Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde
Autor:
Alan Weisman, Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 40301
Aus der Amazon.de-Redaktion Auszusterben ist ein ganz normaler Vorgang. Jeden Tag machen bedrohte Tierarten es uns vor. Ohnehin wird sich in Jahrmilliarden die Sonne derart ausgedehnt haben, dass für die Erde kein Platz mehr ist. Spätestens dann wird es auch jenes Tier, dass wir salopp Homo sapiens sapiens nennen, nicht mehr geben. Alles in allem ist es also schlecht bestellt um uns. Was aber wäre, wenn die Welt auf das natürliche Aussterben des Menschen nicht mehr warten würde? Was würde passieren, wenn die mit soviel Unvernunft ausgestattete Gattung Homo plötzlich und spurlos von der Welt verschwände? Was würde aus unseren Megastätten, aus den architektonischen Meisterwerken, was aus dem Kölner Dom? Und was würde aus der Natur ohne Umweltverschmutzung, ohne Krieg, ohne Raubbau und unnatürliche Zerstörung? In seinem faszinierenden Bestseller Die Welt ohne uns hat der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist Alan Weisman diesen Gedanken zu Ende gedacht. Ausgehend von den neuesten Erkenntnissen der Biologie, Physik, Geologie und Ingenieurskunst beschreibt er ein wahrlich abenteuerliches (und beizeiten natürlich auch spekulatives) Szenario, das den Bogen von zwei Tagen bis zu 6,5 Milliarden Jahren spannt. Und das ist von der ersten bis zur letzten Seite lesenswert. Vermutlich sind wir in den nächsten Jahren nicht vom Aussterben bedroht. Vermutlich wird es uns noch viel zu lange geben. Aber es gibt ja ein Mittel, zumindest zu verhindern, dass wir der Umwelt zu sehr schaden. Wenn wir beispielsweise alle Die Welt ohne uns lesen würden, dann könnten wir zumindest für die Dauer der Lektüre keine Dummheiten machen. Die Welt ohne uns jedenfalls hätte es verdient. So lange es solche Bücher gibt, ist ja ohnehin noch nicht alles verloren. - Thomas Köster
Buch:
Noch mehr Strandsteine: Sammeln und Bestimmen an Nord- und Ostsee
Autor:
Frank Rudolph, Ausgabe vom Okt. 2008, Broschiert, Verkaufsrang 118886
Product Description Mensch und Natur im Wirbel der planetaren Wandlung Erscheinungsjahr: 2010 m. zahlr. Zeichn. Gewicht: 620 gr / Abmessungen: 190 mm x 230 mm Von Pogacnik, Marko Angesichts der sich vertiefenden ökologischen und gesellschaftlichen Krise fragen viele Menschen nach deren tieferen Ursachen. Auf der Grundlage geomantischer Einsichten in den Prozess der Erdveränderungen zeigt Marko Pogacnik, dass es bei den anstehenden Veränderungen um eine grundlegende Wandlung des Lebensraums geht, der die weitere Entwicklung der Natur und des Menschen ermöglichen wird. Die Erdintelligenz hat auf geomantischer Ebene bereits bestimmte Maßnahmen in Gang gesetzt, um der drohenden Zerstörung der Erde vorzubeugen. Die meisten Einsichten in diesen komplexen Prozess hat der Autor durch intensive Träume erfahren; diese werden in Form von Zeichnungen und Kommentaren für den Leser nachvollziehbar gemacht. Meditative Übungen erlauben, eigene Erfahrungen zum Thema zu gewinnen.
Buch:
Wanderungen in die Erdgeschichte, Bd.8, Auf den Spuren der Eiszeit südlich von München, östlicher Teil: Wanderungen in die Erdgeschichte (8)
Autor:
Rolf K. F. Meyer, Hermann Schmidt-Kaler, Ausgabe vom Juli 1997, Broschiert, Verkaufsrang 201348
Frank Press, Raymond Siever, Ausgabe vom Okt. 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 50876
Buch:
Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa - Sonderausgabe: Von der Eiszeit bis zur Gegenwart
Autor:
Hansjörg Küster, Ausgabe vom 17. Aug. 1999, Taschenbuch, Verkaufsrang 380159
Aus der Amazon.de-Redaktion Mit diesem Buch werden Sie glücklich, wenn Sie die Dinge um sich herum gern daraufhin betrachten, wie und warum sie entstanden sind, wie sie ihre heutige Gestalt gewonnen haben - kurz, wenn Sie den historischen Blick besitzen. Beim Blättern in Kunstführern oder den Mitteilungsblättchen historischer Ortsvereine versinkt man schnell im Ozean der Einzelheiten: Daß im Jahr dings Kahl der Kahle am Kahfreitag eine Kahpelle kahputt gemacht hat, mag zunächst interessant klingen, aber was bedeutet es für den Leser? Hansjörg Küster zeigt Einzelheiten grundsätzlich im Gesamt-Zusammenhang und erklärt dennoch das Große und Ganze immer am konkreten Beispiel. Nehmen wir mal an, Sie wohnen in einem Hochhaus aus den 60ern am Rande einer Stadt im Ruhrgebiet und blicken aus dem Fenster: Felder, Viehkoppeln, zwei sich kreuzende Eisenbahngleise, eine aufgegebene Fabrik. Als Leser der Küsterschen Landschaftsgeschichte können Sie das alles deuten: Wann die Felder diese Form bekamen, die Entstehungszeit der Viehkoppeln, warum die Gleise dort auf kleinen Viadukten laufen... Sogar Ihr Hochhaus werden Sie erklärt finden! Küster lehrt Pflanzenökologie in Hannover, für dieses Buch aber ist er weit über alle Fachgrenzen hinausgegangen und hat bei den Geo-, Sozio- und Zoologen gewildert, bei den Historikern der Kunst-, Wissenschafts-, Technik-, Architektur-, Garten-, Bevölkerungs- und Kulturgeschichte nachgelesen und alles zu einer Synthese zusammengeführt. Der Band liest sich leicht, der Autor läßt den Text unbeschwert von Anmerkungen, liefert nur im Anhang eine Auswahlbibliographie zum weiterlesen. Es werden so viele Preise vergeben: Warum hat dieses Buch noch keinen? -Michael Winteroll