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Schöner Schein: Commissario Brunettis achtzehnter Fall - Donna Leon
Buch:Schöner Schein: Commissario Brunettis achtzehnter Fall
Autor:Donna Leon, Ausgabe vom 20. Mai 2010, Gebunden, Verkaufsrang 1182
Preis: 21,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Jedes Jahr im Mai dürfen sich die vielen deutschen Brunetti-Fans auf einen neuen Krimi mit dem venezianischen Commissario aus der Feder von Donna Leon freuen. In Schöner Schein ermittelt der sympathische Guido Brunetti bereits in seinem achtzehnten Fall, in dem er den kriminellen Machenschaften der Müllmafia auf die Spur kommt. Während einer Abendeinladung bei seinen Schwiegereltern lernt Brunetti den venezianischen Großindustriellen Maurizio Cataldo und dessen deutlich jüngere Ehefrau Franca Marinello kennen. Diese wird wegen ihres nach Schönheitsoperationen maskenhaft entstellten Gesichts in der Klatschpresse nur "Superliftata" genannt. Doch mit ihren profunden Literaturkenntnissen beeindruckt sie Brunetti mehr, als ihm selbst lieb ist. Seine Nachforschungen ergeben schnell, dass das Ehepaar hinter seiner Fassade einiges zu verbergen hat. Gleichzeitig wird Brunetti von einem Sonderbeauftragten der Carabinieri, Maggior Guarino, um Unterstützung bei dessen Ermittlungen in einem brisanten Müllskandal gebeten. Als Guarino kurz darauf ermordet aufgefunden wird, nimmt Brunetti die Spur auf und stößt auf illegale Mülltransporte und ? wie kann es anders sein ? die Mafia. Mit den dunklen Machenschaften der internationalen Müllmafia greift die US-amerikanische und in Venedig lebende Bestsellerautorin Donna Leon ein brisantes politisches Thema auf, das sie in altbewährter Manier und mit den bekannten Zutaten zu einem unterhaltsamen Kriminalroman verwebt. Wie auch in den letzten Bänden der Brunetti-Reihe steht in Schöner Schein der Kriminalfall eher im Hintergrund und Leon räumt ihren Protagonisten, philosophischen Betrachtungen und der Darstellung gesellschaftlicher Verhältnisse viel Raum ein. So kann sich der Leser auf einen typischen Leon-Roman freuen und auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten vor der Kulisse der verschneiten Lagunenstadt. - Alexandra Plath


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 22 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ein richtig guter Donna Leon (5 von 5 Punkten) meint S.
Commisario Brunetti und seine Familie; man muss sie schon lieben, um die Krimis von Donna Leon lieben zu können. Denn im Grunde genommen sind sie, also Guido, Paola, Raffi und Chiara, das menschlichee Gegenbild zu einer total verkommenenen (italienischen) Gesellschaft, in der es immer um Macht und Geld und damit auch um Gewalt geht. Wie bei Henning Mankell bricht das Böse in die Idylle ein, im einen Fall ins wunderbare Venedig, im anderen ins Bullerbü-Schweden. Anders als bei Mankell ist Donna Leons Welt aber nicht ganz so hart, bei ihr gibt es noch die Rückzugsmöglichkeit in der Familie, mit Mama, Papa, kindern und den reichen und mächtigen Schwiegereltern - ich mag das manchmal, auch wenn's etwas kitschig anmuten kann. "Schöner Schein" gehört für mich aber definitiv zu den richtig guten Leons, weil die Geschichte gut und spannend erzählt ist und eben auch ein Bild unserer Gesellschaft zeichnet. Fazit: Auch Nummer 19 werde ich lesen.

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Metro 2033: Roman - Dmitry Glukhovsky
Buch:Metro 2033: Roman
Autor:Dmitry Glukhovsky, Ausgabe vom 3. Nov. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 522
Preis: 14,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Eine großartige Kombination aus spannender Story und phantastischem Handlungsort - Dmitry Glukhovsky macht aus der Moskauer Metro eine mehr als atemberaubende Welt. Das Buch des Jahres!" (Moscow Times )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 95 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Selbst in doppelter Länge wäre es zu kurz (5 von 5 Punkten) meint K.
Was Metro 2033 zu einem unvergesslichen Werk macht, ist nicht die Story. Die ist zwar spannend und enthält einige überraschende und (meistens) auch logische Wendungen. Jedoch wird sie letztendlich der besonderen Atmosphäre des Romans nicht gerecht.

Die Art und Weise, wie Glukhovsky die Gesellschaft in der Metro zeichnet, ist bisher unerreicht. Die ersten ca. 150 Seiten widmet er fast ausschließlich dem Leben in der Metro, weswegen die Story anfangs etwas schleppend verläuft. Das stört jedoch nicht, denn es ist eben jene Gesellschaft, die das besondere Leseerlebnis ausmacht.

Fest steht nämlich eines: Die Menschen ändern sich nicht, und somit haben sich auch in Glukhovskys fiktiver Zukunft in der Metro die verschiedensten Fraktionen gebildet, die der Protagonist Artjom auf seiner Reise kennenlernt. Vom Faschismus bis zum Kommunismus, vom Satanismus bis zum christlichen Fanatismus ist alles vertreten. Und nach wie vor bekämpft man sich untereinander, obwohl man doch mit dem Erhalt der Menschheit schon genug beschäftigt wäre.

Hier wären wir schon beim nächsten Punkt: Die Bedrohung durch die Mysterien der weitesgehend unerforschten Metro-Tunnel ist allgegenwärtig. Das spürt auch der Leser, wenn die Figuren beim Durchqueren einiger Tunnel auf unterschiedlichste Weise, jedoch allesamt merkwürdig reagieren.

Wenn Artjom schließlich an die Oberfläche kommt, wird allmählich klar, dass die Zeit der Menschen vorüberzugehen scheint. Verschiedenste Mutanten haben sich in den Ruinen Moskaus eingenistet. Glukhovsky beschreibt diese Mutanten zwar sehr ausführlich, lässt aber genug Platz für die Phantasie des Lesers.

Trotz dieser negativen Zukunftsvision gibt es den einen oder anderen Lichtschimmer: Noch immer haben die Menschen zum Beispiel ihren Wissensdrang behalten. Es gibt kaum ein wertvolleres Gut als Bücher, von Munition mal abgesehen. Auch fragen sich die Menschen, ob es noch weitere Überlebende gibt, sei es in den Metros anderer Städte oder am anderen Ende eines verschütteten Tunnels.

Nun zum Lesen selber: Anfangs mag man durch die vielen russischen Namen, vor allem der Metrostationen etwas verwirrt sein. Zum Glück aber enthält das Buch auch einen Metroplan, sodass man stets eine Vorstellung hat, wo sich Artjom gerade befindet. Im hinteren Teil befindet sich eine Art Glossar, in dem Anspielungen auf das heutige Russland oder dessen Gesellschaft erläutert werden.

An anderer Stelle wird man als Leser jedoch allein gelassen, vor allem wenn sich die Handlung an die Oberfläche verlagert. So oft, wie ich die Bildersuchfunktion einer bekannten Internetsuchmaschine benutzt habe, habe ich sie vorher nie gebraucht. Denn die besuchten Orte in Moskau werden zwar erwähnt, aber nicht genau beschrieben.

Was jedoch besonders schade ist, dass so viel ungeklärt bleibt. Seien es Mysterien, die angesprochen aber nicht fortgeführt werden, oder beeindruckende Charaktere die plötzlich aus der Handlung verschwinden und nicht mehr auftauchen. Über nahezu jede Station, die Artjom besucht könnte man ein eigenes 500-Seiten Buch schreiben. Umso ärgerlicher, dass diese mit jeweils ein bis zwei Kapitel zu je ca. 40 Seiten abgehakt werden. So behält man immer den bitteren Nahgeschmack, dass man trotz den engen Grenzen dieser dystopischen unterirdischen Welt niemals alle ihre Geheimnisse lüften wird.


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Schwarzes Fieber: Ein Heidelberg-Krimi - Wolfgang Burger
Buch:Schwarzes Fieber: Ein Heidelberg-Krimi
Autor:Wolfgang Burger, Ausgabe vom Juli 2010, Broschiert, Verkaufsrang 884
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Eine bewusstlose Frau mit starken Kopfverletzungen, die in der Nähe von Heidelberg gefunden wird, gibt der Polizei Rätsel auf: Wer ist sie? Und weshalb wird sie von niemandem vermisst? Als sie aufwacht, stellt sich heraus, dass sie nicht sprechen kann. Kripochef Alexander Gerlach übt sich in Geduld, doch dann kommt es zu weiteren Mordanschlägen auf die Fremde. Erst als die Leiche eines Mannes aus Angola auftaucht, beginnt Gerlach die wahren Zusammenhänge zu erahnen, und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 11 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Immer wieder gut (5 von 5 Punkten) meint M.
Mein mitlerweile zweites Buch von Wolfgang Buger und nicht das Letzte!

Ein herrliches spannendes Buch, dass sich leicht Abends im Bett oder im Flugzeug lesen lässt. Die Charakteren und das Drumherum werden immer wieder schön und ausführlich beschrieben und dargestellt.

Kommissar Gerlach ist ein sehr sympathischer Typ. Dies verdankt er vor allem seinem ausfürhlich beschriebenen Privatleben mit den Zwillingskinder und Heidelberg als Tatort und Heimat des Kommissars passt auch perfekt.

Woran man sich etwas gewöhnen muss, ist dass es in der Ich-Perspektive geschrieben ist.


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Die Pfeiler der Macht - Ken Follett
Buch:Die Pfeiler der Macht
Autor:Ken Follett, Ausgabe vom 16. Febr. 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 447
Preis: 9,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Schon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen." An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord? Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird. Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil. Alles was sie will, ist Macht - und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune. In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. -Manuela Haselberger
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 136 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ich fands einfach toll (5 von 5 Punkten) meint I. aus Sömmerda, Thüringen Deutschland
Ich hab das Buch lange liegen gehabt und gedacht , naja, eine Bankengeschichte, das kann nicht wirklich toll sein - war es aber doch!!!.
Ein wunderbares Buch für den Urlaub, flüssig zu lesen, spannend und so geschrieben, das man sich wirklich vorstellen könnte, es wäre eine Serie. Wie immer versteht es Herr Follet, die Leser in seinen Bann zu ziehen. Manch kritische Bemerkung die hier bereits gemacht wurde, mag ja stimmen,es erinnert auch wirklich irgendwie an die Buddenbrooks, dennoch war es ein Lesegenuss, den ich nicht bereut habe.
Ich werde ihn (Follet)auch weiter lesen. Wobei- die Säulen der Erde, haben mich von ihm bisher am meisten gefesselt.

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Metro 2034: Roman - Dmitry Glukhovsky
Buch:Metro 2034: Roman
Autor:Dmitry Glukhovsky, Ausgabe vom 5. Okt. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 1328
Preis: 14,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Der neue russische Kult-Autor!" (Stern )

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 56 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Ich bin begeistert (5 von 5 Punkten) meint A.C.
Es ist selten der fall das ein nachfolger an das Original herrenreicht. Auch in diesem fall sind beide Roman nicht vergleichbar.
Wo es in 2033 noch hauptsächlich um die Atmospähre und umgebung geht die aussführlich beschrieben wird, geht es in diesem Band mehr um die Charaktere selbst man lernt mehrere kenne und diese dafür detailierter.
Man kann es mehr als einen Roman sehen der in der Welt von 2033 spielt.
Ich persöhnlich finde das Buch gut gelungen und werde mir auch weitere kaufen die in der Metro Welt spielen. In Russland schreiben bereits andere Autoren Bücher in dieser Welt, ob es aber noch ein 2035 geben wird bleibt abzuwarten.

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Lasset die Kinder zu mir kommen: Commissario Brunettis sechzehnter Fall - Donna Leon
Buch:Lasset die Kinder zu mir kommen: Commissario Brunettis sechzehnter Fall
Autor:Donna Leon, Ausgabe vom 1. Nov. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 3352
Preis: 10,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Gustavo Pedrolli ist glücklich. Sanft liegt der stellvertretende Leiter der Pädiatrie in einem Krankenhaus in Venedig an den Rücken seiner Frau geschmiegt im Bett, etwas entfernt schlummert sein kleiner Sohn. Pedrolli stört es nicht, dass der Junge eigentlich nicht sein leiblicher Sohn ist, dass er ihn illegal gekauft hat von einer Frau, die ihr Kind nicht haben wollte und das Geld brauchte, dass er ihn an den Behörden vorbei "adoptiert" hat, indem er ihn als seinen eigenen, unehelichen Sohn ausgegeben hat. Aber dann steht plötzlich eine vermummte Spezialeinheit der Polizei in seinem Zimmer und richtet Pedrolli so übel zu, dass er für eine lange Zeit nicht mehr sprechen kann. Und dann wird ihm auch sein geliebter Sohn genommen, unwiederbringlich verschleppt in ein Waisenhaus. Woher kommt das Kind? Warum ist die Polizei dermaßen brutal gegen den "dottore" vorgegangen? Welche Rolle spielt der zwielichtige Apotheker, bei dem die Ermittler verdächtige Akten über seine Kunden finden? Und warum zeigt Pedrollis Frau keinerlei Gefühlsregung, als man sie über "ihr" Kind und sein Schicksal befragt? In seinem sechzehnten Fall Lasset die Kinder zu mit kommen steht Commissario Brunetti vor allerlei Rätseln, denen er in altbewährter Manier nachzugehen versteht. Dabei versteht es die US-amerikanische und in Venedig lebende Bestseller-Autorin Donna Leon einmal mehr, auch das Privatleben des Commissario Revue passieren zu lassen - bis hin zum "offenen", und dennoch runden Ende, das Pedrolli (und Brunetti) einmal mehr verstummen macht. Vielleicht ist Lasset die Kinder zu mit kommen Leons bisher routiniertester Roman. Zweifellos hat das Buch einige Längen, die den Leser in Versuchung setzen, die ein oder andere Seite in Erwartung der Lösung des Falls zu überblättern. Und trotzdem ragt Brunettis sechzehnter Fall aus der großen Zahl der Krimineuerscheinungen psychologisch klar heraus. Routiniert erzählt zwar, aber über weite Strecken brillant und spannend. - Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 40 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Immer spannend (5 von 5 Punkten) meint T.m.
Wer Donna Leon kennt und mag kann hier nichts falschmachen!Aber auch andere Leser werden gut unterhalten!

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Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom - Stefan Ulrich
Buch:Quattro Stagioni: Ein Jahr in Rom
Autor:Stefan Ulrich, Ausgabe vom 1. Mai 2008, Broschiert, Verkaufsrang 1938
Preis: 9,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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LESERSTIIMEN: "Sehr geehrte Damen und Herren,ich schreibe Sie an, als Römerin. Ich bin in Prati, Piazza Mazzini,8 geboren und aufgewachsen.. in einem Palazzo .. Ich habe das o.g. Buch von Stefan Ullrich gelesen und ich bin sprachlos.Es war einfach wunderschön meine eigene Stadt von Deutsche Augen gesehen, zu lesen.Ich bin über das Buch so begeistert, dass es mir Leid tut es fertig gelesen zu haben.Einen schönen Tag noch!" Claudia Ciavardini, Juli 2008 PRESSESTIMMEN: "Ein Buch voller Heiterkeit und Liebe zu Italien" 23.05.08/ ORF Vorarlberg "Herrlich zu lesen." 15.06.08/ Dresdner Morgenpost "Sein augenzwinkernder Bericht ist höchst amüsant zu lesen." 15.06.08/ dpa "Ein geistreicher Bericht von den vielen kleine Verrücktheiten des italienischen Alltags und mit höchstem Vergnügen zu lesen." 12.06.08/ Isar-Loisachbote "Wunderbare Geheimtipps für Ausflüge in und um Rom, die zum wahren Vergnügen werden können" 25.05.08/ Schleswig-Holstein am Sonntag "Sie werde nur noch lachen und Italien lieben" 14.06.08/ Schwanzer Zeitung "Sommerleichte Familienkomödie, die dennoch Lust auf Rom macht" 25.06.08/ Wochenblatt Selb "Das wirkt in seiner Absurdität manchmal wie erfunden und ist herrlich zu lesen." DRESDNER MORGENPOST/ 15.06.08 "Eine Komödie der Irrungen und Wirrungen" Abenteuer und Reisen/ 7-8/08 "Stefan Ulrich ist die passende Sommerlektüre für alle Italien-Liebhaber gelungen." MITTELBAYERISCHE Zeitung/ 02.07.08 "Ein Erfahrungsbericht und ein Muss für alle Rom-Reisenden, davor oder danach." STUTTGARTER ZEITUNG/ 16.07.08 "So vergnüglich wie geistreich." 09.08.08/ Neue Presse "Ein absolutes Muss für alle, die Jan Weilers Maria, ihm schmeckt s nicht verschlungen haben." 05.08.08/ Hessische Niedersächsische Allgemeine

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 53 Bewertungen)

Leserkommentare:*
beim Lesen in den Urlaub eintauchen (5 von 5 Punkten) meint C.F.
Es war ein wirklicher Genuss dieses Buch zu lesen, man fühlte sich, als wäre man dabei, erlebte alles mit.
Es werden durch die Wortwahl von Herrn Ulrich einfache Gegebenheiten so originell und lustig dargestellt, dass man sich beim "laut Lachen" ertappt.
Die Beschreibung der italienischen Mentalitäten und der Vergleich zu uns Deutschen ist extrem herzerfrischend.
Es lohnt sich auch das weitere Buch "Arrivederci Roma" zu lesen.

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Tod und Teufel: Roman - Frank Schätzing
Buch:Tod und Teufel: Roman
Autor:Frank Schätzing, Ausgabe vom 1. Juli 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 1374
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Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt. Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare "der Fuchs" genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt - und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ... Berühmt geworden ist Frank Schätzing mit seinem fulminant erfolgreichen Ökothriller Der Schwarm über eine außer Kontrolle geratene Unterwasserwelt. Dabei hat der Gründer und kreative Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur einmal ganz klein angefangen und sich mit Lokalkrimis wie Mordshunger eher im Umfeld der Rheinmetropole einen Namen gemacht. Fast könnte man sagen: Ganz zu Recht - gäbe es da nicht Schätzings überaus lesenswertes Krimidebüt Tod und Teufel, das, anders als Der Schwarm, nicht so sehr wegen seiner originellen Handlung besticht, sondern durch sein historisches Kolorit. Auch wenn es oft so aussieht, als hätte Schätzing die Versatzstücke moderner Krimiliteratur genommen und Ihnen einen mittelalterlichen Mantel übergeworfen: Jeder Freund historischer Romane sollte Tod und Teufel unbedingt lesen. -Isa Gerck
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 161 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Schätzing (5 von 5 Punkten) meint N.B.
Frank Schätzing hat einen tollen Schreibstil, das hat er schon in seinen frühen Werken, wie Tod und Teufel, bewiesen. Das Buch ist spannend und spiegelt die Geschichte Kölns wieder.

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Teuflische Versprechen: Ein Julia-Durant-Krimi - Andreas Franz
Buch:Teuflische Versprechen: Ein Julia-Durant-Krimi
Autor:Andreas Franz, Ausgabe vom 1. Aug. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 3111
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Korruption und Menschenhandel in der besten Gesellschaft Frankfurts
In der Praxis der Psychologin Verena Michel taucht eines Tages eine völlig verängstigte junge Frau aus Moldawien auf: Maria wurde, zusammen mit einigen Schicksalsgenossinnen, als Sexsklavin in einer alten Villa gehalten und konnte ihrem Martyrium nur knapp entkommen. Die Psychologin bringt die Frau zu der befreundeten Anwältin Rita Hendriks. Diese ist entsetzt über das, was sie von Maria erfährt, und setzt alle Hebel in Bewegung, um der Frau zu helfen. Kurz darauf ist Rita tot. Ein Fall für die engagierte Frankfurter Kommissarin Julia Durant, die bei ihren Ermittlungen bald zwei weiteren ungeklärten Morden auf die Spur kommt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 45 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Krimi von Andreas Franz (5 von 5 Punkten) meint F.S. aus Berlin
Toller Krimi. Habe ihn verschlungen. Unbedingt zu empfehlen, wie alle Bücher die ich bisher von Andreas Franz gelesen haben (und das sind schon einige).

 Weitere Lesermeinungen

Dating Berlin: Auf der Jagd nach Mr Right - Sonia Rossi
Buch:Dating Berlin: Auf der Jagd nach Mr Right
Autor:Sonia Rossi, Ausgabe vom 1. März 2010, Broschiert, Verkaufsrang 2695
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Männer gibt es in allen Variationen. Welches Exemplar dieser Spezies ist hingegen alltagstauglich, trotzdem anziehend und womöglich die große Liebe? Sonia Rossi sorgte mit Fucking Berlin für Furore, indem sie unter jenem Pseudonym unverblümt ihr Doppelleben als Prostituierte und Studentin schilderte. Körperliche Hingabe für schöne Scheine ist nun passé. In Dating Berlin sucht die 25-jährige, alleinerziehende Mutter etwas gänzlich anderes: Mr Right, den Mann fürs Leben. Die Prinzenjagd im Schmelztiegel der Großstadt gestaltet sich kaum weniger abenteuerlich als Sonia Rossis Bordellerfahrungen. Aktiver Männerfang ist anstrengend. Folglich beginnt sie mit der bequemen Internetlösung: Seriöse Partnerbörse auswählen, Profil erstellen, Vorlieben präsentieren, Bild hinzufügen, dann warten. Binnen Kurzem wird das Postfach der attraktiven Italienerin überflutet. Gleich beim ersten Date einen Volltreffer zu landen, wäre indes unrealistisch. Tatsächlich entpuppt sich der auserkorene, vermeintlich makellose Gentleman als Egomane. Jeder Monat hält von nun an männliche Überraschungen bereit: Zu braver alleinerziehender Vater, Workaholic, Checker. Auch beim Speeddating stellt sich kein Erfolg ein. Diverse Enttäuschungen steigern allmählich die Sehnsucht nach echter Zuneigung ins Unermessliche. Doch endlich taucht ER auf ? und mit ihm das teenagerhafte Gefühl, verknallt auf rosa Wolken zu schweben. Sollte er wirklich schon Mr Right sein? Sonia Rossi lässt ihre Leserinnen und Leser an einem permanenten Taumel zwischen abgeklärtem Sex, erotischer Hemmungslosigkeit und zärtlichem Anschmiegen teilhaben. Sprachlich ändert sie währenddessen nichts an ihrer bereits bekannten, schnörkellosen Direktheit: "Ein bisschen Small Talk, ficken, anziehen und gehen". Ja, auf den ersten Blick klingt das unterkühlt. Andererseits kommen die Aufzeichnungen der Autorin natürlich, offen und an vielen Stellen überaus menschlich rüber. Das ist Rossis großes Plus, das macht den Unterschied zu billigen Romanen à la "Sex sells" aus, die bloß provozieren wollen. ? Fenja Wambold
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Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Kurzweilige Lektüre (4 von 5 Punkten) meint Y.U.
Ich bin gestern zufällig in der Buchhandlung über das Buch von Sonia Rossi gestoßen.
Das Buch ist eine kurzweilige Lektüre, sehr unterhaltsam, humorvoll, an manchen Stellen traurig (wie das reale Leben nun mal ist).
Wer eigene Erfahrungen mit Internetportalen gemacht hat, wird sich an einigen Situationen wiedererkennen und mit der Autorin (mit)fühlen können.

Ich habe den Kauf nicht bereut und kann es jedem nur empfehlen.
Warum "nur" 4 Sterne? Ich fand es sehr schade, daß das Ende so kurz gehalten wurde, d.h. viele bzw. die interessanten Monate "übersprungen" worden.

P.S. Den Vorgänger (F*** Berlin) werde ich mir auch noch holen!

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