Product Description Historischer Kriminalroman. Mit einer Krimi-Analyse der ZEIT-Redaktion. Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 544 gr / Abmessungen: 222 mm x 152 mm x 27 mm Von Oelker, Petra Hamburg, anno 1772: Die Stadt ist in Unruhe - der Turm der ehrwürdigen St. Katharinenkirche droht umzustürzen und soll in einem geradezu teuflischen Verfahren von Baumeister Sonnin ins Lot gebracht werden. Dann wird plötzlich die reiche Kauffrau Sibylla van Keupen erschlagen - ausgerechnet in der Katharinenkirche. Ein böses Omen. War es der Baumeister? Ihre altjüngferliche Schwägerin? Oder die Kunstblumenmacherin? Rosina, Weddemeister Wagner und die Kaufmannsfamilie Herrmanns ermitteln und stoßen auf eine Mauer des Schweigens.
Buch:
Die Schwerter des Tiberius: Roman
Autor:
Iris Kammerer, Ausgabe vom 1. Dez. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 208946
Ein Proteo-Laurenti-Krimi Erscheinungsjahr: 2007 Gewicht: 270 gr / Abmessungen: 191 mm x 120 mm x 20 mm Von Heinichen, Veit In einem abgelegenen Tal auf dem Karst wird eine unbekleidete Männerleiche gefunden. Der Obduktionsbefund: Erstickungstod. Als der Tote identifiziert ist, findet man bald heraus, dass er sich kurz vor seinem Tod mit Mia, einer jungen Australierin, getroffen hat. Mia regelt für ihre Familie eine Erbschaft, zu der eine Lagerhalle gehört, welche nicht nur zu Mias Überraschung bis zur Decke mit alten Waffen gefüllt ist. Der ehemaliger Besitzer Diego de Henriquez, ein exzentrischer Adliger, ist vor vielen Jahren unter nie geklärten Umständen ums Leben gekommen. Die Ermittlungen führen zu einem finsteren Komplott, in dem sich die Spuren der Geheimdienste und des Malteser Ordens finden... Der Karst hat es Veit Heinichen angetan. Bereits im Krimi Die Toten vom Karst (2002) hatte der deutsche Verlagsgründer und Autor, der heute in Triest lebt, seinen Kriminalkommissar Proteo Laurenti in das unwirtliche, felsige Gelände rund um die italienischen Hafenstadt geschickt, um inmitten einer stickigen Atmosphäre voller Nazis, Bomben, Ritualmorde und eines eiskalten Nordwinds seine Fälle aufzuklären. Auch Der Tod wirft lange Schatten führt ins Karst. Und hier kommt Laurenti zugute, dass er sich für Die Toten vom Karst mit der teils äußerst unrühmlichen Geschichte Triests auseinandergesetzt hat. Denn die nackte Leiche, die der immer etwas müde Kriminalist in der unwegsamen Landschaft findet, ist mit der Australierin Mia befreundet, die wiederum mit einer Erbschaftsangelegenheit betraut worden ist. Und bei der spielt eine Lagerhalle eine Rolle, die bis zum Dach mit alten Waffen vollgestopft wurde ... "Ich empfinde den Krimiroman als adäquates Mittel, um unsere Gesellschaft abzubilden", hat Veit Heinichen einmal über seinen Schreibimpuls gesagt. Auch in Der Tod wirft lange Schatten beleuchtet er, wieder einmal mit viel Lokalkolorit versehen, die italienische Wirklichkeit und ihre wechselvolle Historie, vor allem aber auch "die versteckten Neurosen" Triests, die Kommissar Laurenti immer noch "lieber als die offensichtlichen von Palermo, Neapel oder Mailand" sind. So ist Laurentis vierter Fall wieder ein ebenso spannender wie erhellender Krimi geworden. Da mag man Heinichen selbst die Schleichwerbung für die Moby Dick-Übersetzung des Hanser Verlags am Ende des Buchs (die im Übrigen ja wirklich großartig ist!) gern verzeihen. -Stefan Kellerer
Buch:
Freundschaftsdienste
Autor:
Jan Schröter, Ausgabe vom 1. Okt. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 138437
Aus der Amazon.de-Redaktion Eine Reihe von grauenhaften Morden in Hamburg ruft Kriminalhauptkommissar Jan Fabel und seine Mannschaft auf den Plan. Die Opfer wurden nach einem altnordischen Ritual, dem Blutadler, hingerichtet. Der erste Roman des Schotten Craig Russell erweist sich als atemloser Thriller mit höchst überraschenden Wendungen. Jan Fabel steht vor einem Rätsel. Der Hauptkommissar der Hamburger Kripo hat es mit einem Täter zu tun, der nach einem altnordischen Ritual tötet. "Blutadler" nennt sich diese rituelle Art des Tötens, bei der dem Opfer bei vollem Bewusstsein der Rumpf geöffnet wird und die Lungenflügel herausgerissen werden. Alles deutet darauf hin, dass es sich um ein und denselben Täter handelt und weitere Morde zu erwarten sind. Zwischen den Getöteten bestanden zu deren Lebzeiten scheinbar keine Verbindungen, ein Muster bei der Wahl der Opfer ist nicht erkennbar. Fabel steht unter enormen Zeitdruck. Er ermittelt zunächst im Milieu der Odinisten, einer Gruppe, die sich der Pflege nordischer Tradition und Religion verschrieben hat. Doch auch die Observation des Hauptverdächtigen und ein Lockvogel in Person der Polizistin Anna Wolff bringen keine brauchbaren Ergebnisse. Fast zu spät wird Fabel klar, dass weder die Opfer noch die vermuteten Täter das sind, was sie zu sein scheinen. Ein dramatischer Wettlauf um das Leben einer Kollegin beginnt. Craig Russell entschädigt seine Leser mit viel Dramatik und temporeicher Spannung für einen doch recht kruden Plot, der sich um altnordische Mythologie, das organisierte Verbrechen in Hamburg und ehemalige ukrainische Elitesoldaten dreht. Blutadler entpuppt sich aber als echter Pageturner - das ist doch schon was. Mal sehen, wie sich Jan Fabel und seine Leute in weiteren geplanten Romanen schlagen. -Ulrich Deurer
Buch:
Kauderwelsch, Wienerisch, das andere Deutsch
Autor:
Beppo Beyerl, Klaus Hirtner, Gerald Jatzek, Ausgabe vom 1. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 111753
Kriminalroman. Originalausgabe Erscheinungsjahr: 2010 11. Aufl. Gewicht: 309 gr / Abmessungen: 189 mm x 120 mm x 18 mm Von Steinfest, Heinrich Für den Wiener Chefinspektor Lukastik, Logiker und gläubiger Wittgensteinianer, steht fest: "Rätsel gibt es nicht." Das meint er selbst noch, als er auf dem Dach eines Wiener Hochhauses im Pool einen toten Mann entdeckt, der offensichtlich kürzlich durch einen Haiangriff ums Leben kam. Mitten in Wien, achtundzwanzigstes Stockwerk. Und von einem Hai keine Spur. Nun steht der Wiener Chefinspektor nicht nur vor einem Rätsel, es sind unzählige: Ein Hörgerät taucht auf, zwei Assistenten verschwinden. Und die Haie lauern irgendwo. Pressestimmen: "Ich wiederhole mich: Herrlich! Göttlich! Steinfest!" (Tobias Gohlis, Die Zeit) Der Wiener Chefinspektor Richard Lukastik ist ein seltsamer Mensch: Als gnadenloser Logiker und glühender Verehrer des Philosophen Wittgenstein ist er bei seinen Kollegen bekannt für seine recht eigenwilligen Ermittlungsmethoden. Ja, schon sein Name klingt nach einer neuen Kriminaltechnik. Seine Mitarbeiter schätzen ihn für seine analytischen Fähigkeiten, auch wenn sie unter seinen seltsamen Anwandlungen zu leiden haben. Allerdings ist Lukastik trotz seiner Fähigkeiten nicht gerade zum Polizisten geboren: Er hasst Rätsel, und nur dieser in existenzielle Grübeleien übersteigerte Verdruss treibt ihn dazu an, seine Fälle möglichst schnell und unorthodox aufzuklären. Als in einem Swimming-Pool auf dem Dach eines Wiener Hochhauses ein Toter entdeckt wird, der wider alle Wahrscheinlichkeit scheinbar von einem Hai getötet wurde, zeigt sich Lukastik nicht nur wegen einiger unappetitlicher Details angewidert. Rasch und systematisch beginnt er seine Ermittlungen in diesem ebenso mysteriösen wie absurden Fall. Die Spurensuche führt sein Ermittlungsteam bald ins ferne ländliche Waldviertel, wo kurz darauf zwei seiner Assistenten spurlos verschwinden. Der Österreicher Heinrich Steinfest ist ein eigenwilliger Autor: Noch aus den winzigsten zwischenmenschlichen Details und aus den absurdesten Nebengedanken heraus schafft er es, über mehrere Absätze und Seiten tiefschürfende Betrachtungen über das Allgemeine und das Besondere der menschlichen Existenz anzustellen. Das ist skurril und witzig, teilweise sogar kriminell gut, aber eben auch nicht jedermanns Geschmack. Das mag wohl auch der Grund sein, warum Steinfest in Deutschland erst mit seinem sechsten Krimialroman Ein sturer Hund die verdiente Resonanz fand. Steinfest erzählt mit den Mitteln des Kriminalromans lakonische Geschichten über das Absurde und Hintergründige in unserer sonderbaren (und keinesfalls komplett entzauberten) Welt. Und diese Erzählweise grenzt streckenweise an Großartigkeit, etwa in der Art, wie er seine Wahlheimat Wien beschreibt, "einer Stadt, die das Unterirdische ja verkörpert wie ein Hahn den Morgen oder ein Rührei die Zerschlagung dieses Morgens.? -Christian Koch
Buch:
Sommer am Bosporus: Istanbul - ein Reiseroman
Autor:
Wolfgang Schorlau, Ausgabe vom 16. März 2010, Taschenbuch, Verkaufsrang 11945