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Das geheimnisvolle Serum

ein Fantasy Abenteuer-Roman von Janis Purucker


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Kapitel 2

Ich wache erst wieder auf, als ich im Krankenhaus liege. Ich sehe das Gesicht meiner Mutter über mir. Dort hinten ist auch mein Vater. Ich frage sie natürlich aus. Sie erzählen mir, daß ich nichts Schlimmes habe, nur einen gebrochenen Arm und ein etwas verstauchtes Bein. Ich habe das "UNGLÜCK" am besten überstanden.
"Welches Unglück?" frage ich verwirrt.
"Kannst du dich nicht mehr daran erinnern?"
"A-Achso! Jetzt! Was ist denn alles passiert?"
"Naja, ungefähr der viertel Teil der Universität ist in die Luft gegangen."
"Waaaaaas????" Ich verstehe nun gar nichts mehr. "Wer hat denn überhaupt die erste Explosion ausgelöst?"
"Rate mal!"
"Oh nein! Christian!" sage ich. "O Gott o Gott! Sowas hätte ich ihm doch nicht zugetraut! Fehler macht jeder mal. Aber sowas? Oh je!"
"Tja, Kind," sagt meine Mutter, "es sind halt nicht alle so wie du."
"A-aber, das muß er doch alles selber zahlen, oder nicht?"
"Ja, ich denke schon, denn er ist für sowas nicht versichert, der Dummkopf!"
"O Gott, da schuftet er 2 Jahre dafür!"
"Länger!" sagt mein Vater. "Denn der Schaden beträgt an die "200.000 Dollar, seine Familie und er konnten jedoch insgesamt nur 20.000 Dollar auftreiben."
"Oh neihiiiiin!" heule ich.
"Aber dafür brauchst du doch nicht heulen!" sagt meine Mutter.
"A-Aber, er ist doch mein Freund!"
"Waaaas?" schreit mich mein Vater an. "Der Hornochse? Den werd ich dir austreiben! Falls er aus dem Krankenhaus kommt und überhaupt noch Zeit hat, darfst du ihn nie wieder treffen! Hast du mich verstanden??"
"Du bist blööööööd!" Völlig außer mir setze ich mich im Bett auf. Obwohl es sehr weh tut, gelingt es mir, meine Krücken zu schnappen, die in einer Ecke stehen, auf den Gang zu rennen, und mich im Klo einzusperren, da meine Eltern schon älter sind und nicht mehr so schnell laufen können.
Ich heule mich erstmal so richtig aus. Dann, als ich wieder einen klaren Gedanken fassen kann, denke ich nur daran auszureißen, weit weg. Aber natürlich erst, wenn ich wieder gesund bin. Bis dahin rede ich einfach nichts mehr mit meinem Vater und gehe ihm aus dem Weg.
Doch da sperrt irgendjemand von außen die Tür auf. Es ist eine Krankenschwester, die bestimmt meine Eltern gerufen haben. Sie bringt mich wieder zurück in mein Zimmer und auf dem Weg dorthin erzähle ich ihr, was vorgefallen ist. Sie ist noch ziemlich jung, ca. 23 Jahre, also 3 Jahre älter als ich. Deshalb weist sie meinen Vater aus dem Zimmer: aus gesundheitlichen Gründen.
Nun bin ich mit meiner Mutter allein. "Laura, du mußt deinem Vater verzeihen. Er hält eben die, die nicht viel Kohle haben, für nicht ganz voll. Er will nur das Beste für dich. Und das will ich auch, Laura. Schau, du willst mir doch nicht weismachen, daß du ihn nicht auch für dumm hältst. Schließlich ist es seine Schuld, daß du hier liegst."
"Aber ich habe doch auch eine Explosion verschuldet."
"Ja, das haben alle anderen erzählt, die bei dir waren, aber das hast du auch nur gemacht, weil du von der ersten Explosion so erschrocken bist, daß du eben etwas irgendwo falsch hingeschüttet hast. Aber an allem war Christian schuld. Ich kann dir auch nicht helfen, aber wenn ich du wäre, würde ich so einen, ich muß DUMMKOPF sagen, nicht zum Freund haben wollen. Aber es ist deine Entscheidung. Schließlich bist du schon erwachsen. Vater hat das nicht so ernst gemeint. Er kann dich höchstens aus der Wohnung werfen, aber er kann dir nicht verbieten, daß du mit ihm zusammenlebst."
"Ach Mama, was soll ich nur machen? Ich bin so verzweifelt! Aber, ich weiß, ich will zu Christian, ihn mal auf seinem Zimmer besuchen. Er ist doch in diesem Krankenhaus, oder?"
"Ja, er liegt auf Zimmer Nummer 265. Wir haben uns informieren lassen. Wir haben auch gehört, daß seine Eltern ihn vorerst auch nicht mehr besuchen dürfen. Sie haben ihn wahrscheinlich auch angebrüllt. Naja, das würde ich auch machen, aber bei dir... Du kannst ja nichts dafür, daß er dein Freund ist!"
"Und darf Christian sonst noch jemand besuchen?"
"Naja, wenn er es will."
"Und was ist mit der Krankenschwester?"
"Na, die muß natürlich immer mal wieder nachschauen, ob alles in Ordnung ist."
"Dann sag ihr, daß sie Christian fragen soll, ob Laura Dröll ihn besuchen darf!"
"Gut. Ich frag sie mal."
"Warte, was hat Christian eigentlich?"
"Ich glaube, er hat ein gebrochenes Bein, ein paar gebrochene Rippen und einen angebrochenen Arm."
"Oh jeh, da hat es ihn aber schwer erwischt! Naja, er war ja auch gleich danebengestanden."
"Also ich bitte mal die Krankenschwester, ihn zu fragen, ja? Tschüß, bis dann mein Schatz. Und steh während ich weg bin nicht unnötig auf!" Und schon ist sie weg.
Nachdenklich sehe ich aus dem Fenster. Draußen ist es Sommer und heute noch dazu ein herrlicher Sonnenscheintag. Wie gerne wär ich jetzt draußen! Wenn Mama wiederkommt, sage ich ihr, daß sie das Fenster aufmachen soll. Hier drin ist so stickige Luft!
Und schon ist sie wieder da. "Also, die Krankenschwester hat Christian gefragt. Er hat "MEINETWEGEN" gesagt. So etwas Unverschämtes! Da will einen die einzige Freundin besuchen, die man noch hat und dann sagt man meinetwegen!"
"Ach, Mama, nimm das nicht so ernst. Er ist bestimmt sehr traurig und enttäuscht von sich. Gibst du mir mal die Krücken, Mama?"
"Aber natürlich, mein Kind. Hier."
"Danke. Hilf mir mal."
"Ja gut, warte."
Und schon stehen wir auf dem Gang draußen. Was für ein Glück. Ich liege auf 260. Dann ist Christian nur ein paar Türen weiter. Vor seiner Tür steht eine Krankenschwester.
"Hier bin ich mit meiner Tochter." sagt meine Mutter zu ihr.
"Ach, Sie. Hier, bitte."
Und sie läßt uns eintreten.
Als ich drin bin, sage ich zu meiner Mutter: "Ich denke, es ist besser, wenn du mich allein mit ihm reden läßt."
"Gut, mein Schatz. Ich warte draußen vor der Tür."
Und schon ist sie draußen und fängt an, mit der Krankenschwester zu quasseln. Im Zimmer ist alles ruhig. Christian sitzt in seinem Bett, den Kopf auf ein Kissen gestützt. Aber er hat die Augen offen.
"Du kannst ruhig näher kommen. Ich kann dir nichts mehr tun." sagt er zu mir, ohne mich anzusehen.
Ich setze mich auf die Bettkante. Jetzt dreht er den Kopf zu mir her. Seine Augen sind feuerrot vom vielen Weinen.
"Oh, Gott wie siehst du denn aus!" sage ich zu ihm. Sein Bein ist hochgelegt, und stark eingegipst. Auch die Stelle an der die Rippen sind, ist eingegipst. Nur der Arm nicht. Naja, der ist ja auch bloß angebrochen.
"Ich weiß wie ich aussehe. Aber du siehst auch schlimm aus. Und an allem bin nur ich schuld! 35 Leute nur wegen mir verletzt!!! Ach, Laura, ich will nicht mehr leben!"
"Sag das nicht! Sowas sagt man nicht. Es wird bestimmt alles wieder gut."
"Nein Laura, nein," sagt er weinend. "nichts wird mehr gut. Meine Eltern hassen mich, alle Schüler hassen mich, der Knoll hasst mich auch, denn der ist ja auch verletzt!! Falls ich hier wieder rauskomme, werde ich von der Schule geschmissen, von meinen Eltern aus der Wohnung, eine Arbeitsstelle bekomme ich auch nicht, weil mich alle fürchten, das wenige Arbeitslosengeld reicht mir auch nicht um mir eine Wohnung zu mieten und wenn ich dann auf der Straße lebe, muß ich das wenige Geld das ich vom Staat bekomme, auch noch hergeben, damit ich den viertel Teil der Universität bezahle, noch bevor ich sterbe. Und über diesem ganzen Zeug würde ich sowieso gleich verhungern, verdursten, oder erfrieren. Nein Laura, da mach ich mir lieber selbst ein schnelles Ende."
"Christian, bitte, sag so was nicht. Ich helfe dir. Falls mich mein Vater aus der Wohnung schmeißt, kann ich etwas von meinem Konto abbuchen lassen und eine Mietwohnung suchen, und dort kannst du dann bei mir wohnen."
"Wie bitte? Warum will dich dein Vater hinausschmeißen?" fragt mich Christian verwirrt.
Da bleibt mir nichts anderes übrig, als ihm alles zu erzählen.
"Oh, nein " stöhnt Christian. "Schon wieder bin ich an etwas schuld."
"Warum?" frage ich ihn.
"Naja, wenn du nicht meine Freundin wärst, wäre das alles nicht passiert. Ach, Laura, wenn du mir nur wirklich helfen könntest." sagt er mit einem Seufzer.
"Du, Christian, sag mal, was wolltest du denn überhaupt ausprobieren bei der Explosion?"
"Ach Laura," sagt er mit Enttäuschung in der Stimme," das sollte was ganz Tolles werden. Ich hab etwas zusammengemixt, aus einem Buch. Ich weiß nicht mehr wo ich es her habe... Ah! Genau! Eines Tages ging ich durch die Stadt. Da sprach mich ein alter Bettler an und sagte: Grüß mir Gott, mein Freund. Da sagte ich: Ich bin nicht ihr Freund. Oh, entschuldigen Sie, mein Herr. Aber ob Herr oder Freund, ich habe ein Geschenk für Sie. Ich kaufe nichts, sagte ich mit schlechter Laune. Aber, ich sagte doch, es ist ein Geschenk, es kostet sie nichts als ein kleines Almosen. Natürlich, dachte ich, nun geht die Feilscherei wieder los. Oh nein, sagte da auf einmal der Bettler, keine Feilscherei, ein Geschenk, sagen wir, für 2 pens. Ich fragte ihn: Woher wissen Sie, daß ich gerade ans Feilschen gedacht habe? Naja, man hat eben so seine Mittel. Langsam wurde mir die Sache doch interessant. Und dieses Geschenk ist wirklich nur für 2 Pfennige? Oh ja, mein Herr. Was ist es denn überhaupt? Es ist ein Buch. Was denn für ein Buch? Das werden Sie schon selbst merken, wenn Sie es lesen. Naja, dachte ich, für 2 Pfennige laß ich mir's eingehen. Vielleicht stehen ganz interessante Dinge drin. Na gut, hier, die 2 pens. Danke sehr, mein lieber
Herr Freund. Und hier ist das Buch. Er gab es mir. Dann sagte er mir nochmal seinen äußersten Dank und verschwand im Stadtpark.
Ich wußte nicht, was ich denken sollte. Ich schlug die erste Seite des Buches auf. Sie war leer. Die zweite auch. Die dritte auch. Was jetzt, wenn mir der Bettler ein leeres Buch angedreht hatte? Ich suchte und suchte, und als ich in der Mitte des Buches war, konnte ich endlich alte, verschnörkelte Buchstaben erkennen, die ich gerade noch entziffern konnte. Da standen komische Stoffe, die man wiederum aus chemischen Stoffen mixen konnte. Ich habe sie jetzt vergessen. Aber ich wollte es eben ausprobieren. Und das habe ich ja auch getan. Ich habe, so wie es auch hieß, alle Stoffe in einen kleinen Plastikbeutel hineingeschüttet und ihn dann vakuum, also luftdicht verschlossen. Dann sollte man ihn über dem Feuer aufhängen. Und da passierte es eben." Christian seufzt.
Doch ich schreie auf einmal, so laut, daß Christian richtig erschrickt.
"Was hast du denn? Spinnst du, mich so zu erschrecken! Hoffentlich hat die Krankenschwester nichts gehört! Sonst läßt sie dich sicher wegbringen!" Wir lauschen angestrengt. Aber die Krankenschwester schwatzt weiter mit meiner Mutter und wir atmen auf. "Sag mal, warum schreist du so?" fragt mich Christian.
"Chrissi, nun denk mal nach über das, was du eben gesagt hast!"
"Wieso, war da was wichtiges dabei?" fragt er mich verwundert.
"Denk mal nach!"
"Mensch, du hast recht, Laura! Denkst du, was ich denke?"
"Bestimmt!"
"Man mußte den Beutel doch absolut luftdicht verschließen! Es KÖNNTE sein, daß dieses Serum die Explosion überlebt hat!"
"Genau! Und falls es überlebt hat, liegt es noch in dem Schutthaufen der Universität. Und von dort müssen wir es holen! Der Bettler, die 2 Pfennige, das alte Buch, die alte Schrift, die komischen Stoffe, alles das kommt mir sehr seltsam vor! Vielleicht ist das alte Buch ein Zauberbuch, in dem Zauberformeln stehen! Wo ist es eigentlich?"
"Das alte B... Oh! Ja! Das wollte ich dir auch noch erzählen!" fängt er mit geheimnisvoller Stimme an, "das war auch sehr komisch! Ich habe mir nämlich die Formeln aus dem Buch auf einen Zettel abgeschrieben, weil die Seiten des Buches fast schon zu Staub zerfielen, und als ich alles abgeschrieben hatte, legte ich den Zettel auf das alte Buch und das alte Buch mitsamt dem Zettel unter mein Bett, damit es meine Mutter nicht findet. Und als ich dann am nächsten Morgen den Zettel unter meinem Buch hervorholen wollte, war er zwar da, aber das Buch, ja, das war weg! Ich suchte mein ganzes Zimmer durch, aber ich fand es nicht! Naja, dachte ich, wenigstens habe ich den Zettel, und vergaß es."
"Hm, weißt du was, wir sagen unseren Eltern und der Krankenschwester, daß wir einen Spaziergang machen wollen und dann gehen wir zur Universität." schlage ich ihm vor.
"Laura, hast du vergessen, daß wir noch nicht so schnell laufen können?"
"Oh, naja, dann fahren wir eben mit ein paar Rollstühlen."
"Meinst du, sie lassen uns?" fragt mich Christian unsicher.
"Ach, wir sagen einfach, daß wir ganz dringend frische Luft brauchen. Sie werden uns schon gehen lassen."
"Gut, dann ruf deine Mutter und sag es ihr." sagt Christian zu mir.
"Ok. Maamii!!" rufe ich durch die Tür.
Und schon stürmt meine Mutter herein. "Was ist denn mein Schatz? Habt ihr euch lange genug unterhalten?"
"Ja, Mami, aber wir wollen ein bißchen an die frische Luft."
"An die frische Luft? Na gut, ich sage es der Krankenschwester, daß sie mit euch in den Park hinunter geht."
"Oh nein!" unterbreche ich sie. "Wir wollen mit ein paar Rollstühlen kurz mal durch die Stadt fahren. Und," ich rede jetzt ein bißchen leiser, "ohne die Krankenschwester."
"Was, ihr wollt allein durch die Stadt fahren, auf zwei Rollstühlen? Nein, Laura, das geht nicht. Und außerdem müßten wir schließlich Christians Eltern auch fragen."
"Aber," unterbreche ich sie, doch sie redet wieder dazwischen:
"Nein, kein Aber! Wenn ihr an die frische Luft wollt, kann die Krankenschwester euch in den Park hinunterbringen. Gehn wir jetzt wieder?" fragt sie mich am Ende des Befehlssatzes.
"Nein," sage ich, "wenn du mich schon nicht hinausläßt, möchte ich wenigstens noch ein bißchen mit Christian quatschen."
"Ok, mein Schatz, aber du mußt verstehen, daß ich dich nicht weglassen kann. Also, wenn irgendwas ist, rufst du mich."
Und schon ist sie wieder draußen und erzählt der Krankenschwester was ich wollte.
"Mist!" sagt Christian leise. "Was machen wir jetzt?"
"Tja, hm... aah! Ich hab's!" rufe ich.
"Was hast du?" fragt mich Christian verwundert.
"Weißt du was, wir machen es heimlich!"
"Was?" fragt mich Christian dumm. "Na, wir fahren heimlich zur Universität!"
"Aber Laura, ich glaube, jetzt spinnst du! Wie willst du das denn machen, wann, wie und wo?"
"Wann? Na, ich denke mal nachts! Denn da schlafen alle, die Krankenschwestern, die Ärzte und auch die Arbeiter von der Universität! Wie? Ganz einfach, mit Rollstühlen! Und wo? Na, wir fahren von hier aus zur Universität! Stell doch nicht immer solche dummen Fragen!"
"Aber, wenn du nachts fahren willst, wir haben doch gar kein Licht an den Rollstühlen!"
"Ach, dann nehmen wir einfach Taschenlampen mit!"
"Laura, wo willst du denn die wieder herkriegen?"
"Ach, mensch Christian, das werden wir schon irgendwie schaffen!"
"Aber, dieses ganze Zeug! Vielleicht ist das Serum doch ausgelaufen und alles war umsonst!"
"Christian, nun hör mir mal zu! Entweder du machst mit, oder ich mach das alleine! Ich möchte wissen, was es mit dem Serum auf sich hat! Wenn es ausgelaufen ist, haben wir eben Pech gehabt! Dann können wir ja auch mal deine Eltern fragen, ob sie mal daheim nach dem Buch suchen! Sie wissen ja nicht, was es damit auf sich hat! Denn, dieses ganze Zeug, mit dem Bettler und so, alles das, kommt mir sehr merkwürdig vor! Oder hast du mich am Ende nur angelogen?"
"Nein, alles das ist wahr," versichert mir Christian. "Aber, ich wünschte, ich hätte es dir nicht erzählt! Laura, das ist alles viel zu gefährlich für uns und zu unsicher! Stell dir mal vor, die Krankenschwester, die gerade Nachtdienst hat, wacht auf! Das gäbe einen Krach! Und überhaupt, weißt du denn wo Rollstühle stehen? Und wo wir schnell und leise auch noch Taschenlampen herkriegen sollen?
Verstehst du denn nicht, das ist alles viel zu schwierig!"
"Christian, hör mir zu! Wir werden das so machen:" Und ich erzähle ihm meinen Plan.


 Kapitel 3
© 2008 by Janis Purucker



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