afrokubanischen Gottheiten und blutigen Opferungsrituale. Wie seriös der Autor von seiner Vision vom Niedergang der westlichen Kultur infiziert ist, zeigt das angehängte akribische Register der "wichtigsten Tiere, Personen, Heiligen und Götter". Werden wir hier schon auf die Herren einer künftigen Welt eingestimmt? Darüber wird noch zu reden sein! -Ravi Unger
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Ein Mann von vierzig Jahren - Matthias Politycki
Buch:Ein Mann von vierzig Jahren
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 1178540
Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Besonderheit des neuen Romans von Matthias Politycki liegt bereits in seiner Entstehungsgeschichte. Nach dem großen Erfolg des Weiberromans bei Lesern und Feuilleton gleichermaßen fragte ZDF aspekte.online beim Autor an, ob er den Entstehungsprozess des neuen Buches nicht im Internet dokumentieren wolle. Der Autor wollte und gab damit unzähligen Internetnutzern Gelegenheit, Vorschläge zu Handlung und Hauptpersonen abzuliefern. Es versteht sich von selbst, dass Politycki dennoch dabei das letzte Wort vorbehalten blieb.
Um eines gleich ganz deutlich zu sagen: Es handelt sich hier keinesfalls um eine bloße Fortsetzung des Weiberromans, ohne dessen Lektüre der Leser um Zusammenhänge ringen müsste. Das Buch präsentiert sich als völlig eigenständiger Roman mit gehörigen Qualitäten. Galt Polityckis Aufmerksamkeit im Weiberroman noch den 80er Jahren, gestaltet sein neuer Roman ein faszinierendes Panoptikum der eigentlich unwilden 90er. Sein Held Gregor Schattschneider ist satte vierzig geworden. Standesgemäß begeht er den Jubeltag in der "Nonne", wo Fast-Freundin Mascha ihren Lebensunterhalt erstrippt. Überraschend wird ihm die Gnade einer Einladung in den Salon der geheimnisumwitterten Marietta, der Ehefrau seines besten Ex-Freundes Ecki Beinhofer, zuteil. Die erste Begegnung mit Frau Beinhofer in der "Villa Hasenpusch" scheint alles in Gregors Leben zu verändern. Doch die allmähliche Annäherung an die nun wirklich und endlich ultimative Frau wird zum Fiasko.
Ein Mann von vierzig Jahren schildert das verflossene Jahrzehnt en gros und en détail. Musik, Moden, Politik finden immer wieder Eingang in die Handlung und ergänzen den Roman zu dem ungemein unterhaltsamen Porträt einer Generation. Er bietet damit selbst das schönste und anschaulichste Beispiel für die Forderung des Autors nach einer "neuen deutschen Lesbarkeit". -Ulrich Deurer
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Hundert notwendige Gedichte und ein überflüssiges - Matthias Politycki
Buch:Hundert notwendige Gedichte und ein überflüssiges
Autor:Matthias Politycki, Ausgabe vom 1992, Gebunden, Verkaufsrang 1495111

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