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Verrückt nach dieser Welt - Abenteuer zwischen Himmel und Erde - Louis Palmer
Buch:Verrückt nach dieser Welt - Abenteuer zwischen Himmel und Erde
Autor:Louis Palmer, Ausgabe vom 1. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 172524
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Das Buch von einem, der auszog, die Welt auf seine Weise zu entdecken. Was tun, wenn man jung, die Neugierde auf die Wunder dieser Welt groß und das Budget klein ist? Louis Palmer schwingt sich aufs Fahrrad und strampelt los - nicht vor der Haustür, nein, Afrika soll es sein. Von Kenia nach Kapstadt führt die Reise, sieben Monate lang, 10 180 km weit und beschert dem Autor ein Highlight nach dem anderen. Nilpferdbegegnungen, spontane Freundschaften mit Einheimischen, aber auch Diebstahl. Können nach einer solchen Erfahrung die heimischen vier Wände genügen? Nein. Kaum zurück in der Schweiz wird das nächste Projekt in Angriff genommen: Als aviatisches Greenhoorn allein im Ultraleichtflugzeug rund um den Südosten der USA (sechs Monate, 6000 km mit max. 60 km/h über die Rocky Mountains, die Salzwüste bei Salt Lake City, die Sierra Nevada, San Francisco, den Grand Canyon und das Monument Valley). Danach fährt Palmer ein Solarmobil-Rennen quer durch den australischen! Kontinent, um anschließend mit einem betagten Bully durch Asien und Afghanistan zu fahren.
Die Welt ist rund, und ehe Louis Palmer es sich versieht, hat er fünf Kontinente auf unterschiedliche Weise durchquert. Seine Erlebnisse mit den verschiedenen Menschen und Kulturen, seine Unvoreingenommenheit und sein offenes, oft selbstironisches Wesen lassen Begegnungen der ganz besonderen Art zu. Durch seinen unverbrauchten, direkten Stil fesselt und begeistert er den Leser. Fantastische Fotos runden seinen abenteuerlichen Bericht ab und machen das Buch auch zu einem optischen Genuss.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Lesenswert ! (5 von 5 Punkten) meint R. aus Hagen
Wenn man dieses Buch liest, hat man das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Da ich selbst auch längere Zeit in Afrika gelebt habe, konnte ich den Afrika-Schilderungen des Autors nur zustimmen. Für seine kritischen Anmerkungen ist der Leser dankbar, hat man doch somit das Gefühl, dass hier nicht nur "schön geredet" werden soll. Es ist gut und wichtig, dass er umweltbewusste Kritik übt. Louis Palmer erzählt sehr lebendig und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Wirklich empfehlenswert für Menschen, die gerne "über den Tellerrand" schauen.

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All you can eat: Ein Gourmet reist um die Welt - Simon Majumdar
Buch:All you can eat: Ein Gourmet reist um die Welt
Autor:Simon Majumdar, Ausgabe vom 1. Aug. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 67680
Preis: 16,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Majumdar liebt Nahrung - und das merkt man seinem unterhaltsamen Erzähl- und Lebensstil an. Er schreibt erfrischend nicht nur über das, was auf dem Teller liegt, sondern auch über die Menschen, die es liefern und kochen." (dpa, 07.12.09)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
An diesem Mensch würde sich jeder Diätassistent die Zähne ausbeißen ! (5 von 5 Punkten) meint S.S. aus Berg / Rheinland-Pfalz
Simon Majumdar war mir vom ersten Satz an absolut symphatisch - er liebt
Nahrungsmittel, interessiert sich nicht nur brennend für deren vielfältige
Zubereitungsmöglichkeiten, sondern auch für die Menschen selbst, welche auf
der einen Seite die Grundstoffe liefern und auf der anderen Seite nach den
jeweiligen Rezepten kochen - Simon ist zudem gerne auf Achse und er nimmt
vor allen Dingen kein Blatt vor den Mund - wenn ihm nämlich seine
kulinarischen Entdeckungen nicht schmecken oder die anvisierten Reiseziele
nicht gefallen, ist bei ihm an Diplomatie nicht zu denken - offen ist er,
manchmal vielleicht einen Tick zu offen... - in jedem Fall formuliert Simon
Majumdar seine Standpunkte sehr unterhaltsam und erfrischend - die Zeit
vergeht wie im Flug....

Unzufriedenheit im Job war der ursprüngliche Auslöser für dieses spannende
Reiseprojekt - ungeliebte Stelle im Verlagswesen gekündigt, Route
ausgearbeitet, Rucksack gepackt, Projekt gestartet - der Autor folgte über
ein Jahr lang den zahlreichen Einladungen und Empfehlungen seiner
Internetbekanntschaften und Familienangehörigen, rund um den Globus, immer
auf der Jagd nach dem perfekten Gericht - in seiner ganz eigenen Welt ist
Majumdar unterwegs, in einer Welt, in der Vokabeln wie "Diät" oder "BMI"
ganz einfach keinen Platz haben - dieser Mann ist bekennender Tierfreund -
am liebsten mag er sie jedoch gegrillt - Salat findet bei ihm nur am Rand
des Tellers sein Plätzchen - ganz einfach nur der hübschen Deko wegen.

Selbst wenn unterm Strich keine Kochrezepte in Textform geboten werden, so
liefern die Kapitel selbst Ratschläge und Beschreibungen genug, um eben die
Art Inspiration zu erfahren, welche sich mit Hilfe einschlägiger
Internetseiten sicherlich leicht in fertige Speisen umsetzen lassen wird -
o.k, zumindest dann, wenn es nicht gerade Kabeljausperma sein soll, aber
lesen Sie selbst - denn wer würde behaupten wollen, dass alle Erfahrungen
und Entdeckungen zur Nachahmung anstiften - an mancher Stelle war ich
nämlich wirklich kurz davor dem geliebten Fleischkonsum abzuschwören, bzw.
zumindest die nächste Mahlzeit ausfallen zu lassen.....

Der Verlauf der Reiseroute, die Schilderungen der aufgesuchten Ziele, die
Beschreibungen der auserwählten Lokale, Speisen und Getränke - Simons ganz
eigener Schreibstil, seine eigenwillige Wortwahl, irgendwo angesiedelt
zwischen Liebeserklärung und ernsthafter Warnung, herrliche Kombination -
"All you can eat" ist leicht zu lesen und bietet, das ganze Buch
hindurch!, hohen Unterhaltungswert.

Wo war der Autor überhaupt unterwegs? Hier der Verlauf seiner Reise:
Großbritannien, Irland, Australien, Großbritannien, Japan, Hongkong, China,
Mongolei, Russland, Finnland, USA, Mexiko, Argentinien, Brasilien, USA,
Großbritannien, Deutschland, Island, Thailand, Vietnam, Singapur, Malaysia,
Philippinen, Indien, Südafrika, Mosambik, Senegal, Marokko, Türkei, Italien
und Spanien.

Fazit - mag sich Majumdar hin und wieder an Orten aufgehalten und
Nahrungsmittel konsumiert haben, die absolut nicht nach meinem Geschmack
gewesen wären - das Buch hab ich auf jeden Fall veschlungen - Spaßfaktor
10 + KAUFEN !


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Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs - Helge Timmerberg
Buch:Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs
Autor:Helge Timmerberg, Ausgabe vom Febr. 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 4258
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Audiobook-Rezensionen
Er schreibt Reisreportagen aus fast allen Teilen unseres Planeten. Seit er 20 ist, tourt er durch die Welt. Er ist rastlos, hält es nie lange an einem Ort aus und erzählt in seinem ganz eigenen Stil. Helge Timmerberg ist neugierig, aber offen. Er kann den Moment abwarten, in dem etwas passiert und egal, was dann passiert, er schreibt darüber in seiner ganz eigenen fesselnden Art: Dabei bleibt er immer ein bisschen distanziert, geht aber gleichzeitig voller Empathie an die Geschichte und die Personen heran. Aus all seinen Reportagen hört man den Glauben an das Gute und Schöne heraus. Man hört seine Menschlichkeit. Das tut gut bei einem, der fast alles erlebt und ausprobiert hat. Mit "Tiger fressen keine Yogis ? Stories von unterwegs" liegt eine Sammlung von Helge Timmerbergs besten Reportagen vor. Wenn der Autor dieser schillernden Reiseeindrücke mit einem genialen Sprecher wie Mathieu Carrière zusammenkommt, dann ist Langeweile ein Fremdwort. Vielleicht liegt es ein bisschen daran, dass Carrière sich selbst beeindruckt über die Stories dieses modernen Nomaden geäußert hat. Jedenfalls trifft er den richtigen Ton für die Reportagen über exotische Gefilde und andere Bewusstseinszustände. Egal, ob Timmerberg von den Reisen zu Gurus und Asketen in Indien, dem Besuch von Mutter Theresas Haus des Todes in Kalkutta, den Auswirkungen des Golfkriegs in Tel Aviv oder dem wahren Flamenco erzählt, es klingt immer authentisch. Es klingt nach seinem Credo "Catch the spirit". Den Geist einer Kultur, einer Stadt oder eines Menschen erfassen ? das liegt ihm im Blut. Helge Timmerberg ist bereits heute eine Legende des Journalismus. Er veröffentlichte seine Reportagen in ziemlich allen Printmedien: Von Tempo, über Bunte, Die Zeit, Stern, Der Spiegel, Allegra oder das SZ-Magazin bis hin zum Playboy. Er war es, der in Deutschland den "New Journalism" im Stile eines Hunter S. Thompson etablierte. Frei nach dem Motto: Als Reporter soll man den subjektiven Journalismus pflegen. Für diese Dichte und Intensität der Stories passt Mathieu Carrières Stimme. Bereits mit 15 Jahren wurde er mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. "Die flambierte Frau" und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung "Ritter der Ehrenlegion". Trotz aller anderslautenden Meldungen: Es gibt noch immer Geheimnisse auf dieser Welt! Deshalb sind diese faszinierenden Geschichten und Abenteuer ein Muss! Lesung der autorisierten Auswahl mit Musik, Spieldauer: ca. 190 Minuten, 3 CD. - culture.text


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 33 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Diese Stories leben! (5 von 5 Punkten) meint A.M. aus Gießen
Gleicher Planet, andere Welten - Stories (nicht nur) für zwischendurch:
Mal ist er in Indien der frisch ausgebrochenen Pest auf der Spur. Dann geht es ins Berliner Promi-Lokal Borchardt, wo er den Berbens der Welt nicht hinterjagen muss - die platzieren sich hier von selbst im Visier des Jägers. Und schließlich trifft er sich im nicht nur geographisch meilenweit entfernten Tokyo mit einem Führungsboss der japanischen Mafia zum nicht-Sushi-Essen (Fisch ist nicht Timmerbergs Ding).

Tiger fressen keine Yogis: Stories von unterwegs - egal von wo er in der Welt berichtet: Timmerberg hat's drauf - das muss man einfach anerkennen. Er verschafft dem Leser Zugang zu Welten, die dieser selbst bestimmt nicht so schnell betreten wird. Und: Timmerberg berichtet darüber mit solch einer Tiefe und Selbstverständlichkeit, dass man meint, live dabei zu sein. Top Stories, kurzweilig, relaxed, witzig und informativ geschrieben - und zwar in der echten, unverwechselbaren Timmerberg Sprache. Obwohl das Frauenbild hier und da (nicht immer) etwas arg eindimensional daher kommt, ist dies trotzdem modern-literarischer Reisejournaismus der Extraklasse. Vorsicht - Wiederholungsgefahr! Wer es einmal liest, wird das Buch noch öfters in die Hand nehmen -denn hier macht Lesen einfach Spaß. Volle Punktzahl.

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Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt - Claudia Metz, Klaus Schubert
Buch:Abgefahren: In 16 Jahren um die Welt
Autor:Claudia Metz, Klaus Schubert, Ausgabe vom April 2001, Taschenbuch, Verkaufsrang 7217
Preis: 11,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Stellen Sie sich vor, Sie sind 20, Studentin und haben einen Freund namens Klaus (23), dessen Schwester in Japan lebt. Und nun stellen Sie sich weiter vor, Ihr Freund will in zehn Monaten mit dem Motorrad nach Japan fahren, um dort eben diese Schwester zu besuchen. Und Sie fahren mit. Erstmal nur bis Griechenland, doch dann entschließen Sie sich, weiterzufahren. Das nämlich ist die Ausgangssituation für die wahre Geschichte von Claudia Metz, die mit ihrem Freund Klaus Schubert in den Jahren 1981 bis 1997 unterwegs war - denn aus zehn Monaten wurden 16 unglaubliche Jahre, in denen sie die ganze Welt bereist haben. In dieser fantastischen und vor allem spannend geschriebenen Geschichte berichten die zwei von ihren Reisen, ohne sich dabei jemals zu wiederholen, obwohl sie einige Länder öfter bereist haben. Dieses Buch gewährt einen faszinierenden Einblick in fremde Kulturen und erzählt von ihren unglaublichen Erlebnissen. Aber problemlos war diese Reise nie, denn schon der Start aus Deutschland verlief gegen das Gesetz, da die beiden mit völlig überladenen und TÜV-untauglichen Maschinen starteten. Das Paar wurde während seiner Tour, die keinem bestimmten Verlauf folgte, sondern von Mal zu Mal festgelegt wurde, einige dutzend Male verhaftet, hatte unzählige Unfälle, bei denen sie fast immer durch die Freundlichkeit der Landsleute gerettet und versorgt wurden - und musste sich mit allen möglichen Krankheiten herumschlagen. Mit den wunderschönen Fotos in der Buchmitte wird der Leser dieses mitreißenden Berichts noch mehr in die Geschichte mit einbezogen und kann das Buch, das einen von der ersten Minute an packt, nicht mehr aus der Hand legen. Eine faszinierende Dokumentation, die einen durch die Perspektive des Ich-Erzählers und die unglaublichen Erlebnisse der Autoren in den Bann zieht - und nicht mehr loslässt. Und jetzt ist dieses Abenteuer erstmalig im Taschenbuch erhältlich. -Tschernoussow


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 77 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Hervorragend ! Wer Träume lebt.... (5 von 5 Punkten) meint D. aus Wien
es gibt wenig Motorradreisebücher, welche ich 2 oder gar 3 mal gelesen habe. Dies lese ich in regelmäßigen Abständen und ich konnte den beiden vor einigen Jahren bei ihrem Dia-Vortrag im AudiMax in Wien zuhören.

Beeindruckend, abenteuerlich,lesenswert......

Wer danach nicht mit dem Gedanken spielt auf das Motorrad zu steigen und abzuhauen, dem kann wirklich nicht geholfen werden

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Die Wette: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, keine Flugzeuge - Steve Hely, Vali Chandrasekaran
Buch:Die Wette: 42.000 km, 2 Männer, 1 Globus, keine Flugzeuge
Autor:Steve Hely, Vali Chandrasekaran, Ausgabe vom 24. Febr. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 77868
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Man kann sagen, auf eine solche Idee komme wohl nur ein amerikanisches Gehirn: die Welt zum Gegenstand einer Wette zu machen. Doch Steve Hely und Vali Chandrasekaran beschließen nicht einfach nur, völlig ohne Flugzeug die Erde zu umrunden und dabei die Geschwindigkeit zum Maß aller Dinge zu machen, nein, auch der Coolnessfaktor der Erlebnisse will berücksichtigt sein. Während Steve sich stur an die Regeln der Wette hält, die meiste Zeit auf Frachtschiffen und heruntergekommenen fernöstlichen Zügen verbringt und erst gegen Ende der Reise Luxus erlebt, legt Chaot Vali seinen Kumpel einfach rein. Er fliegt und hat deshalb die Zeit, sich mehr als Steve mit politischen und sozialen Gegebenheiten der besuchten Länder auseinanderzusetzen. Beide sind Drehbuchautoren fürs Fernsehen, u. a. für die "Late Show with David Letterman", was man dem Buch auch anmerkt: Ihr komischer Blick auf fremde Welten kommt nicht von oben herab, ständig hinterfragen die beiden ihr eigenes Verhalten. Manchmal aber ist die Welt als solche schon komisch genug, und so muss Vali nur noch berichten, was er bei einem Essen mit palästinensischen Basketballtrainern in Jericho im Schein von Leuchtbomben der israelischen Armee über Ferris erfährt: Ferris ist schwarzer Palästinenser, hat sich ein Englisch mit amerikanischem Akzent zugelegt und reißt in Tel Aviv regelmäßig israelische Frauen auf, die auf amerikanische Basketballspieler stehen. Ist die Welt jetzt kompliziert oder einfach? Auch im Tragischen ist sie auf alle Fälle komisch. (jw)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Außergewöhnliche und witzige Reisegeschichte! (5 von 5 Punkten) meint M.
Es gab wohl selten eine so abwechslungsreiche Reisebeschreibung. Steve und Vali erzählen abwechselnd von ihren Erfahrungen in Nord- und Südamerika, China, Russland, Europa und in allen Ländern, die dazwischen liegen. Auf was für Ideen und Pläne die beiden Abenteurer dabei jeweils kommen, um ihr Ziel zu erreichen, ist für den Leser oft schlichtweg verblüffend.
Eine besondere Würze erhält das Ganze durch die Vorstellung, dass die beiden Autoren diese Reise tatsächlich gemacht haben. Irgendwie ist es teilweise auch schwer, sich vorzustellen, wie zum Beispiel Vali sich in Brasilien mit einer Graffiti-Gang anfreundet. Doch wie viel Geflunker bei der Reisebeschreibung auch immer dabei sein mag, sie ist und bleibt spannend, einfallsreich und absolut unterhaltsam zu lesen. Und spätestens nach 100 Seiten packt auch den Leser die Abenteuerlust, sodass durchaus die Gefahr besteht, dass man sich plötzlich dabei wieder findet, die Websites diverser Schifffahrtsunternehmen und der Transsibirischen Eisenbahn zu durchsuchen.

Insgesamt ist Die Wette jedem halbwegs reiseinteressierten Leser mit einem bisschen Sinn für Humor ans Herz zu legen. Die 412 Seiten lesen sich wie im Flug und die beiden Abenteuer wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz. Man leidet mit ihnen, wenn sie gegorene Stutenmilch trinken oder frittierte Seidenraupen essen und man freut sich für sie, wenn sie trotz allen Widrigkeiten doch immer weiter kommen. Das liegt nicht nur am Inhalt, sondern auch daran, dass die beiden Autoren, die unter anderem für die TV-Serie American Dad schreiben, durchaus wissen, wie man eine gute Geschichte erzählt.

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Timmerbergs Reise-ABC - Helge Timmerberg
Buch:Timmerbergs Reise-ABC
Autor:Helge Timmerberg, Ausgabe vom Aug. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 40046
Preis: 7,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Geeignet für jeden Urlauber, der weiter als nach Mallorca reist. Mit Grinse-Garantie."

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Super Urlaubseinstieg oder auch für zwischendrin (5 von 5 Punkten) meint S.
super Buch, Klasse für vor, im, nach dem Urlaub oder einfach nebenbei...

diese buch hat auf jedenfall die 5 sterne verdient.

grüße sandy

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In 80 Tagen um die Welt - Helge Timmerberg
Buch:In 80 Tagen um die Welt
Autor:Helge Timmerberg, Ausgabe vom 1. Juli 2009, Broschiert, Verkaufsrang 64043
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Helge Timmerberg - Deutschlands begnadetster Reiseschriftsteller." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 28 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
In 80 Tagen um die Welt (4 von 5 Punkten) meint D.J.
Leicht, locker und bisweilen beschwingt, so treibt es den Autor durch die Welt. "Easy going" also bei der Lektüre. Neben den persönlichen Reiseindrücken wird dem Leser gleichermaßen auch ein Lebensgefühl des Autors vermittelt. Bildhaft einprägsam sind die Erlebnisse geschildert. Man möchte selbst gleich die Sachen packen und die Reise in 80 Tagen um die Welt beginnen.

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Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt - Ryszard Kapuscinski
Buch:Meine Reisen mit Herodot: Reportagen aus aller Welt
Autor:Ryszard Kapuscinski, Ausgabe vom Okt. 2007, Broschiert, Verkaufsrang 38812
Preis: 10,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Jahrelang war Kapu ci ski zusammen mit Herodot unterwegs. Gemeinsam einsam. Beide sind Rebellen gegen die Provinzialität von Raum und Zeit. Sie tragen die Karten der Welt mit sich herum und baden im ununterbrochenen Fluß der Geschichte. Sie lieben die Menschen." Die literarische Welt

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 12 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Ein Genuss! (5 von 5 Punkten) meint A.S.
Dies war für mich das erste Buch dieses polnischen Autors - und auch die erste Erfahrung mit Herodot seit der Schulzeit (und da wurde er nur periphär erwähnt) - Kapuscinski gelingt es, dem neuzeitlichen Leser einen Autor der Antike so lebendig nahezubringen als handle es sich bei den Berichten um tagesaktuelle Geschehnisse. Sehr empfehlenswert!

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Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt - Peter Smolka
Buch:Rad ab!: 71.000 km mit dem Fahrrad um die Welt
Autor:Peter Smolka, Ausgabe vom Aug. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 18483
Preis: 17,50 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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"Rad ab! - 71.000 Kilometer mit dem Fahrrad um die Welt" Vier Jahre lang radelt der Erlanger Globetrotter Peter Smolka um den Erdball. Zunächst durchquert er den Nahen Osten und Afrika, wo er in Botswana nur knapp den Angriff eines Elefantenbullen überlebt. In Kapstadt heuert er auf einer Segelyacht an, die ihn in einem vierwöchigen Törn nach Brasilien bringt. Nach neun Monaten Südamerika sind die nächsten Stationen Neuseeland und Australien. Durch das Outback radelt er wegen der ungeheuren Sommerhitze nur noch nachts. In Südostasien erhält Peter Smolka nach zähen Verhandlungen die Genehmigung, Myanmar (Ex-Birma) auf dem Landweg zu durchqueren. Vor der Rückkehr nach Europa wagt er sich schließlich nach Afghanistan hinein, muss allerdings erkennen, dass die Zeit noch nicht reif ist, das Land am Hindukusch mit dem Fahrrad zu bereisen. Die gefährlichste Etappe seiner Weltumradlung beginnt gleich hinter dem Khyber-Pass...
Pressestimmen: "Wunderbare Kleinstportraits der bereisten Länder" (Outdoor) "Nicht nur für Fahrrad-Freaks ein Lesevergnügen." (Tours) "... der Mann, der die Welt gesehen hat." (Süddeutsche Zeitung) "Hut ab vor 'Rad ab!'" (Erlanger Nachrichten) "Der Bericht eines positiv Radverrückten." (RADtouren) "Fesselnd, ergreifend, mitreißend!" (mtb-extreme) "... der lockere Schreibstil, der den Leser sofort fesselt." (RadZeit) "Fantastisches Buch für jeden, der auf die lange Meile gehen will." (bicycle traveller)

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Weit über dem Durchschnitt (5 von 5 Punkten) meint C. aus Düsseldorf
Peter Smolka hat ein Buch verfasst welches nicht auf künstlich erzeugter Spannung oder Phantasieerlebnissen mit Ekelfaktor beruht sondern auf real gemachter Erfahrung. Mit ein wenig Vorstellungskraft bekommt man hier die Chance an einem Abenteuer der besonderen Art teilzuhaben. Besser als bei einigen vergleichbaren Werken hat er das einfache Leben, die Eigenarten und Zustände in den verschiedenen Kulturen und die ihm begegnenden Menschen explizit beschrieben. Ein sehr schön zu lesendes Buch - am besten in der Urlaubsvorbereitung.

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Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer - Lois Pryce
Buch:Vollgas: Eine Frau, ein Motorrad, 20.000 Meilen Abenteuer
Autor:Lois Pryce, Ausgabe vom März 2007, Broschiert, Verkaufsrang 45598
Preis: 8,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Ein nörgelnder Chef, die ewig gleiche Routine im Büro. Eines Tages hat die junge Engländerin Lois Pryce die Nase voll. Sie kündigt ihren sicheren Job bei der BBC und erfüllt sich einen Lebenstraum: Auf ihrem Motorrad will sie eines der letzten großen Abenteuer wagen und die berühmt berüchtigte Panamericana befahren, von der nördlichsten Spitze Alaskas bis hinunter zum südlichsten Punkt Lateinamerikas. Ein packender, turbulenter Reisebericht mit Tempo und viel britischem Humor erzählt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)

Lesermeinungen:*
Britischer Humor auf dem Motorrad unterwegs (5 von 5 Punkten) meint H.H.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Die Gründe von Lois aus ihrer sicheren BBC-Welt auszubrechen kann ich als Leser nur allzu gut nachvollziehen und den Mut für diese Reise (fast) alleine von Alaska nach Ushuaia zu fahren, bewundern. Die Autorin lässt sich z.T. sehr blauäugig auf die Abenteuer der Reise ein, findet aber auf alle Schwierigkeiten und Probleme eine Lösung. Wer detaillierte Informationen zu Strecken und Orten sucht ist mit diesem Buch falsch am Platze. Wer jedoch eine humorvolle (britischer Humor!), witzige Motorrad-Reisebeschreibung mit allen Höhen und Tiefen sucht, der ist mit diesem Buch sehr sehr gut bedient.

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