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| | Buch: | Der kosmische Volltreffer: Warum wir hier sind und das Universum wie für uns geschaffen ist |
| Autor: | Paul Davies, Ausgabe vom 3. März 2008, Gebunden, Verkaufsrang 77909 |
| Preis: | 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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17.03.2008 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Als das Universum abkühlte, war es um die Symmetrie geschehen "Im kosmischen Reiseführer von Paul Davies lässt sich viel über die moderne Physik lernen."
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Die Rätsel unserer Existenz anschaulich diskutiert. (5 von 5 Punkten) meint A.M. aus Kirchheim Paul Davies hat sich schon immer gern Gedanken über die Rätsel unserer Existenz gemacht. In seinem neuesten Werk geht es wieder um die großen Fragen unseres Seins und die Erklärung des Universums. Außerdem diskutiert er eine physikalische "Theorie von Allem", schreibt über Bausteine, welche die Welt zusammenhalten und über die Verlockungen einer vereinheitlichten Theorie. Einen breiten Raum nimmt die Diskussion über die Lebensfreundlichkeit des Universums ein und warum die Naturkonstanten so fein abgestimmt scheinen. Dieser Umstand impliziert für viele Menschen ein höheres Wesen, das zumindest am Anfang die Fäden gezogen hat, damit wir Menschen in diesem Universum existieren können. Ob sich die These letztendlich als schlüssig herausstellt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Im letzten Kapitel des Buchs versucht Davies, die sich widersprechenden Erklärungen gegeneinander abzuwägen und ultimative Erklärungen zu finden. Wer sich darüber hinaus für unkonventionelle Ergebnisse interessiert, für den ist auch das Buch Unsterbliches Bewusstsein: Raumzeit-Phänomene, Beweise und Visionen eine gute Empfehlung.
Fazit: Insgesamt sehr informativ und in einem auch für Nichtphysiker lesbaren Stil gehalten.
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| | Buch: | Experimentalphysik - Bd.4 : Kern-, Teilchen- und Astrophysik |
| Autor: | Wolfgang Demtröder, Ausgabe vom 15. Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 245135 |
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Kern-, Teilchen- und Astrophysik ist der vierte Band des auf vier Bände angelegten Lehrbuchs zur Experimentalphysik von Professor Demtröder. Die Lehrinhalte des vierten Semesters Physik werden nach dem Konzept der drei ersten Bände leicht verständlich und dabei möglichst quantitativ präsentiert. Wichtige Definitionen und Formeln sowie alle Abbildungen und Tabellen wurden zweifarbig gestaltet, um das Wesentliche deutlicher herauszustellen. Durchgerechnete Beispiele im Text sowie Übungsaufgaben nach den Kapiteln mit ausführlichen Lösungen am Ende des Buchs helfen dabei, den Stoff zu bewältigen, und regen zu eigener Mitarbeit an. Viele Illustrationen sowie einige Farbtafeln zu ausgesuchten Themen tragen zur Motivation bei und bringen Spaß bei der Arbeit mit diesem Buch.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Paßt in die Reihe (4 von 5 Punkten) meint . Demtröder rundet mit seinem letzten Band die Reihe ab. Er deckt alle Gebiete der Experimentalphysik ab. Obwohl das Buch im neuen Design gehalten ist, ist es noch die 1. Auflage, was mich etwas stört, da doch meist noch Fehler drin sind und ich schon warte, welche zu finden. In diesem Buch wird der dritte Band mit Kern- und Teilchenphysik weitergeführt, die Astrophysik nimmt aber auch noch einen guten Teil ein. Gut ist wieder das Beziehen auf Anwendungen. Fazit: Möchte das Buch weiterempfehlen. |
| | Buch: | Das 1x1 des Universums: Neue Erkenntnisse über die Naturkonstanten |
| Autor: | John D. Barrow, Ausgabe vom 1. März 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 94931 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Entdecken Sie, was das Universum für die Zukunft der Menschheit noch bereithält". (The Guardian)"Entdecken Sie, was das Universum für die Zukunft der Menschheit noch bereithält". (The Guardian)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Vom Staunen und vom Ahnen (5 von 5 Punkten) meint F.W.D. aus Zug Schweiz Es gibt Schwindelgefühle, die durchaus angenehm sind. Zu ihnen gehört die Lektüre dieses Buches. Und je wenige physikalische Spezialkenntnisse man mitbringt, desto mehr wird man Richtung Wolken entführt. Und dennoch schafft es John D. Barrow immer wieder, uns gewöhnlich Sterblichen ein Gefühl von Sicherheit zu geben, das uns nicht aufgeben lässt, die Gesetzmässigkeiten zu begreifen, die unsere Welt zusammenhalten. Das Unvorstellbare sichtbar zu machen, zu veranschaulichen, ohne Atomphysik studieren zu müssen, können nur wenige. Der englische Physiker John D. Barrow gehört zu dieser raren Spezies. Ich habe wahrscheinlich mehr als zwei Drittel des Buches nicht verstanden. Und trotzdem stellte sich der übliche Frust bei Unverständnis nicht ein. Das kommt selten vor und geht offenbar auch anderen Lesern so. Denn anders kann ich mir nicht erklären, weshalb Barrows Bücher in 30 Sprachen übersetzt wurden und überall Bestsellerauflagen erreichen. Was habe ich schliesslich gelernt? Gelernt wenig, wenn man Lernen mit Anwendung des Wissensstoffes verbindet. Aber Barrow ist es gelungen, mich am Staunen teilhaben zu lassen, mir neue Ahnungen zu vermitteln. Mehr kann ein solches Buch bei einem Laien wohl nicht erreichen. Wer nicht einfach populärwissenschaftliches Rauschen über sich ergehen lassen und Dummheiten nachplappern will, sollte sich dieses Lesevergnügen unbedingt gönnen. Auch wenn er am Schluss im schulischen Sinne nicht gescheiter geworden ist.
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| | Buch: | Geschöpfe aus Sternenstaub - Warum wir nicht einzigartig sind |
| Autor: | John Gribbin, Mary Gribbin, Ausgabe vom 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 382279 |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Dass wir Geschöpfe aus Sternenstaub sind, ist mehr als nur eine poetische Metapher. Die Materie, aus denen unsere Körper, die Erde und alles andere besteht, ist im wörtlichen Sinne die Asche längst ausgebrannter Sterne, aus der sich vor fünf Milliarden Jahren unsere Sonne, die Planeten und das Leben auf der Erde bildeten. Wissenschaftsjournalist John Gribbin schrieb bereits mehrere Sachbücher wie Auf der Suche nach Schrödingers Katze oder Wissenschaft für die Westentasche, mit denen er bewies, dass er die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft anschaulich zu erläutern versteht. In seinem neuen Buch erzählt er die Geschichte des Universums, genauer gesagt, jener Art von Materie, mit der wir im Alltag zu tun haben, vom Salatblatt bis zum Schraubenzieher. Diese Geschichte begann mit dem Urknall, der eine riesige Wolke aus Wasserstoff hinterließ, die sich zu ersten Sternen konzentrierte, in denen durch Kernfusion schwerere Elemente zusammengebacken wurden. Als der Brennstoff aufgebraucht war, blähten sie sich zur Supernova auf und schleuderten in einer gewaltigen Explosion vor allem Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Silizium und Eisen ins All. Aus diesen kosmischen Staubwolken entstanden schließlich neue Sterne und Planeten. Auch wenn die Details dieser Geschichte nur Atomphysikern und Chemikern verständlich sein mögen, vermittelt John Gribbin geradezu ein kosmisches Bewusstsein, wenn er deutlich macht, dass jedes einzelne Atom, aus dem unsere Körper bestehen, eine Vergangenheit von mehreren Milliarden Jahren hat. Und er führt eine weitere Dimension ein, die im Untertitel Warum wir nicht einzigartig sind anklingt: Die Prozesse der Sternenentstehung bringen genau jene chemischen Elemente hervor, aus denen auch unsere Alltagswelt besteht. Die Chancen, dass es im Universum zahllose Planeten gibt, auf denen es vor Leben wimmelt, stehen also gar nicht so schlecht. -Martin Eilers 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Wissenschaft spannend erklärt mit "Aha-Effekt" (5 von 5 Punkten) meint . Zugegeben, der Buchtitel deutet zunächst mal auf eine unterhaltsame populärwissenschaftliche Lektüre zum Thema "Weltall" hin. Der Leser stellt bald fest, dass das Buch nicht nur spannend geschrieben ist, sondern einen geschichtlichen Überblick über die wissenschaftlichen Leistungen bekannter und weniger bekannter Personen miteinander in Zusammenhang bringt. In sofern ein Buch mit "Aha-Effekt", das in der Lage ist, vielleich bereits bekannte Experimente und Denkmodelle miteinander zu verknüpfen. Die historische Entwicklung des Wissens über Atome, der weitere Ausbau des Atommodells, die Erkenntnisse zum Energiebegriff und zum Weltall werden verständlich dargestellt und als Fortsetzung auf dem bis dahin bekannten Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten der jeweiligen Zeit erklärt. Empfehlen kann man dieses Buch jedem, der sein naturwissenschaftliches Schulwissen weiter ausbauen und vor allem durch "Querverbindungen" miteinander verknüpfen möchte. Dass es von John Gribbin geschrieben wurde, darf als Markenzeichen für spannende Wissensvermittlung gewertet werden.
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| | Buch: | Vom Urknall zum Zerfall - Die Welt zwischen Anfang und Ende. |
| Autor: | Harald Fritzsch, Ausgabe vom März 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 120887 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
Noch nicht erschienen. |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Nicht Ehefrau oder Lehrer widmet Harald Fritzsch sein Buch, sondern dem Steuerzahler. Aus gutem Grund, schließlich stammen von ihm die Milliardensummen, mit denen die Forscher ihre Arbeit tun. Rechenschaftsberichte sind also nicht zu viel verlangt. Kaum einer Gruppe dürfte dies schwieriger fallen als den Astrophysikern. Können sie ihre komplexen Gedankengänge, Theorien und Modelle lediglich reduzieren, um sie einer breiten Öffentlichkeit klar zu machen? Nein, ganz offensichtlich nicht. Harald Fritzsch zumindest nicht, denn er weicht auch den kompliziertesten Zusammenhängen nicht aus, erzählt sie vielmehr im Plauderton. Er vermag in jedem Moment die richtige Frage zu stellen um sie sogleich anschaulich zu beantworten. Wie entstand das Universum und wie groß sind Atome? Was sind Materie und Antimaterie, Quarks und schwarze Löcher? Immer geht es um diese unglaublichen Dimensionen im Großen und im Kleinen. Die Elementarteilchen als Schlüssel zum Verständnis der Milliarden von Lichtjahren. Das Buch erschien gerade in der 5. Auflage und man sollte meinen, dass das 1983 erstmals erschienene Buch längst veraltet sei. Dem ist jedoch nicht so - erstaunlicherweise sind die grundlegenden Probleme nach wie vor die gleichen. Das Standardmodell der Elementarteilchen hat sich durch CERN bestätigt und die Idee vom Urknall durch die Vermessung der kosmischen Hintergrundstrahlung. Doch die alles vereinende Weltformel steht genauso aus, wie die Antwort auf die Frage nach der Zahl der Universen. Natürlich gibt es am Ende den unvermeidlichen Konflikt zwischen Wissenschaft, Philosophie und Religion. Hier beschränkt sich Fritzsch auf die grundlegenden Erkenntnisse Karl Poppers und allgemeine Überlegungen zu den veränderten Weltbildern des naturwissenschaftlich geprägten Menschen. Dazu gibt es woanders Besseres, immerhin macht Fritzsch hier Lust auf mehr. -J. Schüring
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* Kompliziertes Thema verständlich erklärt (5 von 5 Punkten) meint f. Wirklich ein großes Lob an Harald Fritzsch: Hier ist Kosmologie wirklich so leicht erklärt, dass sogar ich, ein Jugendlicher, der in der Schule nicht wirklich viel mit Physik am Hut hat, dadurch mein Interesse dafür entdeckt habe. Ich habe das Buch zwar erst bis zur Hälfte gelesen, aber bin trotzdem begeistert. Natürlich ist die Thematik alles andere als leicht, und man muss sich schon voll auf das Buch konzentrieren und vielleicht auch manches zweimal lesen, wenn man als Laie alles verstehen will, aber Harald Fritsch schreibt in einer derart lebendigen und plastischen Sprache über den Ursprung des Universums, Raum und Zeit, Gravitation und Elemantarteilchen, dass es sogar Spaß macht. Außerdem sind etliche Illustrationen abgedruckt, die für das Verständnis sehr förderlich sind. Aber je weiter man mit dem Lesen fortschreitet, umso komplizierter werden auch die Themen. Doch selbst wenn man nicht alles versteht, ist man nach dem Lesen dieses Buch doch sicher etwas klüger. Wer sich also für die Welt im ganz großen (das Universum mit seinen zig Milliarden von Lichtjahren) und die Welt im ganz kleinen (die winzigen Elemantarteilchen, aus denen alle Materie aufgebaut ist) interessiert, den Physik-Unterricht in der Schule aber immer langweilig fand und auch kein Mathematiker ist, dem lege ich dieses Buch ans Herz.
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| | Buch: | Das informative Universum: Das neue Weltbild der Physik |
| Autor: | Hans Christian von Baeyer, Ausgabe vom 14. Febr. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 99700 |
| Preis: | 9,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Alle sind sich einig: Wir leben heute im Informationszeitalter. Aber was ist Information überhaupt? Wie kann man sie messen? Und welche Bedeutung hat Information für unsere Welt und die moderne Physik? Diesen Fragen will der Autor auf den Grund gehen. Und dafür nimmt er uns mit auf eine lange Reise durch die Entwicklung der Wissenschaften - von Demokrit über Einstein und Bohr bis zu den Wissenschaftlern, die heute dem "Qubit? auf der Spur sind und an der Entwicklung von Quantencomputern arbeiten. Dabei stellt sich schnell heraus: Information ist für die Wissenschaft ein zentrales Konzept, und es wird immer wichtiger. Denn mittlerweile sind sich die meisten Wissenschaftler einig darüber, dass Wissenschaft nicht etwa von absoluter Realität handelt, sondern von Information. Die Entropie beispielsweise lässt sich am besten als Maß für fehlende Information begreifen, und die Entschlüsselung der DNA wäre ohne das Konzept der Information nicht möglich. Doch um zu verstehen, was Information überhaupt ist und was sie bedeutet, muss man tief in die Grundlagen der modernen Physik eintauchen: Reduktionismus-Streit, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Bioinformatik und die Welt der Quanten: All das erklärt von Baeyer in diesem Buch anschaulich, unterhaltsam und verständlich. Doch leichte Lektüre ist dieses Buch trotzdem nicht - kann es auch nicht sein. Die uns so fremde Quantenwelt beispielsweise sträubt sich heftig dagegen, verstanden zu werden; und das gilt nicht nur für Laien, sondern auch für die Fachleute. Hier liegt die besondere Leistung des Autors: Es gibt wohl kaum ein anderes Buch, in dem so schwierige Konzepte und Modelle wie die der Quantenmechanik so hervorragend erklärt werden. Wer möchte und sich beim Lesen genug Zeit nimmt, wird mit einem Verständnis belohnt, das weit über das hinaus geht, was man aus anderen populärwissenschaftlichen Büchern gewinnen kann. Und dabei schafft es von Baeyer auch noch, uns zugleich zu unterhalten: mit Anekdoten, anschaulichen Beispielen und Gedankenspielen. - Wer wissen will, wo die Wissenschaft heute steht und was die nächsten Schritte in der Entwicklung sein könnten, sollte dieses Buch unbedingt lesen. - Gabi Neumayer
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Leserkommentare:* Aus was besteht unsere Welt? (5 von 5 Punkten) meint D.S. Ein sehr gutes Buch, das ich wärmstens empfehlen kann für alle, die sich auf einem leicht verständlichen Level den Geheimnissen des Aufbaus unserer Welt nähern möchten. In einem flüssigen, amüsanten und spannenden Erzählton versteht es Hans Christian von Baeyer über ganze Buch hinweg einen Bogen aufzubauen, in welchem ein sehr breites Wissen um die Information aus den Gebieten der klassischen, sowie der Quantenphysik, der Biologie, der Astronomie und auch zu Fragen im Bereich der Philosophie erläutert werden. Das Buch besitzt einen strukturierten Aufbau in insgesamt 4 Teilen. Im ersten Teil werden die Hintergründe ausgeleuchtet. Der Autor geht auf geschichtliche Entdeckungen und die Wurzeln der heute heutigen Theorien ein. Dabei werden wissenschaftliche Vorgehensweisen, wie Abstraktion, Emergenz oder Reduktion auf einfache Art und Weise erläutert. Im zweiten Teil wird die Bedeutung der Information in der klassischen Physik erläutert. Der Inhalt umfasst ein breites Spektrum von der technischen Informationsübertragung und Verarbeitung im heutigen Informationszeitalter über die wissenschaftliche Bedeutung der Information, zum Beispiel in Form der Entropie im zweiten Hauptsatz der Thermodynamik oder auch über die Bioinformatik, wo der Autor in einer entzückenden Einfachheit zu erklären vermag, wie Informationen in unseren Genen gespeichert und reproduziert werden. Im dritten Teil widmet sich der Autor der quantenmechanischen Interpretation der Information. Der Teil beinhaltet zum einen eine grundlegende Erklärung der Regeln und Gesetze der Quantenwelt, wie die Teilchen/Wellen Dualität, oder die Superposition von Teilchen. Neben der Einführung Qubits als Speicherort der Quanteninformation, den Konzepten der Quantenrechnung, wird zum Beispiel auch erläutert wie wie scharze Löcher Informationen verschlingen und speichern können. Im vierten und abschliessenden Teil kommt von Baeyer über ein paar Gedanken zu zukünftigen erweiterten Definition der Einheit Information schliesslich auf seine grundlegende Aussage dieses Buches: den Zusammenhang zwischen der abstrakten Information und den (auch abstrakten) Bausteinen die unsere Welt begründen: der Materie. Das Buch ist das spannendste Physikbuch, das ich je gelesen habe. Trotzdem bleibt von Baeyer jederzeit auf dem Boden der Wissenschaft, auch wenn an der einen oder anderen Stelle ein paar philosophische Fragen den wachen Leser zum Nachdenken anregen werden.
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| | Buch: | Astronomie und Astrophysik - Ein Grundkurs (4 - Aufl.) |
| Autor: | Alfred Weigert, Heinrich J. Wendker, Lutz Wisotzki, Ausgabe vom 14. Dez. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 383260 |
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Ein Grundkurs im besten Sinne: Das Buch ist klar geschrieben, wissenschaftlich fundiert und auch in seinen mathematischen Teilen jederzeit verständlich. Der Band hat sich einen Stammplatz in zahlreichen Literaturlisten erobert. Nun liegt er in der 4. Auflage vor - aktualisiert und um neue Themen erweitert. Ein Buch für Schule, Studium und Freizeit, das richtig Lust macht auf Astronomie. Dieser Grundkurs kann - so sieht es auch Spektrum der Wissenschaft - "jedem Studierenden der...
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Ein schwieriges Gebiet sehr anschaulich dargestellt (5 von 5 Punkten) meint T.S. aus Münster, Deutschland Dieses Buch bietet dem Astrointeressierten einen schnellen, aber einfachen Einstieg in die Materie, und es macht Spass zu lesen. Für den Studenten ist dieses Buch ein sehr gutes Nachschlagewerk zu doch sehr komplexen Mathematik dieses Bereichs, kurzum, ein Buch für Jedermann
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| | Buch: | Der Krieg der Astronomen: Wie die Schwarzen Löcher das Licht der Welt erblickten |
| Autor: | Arthur I. Miller, Ausgabe vom April 2006, Gebunden, Verkaufsrang 448340 |
| Preis: | 24,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der Krieg der Astronomen ist die Geschichte eines genialen Außenseiters, der mit einer wichtigen Entdeckung zunächst an der Ignoranz und den Vorurteilen eines berühmten Kollegen und des wissenschaftlichen Establishments scheitert. Und es ist die Geschichte eines Meilensteins in der Erforschung des Universums. Der junge Inder Subrahmanyan Chandrasekhar (Foto links), genannt Chandra (1910 bis 1995), bewies 1930 mathematisch, daß Sterne ab einer bestimmten Größe am Ende ihres Lebens zu unendlich dichten Gebilden zusammenstürzen, die man später als Schwarze Löcher bezeichnete. Nicht nur Einstein bezweifelte, daß dies möglich sei. Der englische Astrophysiker Arthur S. Eddington verwarf 1935 öffentlich Chandras Erkenntnis schlicht als absurd. Praktisch alle Kollegen schlossen sich ihm an. Erst in den sechziger Jahren erkannte man die Richtigkeit und Bedeutung der Entdeckung, für die Chandrasekhar schließlich 1983 den Nobelpreis erhielt.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Der menschliche Faktor in der Forschung (4 von 5 Punkten) meint R.K. Als 1930 ein hochbegabter indischer Student namens Subramanyan Chandrasekhar nach Cambridge kam, hatte er brisante Berechnungen im Gepäck, die ergaben, dass Sterne mit mehr als 1,4 Sonnenmassen während ihres Alterungsprozesses zu einer Singularität in der Raumzeit zusammenstürzen, anstatt wie die anderen Sterne auf der damals bereits bekannten Stufe des "Weißen Zwergs" stehen zu bleiben.
Damit kam Chandra, wie er allgemein genannt wurde, dem berühmtesten Astrophysiker jener Zeit, Sir Arthur Eddington, in die Quere, denn dessen Theorie, auf der sein Lebenswerk basieren sollte, wäre durch die Existenz Schwarzer Löcher gestürzt worden. So tat Eddington alles, um Chandra zu diskreditieren, wobei auch rassistische Motive eine Rolle gespielt haben mögen. Als Chandra Anfang 1935 seine revolutionären Ergebnisse in einem Vortrag vorstellte, machte ihn Eddington vor allen Kollegen lächerlich, freilich ohne wissenschaftlich haltbare Gegenargumente. Niemand stellte sich öffentlich hinter Chandra, zu bedeutend war Eddingtons Persönlichkeit. Physiker von Weltruhm wie Niels Bohr stimmten Chandra unter vier Augen zu, aber sie unternahmen nichts, was Chandra unterstützt hätte.
Chandra machte in Amerika eine großartige Karriere auf den unterschiedlichsten Gebieten der Physik, die Forschung über Schwarze Löcher wurde jedoch um dreißig Jahre verzögert. Erst auf dem Umweg über die Forschungen an der Wasserstoffbombe, die auf ähnlichen Prozessen fußt wie die Vorgänge im Inneren von Sternen, wurden Schwarze Löcher erneut postuliert und schließlich auch indirekt nachgewiesen.
Chandra erhielt den Nobelpreis sozusagen mit 50 Jahren Verspätung, aber nach allem, was geschehen war, empfand er offensichtlich mehr Bitterkeit als Freude über die Auszeichnung.
Das Buch liefert einen recht dramatischen (jedoch in keiner Weise reißerischen) Abriss der astrophysikalischen Forschung von den Zwanzigern bis über die Sechziger hinaus und stellt zugleich Chandras spannende Biografie vor. Auch andere Forscher werden anhand vielfältiger Quellen porträtiert, sodass der Zugang zum wissenschaftlichen Thema von der sehr ausgeprägten menschlichen Seite her erfolgt, die tiefe Einflüsse auf den Fortgang der Wissenschaft hatte. Zudem ist es interessant zu erfahren, dass die "Zweitentdeckung" der Schwarzen Löcher auf dem Umweg über Atom- und Wasserstoffbombe erfolgte.
Vorkenntnisse benötigt man zur Lektüre nicht. Das Buch enthält eine Reihe von Fotos berühmter Physiker und Astronomen sowie astronomischer Phänomene und ist insgesamt sehr ansprechend aufgemacht.
Eine spannende und aufschlussreiche Lektüre! |
| | Buch: | Skurrile Quantenwelt |
| Autor: | Silvia Arroyo Camejo, Ausgabe vom März 2006, Gebunden, Verkaufsrang 137166 |
| Preis: | 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Aus der Amazon.de-Redaktion Ein Quantenobjekt, beispielsweise ein Elektron, ist verschiedene Dinge gleichzeitig, kann Welle und/oder Teilchen sein - und das auch noch abhängig davon, ob es beobachtet wird oder nicht. Dem in klassischer naturwissenschaftlicher Logik geschulten Rezensenten kommt dies wie purer Wahnsinn vor. Purer Alltag, so die Autorin, sei es hingegen in der Welt des Mikrokosmos mit einer Grundgröße von etwa 10 hoch -10 m, was etwa der Größe eines Atoms entspricht. In unserer Makrowelt von im Schnitt 10 hoch -1 m als Referenzgröße sind Quantenphänome unvorstellbar, sind "irgendetwas Seltsames" eigener Art. In Worten lässt sich die Heisenbergsche Unschärfetheorie kaum treffender Ausdrücken. Und mit ungläubigem Staunen liest man weiter. Doppelspaltexperiment, Compton-Effekt, Bohr-Einstein-Relation und die berühmte Kopenhagener Konferenz von 1929 - mit Skurrile Quantenwelt ist der erst 17 Jahre alten Silvia Arroyo Camejo ein Buch geglückt, das unterhaltsame Wissenschaftsgeschichte und die durchaus anspruchsvolle Erläuterung eines naturwissenschaftlichen Phänomens miteinander harmonisch in Einklang bringt. Arroyo Camejos Begeisterung für die skurrile Welt der Quanten, Formeln und Herleitungen ist jederzeit spürbar und ansteckend. Ihre Faszination war groß genug, um sich ihr Wissen neben der Schule im Alleingang anzueignen und dieses Buch zu schreiben. Dass es sich dabei um weit mehr als Populärwissenschaft handelt, zeigt ihr Werdegang: Direkt nach dem Abitur begann sie, neben ihrem Physik-Studium, am Hahn-Meitner-Institut für Struktur- und Solarenergieforschung zu arbeiten. -Dr. Stefan Rusche
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 26 Bewertungen)
Leserkommentare:* Beeindruckend und interessant (5 von 5 Punkten) meint B. aus Mecklenburg-Vorpommern Beeindruckend ist, was hier eine 16/17 jährige junge Frau geschrieben hat. Woraus hat sie schon in diesem Alter ihr tiefes Interesse und Wissen gewonnen? Das habe ich mich immer wieder beim Lesen des Buches gefragt. Ich kann das Buch inhaltlich nicht wirklich bewerten, da ich weder Mathematiker noch Physiker bin und in beiden Bereichen auch nur noch über rudimentäres Wissen aus meiner Schulzeit verfüge, die nun auch schon eine Weile zurückliegt. Trotzdem ist das Buch so geschrieben, dass auch ich einen großen Gewinn daraus ziehen konnte. Auch wenn ich die meisten Formeln nur überflogen, überlesen und nicht verstanden habe, fand ich es doch sehr spannend und hatte am Ende das Gefühl etwas mehr über Quantenphysik zu wissen als vor dem Lesen. Ich würde sagen, dass das Buch eine gute Zusammenfassung über den aktuellen Stand der Quantenphysik gibt und einem Laien wie mir das Gefühl nun auch etwas davon zu verstehen.
Und auch am Schluss: Es ist einfach beeindruckend!
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| | Buch: | Der neue Kosmos: Einführung in die Astronomie und Astrophysik |
| Autor: | Albrecht Unsöld, Bodo Baschek, Ausgabe vom Januar 2002, Gebunden, Verkaufsrang 109178 |
| Preis: | 54,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Der "Neue Kosmos" führt überschaubar in das Gesamtgebiet der Astronomie und Astrophysik ein. Die faszinierende Welt des Kosmos, der Galaxien und Quasare, der Sterne und Planeten erschließt sich hier eindrucksvoll. Anschaulich werden die Beobachtungsmethoden, theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge sowie die neuesten Forschungsergebnisse vermittelt. Zum Verständnis sind keine großen mathematisch-naturwissenschaftlichen Vorkenntnisse nötig.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 5 Bewertungen)
Leserkommentare:* Perfekt (5 von 5 Punkten) meint . Dieses Buch ist perfekt für das Studium der Astronomie. Besonders im astronomischen Praktikum (der Uni Heidelberg) sehr zu empfehlen. Grundkenntnisse in Physik sind natürlich Vorraussetzung. Zum Grundverständniss eines speziellen Teilgebietes (z.B. Spektroskopie, Kosmologie...) ist das Buch besonders gut. Für spezielle Vertiefungen für Facharbeiten muss eine Einführung nicht grade stehen.
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