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Ein gutes Buch: angetrieben von unbändiger Erkenntnislust und ansteckendem Wissensdurst unternimmt Richard David Precht eine Rundreise ins Reich der Philosophie und Hirnforschung, verzichtet dabei wohltuend auf Originalität um der Orginalität willen und hat gerade deshalb etwas sehr seltenes geschaffen: einen kompetenter Ratgeber, der seine Leser nicht für dümmer verkauft, als sie sind. "Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" vom 2. 3. 2008
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 159 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eine philosophische Reise (5 von 5 Punkten) meint G.W. Dieses Buch von Richard David Precht "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" ist sehr interressant,aber man benötigt als Laie viel Konzentration und Aufmerksamkeit beim Lesen- d.h. keine Ablenkung.
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Spiele, die hellhörigmachen und die Augen öffnen für Spürnasen und Feinschmecker, damit das Fingerspitzengefühl nicht leidet und das Luftholen wieder funktioniert.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Klein aber fein (5 von 5 Punkten) meint R.H. Das kleine Büchlein ist dank seiner Größe ein hilfreicher Begleiter in den unterschiedlichsten Situationen.
Für meine Arbeit im Behindertenbereich konnte ich mir schon kleine aber feine Ideen daraus entnehmen. Alle Anleitungen sind auch ganz nach den eigenen Ansprüchen noch wandelbar, und so einfach beschrieben, dass auch Kinder noch eigene Ideen mit einbringen können.
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Wie sollen Demokratien auf die Krisen in Ökonomie und Ökologie gerecht und nachhaltig reagieren? Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimawandel, schwindende Ressourcen und der Raubbau an der Zukunft der kommenden Generationen bilden einen beispiellosen sozialen Sprengstoff. Die Analyse der sich auftürmenden Krisen zeigt, wie Demokratien dabei unter die Räder kommen, wenn sie nicht radikal erneuert werden und den Weg aus der Leitkultur der Verschwendung finden.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ganzheitliche Sicht auf Konsequenzen der Klimakatastrophe (5 von 5 Punkten) meint O.W. aus Dresden Die beiden Autoren stellen die Bedrohungen für die Welt, wie wir sie (noch) kennen, sachlich dar, überzeichnen nicht und schaffen gerade dadurch Betroffenheit. Man fühlt sich in eigenen Beobachtungen und Erfahrungen bestätigt, die man aber so noch nie zu Ende gedacht und auf den Punkt gebracht hat. Der Handlungsdruck für alle, für Bürger, Politik und Wirtschaft, wird dargestellt und aus Fakten abgeleitet. Die Frage, ob unsere Demokratie diesen Handlungsdruck in die dringend erforderlichen Handlungen umsetzen kann, wird optimistisch mit den "Chancen der Demokratie" beantwortet. Dieses Buch ist nicht nur lesenswert, sondern Pflichtlektüre.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Bis zu seine Ankündigung, er wolle demokratischer Präsidentschaftskandidat werden, kannte kaum jemand außerhalb von Illinois Barack Obama. Dass der Senator aus diesem Bundesstaat schon wenige Monate später als Shooting-Star der Primaries und charismatischer Hoffnungsträger gefeiert wurde, hat das politische Establishment in seinen Grundfesten erschüttert. In seiner Autobiografie erzählt er von seinen ersten 34 Lebensjahren. Obama ist nicht nur aufgrund seines raschen Erfolgs ein Phänomen. Er ist sperrig und lässt sich nur schwer irgendeinem Lager zuordnen; wenig verwunderlich, dass die amerikanischen Demoskopen regelmäßig in ihren Vorhersagen scheitern. Obama ist schwarz, stammt aber nicht von aus Afrika verschleppten Sklaven ab. Sein Vater kam aus Kenia als Gaststudent in die USA, die Mutter ist eine weiße Amerikanerin aus Kansas. So ist er vielen Schwarzen zu weiß und hat bei den ersten Vorwahlen im "weißen" Iowa demonstriert, dass er eine Mehrheit unter weißen Wählern einfahren kann. Anderen wiederum gilt er wahlweise als neuer Martin Luther King oder J.F. Kennedy. Obama tritt in einem Land an, das hinsichtlich seiner verschiedenen Ethnien noch immer tief zerissen ist, in dem die Konfliktlinien auch für Insider mitunter schwer verständlich sind. Seine Autobiografie zeigt, wie sich diese Zerrissenheit in dem Werdegang eines Mannes spiegelt, der lange um seine Identität rang. Obamas Autobiografie ist 1995 zum ersten Mal erschienen. Er nennt sie einen "Beitrag zum Verständnis der Rassenprobleme in unserem Land..." Aus ihr lässt sich einiges über die frühen Prägungen des Newcomers erfahren und auch über seine Visionen von einem neuen Amerika. Dass er diese Erinnerungen heute anders schreiben würde, darf als gesichert gelten. So erzählt er freimütig von studentischen Marathon-Partys mit nächtelangen Diskussionen, jeder Menge Dosenbier und Zigaretten. Es sind Passagen wie diese, die nicht zum klassischen Image eines Präsidentschaftskandidaten passen wollen, die aber etwas Wichtiges leisten: Sie helfen, eine Persönlichkeit zu verstehen, die ihren eigenen, keineswegs immer geraden Weg gegangen ist; die eine juristische Karriere in Harvard begann, dann aber in der armen Chicagoer South Side Bürgeranwalt wurde, sich um die Menschen am Rande der Gesellschaft kümmerte und erst langsam in die Lokal-, Landes- und schließlich nationale Politik hineinwuchs. Entstanden ist eine fast intime Autobiografie, "eine persönliche, innere Reise ... die Suche eines Jungen nach seinem Vater und damit auch nach einem überzeugenden Lebensinhalt für ihn, den schwarzen Amerikaner." -Henrik Flor, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 37 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Faszinierend (5 von 5 Punkten) meint I. Barak Obama beschreibt die Geschichte seiner Familie. Darum geht es in diesem Buch- und um die Probleme der Farbigen, mit der aufgezwungenen Welt der Weißen zurechtzukommen und seinen Platz zu finden. Er beschreibt die Spurensuche genau und sehr persönlich. Der Leser erfährt viel Neues über die Zerrissenheit der Farbigen in den USA und über das Leben in Kenia. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und meinen Horizont erweitert.
Allerdings ärgere ich mich über den deutschen Titel, wie so oft bei Übersetzungen. Das Buch heißt "Dreams from my Father" - wie um alles in der Welt kann man das mit "Ein amerikanischer Traum" übersetzen? Der Vater war Kenianer und nur zum Studieren in den USA. Da hat wohl ein Verleger gemeint, ein bisschen aktueller werden zu müssen - das wird dem Buch nicht gerecht.
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| | Buch: | Von der Seele geschrieben |
| Autor: | Wally Lamb, Bettina Münch, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 85430 |
| Preis: | 22,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Mord, Totschlag, Betrug, Drogen: Aus den unterschiedlichsten Gründen sitzen die Frauen im Hochsicherheitsgefängnis von York ein. Vier Jahre hat Wally Lamb mit ihnen verbracht - und verleiht ihnen in diesem Buch eine Stimme. Ihre Geschichten sind von erschütternder Aufrichtigkeit - und zugleich das ungewöhnliche Zeugnis der Doppelmoral unserer Gesellschaft.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Man sucht sich sein Leben nicht aus... (4 von 5 Punkten) meint B.P. aus Buchfeld ...das man bei der Geburt erhält, aber man kann entscheiden, was man daraus macht.
So wohl das Fazit dieses schönen Buches, das Geschichten enthält, die einem vor Augen führen, welch glücklicher Zufall es ist, eben NICHT in eine gewalttätige Familie hineingeboren zu sein, noch dazu vielleicht als schwarze Frau in einem rassistischen Umfeld. Die Erzählungen lassen einen darüber nachdenken, wie leicht es ist, vermeintlich moralisch zu urteilen über Menschen, über deren Leben man nichts weiß. Um so mehr verdient es Respekt, wie sich die Frauen in diesem Buch dann doch am Ende des Tages ihren Weg gesucht haben - nicht leicht, wenn man Wege garnicht kennt und erst finden muss.
Empfehlenswerte Lektüre, die unter die Haut geht.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Wäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA - einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann. In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter - bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert. Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. -Isa Gerck 1
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 216 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Für jeden leicht verständlich (5 von 5 Punkten) meint r. aus Münster Ben Ross, Lehrer an einer typischen amerikanischen High School, wagt aus einer Laune heraus ein Experiment: Er drillt die Schüler nach seinen Vorstellungen und gibt dieser Bewegung schließlich auch einen Namen und ein Zeichen: Die Welle, eine Schlagenlinie in einem Kreis. Sogar den Gruß gibt es. Er versucht, die Schüler davon zu überzeugen, dass jeder zu jedem Zeitpunkt Mitglied einer faschistischen Bewegung werden kann.
Natürlich gerät das Experiment außer Kontrolle, obwohl die Lehrer anfangs sehr zufrieden mit dem gehorsamen Verhalten ihrer Zöglinge sind. Doch viele haben plötzlich das Gefühl, Roboter entwickelt zu haben. Es gibt sogar Leute, wie früher bei der Stasi, die andere verraten sollen, wenn sie sich nicht den Regeln der Welle konform verhalten. Dies erinnert schon sehr an einen Überwachungsstaat. Laurie Saunders ist anfangs sehr interessiert, als sie aber merkt, dass auch ihr Freund David sich von ihr abwendet, sobald sie etwas Falsches über die Welle sagt, wird ihr unheimlich zu mute und sie lehnt sich auf. So bekommt die High neben der Welle und ihrem Führer Ben Ross auch die Widerständler, so ähnlich wie die Weiße Rose zum Beispiel.
Das Buch wendet sich hauptsächlich wohl an junge Menschen, die in der Schule Lektüren lesen sollen. Doch auch für mich (20) war dieses Buch sehr gut auf den Punkt gebracht. Soll man die Charaktere noch mehr verinnerlichen und ausweiten? Nein, das ganze bleibt an der Oberfläche, man kann selber seine Empfindungen herein setzen und versteht die Charaktere aus ihren Worten heraus. Hier mache ich keine Abstriche. Das Buch behandelt eben diese eine Sequenz. Zudem muss man einfach sagen, dass dies ein Tatsachen-Roman ist, der nicht unnötig aufgeputscht werden muss. Schließlich ist der reine Inhalt der Story schon aufwühlend und unheimlich.
Am Anfang im Buch oder in der Mitte wird etwas gesagt, was man sich merken sollte: Man darf es nicht vergessen.
Man darf Hitler nicht aus dem Lehrplan streichen (obwohl weniger mehr wäre!!!), obwohl wir, die Nachfolger der Kriegsgeneration sind. Man muss sich damit auseinandersetzen. Doch wie diese Schüler in dem Buch dies getan haben, davon sollte man Abstand nehmen.
Fazit: Für den Unterricht ist dieses Buch unerlässlich. Jeder Mensch kann aus diesem Buch lernen. Es ist leicht verständlich und rüttelt noch mehr wach.
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Aus der Amazon.de-Redaktion Jetzt wird?s gefährlich. Wer nämlich eine andere Weltsicht hat oder andere Meinungen vertritt als Henryk M. Broder oder, schlimmer noch, Seine Majestät höchstselbst zu kritisieren wagt, läuft leicht Gefahr, reflexhaft als Antisemit, Antiamerikaner, Unterdrücker, Diskriminierer, Schmarotzer, Homophobe, Sexist, Klassist, Rassist etc. gebrandmarkt zu werden. Doch trotz oder gerade wegen des Risikos einer Fatwa seitens dieses notorischen Wadenbeißers, der selbst ganz unverschämt Querulanz und Intoleranz zu Tugenden erhoben hat, ist Courage höchste Bürgerpflicht. Bester Beleg ist das vorliegende Buch, das knapp ein Jahr nach Erscheinen nun als Paperback beim Pantheon Verlag neu aufgelegt wurde. Es zeigt in exemplarischer Weise die Strategie dieses Meisters der Rhetorik und Demagogie, der es sich zum Sport gemacht hat, Kontrahenten mit scharfer Zunge und spitzer Feder mindestens sprachlos aber lieber noch mundtot zu machen. Wie ein Berserker hebt der Mann, der sogar soweit ging, sich bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen als Zeichen seiner fundamentalen Opposition gegen einen angeblichen Zeitgeist falsch verstandener Toleranz demonstrativ mit George W. Bush zu solidarisieren, zum Rundumschlag gegen all jene innerhalb und außerhalb unserer Gesellschaft an, die im Grunde zivilisatorisch immer noch nicht auf der Höhe der Zeit sind. Doch wenn schon nicht Broder, so hätte doch wenigstens der bewunderte unbeugsame wiedergeborene Christ wissen müssen, dass die Devise nicht mehr "Auge um Auge, Zahn um Zahn" lautet, sondern "Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen!". Eine Formel übrigens, die dem Aufklärer Immanuel Kant, auf dessen Kritik der reinen Vernunft Broder im Buchtitel Bezug nimmt, als Vorlage für seinen kategorischen Imperativ diente. ? Arnold Abstreiter
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)
Lesermeinungen:* gnadenlos intolerant (5 von 5 Punkten) meint a. aus RLP Ein wichtiges Buch. Leider wird die beschriebene Entwicklung so weiter gehen. Irgendwann wird alles irgenwie erklärbar und wer Klartext redet hat nur noch Nachteile. Man muß sich dieser, falschverstanden Toleranz intolerant entgegenstellen. Das heißt nicht sich respektlos zu verhalten, nicht sich andere Meinungen nicht anzuhören. Intoleranz in diesem Sinne aber macht einsam. Die Leute haben Angst anzuecken, Angst mit einer Meinung allein dazustehen. Ach!, es ließe sich noch viel schreiben. Lest das Buch selbst und lasst Euch hinterfragen und prüft alles, das Gute aber behaltet.
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| | Buch: | Offengelegt |
| Autor: | Wolfgang Schüssel, Ausgabe vom 12. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 77554 |
| Preis: | 24,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Offengelegt" ist ein Buch für Schüssel-Fans. Und solche, die es noch werden wollen. -Die Presse, 13.09.2009
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)
Lesermeinungen:* sehr gut geschrieben (5 von 5 Punkten) meint F. aus Bregenzerwald, Österreich Den Inhalt kann man mögen oder nicht, geschrieben ist das Buch aber sehr interessant und packend. Habe grad mal 5 Tage gebraucht umd "nebenbei" zu lesen.
Als interessierter Verfolger der österreichischen Innenpolitik lernt man zwar nicht viel Neues, aber doch den einen oder anderen Einblick, wie es zu Entscheidungen / Nichtentscheidungen gekommen ist.
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"Unterhaltsames Plädoyer, im Umgang mit schwierigen Menschen nicht gleich das Handtuch zu werfen." (Der Tagesspiegel)
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)
Lesermeinungen:* der eigene Wahnsinn... (5 von 5 Punkten) meint A.S. aus Rheinbach Dieses Buch hat mir in schwierigen Zeiten mit unserer betrieblichen Situation eine Kollegin gegeben.
Sie wollte damit einfach unsere Chefin besser verstehen und ihre Verhaltensweisen besser einschätzen können.
Interessanterweise fanden wir aber unterschiedliche Eigenschaften der hier beschriebenen Typenstrukturen passend.
Zeigt doch wie unterschiedlich wir unsere Umwelt wahrnehmen...
Der viel interessantere Nebeneffekt war aber der, dass ich mich selber sehr gut mit meinen Schattenseiten in verschiedenen Typen wiederfand. Somit verdient das Buch eher den Titel Vom Umgang mit meinem schwierigen EGO!
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Aus der Amazon.de-Redaktion Sind wir heute Zeugen des Abwrackens abendländischer Aufklärung und der machtvollen Wiederkehr der Religion? Oder haben wir uns endgültig im Technikpark des Konsums eingerichtet, in dem Transzendenz nur noch in Slogans von Esoterikanbietern auftaucht? Wenn es nach Peter Sloterdijk geht, lautet die Antwort zwei Mal eindeutig: Nein! In Du musst dein Leben ändern begründet er eindrucksvoll, warum der Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben eine Unterscheidung aus der Vergangenheit ist und es heute nur noch eine "einzige Tatsache von universaler ethischer Bedeutung" gibt: die "allgegenwärtig wachsende Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann." Dies ist die Kurzformel für den "absoluten Imperativ", der an Anfang und Ende dieses ehrgeizigen philosophischen Projekts steht und ihm zugleich seinen Titel gibt: Du musst dein Leben ändern. Der Befehl, der im Idealfall zugleich Erkenntnis ist, lautet, im eigenen Leben ernst zu machen mit dem Konzept "Menschheit", ein "Fakir der Koexistenz" zu werden und so mitzuarbeiten am "Projekt eines globalen Immundesigns", dessen Ziel nicht mehr und nicht weniger ist als: Leben. Wie alle Propheten weiß auch Sloterdijk, dass die Zeit drängt. Bei der unausweichlichen, weil für jede Erkenntnis notwendigen Begegnung mit der Fratze der Apokalypse sind wir auf "Anthropotechniken" angewiesen, auf die "mentalen und physischen Übungsverfahren, mit denen die Menschen verschiedenster Kulturen versucht haben, ihren kosmischen und sozialen Immunstatus angesichts von vagen Lebensrisiken und akuten Todesgewissheiten zu optimieren." Und so bekennt sich Sloterdijk nicht nur "zu dem Kontinuum kumulativen Lernens, das wir Aufklärung nennen", sondern nimmt auch "die zum Teil jahrtausendealten Fäden auf, die uns an frühe Manifestationen menschlichen Übungs- und Beseelungswissens binden". Sloterdijk ordnet und sichtet das Arsenal der Anthropotechnik: von der indischen Teleologie bis zu Kafka, von den Aposteln bis zu Nietzsche. Das Ideal für die Gegenwart, das sich aus diesem zum Teil atemberaubendem Gang durch Kultur- und Menschheitsgeschichte ergibt, ist "ein Leben in Übungen", das sich der unausweichlichen Überforderung des Menschen durch Tod und Schicksal erkennend und handelnd stellt. Diese Haltung ist für Sloterdijk die einzige Alternative zur "lähmenden Harmlosigkeit sämtlicher gängigen Diskurse", die sich zu fragen scheinen, wie man Arbeitsplätze auf der Titanic sichert, anstatt ihrem Untergang entgegenzuwirken. Der Philosoph Sloterdijk geht also zum pragmatisch-prophetischen Angriff über. Auch wenn er sich sprachlich und insbesondere metaphorisch ("Schlaflos in Ephesos") manchmal irgendwo zwischen Nietzsche und Luhmann verirrt, ist ihm unbedingt zu wünschen, dass sein Exerzitium lebensbejahenden Stänkerns erstens Gehör findet und er es zweitens noch weiter verfeinert, um noch dunkler und eindringlicher formulieren zu können, was einzugestehen jeden Tag leichter werden dürfte: die Katastrophe hat bereits begonnen. - Roland Große Holtforth, Literaturtest
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 29 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Super Buch ! (5 von 5 Punkten) meint P. aus Kassel Eins scheint klar zu sein: die meisten Rezensionen hier sind geistvoll und die Rezensenten lassen durchblicken, dass sie das Buch verstanden haben.
Nach dem Lesen etlicher Rezensionen habe ich das Gefühl, das Buch gelesen zu haben. Kompliment.
Ich kann jetzt mitreden ohne mir das Buch kaufen zu müssen.
Gleichzeitig folgt hieraus, dass die Rezensionen fast alle zu lang sind.
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