Product Description Harrer schildert seine Flucht mit mehreren Kameraden aus einem britischenInternierungslager in Indien im April 1944. Dabei bleibt seine Darstellungrecht zurückhaltend und beschränkt sich auf die Beschreibung der Ereignisse,Landschaften und Menschen, auf die sie trafen. Er zeichnet den Marsch derFlüchtlinge durch Nordindien nach und ihren Aufenthalt im Grenzgebiet West-und Südtibets, wo sie mit Duldung lokaler Behörden in kleinen Siedlungenleben. Als sie im Herbst 1945 endgültig aus Tibet abgeschoben werden sollen,flieht Harrer erneut in Begleitung von Peter Aufschnaiter. Auf dem Wegdurch das zentrale Hochland, auf dem sie sich bei den Nomaden als indischeHändler oder als einfache Pilger ausgeben, gelangen sie im Frühjahr 1946in die tibetische Hauptstadt Lhasa. Trotz des Drucks der britischen Missionwird ihre Anwesenheit nicht nur toleriert, sie werden sogar Angestellteder tibetischen Regierung. Im zweiten Teil des Buchs schildert Harrer Tibetund Lhasa daher stärker aus der Perspektive der Aristokratie und der großenKlöster. Über einflussreiche Gönner lernt er bald die Eltern des Dalai-Lama,einen seiner älteren Brüder und im Herbst 1949 auch den Dalai-Lama persönlichkennen, dem er zuletzt sogar Privatunterricht erteilt. Mit dem Einmarschder chinesischen Volksbefreiungsarmee 1951 und der Flucht Harrers sowiedes Dalai-Lama aus Lhasa endet das Buch.
Buch:
Wer loslässt, hat zwei Hände frei: Mein Weg vom Manager zum Mönch
Autor:
Master Han Shan, Ausgabe vom 20. Mai 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 17102
Product Description Die Autobiographie des Friedensnobelpreis-Trägers, ein bewegender Lebensbericht,ein mutiges Plädoyer für die Gewaltlosigkeit und die spirituelle Offenbarungeines wahrhaft Großen unserer Zeit.
Buch:
Lebendiger Buddha (insel taschenbuch)
Autor:
Jack Kerouac, Ausgabe vom 14. März 2011, Taschenbuch, Verkaufsrang 142187
Product Description Erscheinungsjahr: 2010 Gewicht: 272 gr / Abmessungen: 180 mm x 113 mm Von Dalai Lama XIV. / Hrsg. v. Stril-Rever, Sofia Der Dalai Lama, geistliches und weltliches Oberhaupt der Tibeter und Vorbild für Millionen von Menschen aller Konfessionen, schaut zurück auf sein Leben: auf seine Kindheit, seine Auffindung, seine Lehrzeit, seine Begegnungen. Dabei gewährt er neben dem Einblick ins Persönliche auch einen Ausblick auf die Fragen der Zukunft.
Buch:
Geboren in Lhasa
Autor:
Namgyal Lhamo Taklha, Taklha Namgyal Lhamo, Ausgabe vom 1. Aug. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 285270
Aus der Amazon.de-Redaktion Ihre Geburt, dem tibetischen Kalender zufolge am 22. Tag des 5. Monats im Jahr des Wasserpferdes, verhieß Glück, wie man ihr später erzählte. Die Ankunft des 1942 erstgeborenen Enkelkindes der einflussreichen Tsarong-Familie fiel nämlich mit der monatlichen Lieferung Öl, Gerste, Erbsen und Weizen aus ihren Ländereien zusammen. Ähnlich ironisch kommentiert die Autorin auch den einzigen Wermutstropfen - als Junge zur Welt gekommen, hätte ihr traditionell eine angesehene Stellung in der tibetischen Regierung gebührt. Welch Glück für Tibet, denn so konnte Namgyal Lhamo Taklha neben ihrem Schwager - Seiner Heiligkeit, dem Vierzehnten Dalai Lama - zur vielleicht wichtigsten Botschafterin ihres geschundenen Landes aufsteigen. Ein neugieriger Kunde in ihrem New Yorker Tibetan Arts and Craft Shop gab den Anstoß. Nachdem Namgyal dem Mann ausgiebig über ihr Land berichtet hatte, empfahl er, ihre Geschichte niederzuschreiben, damit sie nicht in Vergessenheit geriete. Namgyal befolgte den Rat in der Absicht, jungen Exil-Tibetern, wie auch den Kindern, die heute in ihrem besetzten Land aufwachsen, das wahre Bild des alten Tibets zu vermitteln, wie sie es nie kennen lernen durften. Als Spross zweier uralter tibetischer Familien durchlebte Namgyal Lhamo Taklha eine privilegierte Kindheit in Lhasa, die nicht wenige Leser an das sagenhafte Shangri-La erinnern wird. Aufgewachsen und beschützt vom religiösen Idealismus einer sterbenden Epoche, besuchte die Neunjährige eine internationale Schule in Darjeeling. Der dort vorherrschende kosmopolitisch und multikulturell geprägte Geist, anfänglich ein Kulturschock, bildete für Namgyal jedoch rückblickend das Rüstzeug für ihre künftige Lebensaufgabe. Der als "friedliche Befreiung" getarnten chinesischen Invasion in den 50er-Jahren folgte die Flucht der Familie ins indische Exil. Namgyals langer Marsch für Tibet begann. Nach Übersetzertätigkeiten für die Exilregierung folgte die Mitwirkung bei tibetischen Wiederansiedlungsprojekten in Europa. Ihr Nomadenleben führte sie mit zahlreichen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen. Dem Regisseur Martin Scorsese stand sie bei seinem Filmprojekt Kundun beratend zur Seite. Ihr persönliches Glück fand Namgyal schließlich in der Vermählung mit Lobsang Samden, dem älteren Bruder des Dalai Lamas. Ein atemberaubendes Buch, geschrieben mit dem glühenden Vorsatz, Kultur und Religion ihrer verlorenen Heimat auf immer lebendig zu halten! -Ravi Unger 1