Serge Bramly, Ausgabe vom 1. Dez. 1995, Taschenbuch, Verkaufsrang 152368
Buch:
Leonardo dreidimensional: Mit Computergrafik auf der Spur des genialen Erfinders
Autor:
Mario Taddei, Edoardo Zanon, Domenico Laurenza, Ausgabe vom April 2006, Gebunden, Verkaufsrang 273098
Buch:
Leonardo da Vinci
Autor:
Frank Zöllner, Ausgabe vom 18. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 72926
Aus der Amazon.de-Redaktion Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Taschenbuch ist die neueste Publikation über das Schaffen des italienischen Renaissancekünstlers Leonardo da Vinci nur in einer Hinsicht, es stammt aus dem Kölner Verlag Taschen. Darüber hinaus verweigert sich dieses Buch Taschen in jeder Hinsicht. Mit seinen Abmessungen von 45 x 30 x 8 cm, knapp 700 Seiten und einem Gewicht von fast 10 Kilogramm ist Leonardo da Vinci. Sämtliche Gemälde und Zeichnungen von Frank Zöllner nichts für Schwächlinge. Doch der Einsatz von Muskelkraft lohnt sich. Abseits jeder Superlative und Äußerlichkeiten, die der Buchwelt nicht fremd sind und auch nie waren, ist Zöllners Leonardo-Bildband nicht nur ein großes und schweres, sondern auch ein großartiges und gewichtiges Buch. In zehn chronologischen Kapiteln auf etwa 200 Seiten befasst sich der Leipziger Professor Frank Zöllner einführend mit Leben und Werk des Künstlers aus Vinci. Es folgen 40 Seiten zu Leonardos schmalem Oeuvre als Maler: Mit 34 Katalognummern, unter denen sich einige Werkstattbilder sowie Kopien nach verlorenen Gemälden Leonardos befinden, wird das malerische Werk wissenschaftlich auf den neuesten Stand gebracht. So gering die Anzahl der bekannten Gemälde, so groß ist diejenige der Zeichnungen. In 16 thematischen Kapiteln und auf über 400 Seiten widmen sich Frank Zöllner und Johannes Nathan Leonardos zeichnerischem Werk - sämtlichen Einzelblättern sowie zahlreichen Skizzen aus seinen Manuskripten und Notizbüchern, insgesamt 663 Zeichnungen. Der Leonardo-Foliant glänzt jedoch nicht nur mit seinen kundigen, immer verständlich geschriebenen Texten - beide Autoren sind mit Forschungsarbeiten zu Leonardo da Vinci und der italienischen Renaissance hervorgetreten; geradezu umwerfend sind in diesem Band die Abbildungen. Durchgängig in Farbe, meist ganz- oder gar doppelseitig sowie oft in gewaltigen Ausschnittvergrößerungen wird dem Betrachter das künstlerische Werk und der Erfindungsreichtum dieses forschenden Künstlers oder künstlerischen Forschers vor Augen geführt. Wer diesem wissbegierigen Tausendsassa nahe kommen will, näher als es je ein Museum erlaubte, darf mit dem Taschen Verlag auf eine äußerst opulente Reise in die Kunst- und Wissenswelt des Universalgenies Leonardo da Vinci gehen. -Jörg Völlnagel
Buch:
Das Da-Vinci-Universum: Die Notizbücher des Leonardo
Ausgabe vom 1. Mai 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 32303
Daniel Arasse, Ausgabe vom 24. Okt. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 615777
Aus der Amazon.de-Redaktion "Gott ausgenommen, ist wahrscheinlich über keinen Künstler so viel geschrieben worden wie über Leonardo." Mit diesem Eingeständnis kommt Daniel Arasse gleich zu Beginn seiner Monographie dem absehbaren Einwand gegen jedes derartige Werk selbst zuvor: Es gibt zuviel Literatur über Leonardo. Warum also noch einmal 540 Seiten? Zwei Gründe sprechen dafür: Zum einen ist die Leonardo-Forschung in den letzten Jahrzehnten wesentlich vorangekommen. Noch Mitte der 60er Jahre war man der Ansicht, daß seit Ende des 19. Jahrhunderts kaum mehr nennenswerte Neuigkeiten an den Tag gekommen seien. Zwei umfangreiche Manuskript-Funde in der Madrider Nationalbibliothek in den späten 60er Jahren änderten diese Situation. Mit ihrer Hilfe konnten in den letzten drei Jahrzehnten viele Fragen geklärt werden, die vor allem die beeindruckenden, aber bisher relativ unzusammenhängenden Handschriften Leonardos aufgeworfen hatten. Daniel Arasse nimmt diese Ergebnisse auf und stellt vor allem die Kodizes in den Mittelpunkt seiner Untersuchung. Anhand ihrer Texte und Zeichnungen macht er die intellektuelle und künstlerische Entwicklung Leonardos nachvollziehbar. Die Gestalt, die Arasse dabei entwirft, ist nicht nur glaubwürdig, sondern auch angenehm weit von der kritiklosen Heiligenverehrung entfernt, die einen Großteil der Leonardo-Literatur auszeichnet. Das zweite Argument für Arasse ist sein eleganter und zurückhaltender Stil, der das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre auch für Nichtfachleute macht. Kenntnisreich, kompetent und dabei nie geschwätzig zeigt Arasse die sozialen Bedingungen auf, unter denen sich Leonardos außergewöhnliche Talente enfalten konnten. Er zeichnet das Bild einer Epoche, in der künstlerische Tätigkeit weit unter höfischen Aufgaben rangierte (nicht umsonst bot sich Leonardo dem Herzog von Mailand nicht als Maler sondern als Ingenieur an) und die Vielseitigkeit belohnte. 300 technisch erstklassige, meist farbige Reproduktionen zeigen alle Gemälde Leonardos und eine Vielzahl der Zeichnungen und Konstruktionsskizzen der Kodizes. Eine ausführliche Bibliographie, ein Namensregister und ein Werkverzeichnis vervollständigen den guten Eindruck, den der opulente Band in Inhalt und Ausstattung hinterläßt. -Christian Demand
Buch:
Methoden-Reader Kunstgeschichte
Autor:
Wolfgang Brassat, Hubertus Kohle, Ausgabe vom April 2003, Broschiert, Verkaufsrang 131060