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Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19 - Jahrhunderts - Jürgen Osterhammel
Buch:Die Verwandlung der Welt: Eine Geschichte des 19 - Jahrhunderts
Autor:Jürgen Osterhammel, Ausgabe vom 1. April 2009, Gebunden, Verkaufsrang 2494
Preis: 49,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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In dieser grandiosen Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt Jürgen Osterhammel kundig, schwungvoll und facettenreich die Geschichte einer Welt im Umbruch. Aus einer Fülle an Material und einer Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel entsteht dabei das tiefgründige Porträt einer faszinierenden Epoche.
Osterhammel fragt nach Strukturen und Mustern, markiert Zäsuren und Kontinuitäten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Seine kulturübergreifenden, thematisch aufgefächerten Darstellungen und Analysen verbinden sich dabei zu einem kühnen Geschichtspanorama, das nicht nur traditionelle eurozentrische Ansätze weit hinter sich läßt, sondern auch erheblich mehr bietet als die gängigen historiographischen Paradigmen wie Industrialisierung oder Kolonialismus. Die Herausbildung unterschiedlicher Wissensgesellschaften, das Verhältnis Mensch-Natur oder der Umgang mit Krankheit und Andersartigkeit kommen darin ebenso zur Sprache wie Besonderheiten der Urbanisierung, verschiedene Formen von Bürgerlichkeit oder die Gegensätze von Migration und Seßhaftigkeit, Anpassung und Revolte, Säkularisierung und Religiosität. Zugleich stellt Osterhammel immer wieder Bezüge zur Gegenwart her.
Auf der Höhe der Forschung, engagiert geschrieben und zugleich wohltuend unideologisch, ist sein Werk nicht nur ein unverzichtbares Handbuch für jeden Historiker. Seine plastischen Schilderungen ziehen auch den interessierten Laien in den Bann eines Jahrhunderts, dessen historische Bedeutung in dieser fulminanten Epochengeschichte ganz neu ausgelotet wird.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 8 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Lebendige Geschichte für Jedermann (5 von 5 Punkten) meint E. aus Sachsen-Anhalt
Ich habe mir dieses Buch im Zuge einer Lehrveranstaltung meines Studiums gekauft. Doch etwas erschrocken war ich über den Umfang des Buches, zumal die Schriftgröße auch eher klein ist. Auch der Kaufpreis ist für einen Studenten wie mich nicht gerade günstig und wer nicht regelmäßig seine Arme trainiert wird mit der Handhabung auch seine Probleme haben. Sinnvoll wäre die Benutzung eines Foliantenhalters, oder der Verlag unterteilt das Buch in einzelne Bände.

Tatsächlich entpuppte sich das Buch als eine interessante Lektüre, obwohl ich in der Freizeit eher Fantasybüchern und historischen Romanen den Vorzug gebe, las ich das Buch mit stetigem Interesse und würde es an diesem Zeitpunkt auch als gute Freizeitlektüre bezeichnen, wenn man sich für den geschichtlichen Inhalt interessiert. Viele Fachbücher, die im Rahmen universitärer Kurse angepriesen und vorausgesetzt werden, sind schwer zugänglich und staubtrocken geschrieben. Osterhammels Buch hingegen liest sich wie ein anspruchsvoller Roman und schafft ein Werk, welches ich als "Infotainment" bezeichnen würde. Da die Kapitel inhaltlich nicht zwingend aufeinander aufbauen, sondern auch getrennt und unabhängig gelesen werden können, bietet es sich auch als Nachschlagewerk für Abiturienten oder Studenten an.

Zusammenfassend also eine 5-Sterne-Bewertung mit Vorbehalt wegen des Preises und der Handhabung.



Hier eine kurze Zusammenfassung des Buches, die mit meiner Rezension nichts mehr zu tun hat

Das opulente Werk Die Verwandlung der Welt von Jürgen Osterhammel erzählt die Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts auf eine facettenreiche und schwungvolle Art und Weise. Aus einer Vielzahl von Quellen und unterschiedlicher Blickwinkel gibt er einen tiefreichenden Einblick in die Zeitepoche des 19. Jahrhunderts. Er beschreibt dieses Epoche als das erste globale Jahrhundert und das letzte europäisch dominierte.
Das Ziel seines Buches ist eine Abweichung von der traditionellen eurozentrischen Geschichtsdokumentation und das Aufzeigen von Strukturen und Mustern, Gemeinsamkeiten und Unterschieden, Zäsuren und Kontinuitäten. Dadurch entfernt sich sein Werk von den Standartbegriffen des Kolonialismus und Industrielle Revolution und zeichnet einen weitaus umfassenderen Rahmen, der Natur-Menschbeziehungen, Krankheit und Andersartigkeit, Besonderheiten von Urbanisierung, unterschiedliche Formen von Bürgerlichkeit, Migration und Sesshaftigkeit sowie Religiosität und Säkularisierung mit einbezieht. Er betrachtet weniger die traditionell betrachteten Ereignisse wie Schlachten, Krisen etc. sondern vielmehr weltweit entstehende Phänomene und Ereignisse und versucht diese miteinander in Beziehung zu bringen. Dabei stellt Osterhammel immer wieder einen Bezug zur Realität her und verlässt auch bei geschichtlichen Rückblicken immer wieder bewusst das Zeitfenster des 19. Jahrhunderts. Ihm zufolge können Prozesse und Kontinuitäten im 19. Jahrhundert nur verstanden werden, wenn sie in ihrer Gesamtheit Epochen übergreifend betrachtet werden. Sein Buch hat dadurch den nicht geringen Anspruch, dem Leser eine weltgeschichtliche Perspektive aufzuzeigen, indem er von Europa beginnend unter einer Vielzahl von Aspekten über den Erdball schweift und die Herauslösung von Japan, China und den USA aus der Peripherie beschreibt.
Er beginnt seine Erzählung mit dem Hinweis, dass mit Schildkröte Hariett, die Charles Darwin von seinen Forschungsreisen mitgebracht hatte, im Jahr 2006 die letzte Zeitzeugin des 19. Jahrhunderts gestorben war. Tatsächlich gibt diese Geschichte eine inhaltliche Vorschau über eine Vielzahl von Hauptthemen aus seiner Erzählung: Die Archivierungsleidenschaft des 19. Jahrhunderts, ohne die man nicht gewusst hätte, wer Hariett ist, die Wanderungen von Sträflingen, Arbeitern und Unternehmern, Forschungsreisen von Wissenschaftlern und die Jagt auf Kulturschätze aus fernen Ländern sowie deren Verteilung in Museen rund um den Globus, auf dem Imperien die entlegensten Orte miteinander verbanden. Wie der Titel des Buches vorwegnimmt, geht es Osterhammel nicht um eine teleologische Erzählung von Nationalismus, Kolonialismus, Modernisierung, Standardisierung und Globalisierung sondern um die Erfassung weltweit beginnender Prozessen, in denen er Parallelen und Unterschiede aufzeigt. Darüber hinaus stellt er die vermeintlichen Selbstverständlichkeiten der Geschichtsschreibung, Chronologie und Geographie mentaler Landkarten als orts- und zeitgebundene Vorurteile in Frage. Als Beispiel nennt Osterhammel die Französische Revolution, die außerhalb von Europa kaum zu spüren war und fokussiert seine Inhalte eher auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhundert, auf das Victorianische Zeitalter und das fin de siécle wie er es nennt.

Er arbeitet fünf wesentliche Merkmale des 19. Jahrhunderts hervor:

1. Technologischer Fortschritt unterteilt die Welt in arm und reich
2. Wachsende Mobilität durch die Eisenbahn
3. Kommunikative Vernetzung durch Telegraphen
4. Spannung zwischen Gleichheit und Hierarchie
5. Emanzipation

Die Kapitel des Buches bieten ein Panorama der Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts von Lebensverhältnissen und -chancen der Bevölkerung sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, insbesondere in den kolonialisierten Bereichen der Welt. Naheliegend ist auch die Fokussierung auf die Gebiete des amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Kontinents und weniger auf die europäischen Nationalgeschichten.
Ein bedeutendes Thema für Osterhammel ist die Sklaverei sowie deren schrittweise Abschaffung im 19. Jahrhundert und die daraus in Verbindung stehenden Diskussionen und deren Bedeutung in den Gesellschaftsteilen. Auch hier zeigt sich Osterhammels Vorgehensweise beim Aufzeigen von Parallelen und Unterschieden, wenn er den Anstieg der Sklaverei in Teilen Südamerikas gleichzeitig mit dem Abklingen auf dem Nordamerikanischen Kontinent vergleicht.
Im Zusammenhang mit dem technischen Fortschritt durch Eisenbahnen, Dampfschiffe und Telegraphen, äußert Osterhammel seine wohl provokanteste These: Das 19. Jahrhundert sei weniger eine Epoche von Nationalstaaten und Nationalismus, sondern vielmehr eine Epoche von zukunftsträchtigen Imperien, die erst im 20. Jahrhundert entweder untergehen (Deutschland), sich umstrukturieren (China) oder von anderen beerbt werden (Großbritannien). Interessant in diesem Zusammenhang ist die Einbeziehung nicht nur der großen Reiche wie Großbritannien, Russland oder China, sondern auch der Staaten, die in der traditionellen Geschichtsschreibung als neue Nationalstaaten bekannt sind.
Diese These belegt er später durch den Vergleich der unterschiedlichen Definitionen von Nationalstaaten mit der Realität von Staats- und Bevölkerungsstrukturen, verfällt aber nicht dazu den Nationalismus als Hauptthema des Buches zu verwenden.


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Die Sternstunden der Deutschen - Guido Knopp
Buch:Die Sternstunden der Deutschen
Autor:Guido Knopp, Ausgabe vom 11. Sept. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 42818
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Krönung Kaiser Karls des Großen, die Erfindung des Aspirins oder die Einführung der Krankenversicherung - aus über tausend Jahren deutscher Geschichte sind hier einhundert Wegmarken der Deutschen kaleidoskopartig in einem Buch versammelt. Zwischen zwei und sechs Seiten nehmen die einzelnen Sternstunden ein - es sind ausschließlich positiv belegte Ereignisse versammelt; den Abschluss bildet von Donnersmarcks Auszeichnung mit dem Oscar für seinen Film Das Leben der Anderen im Jahr 2007. Der Autor Professor Knopp, Leiter des ZDF-Programmbereichs Zeitgeschichte, wäre nicht der Fernsehmann, der er ist, hätte er nicht neben klaren und eingängigen Texten wunderbares Bildmaterial zusammengetragen. Doch schöne Bilder hin oder her: Sei es Schindlers Liste, Die Heimkehr der Zehntausend (aus russischer Kriegsgefangenschaft) oder Die Rückkehr des Saarlands zu Deutschland - die Auswahl der Themen zeigt schon auf den ersten Blick, dass auch dunkle und dunkelste Kapitel deutscher Geschichte ihren Platz in diesem Band haben. Bei aller Kompaktheit der Darstellung ist Knopp um Ausgewogenheit und ein differenziertes Bild bemüht. Das gilt gleichermaßen für die Geschichte der Deutschen insgesamt als auch für jede einzelne der aufgeführten Einzelgeschichten ? von denen übrigens eine der Gründung der emanzipatorischen Zeitschrift Emma gewidmet ist. Fazit: Was kaum eine historische Darstellung schafft, gelingt Knopp in Minuten: Schon nach kurzem Blättern stellt sich beim Leser ein Staunen über die Vielfalt und die Brüche der deutschen Geschichte ein. -Carsten Hansen, Literaturtest


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 2 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Einfach super zum Lesen!!! (5 von 5 Punkten) meint P. aus Stuttgart
Ich muss sagen das Buch ist einfach super habe mir auch alle Teile im Fernsehen angschaut und muss echt sagen das Buch gibt es toll wieder von 800 bis 2009 von Karl dem Großen bis WM 2006 und leider auch die Dunkeln Seiten von Deutschland mit Hitler aber auch die ganzen Guten Seiten von Deutschland.Zum Empfehlen!!!

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Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von den Anfängen bis zum Mittelalter - Ernst H. Gombrich
Hörbuch:Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von den Anfängen bis zum Mittelalter
Autor:Ernst H. Gombrich, Ausgabe vom 14. Sept. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 6028
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1EINE KURZE WELTGESCHICHTE F


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 46 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Stark empfohlen (5 von 5 Punkten) meint G.C. aus Lombardei
Eine kurze Weltgeschichte, die in wenigen und einfachen Worten die Hauptereignisse der Welt von den Urzeiten bis zur nahen Gegenwart beschreibt. Die Zusammenhänge zwischen den Ereignissen sind auch sehr verständlich geschildert.
Geeignet für Kinder und Erwachsene, spannend dargestellt, unübertrefflich zum Vorlesen.

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Geschichte des Westens: Von den Anfängen in der Antike bis zum 20 - Jahrhundert - Heinrich August Winkler
Buch:Geschichte des Westens: Von den Anfängen in der Antike bis zum 20 - Jahrhundert
Autor:Heinrich August Winkler, Ausgabe vom 3. März 2010, Gebunden, Verkaufsrang 13682
Preis: 38,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Der Westen - seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug gegenüber den nichtwestlichen Teilen der Welt seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält.
Mit seltener Meisterschaft verknüpft Heinrich August Winkler die lebendige historische Erzählung mit einem klaren Blick für die großen Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Buch ist keine ermüdende Aufzählung von Haupt- und Staatsaktionen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, seiner Werte und Ideale. Für sie darf, ja muss der Westen auch im 21. Jahrhundert werben. Glaubhaft kann er das aber nur tun, wenn er sich auch den dunklen Seiten seiner Geschichte stellt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Aus dem Westen viel Neues... (5 von 5 Punkten) meint S.G. aus Regensburg
Nachdem ich im vergangenen Jahr Jürgen Osterhammels "Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts" gelesen hatte und absolut begeistert davon war, habe ich Heinrich August Winklers "Geschichte des Westens" mit Spannung erwartet. Und ich bin auch von diesem fundamentalen Werk, das sicherlich zum Standardwerk avancieren wird, vollauf begeistert. Warum? Weil es wohl keine andere derart kompakte (!) Darstellung der Entwicklungen im westlichen Kulturraum gibt. Hier hat man einfach alles beisammen - zumindest bis zum Jahr 1914. Auf den Nachfolgeband, der sich dem "kurzen 20. Jahrhundert" widmen wird, kann man schon gespannt sein.
Doch nun zum Inhalt! Wie kann man ein derart sperriges Projekt umsetzen? Wie hat Winkler es gemacht? Der Historiker setzt sich zunächst damit auseinander, wie "der Westen" definiert werden kann. In politischer und kultureller Hinsicht. Was macht den Westen aus? Was bedeutet das konkret? Wie kommt es zu dieser Definition des Westens? Auf all diese Fragen geht der Autor ein. Interessant ist z.B., dass der Westen als die transatlantische Einheit, als die sie heute begriffen wird, erst seit etwa 1890 als kulturelle und politische Einheit wahrgenommen wird. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass das Buch sich überwiegend dem vielzitierten "langen 19. Jahrhundert" widmet.
Aber auch die Ursprünge werden betrachtet. Und hier wird auch gleich auf den Osten verwiesen - auf Ägypten als Wiege des Monotheismus. Auch wenn der Monotheismus in Ägypten zunächst nur ein vorübergehendes Phänomen war, hat er sich doch (über die Entwicklung der mosaischen Religion) stark auf die Entwicklung des Westens ausgewirkt. Winkler geht also sehr wohl auf Einflüsse aus dem Osten ein - eine Abwertung nicht-westlicher Kulturräume kann man ihm also keineswegs unterstellen!
Der Autor geht insbesondere auf Werte ein, die die westliche Zivilisation (hier v.a. die europäischen Staaten, USA, Kanada, Australien sowie Israel) bestimmend sind.
Ausgehend von der Religion, über die Trennung von Staat und Kirche bis zu den modernen Herrschaftssystemen. Hier wird schlüssig nachvollzogen, wie der Westen zu dem geworden ist, was er ist.
Der Schwerpunkt liegt erkennbar auf dem mitteleuropäischen Raum, speziell Deutschland. Da das Buch sich aber auch an ein deutschsprachiges Publikum richtet, ist das völlig legitim. Winkler ist ja auch ein Experte für die deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (vgl. sein 2000 erschienenes Werk "Der lange Weg nach Westen").
In meinen Augen ist die "Geschichte des Westens" eine ungeheuer bereichernde Lektüre, die es dem Leser ermöglicht, sich über viele Dinge klar zu werden, die man in unserem Kulturraum als selbstverständlich hinnimmt. Eine sehr dichte und gehaltvolle Darstellung, für die man sich etwas mehr Zeit nehmen sollte.
Besonders hervorzuheben sind die ausführlichen Register am Ende des Buches. Hier kann man vieles nochmals rasch nachschlagen, denn aufgrund des enormen Umfanges kann es schon mal vorkommen, dass man das ein oder andere Detail vergisst...



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CD WISSEN Junior - Weltgeschichte in Geschichten - Streifzüge von den Anfängen bis zur Gegenwart, 6 CDs - Volker Ebersbach, Charlotte Kerner, Tanja Kinkel, Rainer M. Schröder
Hörbuch:CD WISSEN Junior - Weltgeschichte in Geschichten - Streifzüge von den Anfängen bis zur Gegenwart, 6 CDs
Autor:Volker Ebersbach, Charlotte Kerner, Tanja Kinkel, Rainer M. Schröder, Ausgabe vom 15. Okt. 2009, Audio CD, Verkaufsrang 4170
Preis: 19,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Spannende Streifzüge durch die Weltgeschichte von der Vorzeit bis zur Gegenwart. Von großen Erfindungen, Entdeckungen und Eroberungen wird ebenso erzählt wie von stillen Momenten, die den Weg der Menschheit geprägt haben. Die jungen Hörer erfahren, wie der Mensch den Ackerbau entdeckte, wer Karl der Große war, was am Tag des Mauerfalls passierte und vieles mehr.
6 CDs, Hördauer ca. 400 Min.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)

Leserkommentare:*
Rundreise durch die Geschichte der Menschheit (5 von 5 Punkten) meint D.H.
Die großen Namen der Autoren dieses Hörbuchs erfüllen die Erwartungen, die sie wecken. In ganz verschiedenen Geschichten nähern sie sich unterschiedlichen Themen, die in der Geschichte der Menschheit bedeutend waren (vom Ackerbau in der Steinzeit bis zur Gentechnik). Die Geschichten teilen sich in einen mehr oder weniger fiktiven Teil und einen Sachbeitrag mit historischen Fakten.

Die Themen des Hörbuchs sind:
Dirk Lornsen - Kemaris Traum -Der Mensch entdeckt den Ackerbau
Frederik Heitman - Ich werde bei dir sein - Moses
Der Hahn des Tyrannen - Die Entstehung der Demokratie
Volker Ebersbach - Der Rubikon - Cäsar und das Ende der römischen Republik
Günther Bentele - Von Bagdad nach Aachen - Kaiser Karl den Gr.
Tanja Kinkel - August 1348 - Die Pest entvölkert Europa
Ingeborg Bayer - Henne Gensfleisch - Johann Gutenberg
Volker Ebersbach - Die erste Wunde - Kolumbus entdeckt Amerika
Andreas Venzke - Der Blick auf die neue Welt- Galileo Galilei
Harald Parigger - "Die Wette gilt" -1787: Frau wird Dr. der Philosophie
Andreas Venzke - Der Kampf ums Dasein - Charles Darwin
Rainer M. Schröder - Freiheit für Amos - Sklaverei und ihr Ende in den USA
Renate Ries - Der Laborunfall - Die Entdeckung des Penicillins
Ingeborg Bayer - Sonderkommando Kulmhof - Völkermord an den europ. Juden
Arnulf Zitelmann - Der Globus steht unter Strom - Elektrizität
Frederik Hetman- Donnerstag, 9. 11.9189 - Der Tag, als die Mauer aufging
Charlotte Kerner - Agenten in Dollywood - Zukunft: Gentechnologie

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Hörbuch, das sicher Interesse an Geschichte weckt.

Reden, die die Welt veränderten - Gerhard Jelinek
Buch:Reden, die die Welt veränderten
Autor:Gerhard Jelinek, Ausgabe vom 7. Nov. 2009, Gebunden, Verkaufsrang 73733
Preis: 19,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Es sind oft wenige Worte, die entscheiden. Reden, die Geschichte schreiben. Reden, die den Lauf der Welt verändern. Jesus Christus, Bertha von Suttner, Marie Curie, Joseph Goebbels, Kaiser Hirohito, Leopold Figl, Bruno Kreisky, Margaret Thatcher, Helmut Kohl, Lech Walesa, Václav Havel, Michail Gorbatschow, Martin Luther King, Nelson Mandela. Oft bleibt von großen Leben ein Satz: Winston Churchill und sein „Blood, toil, tears, and sweat“, John F. Kennedys Bekenntnis „Ich bin ein Berliner“ oder Ronald Reagans Aufforderung: „Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder.“ Der jetzige amerikanische Präsident Barack Obama verdankt seinen beispiellosen Erfolg vor allem drei Worten: „Yes, we can!“ Er hat damit die Stimmungslage einer Generation und den Nerv der Zeit getroffen. Der zuvor weithin unbekannte Senator katapultierte sich mit einer Rede auf dem Parteitag seiner demokratischen Partei in Boston ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Eine große Rede spiegelt nicht immer die Wahrheit einer Epoche wider, es sind auch die großen Lügen, die Geschichte machen. Worte haben Kriege begonnen und Frieden geschaffen. Und sie künden von großer Weisheit – oder fatalen Irrtümern, wie Neville Chamberlains „Friede in unserer Zeit“-Rede, nachdem er mit Hitler 1938 das Münchner Abkommen geschlossen hatte. Dieses Buch handelt von Reden, die Geschichte gemacht haben und es beschreibt die Geschichte dieser Reden.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 6 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Vor allem sehr praktisch (5 von 5 Punkten) meint F.W.D. aus Zug Schweiz
Wie das Quellenverzeichnis angibt, sind diese Reden auch alle im Internet abrufbar. Aber erstens sind einige schlecht und andere gar nicht übersetzt, zweitens erspart uns der Autor die mühselige Suche, und drittens liegen sie so gleich auf Papier vor. Das Buch des österreichischen Journalisten Gerhard Jelinek hat für mich also vor allem praktischen Charakter, bin ich doch öfters auf der Suche nach guten Mustervorlagen und Ideen, wenn mir ein Auftrag für Ghostwriting in die Mailbox flattert.

"Eine große Rede spiegelt nicht immer die Wahrheit einer Epoche wider. Es sind auch die großen Lügen, die Geschichte machen. Falsches Pathos - schlichte Wahrheit." Mit diesen Worten weist Gerhard Jelinek in seiner Einleitung auf eines seiner Auswahlkriterien hin. Er nahm Reden auf, die vom Publikum verstanden wurden und mit denen es dem Vortragenden gelang, dass die Zuhörer eine Gemeinschaft bildeten. Es finden sich aber auch kurze Texte wie der von Neil Armstrong, die mit wenigen Worten ein Lebensgefühl beschreiben. Auffallend ist, dass Reden mehrheitlich von Männern stammen, was ein Abbild der Wirklichkeit ist, aber nur in Ansätzen erklärt wird. Und der Leser wird auch daran erinnert, dass Reden, die Geschichte machten, für die Zuhörer meist nichts Gutes bedeuteten. Doch wenn wir in einer Zeit leben, in der gute Redner selten sind, heißt das noch lange nicht, es stehe alles zum Besten und wir müssten uns keine Sorgen machen. Eher ist dies ein Zeichen moderner Beliebigkeit und Gleichgültigkeit.

Mein Fazit: Die 35 aufgenommenen Texte decken ein großes Spektrum ab, sei es formal oder inhaltlich. Was jedoch allen kurzen und langen Reden gemeinsam ist, zeigt ihre Gesamtschau. Es sind klug ausgewählte und arrangierte Worte in Übergangszeiten, die beim Publikum etwas auslösten oder bereits vorhandene Gefühle verstärkten. Im Anhang finden sich eine ausführliche Literaturliste, die Quellen der Originalreden und Links, die zu Originalaufnahmen führen.


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Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis heute - Ernst H. Gombrich
Hörbuch:Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis heute
Autor:Ernst H. Gombrich, Ausgabe vom 14. Sept. 2006, Audio CD, Verkaufsrang 13616
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Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser Von der Renaissance bis heute. 4 CDs


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 14 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Geschichtsunterricht, wie er sein sollte (5 von 5 Punkten) meint c.
Damit kann man selbst die stärksten Geschichtsmuffel für die Geschichte der Menschheit begeistern. Nicht nur für junge Leser nützlich.

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Vom Kriege - Carl von Clausewitz
Buch:Vom Kriege
Autor:Carl von Clausewitz, Ausgabe vom 12. Nov. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 8503
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Vom Kriege gilt als das bedeutendste Werk, das jemals über die Kriegsführung verfaßt wurde. Seinen Rang verdankt es insbesondere den ersten Kapiteln, in denen Clausewitz eine allgemeine Wesensbestimmung des Krieges vornimmt. In seinen Kernaussagen, wie der These vom politischen Charakter des Krieges, von seiner Doppelnatur als traditionellem und revolutionärem Krieg und seiner Bestimmung als Gewaltakt, der der Erfüllung des eigenen Willens dient, reicht sein Ansatz weit über den militärischen Bereich hinaus. Clausewitz berühmtes Postulat vom "Krieg als bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" ist längst zum Gemeinplatz mutiert; viel gelesen, oft zitiert, aber selten verstanden. Clausewitz hat das Primat der Politik theoretisch begründet; hat Ziel, Mittel und Zweck des Krieges als Instrument der Politik definiert: "Der Krieg ist ein Akt der Gewalt um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen". Es gilt, "den Gegner niederzuwerfen und dadurch zu jedem fernern Widerstand unfähig zu machen". Eine Politik, die sich dem Mittel des Krieges verweigert, kann folglich nicht erfolgreich sein, da sie erpreßbar ist. Aber der Krieg sollte immer die Ultima ratio der Politik sein. Denn - so Clausewitz - er ist eine grausame und blutige Angelegenheit, und ein Erfolg setzt den unbedingten Willen zum Sieg voraus. "Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gäbe ein künstliches Niederwerfen des Gegners ohne zu viel Wunden zu verursachen. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind die Irrtümmer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, grade die schlimmste". Einen "sauberen Krieg" gibt es nur in den Hirnen der PR-Strategen. -Stephan Fingerle


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 25 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Nur für Eingeweihte (5 von 5 Punkten) meint G.G. aus Torgelow
Es ist ein tolles Buch. Wer allerdings nicht in der Materie steckt wird nach den ersten Seiten aufgeben.

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Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter - Rochus Misch
Buch:Der letzte Zeuge: Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter
Autor:Rochus Misch, Ausgabe vom 21. Nov. 2009, Broschiert, Verkaufsrang 9796
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Er war abgestellt an die Front, bis sich ihm 1940 unerwartet die Gelegenheit bietet, bei Hitler als Kurier, Leibwächter, dann auch als Telefonist zu arbeiten. In Hitlers Wohnung in München geht Rochus Misch ebenso ein und aus wie am Berghof und in der"Wolfsschanze". Im Führerbunker absolvierte er auch noch seinen Dienst, als Hitler und Eva Braun sich umgebracht haben. Denn für Misch, der Hitler nur als Privatmann erlebte, galt das Gebot unbedingter Loyalität. Um deren fatale Seite es ihm geht, wenn er heute sein Leben erzählt: Nein, ich werfe dem Rochus Misch von damals nicht vor, dass er keinen Ärger machte. Dennoch dass mir das so selbstverständlich war, das macht mich nachdenklich.Misch Sie werden noch gebraucht. Dieser gespenstische Befehl geht am 22.4.1945 im Führerbunker an Rochus Misch, den Leibwächter und Telefonisten Hitlers. Kaum ein anderer hat die Kriegsjahre in ebenso ungeheuerlicher wie ungewöhnlicher Nähe des Führers zugebracht. Nun erzählt der letzte Zeuge seine Geschichte, mit der beklemmenden Aufrichtigkeit eines Mannes, der erkennen muss, dass er sein Tun damals für richtig hielt.

Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 7 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Empfehlung für Interessierte! (5 von 5 Punkten) meint M.O.
Mir ist das Taschenbuch beim schmökern in einem Buchladen aufgefallen. Zuerst dachte ich "nicht schon wieder so ein Versuch mit dem Thema 3. Reich Geld zu machen..." Allerdings habe ich bereits beim überfliegen bemerkt dass dem nicht so ist.

Über den Inhalt möchte ich nicht viele Worte verlieren, ich empfehle es jedem Geschichtsinteressierten der mehr über das Umfeld Hitlers und dessen Hintergründe und Abläufe erfahren will.

In schöner Regelmäßigkeit sieht man im TV Bilder vom Berghof oder der Reichskanzlei. Mit diesem Buch bekommen diese Bilder auch einen Hintergrund, man weiss wie sie enstanden sind und welche wichtigen oder belanglosen Geschehnisse damit verbunden sind.

Faszinierend für mich sind die Schilderungen über den privaten Hitler. Faszinierend deshalb, weil das Bild Hitlers in den Medien und der Berichterstattung durchwegs nur mit negativsten Assoziationen besetzt ist. Der Dämon und Massenmörder ist jedem geläufig. Aber kann und soll man, auch wenn es sich um Hitler handelt, diesen so radikal darauf reduzieren?

Dieses Buch bricht mit dieser Methodik. Hier wird auch etwas über die private, menschliche Seite Hitlers erzählt. Und das keineswegs in einer glorifizierenden oder anbiedernden Weise, sondern aus den Augen des Menschen Misch wie er den Menschen Hitler erlebt hat. Das macht den Reiz des Buches aus.

Was mich auch sehr erschüttert hat war die Beschreibung der Gefangenschaft in Russland und die erlittenen Misshandlungen/Folterungen. Guantanamo ist dagegen wohl ein Kindergarten.
Aber eine Beschreibung hat in mir absoluten Ekel, Abscheu und wirkliche Betroffenheit ausgelöst: Die Beschreibung als die Leichen der Goebbels Kinder von den Russen zur Schau gestellt wurden, und die Berliner Bevölkerung auf sie spuckte und mit Steinen warf. (Dies hat Misch jedoch nur durch Augenzeugenberichte erfahren, nicht persönlich miterlebt.....sein Glück). Es geht einem schon sehr nahe wenn Misch beschreibt was für liebe Kinder es waren, wie sie ganz unbefangen im todgeweihten Bunker gespielt und ihn liebevoll gefoppt hatten (...Misch, Misch du bist ein Fisch...), und sich dann vorzustellen wie die toten Kinder dann "missbraucht" wurden, ekelhaft!

Es gibt aber auch etwas auszusetzen. Das Vorwort von Ralph Giordano. Dieser Abschnitt wirkt deplaziert und ist wohl der Political corecctness geschuldet. Quasi: Wenn Giordano als moralische Instanz keine grossen Einwände hat dann dürfen das Buch auch die normalen Leute auch lesen. (Was interessiert den Leser das Wohlbefinden Giordanos als er sich in den 90er Jahren auf dem Gebiet des Obersalzbergs aufhielt?!)

Genauso verhält es sich mit dem Epilog von Frau Zarrinbal. Geradezu peinlich berührt ist man wenn man Aussagen von Ihr liest ..... "...der Leibwächter des Teufels..." , "...er konnte Hitler doch leicht mit seiner Pistole erschießen, warum hat er das nicht getan...?" oder "...bei manchen Erzählungen Mischs mochte man am liebsten dazwischenfahren...". Welches Ziel verfolgte sie denn an der Mitwirkung an diesem Buch wenn ihr Urteil schon im Vorfeld feststand, was sich ja zweifelsfrei an ihren Aussagen festmachen lässt? Mich wundert es das Misch diesen Epilog von Frau Zarrinbal freigeben hat (wenn er dazu vom Verlag überhaupt gefragt wurde).


Naja.....diesen Seitenumfang hätte man besser für weitere Erzählungen Mischs (z. B. seine Kenntnisse über Verschwörungen und Verrat) verwendet, das wäre ein Mehrwert für den Leser gewesen anstatt derer absolut überflüssigen und deplazierten Epiloge die nur so von political correctness und moralischen Vorhalten triefen.



Nichtsdestotrotz vergebe ich 5 Punkte (das Vorwort Giordanos und den Epilog Zarrinbals nehme ich davon ausdrücklich aus)!



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Weltgeschichte - Manfred Mai
Buch:Weltgeschichte
Autor:Manfred Mai, Ausgabe vom 1. Nov. 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 8257
Preis: 9,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
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Aus der Amazon.de-Redaktion
Schläfst du im Geschichtsunterricht regelmäßig ein? Dann ist dieses Buch über 5 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte dein Rettungsanker! Fünf Millionen Jahre Menschheitsgeschichte zwischen zwei Buchdeckeln, ist das nicht furchtbar öde? Ganz im Gegenteil! Lies es und du wirst Geschichte garantiert nie mehr langweilig finden! Auf 200 Seiten wird radikal aufgeräumt mit dem Irrtum, Geschichte sei etwas Abgeschlossenes, Vergangenes, und du erlebst, wie Geschichte unseren Alltag bestimmt. Seit wann gibt es eigentlich das Rad? Oder die Wasserleitung? Den Rechtsstaat, die Demokratie? Seit wann werden die Meere befahren, wieso gibt es verschiedene Sprachen? Warum führen Gruppen von Menschen immer wieder Kriege gegeneinander? Wozu sollen wir uns heute noch damit befassen, wer Karl der Große war? Oder Cäsar, oder Napoleon? Alle diese Fragen und noch viele mehr werden von Manfred Mai in diesem beeindruckenden Buch beantwortet. Und dafür, wie er das macht, kann man ihn gar nicht genug loben! Er bringt das unglaubliche Kunststück fertig, das riesige Wissenspaket Weltgeschichte in 50 kurze, anschauliche Zeit-Kapitel zu verpacken. Er vermittelt nicht nur Fakten, sondern erzählt spannend und bildhaft. Du kannst jeweils das nachlesen, was du gerade wissen willst. Du kannst dich aber auch an deinen Lieblingsplatz zurückziehen und das ganze Buch auf einen Ritt durchschmökern. Das ist eine aufregende Zeitreise von der Steinzeit bis zu den ägyptischen Pyramiden, quer durch das römische Weltreich bis in die Burgen und Städte des deutschen Mittelalters. Du wirst hinter die chinesische Mauer blicken, du nimmst teil an den großen Revolutionen der Neuzeit und du erlebst die Erhebung der afrikanischen Völker gegen die koloniale Herrschaft ebenso wie die Befreiung Europas von der barbarischen Nazidiktatur. Dieses historische Wissen ermöglicht dir das Verständnis aktueller Ereignisse und die Erkenntnis, dass auch alles, was wir heute erleben, zum Prozess der Weltgeschichte gehört. Wissenserwerb als Abenteuer, spannend wie ein Superkrimi. Wow! Übrigens dürfen auch Geschichtslehrer dieses Buch benutzen und mal gucken, wie Ex-Lehrer Manfred Mai seinen Lesern Geschichtsunterricht erteilt! -Urs Umsand


Leserbewertungen:
Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 22 Bewertungen)

Leserkommentare:*
Geschichte macht Spaß (5 von 5 Punkten) meint B.W. aus Berlin
Dieses Buch spannt einen zeitlichen Rahmen von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Der Autor vermittelt den Stoff sehr lebendig - es macht richtig viel Spaß
das Buch zu lesen und man lernt eine ganze Menge. Der Leser wird regelrecht inspiriert und motiviert sich mit verschiedenen Persönlichkeiten der Geschichte oder geschichtlichen Epochen näher auseinanderzusetzen.

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