Product Description Kulinarische Reisen Erscheinungsjahr: 2011 m. Farbtaf. Hobby/Freizeit Gewicht: 312 gr / Abmessungen: 210 mm x 125 mm Von Klink, Vincent Der Sitting Küchenbull auf Reisen. Wenn Vincent Klink unterwegs ist, denkt er nicht nur, aber vor allem an eines das Essen. Und was er auf der Suche nach Gaumenfreuden in aller Welt erlebt hat, davon erzählt er hinreißend in diesem Buch. Ob er mit Boot und Zelt in Venedig unterwegs ist, bei den Eskimos nach warmer Küche in arktischer Kälte sucht oder im Jemen rasch eine Ziege geschlachtet wird, damit man ihm ein Frühstück servieren kann stets sind seine Schilderungen voll von skurrilen Begebenheiten und merkwürdigen Begegnungen.
Buch:
Einmal im Leben mutig sein: Der ultimative Ratgeber für Rucksack-Touristen
Autor:
Daniela Konefke, Ausgabe vom 10. Nov. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 32350
Product Description Der ultimative Ratgeber für Rucksack-Touristen Erscheinungsjahr: 2009 Hobby/Freizeit Gewicht: 350 gr Von Konefke, Daniela Daniela Konefke, Juristin und Weltreisende, gibt wertvolle Tipps für Backpacker und solche, die es werden wollen. Eigentlich wollte Daniela Konefke ihr ländliches Mecklenburg-Vorpommern nie verlassen. Der Ort fürs Jura-Studium war schnell gefunden, nur nicht zu weit weg von zuhause, nämlich die Uni Greifswald, und das auch noch zusammen mit der besten Freundin. Als diese irgendwann über Nacht den Entschluss fasste, das Studium abzubrechen, war Daniela plötzlich auf sich allein gestellt. Vom Ehrgeiz gepackt, zog sie das Studium durch und legte wenig später als eine der Besten das Staatsexsamen ab. Zufällig las die Studentin in einer Zeitschrift einen Artikel über ein Masterstudium in Südafrika. Entnabelt von Freunden und Familie wagte sie das Abenteuer. Während des Aufenthaltes dort blieb genügend Zeit, das südliche Afrika zu erkunden und so war sie schon bald vom Reisefieber befallen. Kurz entschlossen ging Daniela im Anschluss für ein Jahr ''Working Holiday'' nach Australien, was neben dem Kennenlernen des Kontinentes auch viel Arbeit bedeutete. Der Einsatz zahlte sich aus: Mit einem finanziellen Polster konnte sie ein neues Abenteuer beginnen, eine Weltreise durch Südamerika, Osteuropa und Asien. In ihrem Buch beschreibt Daniela Konefke Erfahrungen, die sie auf sechs Kontinenten und in über 60 Ländern gesammelt hat. Gespickt mit wertvollen Tipps, Tricks und wichtigen Adressen, die es in dieser kompakten Form bisher nicht gab, ist es der Autorin gelungen, ein für jeden Rucksacktouristen unentbehrliches Reiseutensil zu schaffen. Dieses Buch bietet dem Leser unterhaltsame Spannung, die ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit hinterlä
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 Hobby/Freizeit Gewicht: 689 gr / Abmessung: 21 cm Von Willemsen, Roger Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens und um den Neubeginn. Die Eifel Gibraltar Der Himalaja Südafrika ("God''s Window") Island Patagonien Timbuktu Kamtschatka Birma Borneo Italien (Fuciner See) Bombay Senegal Hongkong Afghanistan Tonga Indonesien Orvieto Kinshasa Minsk Thailand Madeira Nordpol "Heute waren die Wolken eine Sehenswürdigkeit, nicht geringer als die Berge. Von ihrem Anblick ruhte ich mich aus, bis ich hungrig wurde. Da war es vier Uhr früh, alles schlief, und ich tappte durch die Gänge. Um halb sieben Uhr fiel mir eine Frau aus dem Aufzug entgegen, betäubt von Insektenspray. Ich hielt sie kurz im Arm. Glücklich fühlten wir uns beide nur, weil der Insektenspray so stark war. In dieser Gegend , sagte sie, entwickeln sich alle Dinge dramatisch. " Pressestimmen: Nicht selten besteht der Zaun am Ende der Welt aus den Brettern vor unseren Köpfen. Willemsen entgeht dieser Gefahr in seinen gesammelten Reisereportagen, weil er die Augen aufmacht, die Ohren spitzt und die Welt nicht mit einer Vorlage für eine Powerpointpräsenation verwechselt. (dr
Buch:
Allein gegen den Wind - Nonstop in 343 Tagen um die Welt (Abenteuer)
Autor:
Wilfried Erdmann, Ausgabe vom 28. Febr. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 73331
Nonstop in 343 Tagen um die Welt Erscheinungsjahr: 2004 m. SW-Fotos, Ktn.-Skizzen u. Dok. im Text, Farbfotos auf Taf. Hobby/Freizeit Gewicht: 465 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Erdmann, Wilfried Als erster Deutscher bestand Wilfried Erdmann die größte Herausforderung der Meere: In 343 Tagen segelte er 32.000 Seemeilen um die Erde - allein, nonstop und gegen die vorherrschende Windrichtung. Eine Fahrt voller Freude, voller Leid. In einem mit subtiler Offenheit geführten Bordbuch hält er die lange Zeit, harte Polarstürme, Angst und Hochgefühle fest. Unmittelbar lässt der Extremweltumsegler an seinem inneren und äußeren Erleben teilnehmen. Dies macht das Buch zu einem einzigartigen Dokument der See- und Einsamkeitsliebe. Ergänzt wird der Text von aufwändigen Fotos, die der Alleinsegler per Fernauslöser gemacht hat. Nonstop um die Welt zu segeln - dazu gehört schon mehr als eine gute Portion Selbstbewusstsein und mentale Stärke. Darüber hinaus gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen ein solches Unternehmen anzugehen, traute sich bisher nur eine Handvoll Segler. Wilfried Erdmann, ebenso bescheiden wie kämpferisch, ist dieses Wagnis eingegangen: Allein gegen den Wind, nonstop um die Erde. Im Sommer 2000 startete er mit seiner Yacht KATHENA NUI von Cuxhaven aus. 343 Tage später war er wieder zurück, hatte allen Stürmen getrotzt, jede Flaute bekämpft und die psychischen Probleme mit der ihm eigenen Stärke verarbeitet. Unwägbarkeiten jeder Art gab es mehr als genug: Stürme so schwer, dass er um sein Schiff bangte; Einsamkeit, in seltenen Telefonaten mit seiner Frau immer wieder schmerzhaft vor Augen geführt, und schließlich die scheinbar unendliche Dauer, die ihn dazu zwingt, rationierte Lebensmittel noch strenger einzuteilen, Wasser zu sparen, Genügsa Allein gegen den Wind offenbart schon einiges über das Vorhaben des schleswig-holsteinischen Wilfried Erdmann - und der Untertitel seines Buches Nonstop in 343 Tagen um die Welt verrät noch mehr. Letzter Baustein zum Zusammenreimen liefert der Verlag Delius Klasing, in dem schon jede Menge Boots- und Segelgeschichten erschienen sind. Im Klartext: Als erster Deutscher und fünfter Segler überhaupt umrundete Erdmann auf dem kleinsten je dafür benutzten Boot gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen den Globus - nonstop und alleine und mit 60 Jahren als ältester Skipper überhaupt. Da er trotz heftigster Orkane unbeschadet am 23. Juli 2001 in Cuxhaven einlief und noch über ausreichend Energie verfügte, schrieb der Extremsegler seine Reiseerfahrungen nieder. Und das ist auch gut so. Denn so kann man dank seinem packenden Tagebuch-Stil im Geiste mitreisen und -fiebern, wenn der Autor mit seinem Boot Kathena Nui - von dem er stets in der Wir-Form schreibt - durch die Meere kreuzt und dabei die gesamte Bandbreite von Windstille bis Orkan erlebt. Analog dazu pendeln auch Erdmanns Gefühle zwischen den Extremen, die er auch unverblümt wiedergibt. Und genau die offene und ehrliche Art, mit der die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen aufgezeigt werden, macht das Werk authentisch und lesenswert. Wer nach der Lektüre am liebsten gleich selbst die Segel hissen will, muss noch einmal ein wenig zurückblättern. Da findet sich neben der Original-Einkaufsliste inklusive 80 Kilo Zwiebeln, 360 Teebeuteln und sechs Gläsern Erdnussbutter auch eine Fülle an technischen und organisatorischen Anmerkungen. Vorher empfiehlt sich aber ein kleiner Tauglichkeitstest. Als erste Aufgabe wartet die Entschlüsselung der im Glossar verwendeten Seglerbegriffe. Scheitert man bereits hier, sollte man es vielleicht lieber beim Lesen belassen. -Christian Haas
Aus der Amazon.de-Redaktion Im Mondschein im wilden Kurdistan hungrige Wölfe heulen hören. Auf dem Malecon in Havanna bis zum Morgengrauen tanzen. Das entspricht dem Gusto von Abenteurer Helge Timmerberg. In seinen Stories von unterwegs rücken aktualisierte Randnotizen aus den letzten 30 Jahren vielfach ins Zentrum. Geografisch reichen seine 26 Streifzüge von Amsterdam bis Zürich, von Nordkorea bis Südspanien, von Belgrad bis Marrakesch. Leser treffen Goldsucher am Amazonas, bekommen Ratten serviert und erfahren, wer es geschafft hat, Timmerberg einmal so richtig übers Ohr zu hauen. Der Abenteurer preist die Sahara, warnt aber vor Kamelritten ? und verrät, was in Marokko als sportiv gilt. In seinen heißen Partynächten verwandeln sich kubanische Frauen in geile Schlangen. Und der Reiseschriftsteller offenbart, wo die definitiv schönsten Vertreter des weiblichen Geschlechts wirklich wohnen. Timmerberg ist ein Mann der Tat. Folglich sind seine Erkenntnisse praktischer Natur. Dass Whiskey zynisch, Wodka sentimental und Rum geil macht. Oder dass die drei großen "Regularien des Lebens" Sex, Macht und Geld seien. Überraschend seine Analyse über vier Kasten der nordkoreanischen Diktatur. Tief schürfendes zu "Naturgesetzen" erweist sich hingegen als quatsch. Macht nichts, denn unter dem Strich interessieren sich Timmerberg-Fans ohnehin nicht für graue Theorie, sondern fürs exotische Leben. Zwischen goldenen Kühen und bunten Paradiesvögeln jagt der Adrenalin-Junkie rund um die Welt. Frech und unverkrampft schreibt das lebende Fossil der Hippie-Generation. Locker wie sein Stil ist auch seine Einstellung gegenüber Drogen. Timmerberg-Fans mit Entzugserscheinungen wiederum können sich bis zum nächsten großen Wurf an Der Jesus im Sexshop berauschen. Einstweilen orientiert sich der Meister an einem weiteren Havanna-Liebhaber und hält in Anlehnung an Frank Sinatras Welthit fest. "I did it my Hemingway." ? Herwig Slezak
Buch:
Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt
Autor:
Claudia Metz, Klaus Schubert, Ausgabe vom April 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 20589
In 16 Jahren um die Welt Erscheinungsjahr: 2001 Farbfotos auf Taf. Hobby/Freizeit Gewicht: 345 gr Von Metz, Claudia; Schubert, Klaus 1981 sind sie losgefahren, 1997 kamen sie zurück - in ein völlig verändertes Deutschland. Dazwischen lag eine Reise um die ganze Welt. Mal eben mit dem Motorrad nach Japan, auf dem Landweg über Jugoslawien, Griechenland, Türkei, Iran, Pakistan und Indien - der Plan war verrückt genug. Klaus ist 23, Claudia, die nie zuvor Motorrad gefahren ist, gerade mal 20. Zehn Monate sollte die Fahrt dauern, das hatte Klaus minutiös geplant. 16 Jahre später kehren sie nach Köln zurück - auf dem Rhein, mit ihrem von den Motorrädern angetriebenen Boot "Juma", das sie im Amazonas gebaut haben. Original an ihren 500er Enduros sind nur noch die Rahmen, Getriebegehäuse, ein Spiegel, eine Felge und beide Lampen. 257.000 Kilometer haben sie zurückgelegt, Asien, Australien, Neuseeland, Nord-, Mittel- und Südamerika und Afrika bereist - "Planet Earth Expedition", so taufen sie selbst irgendwann ihre unglaubliche Tour. Sie fallen unter Räuber und werden auf ihrer illegalen Tour durch Rotchina verhafte t, lernen, mit wenig auszukommen, und leben mit Indianern im Regenwald. Oft geht es nicht mehr weiter, im Schlamm des Monsun oder unter der Wüstensonne, unendliche Strapazen und Momente großen Glücks. Die beiden gingen manchmal verschiedene Wege und haben doch alles zusammen durchgestanden. Ein Abenteuer, von dem viele ein Leben lang träumen - fasziniert und sehnsüchtig erleben wir es mit. Claudia Metz und Klaus Schubert leben vorübergehend wieder in Köln. Von ihrer Reise haben sie 25.000 Dias und 10.000 Fotos, viele Stunden Videomaterial und viel mehr Erinnerungen mitgebracht, als in ihr (erstes) Buch passen. Ihre Dia-Show der Superlative in Deut Stellen Sie sich vor, Sie sind 20, Studentin und haben einen Freund namens Klaus (23), dessen Schwester in Japan lebt. Und nun stellen Sie sich weiter vor, Ihr Freund will in zehn Monaten mit dem Motorrad nach Japan fahren, um dort eben diese Schwester zu besuchen. Und Sie fahren mit. Erstmal nur bis Griechenland, doch dann entschließen Sie sich, weiterzufahren. Das nämlich ist die Ausgangssituation für die wahre Geschichte von Claudia Metz, die mit ihrem Freund Klaus Schubert in den Jahren 1981 bis 1997 unterwegs war - denn aus zehn Monaten wurden 16 unglaubliche Jahre, in denen sie die ganze Welt bereist haben. In dieser fantastischen und vor allem spannend geschriebenen Geschichte berichten die zwei von ihren Reisen, ohne sich dabei jemals zu wiederholen, obwohl sie einige Länder öfter bereist haben. Dieses Buch gewährt einen faszinierenden Einblick in fremde Kulturen und erzählt von ihren unglaublichen Erlebnissen. Aber problemlos war diese Reise nie, denn schon der Start aus Deutschland verlief gegen das Gesetz, da die beiden mit völlig überladenen und TÜV-untauglichen Maschinen starteten. Das Paar wurde während seiner Tour, die keinem bestimmten Verlauf folgte, sondern von Mal zu Mal festgelegt wurde, einige dutzend Male verhaftet, hatte unzählige Unfälle, bei denen sie fast immer durch die Freundlichkeit der Landsleute gerettet und versorgt wurden - und musste sich mit allen möglichen Krankheiten herumschlagen. Mit den wunderschönen Fotos in der Buchmitte wird der Leser dieses mitreißenden Berichts noch mehr in die Geschichte mit einbezogen und kann das Buch, das einen von der ersten Minute an packt, nicht mehr aus der Hand legen. Eine faszinierende Dokumentation, die einen durch die Perspektive des Ich-Erzählers und die unglaublichen Erlebnisse der Autoren in den Bann zieht - und nicht mehr loslässt. Und jetzt ist dieses Abenteuer erstmalig im Taschenbuch erhältlich. -Tschernoussow
Buch:
Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs
Autor:
Helge Timmerberg, Ausgabe vom Juni 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 14683
Stories von unterwegs. Vorw. v. Sibylle Berg Erscheinungsjahr: 2010 10. Aufl. Hobby/Freizeit Gewicht: 214 gr / Abmessungen: 190 mm x 120 mm x 15 mm Von Timmerberg, Helge "Ein Tiger raubte ihm die Hände, die Zunge biß er sich während eines Malariaanfalls selbst ab, und sein linkes Auge verlor er bei dem Streit mit einem afghanischen Widerstandskämpfer, den er um zwei Kilo Haschisch erleichtern wollte." So hätte es kommen können. Aber eines kann man Helge Timmerberg nun wirklich nicht nachsagen: er hätte nicht gelebt. Daß sein gesamtes Leben bislang ein langer, wilder, bunter Trip durch innere und äußere Welten war, davon zeugt das Buch mit seinen besten Stories, Reportagen und Abenteuern, die (z.T.) als Originalausgaben in Zeitschriften erschienen sind, wie u.a. Merian, Süddeutsche Zeitung Magazin, Die Zeit, Playboy, Tempo, Wiener, Bunte, Prinz oder PUR. Immer wieder hat sich Helge Timmerberg auf die Suche in die Ferne begeben. Davon zeugen die Stories dieses modernen Nomaden, der ohne Reisen nicht leben kann: z.B. von der Yakuza in Japan, aus Tel Aviv während des Golfkriegs oder zur Pestzeit aus Maharashtra. Er lebte unter Heiligen in Indien und sah das Weiß im Auge des Tigers. Er trifft Waffenschieber und Drogenbarone oder erlebt die Offenbarung des wahren Flamenco in Andalusien. Doch auch so abwechslungreiche Geschichten, wie eine Reportage über die Sicherheit von DDR-Banken direkt nach der Währungsunion (Nach Erscheinen der Geschichte kam es zu einer Serie von Banküberfällen in der DDR), ein uneigennütziger Viagratest oder Reflexionen über Liebe im Hotel tragen zur spannenden Kurzweil bei. "Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, aber Billie hatte noch nie etwas gegen Freiheitsberaubung, wenn diese einen Orgasmus versprach. Nehmen wir als Er schreibt Reisreportagen aus fast allen Teilen unseres Planeten. Seit er 20 ist, tourt er durch die Welt. Er ist rastlos, hält es nie lange an einem Ort aus und erzählt in seinem ganz eigenen Stil. Helge Timmerberg ist neugierig, aber offen. Er kann den Moment abwarten, in dem etwas passiert und egal, was dann passiert, er schreibt darüber in seiner ganz eigenen fesselnden Art: Dabei bleibt er immer ein bisschen distanziert, geht aber gleichzeitig voller Empathie an die Geschichte und die Personen heran. Aus all seinen Reportagen hört man den Glauben an das Gute und Schöne heraus. Man hört seine Menschlichkeit. Das tut gut bei einem, der fast alles erlebt und ausprobiert hat. Mit "Tiger fressen keine Yogis ? Stories von unterwegs" liegt eine Sammlung von Helge Timmerbergs besten Reportagen vor. Wenn der Autor dieser schillernden Reiseeindrücke mit einem genialen Sprecher wie Mathieu Carrière zusammenkommt, dann ist Langeweile ein Fremdwort. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass Carrière sich selbst beeindruckt über die Stories dieses modernen Nomaden geäußert hat. Jedenfalls trifft er den richtigen Ton für die Reportagen über exotische Gefilde und andere Bewusstseinszustände. Egal, ob Timmerberg von den Reisen zu Gurus und Asketen in Indien, dem Besuch von Mutter Theresas Haus des Todes in Kalkutta, den Auswirkungen des Golfkriegs in Tel Aviv oder dem wahren Flamenco erzählt, es klingt immer authentisch. Es klingt nach seinem Credo "Catch the spirit". Den Geist einer Kultur, einer Stadt oder eines Menschen erfassen ? das liegt ihm im Blut. Helge Timmerberg ist bereits heute eine Legende des Journalismus. Er veröffentlichte seine Reportagen in ziemlich allen Printmedien: Von Tempo, über Bunte, Die Zeit, Stern, Der Spiegel, Allegra oder das SZ-Magazin bis hin zum Playboy. Er war es, der in Deutschland den "New Journalism" im Stile eines Hunter S. Thompson etablierte. Frei nach dem Motto: Als Reporter soll man den subjektiven Journalismus pflegen. Für diese Dichte und Intensität der Stories passt Mathieu Carrières Stimme. Bereits mit 15 Jahren wurde er mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. "Die flambierte Frau" und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung "Ritter der Ehrenlegion". Trotz aller anderslautenden Meldungen: Es gibt noch immer Geheimnisse auf dieser Welt! Deshalb sind diese faszinierenden Geschichten und Abenteuer ein Muss! Lesung der autorisierten Auswahl mit Musik, Spieldauer: ca. 190 Minuten, 3 CD. - culture.text
Buch:
Taschenatlas der abgelegenen Inseln: Fünfzig Inseln, auf denen ich nie war und niemals sein werde
Autor:
Judith Schalansky, Ausgabe vom 7. Febr. 2012, Broschiert, Verkaufsrang 67153