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"Weisheit macht frei von Zweifeln, Sittlichkeit macht frei von Leid, Entschlossenheit macht frei von Furcht." Die "Gespräche" des Konfuzius (551-479 v. Chr.), das Lunyü, sind sicherlich das Buch der konfuzianischen Tradition Chinas, das den größten Einfluss auf die Bildungselite des traditionellen Asien ausgeübt hat. Sie lehren, dass der Mensch im rechten Verhalten die Harmonie mit der ewigen Weltordnung erreichen kann. Dieses Verhalten besteht in der Treue gegen sich und andere, in Selbstlosigkeit, Menschlichkeit, Rechtschaffenheit, Schicklichkeit, Weisheit und Aufrichtigkeit. Mit einem Nachwort von Hans van Ess.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* gutes altes Wissen (5 von 5 Punkten) meint R.Z. aus grabfeld man kann nie genug über Weisheiten und Phlilosophie erfahren, speziell in unserer heutigen Zeit, braucht man dieses Wissen!
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die Weisheit des Konfuzius (insel taschenbuch) |
| Autor: | Konfuzius, Ausgabe vom 23. Febr. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 41852 |
| Preis: | 6,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Über zweieinhalb Jahrtausende sind vergangen, seit Konfuzius (551-479 v. Chr.) lebte und wirkte, dennoch sind seine Gedanken auch heute noch lebendig und überraschen durch ihre Wirklichkeitsnähe und Lebensklugheit. Das philosophische Interesse des Konfuzius gilt den menschlichen und sozialen Beziehungen - seine Lehre kennt keine Fragen der Metaphysik, es ist eine ganz diesseitige Lebensweisheit, in deren Zentrum die Bildbarkeit des Menschen, seine Fähigkeit zur Harmonie und Kritik stehen. Erst das Wissen und die Lernfähigkeit machen den Menschen zu einem vollkommenen und freien, der sich nicht "als Werkzeug mißbrauchen läßt".
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Konfuzius sagt (4 von 5 Punkten) meint H.D. aus Heidenrod Bemerkenswert einfach, dabei hat Konfuzius viel zu sagen und das mit wenigen Worten. Sehr empfehlenswert.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Schon Konfuzius sagte ... |
| Autor: | Konfuzius, Kung-fu-tse, Sonja Sammüller, Anne Ferrier, Richard Wilhelm, Ausgabe vom Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 98826 |
| Preis: | 5,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| | Buch: | Konfuzius im Management: Werte und Weisheit im 21 - Jahrhundert |
| Autor: | Werner Schwanfelder, Ausgabe vom 18. Sept. 2006, Gebunden, Verkaufsrang 114129 |
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Konfuzius sagt ... Seit die Wirtschaft in China boomt, erlebt auch Konfuzius ein beeindruckendes Comeback. Denn der Erfolg vieler chinesischer Manager beruht auf Grundsätzen, die auf die Lehre des alten Meisters zurückgehen. Erfolgsautor Werner Schwanfelder überträgt die Worte des Konfuzius auf den Arbeitsalltag eines modernen Managers. Er zeigt, wie sich Weisheit und Werte des alten chinesischen Meisters noch heute mit großem Nutzen umsetzen lassen. Gerade Themen wie Führung und Unternehmenskultur kommt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine herausragende Bedeutung zu - hier lässt sich viel Inspiration aus den Lehren des Konfuzius ziehen. |
| | Buch: | Gespräche |
| Autor: | Kungfutse, Ausgabe vom 5. Febr. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 476031 |
| Preis: | 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Ein wahrhaftiges philosophisches Meisterwerk (5 von 5 Punkten) meint J. aus Ansbach "Edle Menschen sorgen für Harmonie, ohne andere nachzuahmen. Unedle Menschen ahmen andere nach, ohne für Harmonie zu sorgen."
"Wenn kultivierte Menschen nach innen blicken und finden keine Schuld, wovor sollen sie sich dann fürchten?"
Dieses wertvolle Büchlein übermittelt kostbare Schätze der Philosophie von Konfuzius (von den Chinesen auch Kung genannt). Mich fasziniert dieses Buch immer wieder aufs Neue. So erfrischend einfach und treffend formuliert, dennoch nie verletzend oder mit dem moralischen Zeigefinger drohend, genauso sind seine Lehren überliefert worden. Ich lese oft in diesem Buch und entdecke immer wieder kleine spirituell-philosophische Kostbarkeiten. Ein Mensch, der sich nicht für oberflächlich hält (zu den Menschen zähle ich mich übrigens auch!), sollte dieses wertvolle Buch unbedingt besitzen!
Hervorragend kann dieses Buch übrigens auch mit den großen Weisheitsbüchern anderer Religionen kombiniert werden, so z.B. mit dem "Tao Te King" von Laotse, den ich übrigens auch sehr wertschätze, oder den "Upanischaden" aus dem Hinduismus.
Unbedingt kaufen, es lohnt sich!
2500 Jahre alte Philosophie des wichtigsten, chinesischen Reformers (5 von 5 Punkten) meint T. aus Schweiz Meister Kung, der von den Jesuiten Konfuzius genannt wurde, lebte angeblich von 551 bis 479 v. Chr. und war ein chinesischer Gelehrter und philosophischer Reformator. Seine Herkunft lässt sich auf das königliche Geschlecht der Yindynastie zurückführen. Laut zahlreicher historischer Quellen seines Wirkens gehört er zu den bedeutendsten, geistigen Persönlichkeiten der Weltgeschichte. In seiner Heimatstadt Qufu der Provinz Shândông starb er im 72. Lebensjahr nach viel Arbeit, Mühe, Enttäuschung, aber viel beispiellosem Erfolg.
Kung Fu Dsi gehörte zu den grossen Intellektuellen, welche trotz versuchter Einflüsse und Widerstände ihr Denken fortwährend zum Ausdruck brachten, ihre Ideologien in der Wirklichkeit umsetzten und bis ans Lebensende reformativ blieben. Als Reisebegleiter eines Zöglings, den sein Vater sterbend an ihn verwiesen hatte, machte er seine erste Reise in die damalige Reichshauptstadt Lo, im heutigen Honan. Etwa zu dieser Zeit traf er Laotse, den anerkannten Begründer des Taoismus. Nach seiner Rückkehr war er damit konfrontiert, dass einer der Hausbeamten der herrschenden Adelsfamilie die Regierung an sich gerissen hatte und der Fürst im Nachbarstaat Zuflucht suchte. Um einer Anstellung seinerseits hier zu entgehen, suchte Kung Zuflucht im nordöstlichen Tsi. Hier führte er verschiedene Unterredungen über Staatsangelegenheiten, welche aber an den Gegenvorstellungen des Ministers Yen scheiterten. Wieder kehrte er in die Heimat zurück.
Jetzt ist von seinen sogenannten Meisterjahren die Rede, in welchen er seine Prinzipien auf dem praktischen Gebiet der Staatsverwaltung anwandte. In aussergewöhnlich kurzer Frist vermochte er es, in den dekadenten und zurückgebliebenen Verhältnissen einen Wandel zu erringen. Nach sagenhaften drei Monaten war alles verändert. Der Marktverkehr war musterhaft, die Beziehungen der Geschlechter geregelt, die Verwaltungsangelegenheiten wurden verbessert, die Lasten der Steuern und Fronden waren der Leistungsfähigkeit entsprechend verteilt. Die Toten wurden in allen Ehren bestattet und aller unnötige Prunk abgeschafft. Diese Leistungen waren so hervorragend, dass der Landesfürst ihm einen Ministerposten in der Verwaltung der öffentlichen Arbeiten und danach in der Justiz übertrug. Auch in der Diplomatie leistete er vortreffliches. So wie er die Terrorisierung des Fürsten durch die drei vornehmen Adelsgeschlechter auflöste. In der Aussenpolitik agierte er als Berater von Fürst Lu. In Gia Gu versuchten Männer aus Lai Lu zu überrumpeln, da sein gelehrter Ratgeber vom Krieg nichts verstehe. Dreimal versuchte dies Tsi und in jedem Falle erkannte Kung mit Umsicht die Absichten des Fürsten. Moralisch geschlagen tritt Tsi also einige strittige Grenzgebiete an Lu ab.
Nachdem er erkannt hatte, dass seine Zeit vorüber war, begannen die späten Wanderjahre des Meisters. 13 Jahre lang ist er als Fremdling umhergereist und hat die verschiedensten Staaten des damaligen China besucht. Das Ziel war es, einen Fürsten zu finden, der Willensstärke und Beharrlichkeit zur Genüge hätte, um gemeinsam mit ihm die Ideale der alten Zeit zu reanimieren. Da er ein Mann von Ruf war, wurde er reich beschenkt und zu verschiedenen Redungen eingeladen, aber zu mehr kam es nicht. Die pessimistischen Philosophen verhöhnten den alten Weltverbesserer. Durch Missverständnis und Misswollen geriet Kung mehrmals in ernste Lebensgefahr. Sogar verhungert wäre er beinahe. Dennoch hielt er aufrecht an seinem Glauben fest. Zu seinen Jüngern sprach er: Ich habe meinen Beruf vom Himmel, was könnten mir die Menschen tun?", als diese ihm zur Flucht geraten hatten. Es folgte eine Zeit der Resignation, in welcher er dann den Weg des grossen Verzichts wählte. Was er während seines Lebens nicht erreichen konnte, das werde er als Erbe der Zukunft überliefern. Die Sehnsucht zog ihn schliesslich zu seinen Jüngern und er machte es sich zur Aufgabe diese zu formen, damit sie seine Lehren als seine Nachfahren in der Welt verbreiten würden. Bevor er letztendlich starb, veröffentlichte er noch die Heiligen Schriften, mit welchen er sich und der östlichen Welt ein Denkmal setzte.
Bei diesen Schriften kam es ihm offensichtlich nicht darauf an, neue Lebensordnungen zu schaffen, sondern die alten für spätere Zeiten zu retten. Es ist daher zu erwarten, dass er nur die Lebensordnung der Dschoudynastie mit neuem Leben erfüllte. Die Grundfrage war für ihn die Lösung des Problems: Was muss man tun, damit das Zusammenleben der Menschen so gestaltet wird, dass es den grossen Gesetzen der Weltordnung entspricht und dadurch zum Glück der Gesamtheit führt?" Dabei lag ihm das Augenmerk auf der Kultur der Persönlichkeit und den Gesetzen des sozialen Lebens. Mit den Grundsätzen Gewissenhaftigkeit, Sittlichkeit und Bildung.
Natürlich sind seine Gedanken heute nicht mehr zeitgemäss. Dennoch strotzen sie nur so vor Fortschrittswille und einer gewissen universellen Ansicht gegenüber dem Leben. Sie bieten Inspiration für alle, welche für die Eigenschaften der Sittlichkeit und Vernunft empfänglich sind und bereit sind, ihr Leben ein Stück weit in diese Richtung auszurichten. Die Lehren lesen sich optimistisch, innovativ, äusserst sozial -und wirtschaftskritisch und bestechen durch eine kluge Nüchternheit und rationale Beobachtungsschärfe. Es ist erstaunlich, wieviel dieser Mann zu seiner Zeit an kulturellen Unstimmigkeiten durch seine Sensibilität und Geduld erkennen, aufzeigen und verändern konnte. Vieles klingt in der Tat legendarisch. Aber nicht ohne Grund wird er als der erste selbstbekannte Lehrer bezeichnet und dass sein Name in der gesamten östlichen Kultur nachwirkt, hat zweifellos seine Wahrheit.
Neben einer 30-seitigen Einführung über die geschichtlichen Voraussetzungen, Leben und Werk und die heiligen Schriften des Kungfutse, beinhaltet das Büchlein desweiteren ein informatives Namensregister und ein gut gegliedertes Inhaltsverzeichnis
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Fazit: Der erste Satz der Einführung: Niemand, der sich mit China beschäftigen will, kann an der Persönlichkeit des Kung vorübergehen.
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| | Buch: | Konfuzius für den Westen: Neue Sehnsucht nach alten Werten |
| Autor: | Volker Zotz, Ausgabe vom 1. April 2007, Gebunden, Verkaufsrang 215172 |
| Preis: | 6,99 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Eine aufschlussreiche Reise (5 von 5 Punkten) meint M.K. aus München Volker Zotz geht von der derzeitigen Situation der Globalisierung aus, die er nicht allein der Wirtschaft überlassen will. Er fordert eine Globalisierung des Geistes, bei der man in einer "interkulturellen Spiritualität" und einem "eurasischen Humanismus" seine eigene Kultur im Spiegel der anderen großen Kulturen der Erde ganz neu und tiefer erfährt. Das führt der Autor auf beeindruckende Weise mit dem chinesischen Konfuzianismus vor: Das Buch stellt in einer philosophischen (aber doch sehr klaren und verständlichen) Sprache zunächst die Lehre des Konfuzius vor, um sie dann auf das Leben der Menschen in Europa anzuwenden. Dieses Vorgehen führt immer wieder zu Überraschungen: Wenn man mit den Augen des Philosophen Konfuzius die europäische Zivilisation betrachtet, kann man ein ganz neues Verständnis für die kaum mehr beachtete Werte zum Beispiel aus der Antike und dem Christentum bekommen. Indem man als Leser dem Autor nach Asien folgt, kommt man zu den Wurzeln Europas. Diese wiederum helfen dabei, den gegenwärtigen Konsumwahn besser zu durchschauen und sich davon abzuwenden.
Das Buch regt zu einem intensiven individuellen Leben an, das sich der Schönheit, der Freundschaft und der Liebe widmet. Sehr schöne Gedanken über menschliche Beziehungen und die Musik!
Wer einen Ausweg aus dem Leiden an einer Umwelt sucht, die dem Kaufrausch und unsinnigen Genüssen verschrieben hat, findet hier vielfältige Anregungen. Der Aufruf zu einem Leben, das sich den schönen kleinen Dingen widmet, verdient es mehr als einmal gelesen zu werden. Viele Hinweise werden in ihrer ganzen Tiefe erst beim wiederholten Überlegen ganz klar.
Konfuzius für Westler (4 von 5 Punkten) meint J.P. aus Ellwangen, Baden-württemberg In diesem Buch werden die Gedankengänge und Werte von Konfuzius gelehrt. Während sie beschrieben werden, geht es nicht nur um die Ursprünge im Alten China, sondern auch um ihre Anwendbarkeit im heutigen Westen. Da Konfuzius jemand ist, der vor allem die idealen Werte der Altvorderen hochhält, wird von Volker Zotz nicht gefordert, daß wir uns jetzt zu alten Chinesen wandeln sollen, sondern im Gegenteil müssen wir unsere eigenen, europäischen alte Werte wieder entdecken und hochhalten! Was sich ebenfalls wie ein roter Faden durch das Buch zieht, das ist das "als ob". Man solle z.B. den alten Göttern opfern, "als ob" es sie geben würde. Wenn es sie nicht gibt, spielt das keine Rolle und wird auch nicht hinterfragt. Aber die religiösen Rituale geben dem Menschen einen gewissen Halt und sind somit gut. |
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Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Gute Einführung (5 von 5 Punkten) meint c. Ich selbst bin Sinologiestudentin und hatte vor der Lektüre schon Seminare zum Konfuzianismus. Ich habe das Buch ur Auffrischung gelesen und habe festgestellt, dass es ebenfalls eine ute Einführung für Leser ohne Vorkenntnisse bietet.
Es ist in einem angenehmen, nicht zu wissentschaftlichen Stil geschrieben und vermittelt dabei dennoch genug Informationen, um eine gute Basis zur weiteren Vertiefung des Themas zu haben.
Ich kann das Buch für am Thema Konfuzianismus Interessierte genauso empfehlen, wie für Sinologiestudenten, die sich erstmal einen Überblick verschaffen wollen. |
| | Buch: | TAO - Das Herz der Freiheit |
| Autor: | Osho, Ausgabe vom 15. März 2007, Broschiert, Verkaufsrang 172697 |
| Preis: | 16,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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| In seinen Kommentaren zu fünf Gleichnissen aus Das Buch Lieh-tse stellt Osho die uralte Weisheit des Tao in das Licht seiner zeitgemäßen Deutung. I: DER WAHRHAFT GLÜCKLICHE nimmt einen am Wanderweg liegenden Totenschädel zum Anlass, der Frage der Unsterblichkeit auf den Grund zu gehen - und wieso die Existenz des Egos nur Unglück heraufbeschwört. II: ENDLICH EINER, DER SICH ZU TRÖSTEN WEISS, fühlt der vorgetäuschten Heiterkeit eines Wandermönchs auf den Zahn und fragt, ob es ein Glück gibt, welches das Auf und Ab des Lebens überdauert. III: NICHTS ZU BEDAUERN ist ein Gleichnis über den Unterschied zwischen äußerlichaufgesammeltem Wissen und einer Weisheit, die sich von innen heraus entfaltet. IV: KEINE RAST FÜR DIE LEBENDEN nutzt den Dialog eines niedergeschlagenen spirituellen Schülers mit seinem Meister um die Grenzen der Philosophie sowie die lähmenden Folgen eines auf ein fernes Zukunftsziel ausgerichtetes Leben aufzuzeigen.V: SEI AM BESTEN STILL, AM BESTEN LEER bespricht die Unterschiede zwischen dem Pfad der Willenskraft oder Selbstbehauptung, der so genannten via affirmativa von Christentum, Judentum und Islam, und der via negativa, also dem Pfad der Mystik oder Selbstauslöschung, den Buddha und Lao-tse gehen. |
| | Buch: | Die maßgebenden Menschen: Sokrates, Buddha, Konfuzius, Jesus |
| Autor: | Karl Jaspers, Ausgabe vom Juni 2007, Broschiert, Verkaufsrang 44123 |
| Preis: | 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Jaspers traf eine ungewöhnliche Auswahl für den Beginn seiner großen Philosophiegeschichte: Sokrates, Buddha, Konfuzius und Jesus - zwei haben nie eine Zeile geschrieben, von den anderen beiden ist kein Satz sicher belegt. Ihr Rang in der Menschheitsgeschichte aber war für Jaspers einzigartig.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)
Lesermeinungen:* Die Naivität des Wissens endet für die, die sich in dieses Denken einweihen lassen. (Jaspers) (4 von 5 Punkten) meint k. "Manch kostbares Stück werden wir finden, [...]"
(Spr 1,13)
Ein Auszug aus dem Buch "Die großen Philosophen" wird in diesem Band veröffentlicht. Jaspers (1883-1969) wendet sich den maßgebenden Menschen zu, die er aus Gründen derer Historien ausmacht: (1) Sokrates, (2) Buddha, (3) Konfuzius, (4) Jesus. Alle vier sieht er gleichzeitig nicht nur in deren eigenen Geschichte, sondern in der Tiefe der historischen Wirkung auf viele Menschen. Sie repräsentieren eine umfassende Geschichtlichkeit des Menschseins und gleichzeitig eine Tiefe des Wesens. Sie sind Genien der Menschheit, ihre Gemeinsamkeit liegt im Tun und nicht im Schreiben. Keiner von ihnen hat sein Werk verschriftlicht, doch allen wurde die Schrift anderer zum Träger deren Botschaft. Alle konnten über die Verschriftlichung andauernde Wirkung auf die Menschheit an sich und auf deren Philosophie ausüben. Diese Wirkung bezogen sie aus der Stärke der Herkunft, niemals verloren sie ihren eigenen Boden, sich selbst nicht und nicht den tatsächlichen unter den Füßen. Sie lebten nahezu ohne Familie, jedoch mit Jüngern und Schülern; ihr Verhalten entsprang und entsprach der faktischen Tat, nicht dem Willen oder einem Prinzip. Einig waren sie im Suchen nach der Wahrheit, im Durchbrechen des Üblichen und in der Hinwendung zu neuem Denken, das nicht zu Ende gehen kann. Sie repräsentieren neue Lebenswirklichkeiten als Maßgabe einer Umwandlung. Selbst dem Tode zeigen sie eine besondere Haltung gegenüber, sei er gewaltsam gekommen (Sokrates, Jesus) oder als normales Ende des Leben. Der Tod ist für sie ein Tatbestand des Lebens, freudig in der Reife des Lebens erlitten oder brutal am Kreuze mit dem Glauben an die Transzendenz.
Ihr Verhältnis zur Welt war (a) ein Denken (Sokrates) als Weltüberwindung, (b) in der Versenkung und im Leiden als Mitleiden (Buddha) ein Heils-Pfad ins Nirwana, (c) die Welt im Tao (Konfuzius) als Ort der ewigen Ordnung und (d) im Durchbruch aller Ordnungen (Jesus) ein Welt-Ende als ein Gottesreich, in das jeder vom ewigen Wert geprüft eintritt. Freie Kommunikation, Mönchsschulen oder Schulen und letztendlich die Verkündung sind deren Methoden diese Welt zu überwinden, aus dem Beharrlichen zu überführen in ein Überweltliches, von dem sie getrieben sind. Nichtwissen und Schweigen sind ihre inneren Motive und Haltungen, es gilt nichts dem Verschweigen. Denn eines wird bei allen deutlich: ihre tiefe Botschaft bedarf eines indirekten Weges. Ungemäße Fragen bleiben ohne Antwort, das Reden in Gleichnissen bestärkt ihre indirekt geoffenbarten Wahrheiten.
Die Bestimmung des Abendlandes durch deren Denken (Sokrates, Jesus) wird heute in einer globalen Welt durchmischt von den Philosophien Asiens. Jaspers Erkenntnis der Achsenzeit, jene Zeit, in der in Unabhängigkeit vom Ort bei den jeweiligen Menschen gleiche Ideen entstanden, ist noch einmal erwähnenswert. Über diesen Punkt gewinnt man Wissen über die Zusammenhänge und deren inhaltliche Nähe. Mit Sokrates und Konfuzius können wir heutigen Menschen das Diesseits bestreiten, jene Botschaften von Jesus und Buddha offenbaren ein Reich in Transzendenz, der eine verkündet das Gottesreich, der andere das Nirwana. Ihnen zu folgen verwehrt deren Form zu leben (vielleicht). Betrachten wir uns als Menschen aus dem Schatten derer, die im Lichte stehen. Eben im Schatten jener maßgebenden Menschen.
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| | Hörbuch: | Die zwölf göttlichen Strahlen: Goldgelber Strahl: Konfuzius |
| Autor: | Claire Avalon, Ausgabe vom 11. Juni 2008, Audio CD, Verkaufsrang 180718 |
| Preis: | 14,80 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Diese Meditation führt uns in den Lichttempel des Aufgestiegenen Meisters Konfuzius im Royal Teton Gebirge in Wyoming. In seinem Tempel der Präzipitation lernen wir, gezielt mit allen Meistern und dem Atlanter Tiamos mit Weisheit und in absoluter Konzentration den Weg des Erschaffens aus der Urmaterie zu gehen. Sie beweisen sich selbst, dass Sie niemals alleine auf dem Pfad der Schöpfung sind. Begleiten Sie mich nach Wyoming, um diesem uralten Weisen zu begegnen. Er öffnet Ihnen das Tor zur Weisheit und zum Erfolg. „Energie folgt der Aufmerksamkeit.“ Claire Avalon liegt es am Herzen, die Menschen durch jede CD der zwölf göttlichen Strahlen auf den einzelnen Stufen der Präzipitation konstruktiv zu begleiten. So wird jeder Mensch der Schöpfer seiner Welt im Sinne seines Lebensplans.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Lesermeinungen:* Sehr empfehlenswert (5 von 5 Punkten) meint S. Man kommt in intensiven Kontakt mit den aufgestiegenen Meistern der 12 göttlichen Strahlen und bekommt liebevoll Informationen, wie man seine Ziele und seinen Lebensplan erkennt und erfüllt und was zur Realisation noch zu tun ist. Die Meditation hat mich gestärkt, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und die nötige Kraft und Willen aufzubringen, alles Nötige dafür zu tun. Man bekommt sehr viel Klarheit und Hilfen für den eigenen Prozess, da die Meister unmittlebar mit einem kommunizieren. Man erkennt, wo man ursprünglich herkommt und was die Aufgaben sind und wie man sie erfüllt. |
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