Roman Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 375 gr / Abmessung: 19 cm Von Zaimoglu, Feridun Feridun Zaimoglu wendet den Blick zurück auf das Land, aus dem er mit seinen Eltern kam. Ein Land, in dem ein strenger Glaube den Alltag durchdringt, die Familien dem Vater unterstehen, den Frauen ein bescheidener Platz zugewiesen ist und in dem all das ins Wanken gerät. Er lässt die heranwachsende Leyla ihren Alltag erzählen. Leylas Vater hat keinen Erfolg und schlägt sich mit immer windigeren Geschäften durch. Die Brüder gehen ihrer Wege, die Schwestern warten auf den Mann, der für sie ausgesucht wird, und hoffen auf die große Liebe. Leyla erobert sich kleine Freiheiten, die sie wieder verliert, als sie zur Frau wird. Und sie kommt einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur. Erst der Umzug der Familie nach Istanbul eröffnet neue Möglichkeiten: Leyla lernt einen Mann kennen und verliebt sich, doch die beiden haben keine Zukunft in der Türkei. Mit epischer Kraft und einer sinnenfrohen, farbenprächtigen und archaischen Sprache erzählt Feridun Zaimoglu vom Erwachsenwerden eines Mädchens, dem Zerfall einer Familie und von einer fremden Welt, aus der sich viele als Gastarbeiter nach Deutschland aufmachten. Pressestimmen: "... sein Staunen über Sinnlichkeit und Gewalt der Wörter, der leichte Akzent, die sanfte Stimme, der kurze Atem geben Leyla , dem viel gelobten neuen Roman über die Kindheit seiner Mutter in einer anatolischen Kleinstadt, eine Dringlichkeit, der man sich schwer entziehen kann." (Tages-Anzeiger) Besser ist es, erst den Pfirsich und dann die Melone zu essen. Das weiß Leylas Mutter. Denn die Melone ist süßer, das ist der nicht weiter hinterfragbare Grund. Wie nach einem festgefügten Ritual zerschneidet sie die Melone, und bestimmt von Ritualen, göttlichen Regeln, ist alles im Leben des jungen Mädchens, das Feridun Zaimoglus Roman seinen Namen gab. Wenn man vor den Spiegel tritt, misst sich Schönheit daran, ob der Mund an jener Stelle sitzt, wofür Gott ihn bestimmt hat. So wächst Leyla auf, in einer anatolischen Kleinstadt, unter einem Vater, der seinen Job verliert, unter Brüdern, die gegen den Erzeuger rebellieren, unter Schwestern, die darauf warten, verheiratet zu werden. Aber Leyla will mehr, erobert sich Freiheiten, die sie aber wieder zu verlieren droht. Bis der Umzug der Familie nach Istanbul die große Liebe bringt, alles zu verändern scheint - und doch alles nur noch komplizierter macht ... Der 41-jährige Autor Feridun Zaimoglu (Kanak Sprak, Zwölf Gramm Glück, Abschaum )lebt seit 35 Jahren in Deutschland, wo er Kunst und Humanmedizin studierte. Geboren wurde er im anatolischen Bolu, und da wären auch schon die drei Grundpfeiler beisammen, die sein Schreiben bestimmen: Der präzise, sezierende Blick auf seine Figuren und ihren ärmlichen Alltag ist der des Mediziners, die raffinierte Handlung und eine literarisch anspruchsvolle Sprache verraten Zaimoglus Hang zu kunstvoller Ästhetik. Die Geschichte von Leyla führt zurück ins Land seiner Kindheit, in dem der Glauben stark und der Vater noch stärker ist, in dem Frauen einen fest gefügten (und nicht von ihnen bestimmten) Platz im Leben zugewiesen bekommen - und in dem die Dämme der alten Welt, von den Männern beargwöhnt oder mit ungläubigem Schrecken beobachtet, durch die hereinflutende neue Zeit langsam zu zerbrechen drohen. Stark, genau und auf anrührende Art exotisch. -Stefan Kellerer
Buch:
Kanak Sprak
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 1. Januar 2004, Broschiert, Verkaufsrang 27348
Product Description 24 Misstöne vom Rande der Gesellschaft Erscheinungsjahr: 2004 6. Aufl. Gewicht: 160 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 12 mm Von Zaimoglu, Feridun Feridun Zaimoglu hat die wilden und radikal authentischen Bekentnisse junger Männer türkischer Abstammung aus der Sprache dieser ''Kanakster'', einer Mischung aus heimatlichen Dialekten und Straßendeutsch, in all ihrer Härte und Poesie in ein lesbares, nahezu hörbares Deutsch übertragen: Ein schriller, anarchischer Kanon der Misstöne aus dem Kosmos von Kanakistan, einem unbekannten Landstrich am Rande der deutschen Gesellschaft - ein veritables und kräftiges Stück Literatur.
Buch:
Liebesbrand
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 2. Sept. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 235985
Product Description Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Belletristik 2008 Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 286 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Zaimoglu, Feridun "Am Anfang ist es fast zu Ende: Das Leben von David droht bei einem Busunglück zu verlöschen. Doch er wird gerettet und begegnet einer engelsgleichen Erscheinung. Eine junge schöne Frau übernimmt die Erstversorgung und verschwindet. Fortan ist der Erzähler in Liebe entflammt und macht sich auf die Suche. Unterwegs wird er geliebt und verstoßen, angegriffen und gehasst, erleuchtet und enttäuscht. Mit Mut zum Pathos und feiner Ironie erzählt der Roman von einer großen Liebesbeschwörung - rasant, berührend und komisch. Pressestimmen: "Feridun Zaimoglu, lange schon in der ersten Reihe deutscher Schriftsteller, ist ein Roman gelungen, dessen Sog fortreißt, so wie es Literatur heute selten vermag. Und die Liebe höret nimmer auf: Wessen Herz noch schlägt, der wird sich in dieses Buch verlieben." (Alexander Cammann, Die Tageszeitung) "Pure Leidenschaft. Feridun Zaimoglu ist ein deutschsprachiger Romancier, der mit diesem Buch endgültig zur Spitze gehört." (Hajo Steinert, Die Welt) "Traumsicher und poetisch ... herrlich zu lesen!" (Volker Weidermann, FAS)
Buch:
Rom intensiv: Mein Jahr in der ewigen Stadt
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 22. Febr. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 435770
Product Description #Was bleibt, wenn das groe Gl?ck nicht mehr zu haben ist und das Leben zu versanden droht? In ebenso fulminanten wie filigranen Geschichten erzhlt Feridun Zaimoglu von der Suche nach dem kleinen begl?ckenden Rest.
Buch:
Liebesmale, scharlachrot
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom Mai 2002, Taschenbuch, Verkaufsrang 343906
Product Description 'Bin ich die kalte Kippe oder der Prinz aus dem Morgenland?', fragt sichSerdar. Er sitzt am wunderschönen Strand der türkischen Ägais und kriegtkeinen hoch. Er überlegt, wie es mit dem Leben weitergehen soll. Zuhausehatte er seine Beziehungen und Flirts nicht mehr unter Kontrolle. Und nunschreibt er, der 'Almanci', der 'Deutschländer' in der Türkei, Briefe anseinen Kumpel Hakan in Kiel, an seine Ex-Freundin Anke und die GeliebteDina. Während einer Skorpionjagd verliebt er sich in die schöne Rena. Dochals Anke plötzlich auftaucht, um ihn zurückzugewinnen, und er nach einemblutigen Kampf mit seinem Nebenbuhler, dem einheimischen Baba, im Krankenhauslandet, will Serdar nur noch eines nach Hause. Doch wo ist das? Mit 'Liebesmale,scharlachrot' hat Feridun Zaimoglu seinen ersten Roman in lupenreiner 'KanakSprak' vorgelegt. Ein Briefroman über Liebe und Freundschaft wild undanrührend.
Buch:
Leyla
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 16. Febr. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 435126
Aus der Amazon.de-Redaktion Besser ist es, erst den Pfirsich und dann die Melone zu essen. Das weiß Leylas Mutter. Denn die Melone ist süßer, das ist der nicht weiter hinterfragbare Grund. Wie nach einem festgefügten Ritual zerschneidet sie die Melone, und bestimmt von Ritualen, göttlichen Regeln, ist alles im Leben des jungen Mädchens, das Feridun Zaimoglus Roman seinen Namen gab. Wenn man vor den Spiegel tritt, misst sich Schönheit daran, ob der Mund an jener Stelle sitzt, wofür Gott ihn bestimmt hat. So wächst Leyla auf, in einer anatolischen Kleinstadt, unter einem Vater, der seinen Job verliert, unter Brüdern, die gegen den Erzeuger rebellieren, unter Schwestern, die darauf warten, verheiratet zu werden. Aber Leyla will mehr, erobert sich Freiheiten, die sie aber wieder zu verlieren droht. Bis der Umzug der Familie nach Istanbul die große Liebe bringt, alles zu verändern scheint - und doch alles nur noch komplizierter macht ... Der 41-jährige Autor Feridun Zaimoglu (Kanak Sprak, Zwölf Gramm Glück, Abschaum )lebt seit 35 Jahren in Deutschland, wo er Kunst und Humanmedizin studierte. Geboren wurde er im anatolischen Bolu, und da wären auch schon die drei Grundpfeiler beisammen, die sein Schreiben bestimmen: Der präzise, sezierende Blick auf seine Figuren und ihren ärmlichen Alltag ist der des Mediziners, die raffinierte Handlung und eine literarisch anspruchsvolle Sprache verraten Zaimoglus Hang zu kunstvoller Ästhetik. Die Geschichte von Leyla führt zurück ins Land seiner Kindheit, in dem der Glauben stark und der Vater noch stärker ist, in dem Frauen einen fest gefügten (und nicht von ihnen bestimmten) Platz im Leben zugewiesen bekommen - und in dem die Dämme der alten Welt, von den Männern beargwöhnt oder mit ungläubigem Schrecken beobachtet, durch die hereinflutende neue Zeit langsam zu zerbrechen drohen. Stark, genau und auf anrührende Art exotisch. -Stefan Kellerer 1
Buch:
Hinterland
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 24. Aug. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 352908
Roman Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 548 gr / Abmessung: 21 cm Von Zaimoglu, Feridun Die Erscheinungsformen der Liebe in unserer Zeit. Mit Liebesbrand, dem wuchtigen Plädoyer für jenes kopflose Wagnis zwischen Lächerlichkeit und Leidenschaft, genannt Liebe (taz), hat sich Feridun Zaimoglu als großer Romantiker erwiesen. Sein neuer Roman Hinterland folgt dieser Spur in die Grenzbereiche der modernen Zivilisation. Dieser Roman schweift aus und ab. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise, die von den Metropolen Osteuropas bis auf eine Insel in der Nordsee führt, von Prag nach Berlin, Istanbul, Ankara, Föhr und zurück. Er folgt Verträumten und Entflammten, die einander treffen, begleiten oder umgehen, aber gemeinsam verstrickt sind in einen großen Zusammenhang, den sie kaum durchschauen und erst recht nicht begreifen. Im Mittelpunkt stehen Ferda und Aneschka, die sich in Prag gefunden haben, aber immer wieder trennen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ferda macht sich auf in die Türkei und gerät dort in ein Sippentreffen und in Liebeshändel, während Aneschka ihrer Brieffreundin Helen, der Tochter eines Fotografen, nach Berlin folgt. Dort trifft sie Ferda wieder, kehrt mit ihm zurück nach Prag, doch sind die Gefühle in Aufruhr und die Köpfe nicht klar. Überhaupt gewinnt das Irrationale die Oberhand, treffen Zwerge auf Ritter, Hexenbesen und das Tausendgüldenkraut. Geschult an der deutschen Romantik, befeuert von orientalischen Bilderwelten und starken Gefühlen, entwirft Feridun Zaimoglu einen mitreißenden Episodenroman mit zahlreichen faszinierenden Figuren, die sich wie in einem Traumgespinst bewegen. Verschiedenste Perspektiven werden integriert, Konflikte geschürt und miteinander verknüpft, Ober- und Unterwelten ausgeleuchtet und immer wird dabei den Hinterland, das ist eine Region der Welt, in die man ohne die Kraft und Macht der Literatur nicht gelangen kann. Denn Hinterland, das ist eine Region zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Abseitigem und Nahem, Phantasie und Realität. In dieser Region im konkreten Jenseits gibt es Zwerge ebenso wie Liebespaare. "Ich wollte einen Liebesroman schreiben, aber ich wollte auch ein Zauberbuch schreiben", umriss der Autor Feridun Zaimoglu seine Schreibabsicht in einem Interview. "Über Träumer und Verträumte wollte ich schreiben. Und ich wollte aufschreiben, was mit Liebenden geschieht, wenn sie in die Träume anderer Menschen geraten. Ergebnis ist der Roman Hinterland, der sich auf zauberische Art und Weise um Ferda und Aneschka dreht: er Sohn eines Schusters aus Berlin, sie der Spross eines Musikers aus Prag. Ferda und Aneschka finden sich und verlieren sich wieder, was dem Roman und seinem Autor die Möglichkeit gibt, ab- und in die Welt hinauszuschweifen: nach Istanbul und Budapest, aber auch nach Föhr. Oder eben zu den Zwergen. Und immer wieder kommt er zu Ferda und Aneschka zurück. Hinterland ist kein konventioneller, kein stringent durcherzählter Roman. Aber er wagt auch nicht den ganz großen Schritt zum postmodernen (oder post-postmodernen) Experiment. Von daher hätte das Buch besser "Zwischenreich" geheißen. Aber aus diesem "Dazwischen" macht Feridun Zaimoglu ? trotz aller Schwächen seines Textes ? mehr, als man von den meisten deutschsprachigen Autoren heute erwarten kann. - Stefan Kellerer
Buch:
German Amok - Roman
Autor:
Feridun Zaimoglu, Ausgabe vom 14. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 348070
Aus der Amazon.de-Redaktion Es sei "Zeit für infernalische Dekadenzen", meint Feridun Zaimoglu. So lautet jedenfalls das Motto, das der selbst ernannte Einpeitscher der Abteilung Kanak-Attack seinem neuen Roman German Amok voranstellt. Wer Zaimoglus bisherige Bücher kennt, darf saftige Sentenzen und sperrige Sprachbilder erwarten - und wird auch nicht enttäuscht. Oder doch? Held des Romans ist ein namenloser, offenbar deutsch-türkischer Künstler, der in eine seltsame Beziehung verstrickt ist, die teils geschäftlicher, überwiegend aber geschlechtlicher Natur ist - mit einer Dame, die uns gleich im ersten Satz als "Kunstfotze" vorgestellt wird, und offenbar der Mittelpunkt einer der zahlreichen Berliner Kunst-Subkulturen ist. Eine Beschäftigung als Bühnenbildner im Rahmen eines etwas surrealen Theater-Workshops in der ostdeutschen Provinz bringt jede Menge Abwechslung in das Geschlechtsleben des Erzählers, leider aber nicht in die Handlung des Romans, für den sich als Motto auch "Brot und Fickspiele" geeignet hätte. "Ich bin das Männchen, das sie benutzen, sie sind die Weibchen, die ich benutze." Dass Kunst viel mit sich Prostituieren zu tun hat, wird dem einen oder anderen Leser auch vor der Lektüre dieses Romans schon geläufig gewesen sein. Und dass ganz harte Burschen auch mal zarte Gefühle für soziale Randexistenzen entwickeln, mag ja sein. Aber muss man deshalb 255 Seiten lang mit dem Holzhammer erzählen? Von der "Ostbrut", die "eine Altarkerze nicht von einem Kunstharzdildo unterscheiden" kann, von "Drogenethnos", "Fotzenhändlern" und sonstigem "Dreck"? "Die Natur lohnt nicht, festgehalten zu werden", sagt der Erzähler, "sie ist nicht mehr als der Boden, der die Exkremente aufnimmt, die Nährstoffe vom endgültigen Unrat scheidet, und das verwertbare Material allen Geschöpfen bereitstellt, die davon kosten wollen." "This is hardcore" scheint Zaimoglu seinem Leser mit jeder Seite einbimsen zu wollen - und gleichzeitig aber auch: Vorsicht, Leute, es ist Literatur! Was der deutsch-türkische Autor in seinem neuesten Roman macht, erinnert ein bisschen an die amerikanische Hardcore-Band Rage against the Machine. Wahnsinnig provokativ und rau - und dabei garantiert mittelklassenkompatibel. Ein bisschen Brachial-Sound, ein wenig "F*** you, I won't do what you tell me!", und mehr oder weniger subtile politische (Sub-)Texte. Aber wie Rage schafft es auch Zaimoglu, seine Leser/Zuhörer hin und wieder mit ansatzlos eingestreuten lyrischen Elementen zu überraschen. Verbaler Freejazz, gekonnt phrasiert, bis dann wieder das übliche Brett kommt. "Wenn ein Mann sie anspricht, taucht sie aus ihrer Vertiefung auf, in die einzudringen sie immer imstande ist, und wehrt das Gefühl ab, es versuche der Fremde sie in eine Situation, ein Lebensbild, einzupassen." Unüberhörbar in all der Kolportagehaftigkeit, die den Roman leider auszeichnet, ist, Drastik hin oder her, der Wille zum hohen Ton - und zur Kulturkritik: "Was, wenn der Menschendreck nur der natürliche Auswurf der auf ästhetische Standards kapitalisierten Gegenden wäre? Dann würde man den Wildwuchs hinnehmen nicht als Fehler des Systems, aber als Folge schöner Maßnahmen. Ohne Heroin und lockere Sitten kein Pop." Der Autor ist als Polemiker überaus begabt, als Apokalyptiker ganz manierlich, als Pornograf zu gewollt - und als Romancier diesmal leider eine Enttäuschung. "Postmillenniumsscheiße" würde der Erzähler sagen: dem wir auch die Erkenntnis verdanken, dass man sich "als Kultursöldner keinen Charakter leisten kann." -Axel Henrici 1