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Geschichte

Juden in der NS-Zeit

Seite 4
Täter, Opfer, Zuschauer: Die Vernichtung der Juden 1933-1945. (Die Zeit des Nationalsozialismus) - Raul Hilberg

Täter, Opfer, Zuschauer: Die Vernichtung der Juden 1933-1945. (Die Zeit des Nationalsozialismus)

Raul Hilberg

Taschenbuch


Nach seinem Standardwerk Die Vernichtung der europäischen Judenbeschreibtder Autor die Massenvernichtung der Juden nun aus der Sicht der damalshandelnden, leidenden oder scheinbar unbeteiligt danebenstehenden Personen.Im Teil Täterwerden die alten und neuen Eliten dargestellt, die eifrigenKarrieristen in Verwaltung, Armee und Partei, in Verbänden und Organisationen.Sie entstammten allen sozialen Schichten. Der Teil Opferbeschäftigt sichmit den Opfern und deren vielfältigen Geschichten. Hier geht es auch umdie Rolle der Judenräte beim Vernichtungsprozeß und um die Überlebenden.Im Teil Zuschauerbeschreibt der Autor das Verhalten der scheinbar unbeteiligtDanebenstehenden, der kleinen und großen Gewinnler des Judenmordes, diez. B. Wohnungen und Arbeitsplätze übernahmen. Angesprochen wird auch dasfragwürdige Verhalten der Staatenwelt, des Roten Kreuzes und anderer humanitärerOrganisationen, nicht zuletzt das der Kirchen.

Von Auschwitz nach Jerusalem: Über Deutschland und Israel - Alfred Grosser

Von Auschwitz nach Jerusalem: Über Deutschland und Israel

Alfred Grosser

Gebundene Ausgabe


Die Verwissenschaftlichung der >Judenfrage< im Nationalsozialismus - Horst Junginger

Die Verwissenschaftlichung der >Judenfrage< im Nationalsozialismus

Horst Junginger

Gebundene Ausgabe


Überleben im Dritten Reich: Juden im Untergrund und ihre Helfer - Wolfgang Benz

Überleben im Dritten Reich: Juden im Untergrund und ihre Helfer

Wolfgang Benz

Taschenbuch


Stille Rebellen: Der Überfall auf den 20. Deportationszug nach Auschwitz - Marion Schreiber

Stille Rebellen: Der Überfall auf den 20. Deportationszug nach Auschwitz

Marion Schreiber

Taschenbuch


Nicht in allen von den Deutschen besetzten Ländern können die Nazis mit ausreichender Unterstützung aus der Bevölkerung rechnen. Besonders in Belgien beißen sich die Okkupanten weitgehend die Zähne aus. Im April 1943 gelingt Widerständlern sogar ein Anschlag auf einen der Deportationszüge, die vom Sammellager Mechelen aus Juden nach Auschwitz verfrachten sollen.

Die Journalistin Marion Schreiber ist jener waghalsigen Tat nachgegangen und hat sie anhand von Archivmaterial, Dokumenten und Befragung Überlebender rekonstruiert. Als "stille Rebellen" erweisen sich dabei nicht nur die Brüsseler Hauptfiguren um den jungen Juden Livchitz, sondern der Großteil der belgischen Bevölkerung zählt dazu. Virulenter Antisemitismus scheint in diesem Land fast unbekannt zu sein: Viele Juden (auch ausländische) werden gedeckt oder vor den Häschern versteckt (darunter viele Kinder). Skrupellose Spitzel sind häufig die einzigen Zuträger für SS und Sicherheitsdienst. In einer Fülle von Details (hier fehlt leider ein Register!) erfahren die Leser einiges über die belgische Gesellschaft jener Zeit, die Geschichte der Juden dort und über die verschiedenen Strömungen des Widerstandes - seien es Partisanen, Kommunisten (deren Rolle von der Autorin etwas unter den Teppich gekehrt wird), jüdische Komitees sowie intellektuelle Zirkel in Kunst und Wissenschaft. Die Nachzeichnung von Einzelschicksalen der Opfer und treffende Psychogramme der Täter machen das Vergangene auch heute greifbar.

Wer ein Menschenleben rette, rette ein ganzes Volk, heißt es im Talmud. Die Belgier waren diesbezüglich in bemerkenswertem Maße beteiligt. Dennoch konnten viele Juden nicht gerettet werden. Im Anhang befindet sich, als bedrückendes Denkmal, die Personenliste des (überfallenen) 20. Transports. Trotz kleinerer Schwächen: empfehlenswerte Lektüre über ein nie versiegendes Thema. -Jürgen Grande


»Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank - Mirjam Pressler

»Grüße und Küsse an alle«: Die Geschichte der Familie von Anne Frank

Mirjam Pressler

Gebundene Ausgabe


Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen - Hannah Arendt

Eichmann in Jerusalem: Ein Bericht von der Banalität des Bösen

Hannah Arendt

Taschenbuch


Der Prozeß gegen SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann 1961 in Jerusalem war neben den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen die wichtigste Gerichtsverhandlung gegen Schergen des NS-Regimes. Spätestens mit der Vollstreckung des Todesurteils gegen Eichmann begann auch eine Diskussion um die Sinnhaftigkeit der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen durch juristische Mechanismen. Hannah Arendt hat den Prozeß selbst miterlebt und seine Unterlagen dazu genutzt, ihr eigenes Resümee über den Holocaust und die Person Adolf Eichmann mit seiner Rolle bei der Judenverfolgung zu ziehen. Heraus kam dabei ein Buch, das bis zum heutigen Tag nichts an Gültigkeit oder Bedeutung verloren hat.

Eichmann steht prototypisch für viele der verbrecherischen Nazi-Gefolgsleute, die mit oder ohne ideologischer Verblendung, dafür aber immer mit voller Obrigkeitshörigkeit doch stets nur Befehle ausführten. Irgendeine Form der Reue geht ihm ab, denn "Reue ist etwas für kleine Kinder", so Eichmann in den Verhören. Dabei ist Reue und die daraus resultierende Selbsterkenntnis der vielleicht wichtigste Punkt einer sinnvollen Aufarbeitung. Hinter der Maske des vermeintlichen Normalos Eichmann verbirgt sich tausendfacher Schrecken - ein Schrecken, den man auch heute noch an so manchen Stellen des Erdballs in den Personen scheinbar normaler Bürger wiederfinden kann.

Arendts Buch ist zudem eine über die persönliche Ebene hinausgehende Zusammenfassung des Holocaust, von den ersten Vertreibungen bis hin zur fürchterlichen Endlösung, denn all dies war Gegenstand des Prozesses. Bei aller berechtigter Kritik - so gibt es heute sicherlich ausführlichere Bücher über die Historie des Holocaust - darf man ihr eigentliches Anliegen nicht übersehen. Es ging ihr gerade um die im Untertitel aufgeführte Banalität des Bösen, um die Betrachtung der Person, die das Töten verwaltet und plant. Und genau diese Betrachtungsweise packt den Leser, denn bei der Analyse der Ereignisse im Dritten Reich sollte man immer auch die einzelnen Täter berücksichtigen. Die Erkenntnis, daß normale Menschen zu Greueltaten solchen Ausmaßes fähig sind, darf nie in Vergessenheit geraten, und so behält dieses Buch auch in Zukunft seinen Stellenwert als Warnung wie auch als Mahnmal. -Joachim Hohwieler


Adressat unbekannt - Kathrine Kressmann Taylor

Adressat unbekannt

Kathrine Kressmann Taylor

Gebundene Ausgabe


ein kurzer Roman über den Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden aus dem Jahr 1933

Max Mannheimer - Überlebender, Künstler, Lebenskünstler: Ausgewählte Reden und Schriften von und über Max Mannheimer

Max Mannheimer - Überlebender, Künstler, Lebenskünstler: Ausgewählte Reden und Schriften von und über Max Mannheimer

Gebundene Ausgabe


Die Deutschen und der Holocaust: Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte - Bernward Dörner

Die Deutschen und der Holocaust: Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte

Bernward Dörner

Gebundene Ausgabe


Buch, Hörbücher, Kategorie Juden in der NS-Zeit
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