Product Description Der Film beruht auf der 1946 erschienenen Erinnerungsschrift "Ich war Arzt in Auschwitz" des rumänischen Pathologen Mikls Nyiszli. Dies war die erste Publikation eines Augenzeugen, die aus dem Innern der Todesfabrik Auschwitz berichtete. Denn die Häftlinge des sogenannten Sonderkommandos waren als Augenzeugen des Völkermords zum Tode bestimmt, nur wenige überlebten und noch weniger waren in der Lage, über ihre traumatischen Erlebnisse zu berichten.1992 erschien der Bericht von Mikls Nyiszli erstmals in deutscher Sprache im Karl Dietz Verlag Berlin.Die zweite Auflage erscheint zum Filmstart am 27.1.2005.
Buch:
KZ-Arzt Aribert Heim - Die Geschichte einer Fahndung
Autor:
Stefan Klemp, Ausgabe vom 7. Okt. 2010, Broschiert, Verkaufsrang 55684
Product Description Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses. Mit e. neuen Vorw. v. Alexander Mitscherlich Erscheinungsjahr: 2004 16. Aufl. Fototaf. Gewicht: 295 gr / Abmessung: 19cm Von Mitscherlich, Alexander; Mielke, Fred Alexander Mitscherlich und sein früh verstorbener Mitarbeiter Fred Mielke sind durch dieses kritische und viel Aufsehen, auch Unmut erregende Buch berühmt geworden. Die Dokumentation über die Medizin ohne Menschlichkeit gehört seit Jahrzehnten zu den meistgelesenen Standardwerken über die Zeit des Nationalsozialismus.
Buch:
"Euthanasie" im NS-Staat: Die "Vernichtung lebensunwerten Lebens"
Autor:
Ernst Klee, Ausgabe vom 1. Juni 1985, Taschenbuch, Verkaufsrang 195687
In mehrjähriger Arbeit ist es Ernst Klee bei der Suche nach Dokumentenzur sogenannten Euthanasie gelungen, bisher noch nie publiziertes Materialzu entdecken. So ist es erstmals möglich geworden, umfassend die Tötungvon geisteskranken, alten und behinderten Menschen zu dokumentieren undauch das Schicksal der Fürsorgezöglinge, Alkoholkranken, Arbeitslosen undder anderen 'Gemeinschaftsunfähigen' oder 'Asozialen' nachzuzeichnen. DasBuch bringt nicht nur neue Tatsachen, sondern korrigiert auch in vielenPunkten die bisher erschienene Literatur zu diesem Thema. So beginnt die'Euthanasie' nicht erst im Jahre 1940 in der ersten Vergasungsanstalt Grafeneck,sondern bereits viel früher. Erstmals wird ausführlich gezeigt, wie raffiniertdie Tötungen nach dem sogenannten Euthanasie-Stop weitergingen, und wiesich Wissenschaftler, Ärzte, Richter, Staatsanwälte und die Vertreter beiderKirchen dazu verhielten. Klee rekonstruiert im Detail den Alltag in derTötungsanstalt Grafeneck, schildert, wie die Patienten auf ihr bevorstehendesSchicksal reagierten, was ihre Mörder sagten, und was jene berichten, dieder Vergasung entgehen konnten. Die 'Ausmerzung' der 'Ballastexistenzen'war keine Erfindung der Nationalsozialisten. Die öffentliche wie die privateFürsorge hatten ihre Opfer bereits lange vor 1933 zu 'lebensunwertem Leben'erklärt und zur Sterilisierung freigegeben, bevor sie dann später der Tötungausgeliefert wurden. Jede Gesellschaft hat kranke oder behinderte Mitbürger. Menschen, auf die man besonders eingehen muss, die der Hilfestellung bedürfen. In der nationalsozialistischen Ideologie jedoch wurden solche Personen schlicht und Menschen verachtend als "lebensunwert" deklariert, da sie für die NS-Welt keinen produktiven Beitrag darstellten. Die widerwärtige Konsequenz solchen Denkens war die Euthanasie. Diese Tötung behinderter, kranker oder alter Personen (sowie angeblich "Arbeitsscheuer") ist eines der abstoßendsten Kapitel des Nationalsozialismus, wurde hier doch in vermeintlichen Heilanstalten und unter Mitarbeit der Ärzte und Schwestern Massenmord an denen begangen, um die man sich hätte kümmern sollen. Vielleicht deshalb, vielleicht aber auch weil so viele vom medizinischen Personal später unbehelligt weiterarbeiteten, wurde nach 1945 das Thema Euthanasie im NS-Staat eher unter den Tisch gekehrt. Ernst Klees Buch, das man ohne jedes Zögern ein Basiswerk hierzu nennen kann, wirkt dadurch oftmals wie ein Schock. Was der Autor darin an Erkenntnissen über diese Praxis der Massentötung im NS-Regime zusammengetragen und analysiert hat, ist in der Kombination von Gesamtübersicht und Detailinformationen nicht zu überbieten. Ein Exkurs über die generelle Geschichte der Euthanasie führt zu den propagandistischen und juristischen Vorbereitungen im NS-Regime (die Verabschiedung entsprechender Gesetze begann bereits 1933). Dem Aufbau einer Euthanasieorganisation folgten dann im Spätjahr 1939 die ersten Tötungen. Klee beschreibt anhand von Originalunterlagen und Augenzeugenberichten Täter und Opfer, Organisation, Methoden und Orte dieser Verbrechen. Und er belegt, dass auch nach Hitlers offiziellem Euthanasie-Stopp 1941 das Morden weiterging. Ein aufrüttelndes Buch darüber, wie kaltblütig man im Hitler-Reich mit Menschen umging, die man in nationalsozialistischer Dumpfheit als "lebensunwert" titulierte - ein Begriff, der einen erschauern lassen sollte. -Joachim Hohwieler
Buch:
Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer
Autor:
Ernst Klee, Ausgabe vom 11. März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 26262
Product Description Die Machthaber des Dritten Reiches boten Medizinern etwas unerhört Verlockendes, in der Welt bis dahin Einmaliges Statt Meerschweinchen, Laborratten und Versuchskaninchen konnten sie Menschen massenhaft zu Versuchszwecken benutzen.
Buch:
Maries Akte
Autor:
Kerstin Schneider, Ausgabe vom 8. Sept. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 343192
Buch:
Nazis on Speed: Drogen im 3 - Reich
Ausgabe vom 7. Okt. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 539391
Buch:
Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus
Autor:
Annette Hinz-Wessels, Ausgabe vom 16. Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 838129
Ernst Klee beschreibt in diesem Buch bislang weitgehend unbekannte Medizin- Verbrechen in der NS- Zeit, wie sie zustande kamen und nach 1945 verheimlicht wurden. Braune Gesinnung unter weißen Kitteln - das gab es im Dritten Reich zuhauf. Mediziner beteiligten sich in großem Ausmaß an nationalsozialistischen Verbrechen. Sie waren Vordenker der Vernichtung: Lange vor Hitler hatten Ärzte gefordert, "Schädlinge" - zum Beispiel Behinderte - zu sterilisieren oder "erbkranke" Kinder "auszumerzen". Sie begutachteten jene Patienten, die im Zuge der "Euthanasie"-Aktion als "lebensunwertes Leben" eingestuft und umgebracht wurden. Und sie schlachteten die Leichen der Ermordeten als willkommenes Forschungsmaterial aus - Hirnforscher etwa bedienten sich hemmungslos an Gehirnpräparaten aus KZs und Gaskammern. Ernst Klee, Autor von Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer, ist ein ausgewiesener Kenner der Materie. Er dokumentiert in seinem neuen Buch unzählige Fälle, in denen Mediziner sich zwischen 1933 und 1945 von allen ethischen Standards ihres Berufes abkehrten. Der Nationalsozialismus eröffnete den Wissenschaftlern ungeahnte Perspektiven: Medizinische Experimente am Menschen ließen sich nun ungehindert durchführen. So wurden in Konzentrationslagern tausende Häftlinge zu Tode malträtiert, vorgeblich im Dienste der Wissenschaft. Zudem erhielten Ärzte eine herausragende Aufgabe im NS-Staat: Sie waren als "biologische Soldaten" für die Gesundheit des "Volkskörpers" verantwortlich. Ihre Aufgabe bestand nicht mehr darin, den Schwachen und Kranken zu helfen, sondern den "Volkskörper" vor ihnen zu schützen - durch Selektion und Mord. "Nie hatten Mediziner mehr Macht über Menschen als in der Nazizeit", schreibt Ernst Klee. Akribisch hat der Autor die Verbrechen des Standes erforscht. Und er nennt die Täter beim Namen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn allzu lange wurden das Verhalten von Ärzten im Nationalsozialismus verdrängt und vertuscht. Kaum jemand musste nach 1945 längere Strafen fürchten. Die meisten NS-Ärzte kehrten schnell in Amt und Würden zurück. Das in nüchterner Sprache verfasste Buch schildert eindrücklich die Skrupellosigkeit von höchst angesehenen Medizinern und wissenschaftlichen Institutionen. Es liefert intensive Einblicke in ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte und ist ein Appell an Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft, sich endlich mit ihrer NS-Vergangenheit auseinander zu setzen. -Christoph Peerenboom
Buch:
Gerichtsmedizin unterm Hakenkreuz
Autor:
Friedrich Herber, Ausgabe vom 2006, Gebunden, Verkaufsrang 220711