John Williams, John (Composer) Ost/Williams, Audio CD, Verkaufsrang 24960
CD:
Amistad
John Williams, Various, Audio CD, Verkaufsrang 117009
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Regisseur Steven Spielberg und der Komponist John Williams haben im Laufe der vergangenen zwanzig Jahre eine eindrucksvolle Partnerschaft entwickelt, die in letzter Zeit ein äußerst pragmatisches Gleichgewicht zwischen Kunst und Kommerz gefunden hat. Das Team Spielberg/Williams schuf im Anschluß an den Kassenknüller "Jurassic Park" das risikoreiche Werk "Schindlers Liste", auf den spektakulären Jurassic-Aufwasch "The Lost World" folgte das moralisierende Werk Amistad. Es ist bewundernswert, wie Williams wiederum dieser Herausforderung gerecht wird und zurückhaltend die vorhandenen flüchtigen Emotionen musikalisch darstellt und mit überraschender Finesse Einflüsse afrikanischer Rhythmen und Spielweisen einbezieht. Die Choranklänge an den Titel und die wortlose Arie "Cinque's Theme" erinnern an vergleichbare stilistische Glanzstücke von Morricone - und das ist ein großes Lob. -Jerry McCulley
Aus der Amazon.de-Redaktion Spektakuläre Infernos, vor allem zu Wasser, scheinen ihm Glück zu bringen. Deshalb stürzte sich der Komponist James Horner nach dem riesigen Erfolg seines Scores zu Titanic (1997) erneut begeistert ins nasse Element. Diesmal für die Verfilmung von Sebastian Jungers Tatsachenroman Der Sturm unter der Regie des ebenfalls meererfahrenen Wolfgang Petersen (Das Boot, 1982). Geschildert wird das Schicksal des 24 Meter langen Fischkutters "Andrea Gail", auf dem Kaptain Billy Tyne (George Clooney) samt seinem Freund Bobby Shatford (Mark Wahlberg) plus vier Kollegen am 29. Oktober 1991 in See sticht und mitten in den Jahrhundert-Hurrikan Grace gerät, der bei 160 Kilometer Geschwindigkeit die Wellen bis zu 30 Meter auftürmt... Zur Vertonung der Katastrophe vor Kanadas Küste setzt Horner ein großes Orchester (ohne Chor!) ein und schöpft alle Soundmöglichkeiten des voluminösen Klangkörpers aus. Dazu punktuell ein paar elektronische Effekte, um die Naturgewalten zu betonen, sowie etwas E-Gitarre - fertig ist ein überwiegend dramatischer, aber stets harmonisch-gefälliger (und bisweilen etwas langatmiger) Score. Kenner von Horners Schaffen werden allerdings schnell hellhörig. Denn nicht nur in der eingängigen Titelmelodie, die während der 78 Minuten bis zum Überdruss wiederholt wird (inklusive einer semiakustischen Popballaden-Variante von John Mellencamp bei "Yours Forever"!), zollt der Amerikaner sich selbst Tribut. Im Klartext: Er greift auf die von ihm bevorzugten Themen und Instrumentierung zurück - in diesem Fall vor allem aus Deep Impact (1998) und der Petersen-Produktion Bicentennial Man (1999). Was wiederum den kinogerecht aufbereiteten Thriller betrifft, urteilten die Kritiker des San Francisco Chronicle und TV Guide bei allem Respekt vor den beeindruckenden State-Of-The-Art-Special-Effects in stiller Einmütigkeit: Das Buch vermittelt den Horror besser als der spannende Zwei-Stunden-Film, bei dem sogar das Wasser größtenteils computeranimiert ist! -Thomas Hammerl 1
CD:
Zwei glorreiche Halunken/Der Gehetzte der Sierra Madre (Il buono, il brutto, il cattivo/La resa dei conti)
Aus der Amazon.de-Redaktion Regisseur Edward Zwicks Geschichte über die erste Kompanie schwarzer Soldaten im Heer der Union-Staaten während des Amerikanischen Bürgerkriegs erfaßt die anhaltende Faszination, die dieser Krieg auf die Amerikaner ausübt. Der unbesungenste Held dieses Spektakels aus dem Jahre 1989 ist der Komponist James Horner, der hier eines seiner größten und denkwürdigsten Werke vorlegte. So denkwürdig, daß einige seiner reichen Melodien von anderen Filmemachern, und auch von Horner selbst, wiederverwertet wurden. Glory war, stärker als alle anderen seiner Werke, Auslöser für Horners bemerkenswerte Aufstieg zur Spitze seiner Zunft in den neunziger Jahren. -Jerry McCulley
Ausgabe vom 2000, Videokassette, Verkaufsrang 9518
Aus der Amazon.de-Redaktion Ein Film mit Steven Seagal. Und dessen Figur überlebt die ersten 20 Minuten dieses vorzüglichen Thrillers nicht. Das macht schließlich Kurt Russel zum Helden des Filmes. Dieser spielt einen Strategen des amerikanischen Geheimdienstes, der mit Hilfe eines Spezialkommandos an Bord eines von islamischen Terroristen gekaperten Flugzeuges geschmuggelt wird, um dem Kommando beratend zur Seite zu stehen - würde nicht ausgerechnet deren Anführer (Seagal) bei dem riskanten Unternehmen ums Leben kommen. So sind Russel und seine Männer (unter anderem Oliver Platt, Joe Morton und Joe Leguizamo) nunmehr auf sich allein gestellt, um eine an Bord befindliche chemische Bombe zu entschärfen, die die halbe amerikanische Ostküste verseuchen könnte. Hilfe erhalten sie dabei von Halle Berry, die eine Stewardess spielt, die ihr Leben riskiert, um den Männern zu helfen. Das Ergebnis ist ein spannender Action-Thriller, der gleichzeitig ein eindrucksvolles Regie-Debüt des Schnittmeisters Stuart Baird (Zwei stahlharte Profis, Stirb langsam 2) darstellt. -Jeff Shannon