Product Description 'Ich erinere mich genau, wann die Unruhen anfingen, denn am selben Tagging mein Telefon kaputt...' Die 'Unruhen', das ist der passive Widerstand,die Rebellion, der Aufstand der Palästinenser, die Intifada. Angelika Schrobsdorffbegegnet ihr hautnah, denn ihre Wohnung liegt auf der Grünen Grenze unweitder Altstadt von Jerusalem. Hier lebt sie mit jüdischen und arabischenNachbarn zusammen. Ihre genaue Beobachtungsgabe, ihre Ehrlichkeit und ihresanfte Ironie geben diesem Bericht über einen scheinbar aussichtslosenKonflikt zwischen zweier Völker seine befreiende Wirkung.
Buch:
Der Tod lauert in Danzig - Ein Hansekrimi - Tatort Danzig
Autor:
Hartmut Mechtel, Ausgabe vom 20. Aug. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 278023
Buch:
Der Mord des Hippokrates: Heidelbergkrimi
Autor:
Wolfgang Burger, Ausgabe vom Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 75099
Product Description Heidelbergkrimi. Kriminalroman Erscheinungsjahr: 2011 2. Aufl. Gewicht: 165 gr / Abmessung: 19 cm Von Burger, Wolfgang So einfach ist es, zum Mörder zu werden. Ein wenig Gebrüll, ein bisschen Hitze, wirbelnde Lichter, die Todesspirale einer Achterbahn. Dann lange Zeit nichts, Dunkelheit, Taubheit. Später Schwindel und Übelkeit. Das ist alles. Zweiunddreißig Stunden vom grundsoliden Herrn Doktor zur vernichteten Existenz. Pressestimmen: "Der Erzähler Burger präsentiert sich in Bestform, der Offenbarungseid eines Halbgottes in Weiß ist durchtränkt von grimmigen Humor und geprägt von schonungsloser Menschenkenntnis. So ist die Spannung, die er erzeugt, kein Oberflächeneffekt, sondern die Folge der inneren Spannungen des Anti- Helden, der wie im Rausch und dennoch wachen Sinnes seine Selbstdemontage erlebt." (Kulturmagazin Klappe-Auf) Leseprobe: "So einfach ist es also, zum Mörder zu werden. Ein wenig Gebrüll, ein bisschen Hitze, eine kreischende Kirmes, wirbelnde Lichter, die Todesspirale einer Achterbahn. Dann lange Zeit nichts, Dunkelheit, Taubheit. Später Schwindel und Übelkeit. Das ist alles. Inzwischen kann ich wieder sehen. Dieser rote Nebel wird lichter. Noch ist er nicht ganz weg, aber es wird besser und besser. Was ich sehe, ist allerdings nicht gut: Die Griechin ist tot. Sie liegt hier am Boden, vor mir, und ist ganz zweifellos tot. Offenbar bin ich immer noch verwirrt, was vielleicht kein Wunder ist, in Anbetracht der Umstände, denn in Wirklichkeit ist sie ja keine Griechin, wie ich erst seit kurzem weiß. Ist das jetzt wichtig? Hat es eine Bedeutung für mich? Nein, ich glaube nicht. Ich muss Acht geben. Ich darf nicht über solche Dinge nachdenken. Ich muss versuchen, meine Gedanken zusammenzuhalten. Bestimmt ist die Nationalit
Buch:
Neue Vahr Süd
Autor:
Sven Regener, Ausgabe vom 20. Aug. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 32048
Lehmann die Zweite - der beliebteste Anti-Held der deutschen Literatur betritterneut die BühneWir befinden uns im Jahre 1980 in der Neuen Vahr Süd, einem ganz und gar nichtpittoresken Neubauviertel im Osten von Bremen. Für Frank Lehmann, der geradeseine Lehre beendet hat, noch immer bei seinen Eltern wohnt und irgendwievergessen hat, den Wehrdienst zu verweigern, wird es ein hartes halbes Jahr.Zwar gelingt ihm nach einem Streit der Auszug aus dem Elternhaus in einechaotische Wohngemeinschaft, aber ein neues Zuhause hat er damit noch langenicht gefunden, und die Neue Vahr Süd holt ihn immer wieder ein. Und währendFrank - noch immer rätselnd, wie es so weit kommen konnte - in der Kasernestrammstehen, Hemden auf Din A4 falten und durchs Gelände robben muss, streitenseine Freunde für ihre Version der proletarischen Weltrevolution, gegen Militärund Aufrüstung und um die energische Sibille, ohne diese allerdings vorher nachihrer Meinung gefragt zu haben. Hin- und hergerissen zwischen Auflehnung undResignation kämpft Frank Lehmann hart am Abgrund und mit allen erlaubten undunerlaubten Mitteln für eine eigene, würdige Existenz zwischen zweiwidersprüchlichen Welten.Sven Regener ist ein komischer und zugleich beklemmender Roman gelungen, der unsüber den Aufbruch seines Helden in eine verwirrende Zukunft die frühen achtzigerJahre von einer Seite nahebringt, die wir erfolgreich verdrängt zu habenglaubten. Frank Lehmann ist zurück. Neue Vahr Süd erzählt, wie es dem liebenswerten Kauz neun Jahre vor den Erlebnissen in Sven Regeners grandiosem Erstlingswerk Herr Lehmann ergangen ist. Lehmanns Freunde nennen ihn noch bei seinem Vornamen Frank, er wohnt noch in Bremen bei seinen Eltern im Neubauviertel Neue Vahr Süd und muss seinen Wehrdienst ableisten, weil er schlicht vergessen hat zu verweigern. Und damit ändert sich sein Leben völlig. Kaum kommt er nach der ersten Woche beim Bund wieder nach Hause, hat sich sein Vater in seinem Zimmer ausgebreitet, um dort kaputte Fernseher zu reparieren. Frank versteht den Wink mit dem Zaunpfahl und zieht aus. In der neuen WG seines Freundes Martin Klapp ist zufällig noch ein kleines Durchgangszimmer frei, und da er unter der Woche eh in der Kaserne ist, genügt ihm das. Und so pendelt er wöchentlich zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten hin und her, von der Kaserne, wo er seine Hemden ordentlich auf A4 Format zusammenlegen muss, zu seiner politisch linken WG, in der niemand abspült. Nur getrunken wird hier wie da. Frank Lehmann hält immer innerlich Distanz, beobachtet und hinterfragt alles mit einer naiven Sturheit, die das Absurde in beiden Welten aufdeckt. Er verliebt sich und versucht, es sich selbst wieder auszureden, schließlich bringt es ja doch nur Probleme. Und Probleme hat er schon genug beim Bund, in der WG und mit den Eltern, die nicht zuhören, weder ihm, noch sich selbst. Überhaupt wird im ganzen Buch selten richtig zugehört und viel geredet. So entstehen herrliche Dialoge, die Satz für Satz die Figuren und ihre Unfähigkeiten entlarven. Doch nicht bissig-verbittert oder mit erhobenem Zeigefinger, sondern hintergründig, mit viel Humor und irgendwie auch Verständnis für all die seltsamen Gestalten. Neue Vahr Süd ist urkomisch und streckenweise bedrückend zugleich. So lebendig und facettenreich, so klar wie verspielt, so schlichtweg brillant, dass man vor dem Autor nur den Hut ziehen kann und inständig flehen: mehr davon! -Ewald Richter
Buch:
Es geschah in Berlin 1916 Nach Verdun: Kappes vierter Fall
Autor:
Horst Bosetzky, Jan Eik, Ausgabe vom April 2008, Broschiert, Verkaufsrang 113725
Erscheinungsjahr: 2008 Neuaufl. Gewicht: 577 gr / Abmessung: 21 cm Von Schätzing, Frank Köln im Jahr 1260: Jacop der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Kölner Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot. Dem jungen Mann wird schnell klar, dass er nur eine Chance hat, seine Haut zu retten. Er muss den Täter entlarven, bevor auch er zu seinem Opfer wird ... Pressestimmen: "Sprachgewaltig!" (Rheinische Post) "Virtuos gemeuchelt, mit viel Gespür für historisches Flair, Spannung und Witz." (Kölnische Rundschau) Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt - einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt. Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare "der Fuchs" genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt - und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes ... Berühmt geworden ist Frank Schätzing mit seinem fulminant erfolgreichen Ökothriller Der Schwarm über eine außer Kontrolle geratene Unterwasserwelt. Dabei hat der Gründer und kreative Geschäftsführer einer Kölner Werbeagentur einmal ganz klein angefangen und sich mit Lokalkrimis wie Mordshunger eher im Umfeld der Rheinmetropole einen Namen gemacht. Fast könnte man sagen: Ganz zu Recht - gäbe es da nicht Schätzings überaus lesenswertes Krimidebüt Tod und Teufel, das, anders als Der Schwarm, nicht so sehr wegen seiner originellen Handlung besticht, sondern durch sein historisches Kolorit. Auch wenn es oft so aussieht, als hätte Schätzing die Versatzstücke moderner Krimiliteratur genommen und Ihnen einen mittelalterlichen Mantel übergeworfen: Jeder Freund historischer Romane sollte Tod und Teufel unbedingt lesen. -Isa Gerck
Buch:
Mehr Bier
Autor:
Jakob Arjouni, Ausgabe vom 1. Januar 1989, Taschenbuch, Verkaufsrang 177102