Product Description Roman. Originalausg. Erscheinungsjahr: 2006 Gewicht: 475 gr / Abmessung: 19 cm Von Ebert, Sabine Deutschland zur Zeit von Kaiser Barbarossa: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will Burgherr Wulfhart der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit knapper Not gelingt ihr die Flucht aus dem Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts ziehen, um sich in dem noch unerschlossenen Gebiet ein neues, freies Leben aufzubauen. Angeführt werden sie von dem edlen Ritter Christian, der sofort von Marthe fasziniert ist. Doch ihre Schönheit und ihre besondere heilende Gabe haben auch die Aufmerksamkeit von Randolf erregt, Christians erbittertstem Feind ...
Aus der Amazon.de-Redaktion Nachdem Robert Harris in seinem Bestseller Imperium den Aufstieg des Marcus Tullius Cicero vom ehrgeizigen, rhetorisch und politisch brillanten Anwalt bis zur Erringung des Konsulats ? des höchsten politischen Amtes in der römischen Politik ? so spannend wie ein Politkrimi nacherzählt hatte, wendet er sich in seinem zweiten Band der Cicero-Trilogie den folgenden fünf Jahren 63 bis 58 v. Chr. zu, in denen die Römische Republik unaufhaltsam ihrem Untergang zustrebt. Der Roman setzt genau da ein, wo Imperium geendet hatte: zwei Tage vor Ciceros Amtseinführung als Konsul. Erzählt wird die Geschichte wiederum von Ciceros Sekretär Tiro: eine klug gewählte Perspektive, da sie Nähe zu dem großen Staatsmann und zugleich wertende Distanz ermöglicht. Die erste Hälfte des Buches ist allein dem bewegenden Jahr 63 gewidmet, in dem Cicero mit der berühmten Verschwörung des korrupten Patriziers Catilina konfrontiert wird, der in der Konsulatswahl gegen ihn verloren hatte und nun auf Rache sinnt. Catilina rottet eine Schar Mitverschwörer um sich und versucht einen Putsch, bei dem Cicero ermordet und die Stadt von den Truppen der Verschwörer eingenommen werden soll. Der Staatsstreich kann von Cicero vereitelt werden, die Verschwörer werden zum Teil hingerichtet, zum Teil als Staatsfeinde der Stadt verwiesen. Doch die Probleme sind für Cicero damit noch nicht beendet: Der zweite Teil des Buches beschreibt, wie der immens reiche, intrigante Crassus, der populäre Heerführer Pompeius und insbesondere der aufstrebende Gaius Julius Caesar zu seinen mächtigen Gegenspielern werden, und als diese drei sich 60 v. Chr. zum Triumvirat zusammenschließen, muss Cicero all sein rhetorisches und taktisches Geschick aufbringen, um nicht in politische Isolation zu gelangen. Und dann erfährt er auch noch, dass ihm abermals nach dem Leben getrachtet wird? Die Geschehnisse, die in Titan geschildert werden, sind hinlänglich bekannt. Aber genau das macht den Reiz aus: Robert Harris gelingt es ähnlich wie in Imperium, eine historisch bestens ausgeleuchtete Epoche der Weltgeschichte so mit Leben zu füllen, dass man sich fragt, wie man das früher im Geschichts- oder Lateinunterricht nur hatte langweilig finden können. Manche Episoden sind zwar, das muss einschränkend gesagt werden, etwas holzschnittartig geraten ? dramaturgisch war Imperium das gelungenere Buch ?, insgesamt aber ist Titan ein empfehlenswerter historischer Thriller, dessen Handlung, wäre sie nicht tatsächlich geschehen, man sich kaum besser hätte ausdenken können. - Christoph Nettersheim
Roman Erscheinungsjahr: 2009 Gewicht: 535 gr / Abmessungen: 190 mm x 125 mm Von Lorentz, Iny Mehr als zwölf Jahre sind vergangen, seit Marie, die ehemalige Wanderhure, ihre letzten Abenteuer bestehen musste. Nun lebt sie glücklich und zufrieden mit ihrem Mann Michel auf Burg Kibitzstein. Ihre Tochter Trudi ist der ganze Stolz der beiden und träumt bereits selbst von der großen Liebe. Doch dann passiert das Unfassbare, und Trudi muss sich einem Abenteuer stellen, das ihr ganzes Leben verändern wird Die unangefochtene Nummer 1 der historischen Romane. Es ist nicht die allergrößte Überraschung, dass Iny Lorentz nach ihren überaus erfolgreichen Mittelalter-Bestsellern Die Wanderhure und Das Vermächtnis der Wanderhure einen weiteren Band der Reihe nachlegt. Die Frage war nur, in welche Abenteuer sie ihre Heldin Marie einigermaßen glaubwürdig noch würde schicken können, da doch ihr Wanderhurendasein längst hinter ihr liegt und sie in einer gesicherten Existenz auf Burg Kibitzstein angekommen ist. Lorentz löst dieses Problem elegant, indem sie Maries Tochter Trudi ins Rennen schickt, mittlerweile eine junge, erblühende Frau. Trudi träumt von der großen Liebe, und sie weiß auch schon, wer der Glückliche sein soll: Ritter Georg von Gressingen, dem sie versprochen zu sein glaubt und dem sie daher auch schon vor der Hochzeit die eine oder andere Freizügigkeit gestattet. Doch nicht zuletzt der zweifelhafte Ruf ihrer Mutter Marie veranlasst Georgs Onkel, sich vehement dagegen auszusprechen, dass sein Neffe sie zur Frau nimmt. Noch während Trudi um Georg kämpft, geschieht das Unfassbare: Trudis Vater Michael Adler wird getötet. Plötzlich stehen die beiden Frauen, Mutter und Tochter, alleine da ... Man muss gar nicht allzu viele Worte verlieren, um Die Tochter der Wanderhure zu beschreiben: Der Roman gleicht in so gut wie jeder Hinsicht seinen beiden Vorgängern. Was ja nicht das Schlechteste ist: Die mittelalterliche Derbheit, die schon in den ersten beiden Büchern aufgrund ihrer unverblümten Schilderung sehr zu gefallen wusste, ist wieder vorhanden, genauso wie die üblichen Ingredienzien eines guten Unterhaltungsromans: Spannung, Liebeswirren und, natürlich, Happyend. Was will man mehr? - Katharina Vogt
Roman Erscheinungsjahr: 2005 Gewicht: 451 gr / Abmessung: 19 cm Von Lorentz, Iny "Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück." Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaus treibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf Eigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht. Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts - und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante - auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat. Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. -Isa Gerck
Roman Erscheinungsjahr: 2009 19. Aufl. m. Illustr. v. Achim Kiel. Aus d. Engl. v. Till. R. Lohmeyer u. Christel Rost Gewicht: 452 gr / Abmessung: 19 cm Von Follett, Ken / Übersetzt v. Lohmeyer, Till R.; Rost, Christel Vom alten England bis in die Neue Welt spannt sich der große Bogen des abenteuerlichen Lebens zweier Menschen auf der Suche nach Freiheit. In den schottischen Kohlengruben herrscht das Gesetz der Sklaverei. Doch Mack McAsh, ein junger Bergmann, träumt davon, frei zu sein. Er flieht nach London - und gerät in eine andere Form von Knechtschaft: Als Aufrührer verurteilt, wird er in Ketten nach Virginia verschifft. Dort trifft er auf Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat und dabei ihr eigenes Glück als Preis zahlte. Pressestimmen: "Mit seiner Detailgenauigkeit und seiner äußerst lebendigen Sprache nimmt einen der Autor mit in die bedrückende Atmosphäre der Grubenarbeit vor 200 Jahren." (Die Welt) "Wie schon in seinen beiden Romanen Die Säulen der Erde und Die Pfeiler der Macht entwirft Ken Follett in ''Die Brücken'' der Freiheit ein fesselndes historisches Panorama." (Kölner-Stadt-Anzeiger) Ken Follett hat sich nach seinen Bestsellern Die Säulen der Erde und Die Pfeiler der Macht auf das Genre des historischen Romans spezialisiert. Sein neuestes Werk Die Brücken der Freiheit spielt in Schottland im Jahre 1767. Die Menschen, die in den Bergwerken von Sir Georg Jamissons arbeiten, sind mit ihrem Leben unzufrieden. Es bewegt sie trotz der unmenschlichen Arbeitsbedingungen, Hunger und Kälte hauptsächlich ein Gedanke: Ihre Freiheit! Schon die Neugeborenen werden bei der Taufe dem zukünftigen Arbeitgeber als Arbeitssklaven übereignet. Der junge McAsh lehnt sich gegen die Zwangsarbeit auf, doch selbst als er nach London flieht, sind auch hier die Arbeitsbedingungen für Kohlelöscher katastrophal. Ken Follett läßt sein gut lesbares Buch wie einen Film vor den Augen des Lesers abrollen. Mit großem Geschick unterlegt er das Leben seiner Figuren mit historischen Fakten, so daß die Geschichte plastisch wird und einen Sog entwickelt, dem sich nach der Lektüre der ersten Seiten kaum ein Leser entziehen kann. -Manuela Haselberger
Historischer Roman. Deutsche Erstausgabe Erscheinungsjahr: 2009 Dtsch. v. Karolina Fell Gewicht: 420 gr / Abmessung: 19 cm Von Cornwell, Bernard / Übersetzt v. Fell, Karolina Ich war ein Kriegsherr in all seiner Pracht, und ich war gekommen, um zu töten. Im Jahre 855 herrscht ein brüchiger Friede in England. Den größten Teil des Landes halten die Dänen besetzt, nur Wessex im Süden ist noch frei. Dessen König Alfred beauftragt Uhtred den Kämpfer, die große Stadt Lundene zurückzuerobern. Wer sie hält, kontrolliert die Themse, Englands Lebensader. Aber herrschen soll nicht Uhtred, sondern sein unfähiger Vetter Æthelred. Uhtred fühlt sich an seinen Eid gebunden, er nimmt die Stadt für Æthelred ein. Der aber begeht prompt eine furchtbare Dummheit, und seine schwangere Frau gerät in die Hände der Nordmänner. Nur einer wagt sich ins feindliche Lager: Uhtred. Dort wartet indessen eine Überraschung auf ihn . . . "Vor der Schlacht ist es bitterkalt. Eis überzieht die Senken und Felder. Aber die Krieger, die überlebt haben, werden sich später nicht mehr an die Kälte erinnern. Sie werden sich nur an die gespannte Erwartung erinnern, die über allen Beteiligten gelegen hat. Dann berührt der Ich-Erzähler in Bernard Cornwells Roman Schwertgesang wie zur Einstimmung auf die bevorstehende Bluttat sein Schwert Schlangenhauch - und es kommt ihm vor, als würde es erbeben. "So manches Mal schien es mir, als würde es singen", heißt es im Buch. "Es war ein feiner, halblauter Gesang, eine Totenklage, das Lied einer nach Blut dürstenden Klinge. Es war der Schwertgesang.". Wir schreiben das Jahr 855, und nahezu ganz England ist unter dänischer Herrschaft. Erbittert wehrt sich Uhtred mit seinen Mannen in Wessex gegen die Nordmänner. Er soll im Auftrag König Alfreds die Stadt Lundene zurückerobern, um die Schifffahrt und den Handel über die Themse unter Kontrolle zu bringen. Aber Uhtred erhält für seinen Einsatz keinen adäquaten Lohn. Im Gegenteil: Nachdem er Lundene eingenommen hat, muss er die wichtige Stadt an seinen inkompetenten Vetter Æthelred übergeben. Der aber begeht gleich zu Beginn seiner Herrschaft einige gravierende Fehler, denen fast auch seine eigene schwangerere Frau zum Opfer fällt. Nur Uhtred hat den Mut, die Fehler Æthelreds auszubügeln und den Kampf gegen die Nordmänner erneut aufzunehmen. Aber dabei gerät er in eine schier ausweglose Situation... Der britischstämmige US-Amerikaner Bernard Cornwell ist der ungekrönte Meister von historischen Bestseller-Romanen aus einer Zeit, an die sich wegen der unzuverlässigen Dokumentenlage viele Autoren nicht herantrauen. Aber das, was Cornwell auch in Schwertgesang wieder über das 9. Jahrhundert nach Christus zu erzählen hat, wirkt überaus glaubwürdig. Große Unterhaltung aus einer Epoche, die (darf man den Quellen glauben) noch echte Helden kannte. - Stefan Kellerer "
Product Description Historischer Roman Erscheinungsjahr: 2008 5. Aufl. Dtsch. v. Michael Windgassen Gewicht: 462 gr / Abmessung: 19 cm Von Cornwell, Bernard / Übersetzt v. Windgassen, Michael Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.
Historischer Roman Erscheinungsjahr: 2004 m. Illustr. v. Jan Balaz. Gewicht: 563 gr / Abmessung: 19 cm Von Gablé, Rebecca London 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines trunksüchtigen Cousins, des Tuchhändlers Rupert Hillock. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig von der Zuneigung, die der verschlossene Junge braucht. Doch eine Begegnung mit dem jungen König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Als jüngstes Mitglied ihrer Geschichte findet er Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider und Widersacher, allen voran sein Cousin Rupert, und Jonahs Schwäche für Frauen - vor allem für die Königin - macht ihn verwundbar. Als der Hundertjährige Krieg ausbricht, gelangt Jonah als Bankier der Krone dennoch zu Reichtum und politischem Einfluss. Doch der alte Adel betrachtet die neue Macht der Kaufleute mit Missgunst, und der ungestüme König Edward führt die Seinen nicht nur in finanzielle Wagnisse ... Lehrjahre sind weiß Gott keine Herrenjahre, wie der 18-jährige Jonah Durham täglich zu spüren bekommt. Die Ausbildung im Hause seines Cousins, des Tuchhändlers Rupert Hillock, erlebt der verschlossene Waisenjunge als regelrechtes Fron- und Prügelmartyrium. Allein Großmutter Cecilia, eigentliche Herrin des Hauses und mit geheimnisvollen Mächten im Bunde, kann die schlimmsten Übergriffe des trunksüchtigen Lehrherrn verhindern. Was der ewig bierumwölkte, tumbgeile Rupert nicht einmal ahnt - für die Alte ist es Gewissheit: Unter ihrem Dach reift eine künftige Perle heran. Wie hoch der schweigsame Jonah allerdings noch gespült werden sollte, hätte auch sie sich nicht träumen lassen! Das neueste Werk von Historienfachfrau Rebecca Gablé, ein mit annähernd 1.000 Seiten Ehrfurcht gebietendes Sittengemälde, entführt uns ins England des 14. Jahrhunderts. König Edward II. ist tot, ermordet im Auftrag seines Erzfeindes Roger Mortimer. Edwards Günstlingswirtschaft und außenpolitisches Ungeschick hatten Englands Macht schwinden lassen. Sein Sohn, der frisch gekrönte Edward III. (eine Lieblingsfigur der Autorin), und dessen Gemahlin, die schöne Flämin Philippa von Hainault, versuchen nun die Adligen auszusöhnen, die sich während der Amtszeit seines Vaters heftigst beharkten. Im Krieg mit Schottland herrscht Waffenruhe, nun will Edward III. die Wirtschaft wieder ankurbeln. In diesen historischen Kontext webt Rebecca Gablé geschickt ihre fiktiven Gestalten ein. Jonah, der im Tuchgewerbe Englands Rettung sieht, beginnt geschäftlich Blut zu lecken. Auch verschaffen ihm Kaltschnäuzigkeit und erotische Anziehungskraft karrierefördernden Zutritt zu allerhöchsten Kemenaten. Erst ein Treffen aber mit dem Königspaar bringt den Durchbruch. Jonah wird jüngstes Mitglied in der elitären Tuchmachergilde, traditionelles Sprungbrett für höchste Ämter. Zusammen mit der Königin importiert er Tuchspezialisten aus ihrer flandrischen Heimat und führt das Gewerbe zu Englands höchster Blüte. Zu Ausbruch des Hundertjährigen Krieges ist Jonah ein gemachter Mann - in der Minne jedoch hoffnungslos aufgerieben zwischen einer Hure, einer Bürgerstochter - und der Königin daselbst! Zudem lauern jede Menge Feinde am Tor, allen voran sein missgünstiger Ex-Quälgeist Rupert Hillock! Gablé kommt langsam, aber gewaltig. Keine Lektüre für Minuten, sondern Kraftstoff für lange Leseabende. -Ravi Unger
Product Description Bearbeitete Fassung Erscheinungsjahr: 2008 Gewicht: 160 gr Von Fox, Katia / Sprecher: Geissler, Dana England 1161 Die zwölfjährige Ellen, Tochter eines Schwertschmiedes, möchte nur eines: ebenfalls Schwertschmiedin werden. Doch das ist für ein Mädchen undenkbar. Als Ellen nach einer ungeheuerlichen Entdeckung von zu Hause fliehen muss, verkleidet sie sich als Junge. Sie begegnet einem berühmten Schwertschmied, begleitet ihn in die Normadie und lernt dort als Schmiedejunge Alan das Handwerk ausüben und das höfische Leben kennen. Doch die Lüge, auf der sie ihr Leben aufgebaut hat, wird ihr zum Verhängnis, als sie sich in einen jungen Ritter verliebt, denn sie darf ihre Identität nicht preisgeben. Zu spät erkennt sie, wem sie vertrauen darf - und dass sie bei Hofe einen Feind hat, der zu allem bereit ist ...